Jahresbericht
Jahresbericht 2012 der Frankfurt School of Finance & Management
Liebe Freunde der Frankfurt School,
Im Jahr 2012 haben wir eine zentrale Entscheidung für unsere Frankfurt School getroffen: An der Frankfurter Adickesallee werden wir einen neuen Campus bauen! Vom Land Hessen konnten wir das Gelände rund um die ehemalige Oberfinanzdirektion (OFD) erwerben. Eine erhöhte Sichtbarkeit, die zentrale Lage und exzellente Erreichbarkeit sowie eine attraktive Nachbarschaft - ich bin zuversichtlich, dass wir auf dem neuen Campus eine noch bessere Infrastruktur zum Lernen, Forschen, Netzwerken und Arbeiten realisieren werden. Der neue Campus wird Raum und Impulse bieten für individuelle Erfolgsgeschichten, gemeinsame Projekte und eine zukunftsweisende Business Education.
Wir werden Sie, unsere Studierenden und Absolventen, unsere Partner in der Corporate World sowie alle, die sich mit uns verbunden fühlen, regelmäßig über den Baufortschritt informieren und daran teilhaben lassen.
Der Ausbau der Forschung ist ein strategisches Feld, das wir seit Jahren mit Nachdruck angehen. Für die Fakultät konnten wir eine Vielzahl forschungsstarker Professorinnen und Professoren gewinnen. Zusätzlich konnten wir unsere Praxisorientierung mit drei neuen Professoren of Management Practice stärken. Heute gehört die FS-Fakultät zu den größten betriebswirtschaftlichen Fakultäten im deutschsprachigen Raum. Ihre Forschungsstärke wurde im Jahr 2012 eindrucksvoll dokumentiert: Im September veröffentlichte das Handelsblatt ein Ranking, in dem die Forschungsleistungen einzelner Wissenschaftler sowie die gesamter Fakultäten in der Betriebswirtschaftslehre im deutschsprachigen Raum gemessen wurde. Fünf Professorinnen und Professoren der Frankfurt School gehören zu den produktivsten Forschern: Christina Bannier, Afschin Gandjour, Eberhard Feess, Hartmut Kliemt und Jörn-Henrik Thun belegen Spitzenplätze. Im Ranking forschungsstarker Fakultäten kommt die FS-Fakultät auf Platz 14; deutschlandweit auf Platz 8. Diese Erfolge machen uns stolz und ermutigen uns, die eingeschlagene Strategie weiter zu verfolgen: Die Frankfurt School wird sich in Deutschland und in Europa zu einer anerkannten reputationsstarken Business School entwickeln.
In Deutschland genießt die Frankfurt School bereits eine hervorragende Reputation – auch über die Bank- und Finanzwirtschaft hinaus. Im Frühjahr 2012 veröffentlichte die Wirtschaftswoche die jährliche Umfrage unter Personalern. Sie werden gebeten, anzugeben, von welchen Hochschulen sie BWL-Absolventen bevorzugt rekrutieren. In dieser Umfrage kommt die Frankfurt School auf Platz 6! Ein Riesenerfolg, der zeigt, dass wir als generalistische Business School bekannt und geschätzt sind.
In diesem Sinne wollen wir vermehrt international aktiv werden. Dabei geht es mir persönlich auch darum, unsere deutsche Managementkultur, unternehmerische Ziele, Werte und Haltungen zu vermitteln. Diese bestehen nicht allein in der Höhe von Gehältern oder Umsatzzahlen. Gerade unsere Tradition der gemeinsamen Lösungsfindung, des Konsens und der sozialen Marktwirtschaft trägt zur stabilen sozio-ökonomischen Lage Deutschlands bei. Eine geringe Arbeitslosigkeit, etwa im Verhältnis zur Euro-Zone insgesamt, bestätigt deutsche Managementqualitäten. Derart erfolgreiche Arten und Weisen Wirtschaft und Unternehmertum zu gestalten, verdienen es auch international verstärkt wahrgenommen zu werden. Dies gilt nicht zuletzt für die Curricula von Master- und MBA-Studiengängen und die damit zusammenhängenden Themen und Schwerpunkte in der Business Education. Hierzu wollen wir einen Beitrag leisten.
5/2020 lautet das Motto unserer Strategie. Bis zum Jahr 2020 wollen wir zu den fünf besten Business Schools in Europa gehören. Einen ersten, wichtigen Erfolg konnten wir auf dem Weg dorthin im Jahr 2012 verzeichnen. Als einzige deutsche Business School waren wir im Master of Finance Ranking der Financial Times vertreten. Unser Master of Finance belegte Platz 32.
So haben wir im Jahr 2012 viel erreicht. Wir wurden insgesamt bestärkt und gehen mit Zuversicht die nächsten Schritte an.
Ich lade Sie herzlich ein, uns dabei zu begleiten und zu unterstützen. Als Kunde, Student, Absolvent, als Dozent, Wissenschaftler oder Experte in einem unserer Bereiche: Ihre Hinweise, Fragen und Vorschläge sind uns wichtig! Nur mit Ihren Rückmeldungen zu uns und unserem Angebot können wir die Frankfurt School weiterhin so erfolgreich ausrichten.
Es ist unsere Frankfurt School! Lassen Sie uns ihre Zukunft gemeinsam gestalten.
Ihr
Udo Steffens
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Alumni & Friends
Der Jahresempfang des Präsidenten für die Vorstände der beiden Absolventenvereine, dem Frankfurt School of Finance & Management / Bankakademie Alumni e.V. und dem Frankfurt School Alumni e.V. stand im Zeichen der Forschung. In Impulsreferaten erläuterten Professor Dr. Dr. h.c. Volker Mosbrugger, Generaldirektor der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung in Frankfurt am Main, und Professor Dr. Hartmut Kliemt, Vizepräsident Forschung und Professor für Ökonomik und Philosophie an der Frankfurt School, die Bedeutung von Forschung für ihre jeweilige Institution.

