Gerhard Berssenbrügge, Nestlé, spricht an der FS

Nachhaltigkeit bei Nestlé: Werte schaffen für die Gemeinschaft
Unternehmerische Verantwortung in weltweiten Wertschöpfungsketten lautete der Titel seines Vortrags. Bevölkerungswachstum und knapper werdende natürliche Ressourcen einerseits sowie Folgen von Mangel- und Fehlernährung andererseits stellen die Lebensmittelwirtschaft wie kaum eine andere Branche vor große Herausforderungen.
Berssenbrügge schilderte sehr anschaulich wie Nestlé als größter Lebensmittelkonzern mit rund 450 Werken in 84 Ländern operiert. Nestlé baut bevorzugt solche Aktivitäten aus, die neben dem ökonomischen Vorteil für das Unternehmen auch mit einem Nutzen für die Gemeinschaft verbunden sind und somit den langfristigen Erfolg des Unternehmens absichern.
Gerade in Entwicklungs- und Schwellenländern investiert Nestlé in Projekte mit mehrfachem Nutzen. In Afrika hat Nestlé beispielsweise Kaffee- und Kakaoplantagen. Die Arbeiter dort werden in Anbau und Bewässerung unterstützt und geschult. Es wird an der Forschung und Entwicklung dürreresistenter Pflanzen gearbeitet. Für die Kinder der Arbeiter werden Schulen eingerichtet. So wird die Lebensqualität der Arbeiter verbessert und ihr wirtschaftliches Einkommen erhöht. Die natürlichen Ressourcen werden erhalten. Für Nestlé bedeutet dies eine nachhaltige Sicherung der Beschaffung qualitativ hochwertigen Rohmaterials.
Im Anschluss an seine Präsentation beantwortete Gerhard Berssenbrügge die Fragen aus dem Publikum. Moderiert wurde die Diskussion von Andreas Horchler, Redakteur bei HR Info Radio in Frankfurt.
