Frankfurt School legt Studie zum Kapitalanleger-Musterverfahrensgesetz (KapMuG) vor
Mit dem Kapitalanleger-Musterverfahrensgesetz (KapMuG) wurde in Deutschland 2005 ein neuartiges Instrument für die Abwicklung kapitalmarktrechtlicher Massenverfahren (Beispiel: Telekom-Prozess) geschaffen. Das Gesetz läuft am 31. Oktober 2010 aus, so dass der Bundestag in den nächsten Monaten über eine Verlängerung und Reform des KapMuG entscheiden muss. Dazu legt die Frankfurt School eine Studie vor, in der das Gesetz in rechtlicher, rechtstatsächlicher und ökonomischer Hinsicht evaluiert wird. Autoren sind Prof. Dr. Axel Halfmeier und Prof. Dr. Eberhard Feess, beide Professoren an der Frankfurt School, sowie Peter Rott, Associate Professor für Europäisches Privatrecht an der Universität Kopenhagen.
Die Studie wurde ursprünglich im Auftrag des Bundesjustizministeriums erstellt und ist soeben unter dem Titel „Kollektiver Rechtsschutz im Kapitalmarktrecht“ im Frankfurt School Verlag erschienen (ISBN 978-3-940913-15-9).

Prof. Dr. Axel Halfmeier

Prof. Dr. Eberhard Feess