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Sabine Lautenschläger, Vizepräsidentin der Deutschen Bundesbank, an der Frankfurt School

„Die Entstehung von Bankenaufsichtsstandards gestern und heute“

Frankfurt am Main.

Am Montag, 28. Oktober 2013, hält Sabine Lautenschläger, Vizepräsidentin der Deutschen Bundesbank, um 11.30 Uhr einen Gastvortrag im Raum 20 der Frankfurt School of Finance & Management. Beim Tax & Law Talk spricht sie über „Die Entstehung von Bankenaufsichtsstandards gestern und heute“.

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Die Entwicklung von bankaufsichtlichen Standards wird seit gut 40 Jahren durch eine zunehmend intensivere grenzüberschreitende Kooperation der Aufsichtsbehörden geprägt. Das ständig weiter entwickelte Fundament globaler Mindeststandards dient der Sicherung gleicher Wettbewerbsbedingungen und soll helfen, Regulierungsarbitrage zu vermeiden. Taktgeber waren und sind der Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht und das Financial Stability Board (FSB), die vor allem Instrumente des „soft law“ nutzen.

In Europa hat sich im Zuge der Errichtung des Binnenmarktes ein noch intensiverer und zum Teil formalisierter legislativer Prozess entwickelt, mit dem nicht nur globale Vorgaben umgesetzt, sondern auch weitergehende, eigene Schritte getätigt werden. Die Errichtung der Europäischen Bankenaufsichtsbehörde im Jahre 2011 und der für 2014 geplante einheitliche europäische Aufsichtsmechanismus sowie die weiteren Elemente der Bankenunion sind aktuelle Meilensteine. Die Darstellung der Entwicklung von Bankenaufsichtsstandards erläutert Sabine Lautenschläger praktisch anhand der Regulierung von Vergütungssystemen.

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Professor Dr. Christoph Schalast

Nach dem Vortrag moderiert Professor Dr. Christoph Schalast, Professor für Mergers & Acquisitions, Wirtschaftsrecht und Europarecht, an der Frankfurt School, die Diskussion zwischen den Gästen und Sabine Lautenschläger. Im Anschluss gibt es einen Empfang mit Imbiss. Die Teilnahme ist kostenfrei. Bitte melden Sie sich online zur Veranstaltung an.