V.l.n.r.: Professor Dr. Volker Mosbrugger, Professor Dr. Udo Steffens, Professor Dr. Hartmut Kliemt10 Jahre Alumni …
…..war das Highlight der Mitgliederversammlung des FS Bankakademie Alumni e.V. in Frankfurt im Mai 2012. Lobende Worte für die Gründungsmitglieder gab es vom Vorsitzenden Gunnar Glaubitt. Der 10-jährige Geburtstag sollte überall in Deutschland gefeiert werden. So konnte jeder Förderkreis eine Veranstaltung aus dem Budget des Hauptvereins finanzieren. Ingolf Jungmann, Vizepräsident und Geschäftsführer der Frankfurt School, gratulierte zum 10-jährigen Bestehen, zeigte sich beeindruckt über die Vereinsentwicklung und lobte die gute Zusammenarbeit.
V.l.n.r.: Gunnar Glaubitt, Alumni-Managerin Susan Georgijewitsch, Ingolf Jungmann und Kerstin Musculus, Mitglied des Vorstands des FS Bankakademie Alumni e.VFS Alumni e.V.
Auch bei den Hochschulabsolventen wurde eine 10-Jahresfeier begangen. Initiator des „Class of 2002“-Treffens waren Tom H. Anhäuser und Torsten Schlink, beide Absolventen des Jahres 2002 und Mitglieder im FS Alumni e.V. Unterstützung bei der Umsetzung ihrer Idee fanden sie bei Susan Georgijewitsch, Alumni & Fundraising Managerin der Frankfurt School, und dem Vereinsvorstand.
Ingolf Jungmann
Friends-Programm

Das im November 2010 gestartete Friends of Frankfurt School-Programm wurde im Jahr 2012 mit guter Beteiligung und Resonanz bei Teilnehmern aller Friendsgruppen fortgesetzt. Es fanden vier Veranstaltungen in München, Stuttgart und Frankfurt am Main statt. Gastredner waren der Fondsmanager und Autor Georg Graf von Wallwitz, Norbert Barthle, haushaltspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Professor Dr. Thomas Heidorn, Professor für Bankbetriebslehre an der FS, und Dr. Christof E. Ehrhart, Direktor Konzernkommunikation und Unternehmensverantwortung Deutsche Post DHL.
Ladies First

Die Veranstaltungsreihe „Ladies first – Forum für Frauen an der FS“ ist ein Vernetzungsangebot für Studentinnen und Alumnae der Frankfurt School. Sie wurde im Jahr 2010 ins Leben gerufen und hat sich inzwischen fest etabliert. Career Services und die Fundraising & Alumni Managerin organisieren gemeinsam je eine Veranstaltung pro Semester, bei denen Referentinnen aus der Wirtschaft über Frauen in Führungspositionen sowie Karriere und Familie Rede und Antwort stehen.
Unter vier Augen

Auch im Jahr 2012 wurde eine Runde des FS Mentoring-Programms „Unter vier Augen“ für Bachelor-Studierende im zweiten Semester gestartet. In diesem Jahr konnten vierzehn Tandems gebildet werden. Mentoren und Mentorinnen sind Alumni und Alumnae der Frankfurt School.Absolventenbefragungen

Ein Jahr nach Studienabschluss befragt die Frankfurt School alle Bachelor- und Master-Studierenden. Der Berufseintritt, Verbleib (Ort/Branche) und Gehaltsspannen sind einige Themen. Wie in den Vorjahren ergaben die Befragungen für die Frankfurt School gute Ergebnisse: 86 Prozent der Bachelor-Absolventen und 86 Prozent der Master-Absolventen empfehlen die Frankfurt School als exzellente Bildungseinrichtung Kollegen oder Freunden weiter.
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Bachelor-Programme
Seit Studienstart September 2012 bietet die Frankfurt School zwei Bachelor-Programme an, die komplett vom ersten bis zum letzten Semester auf Englisch unterrichtet werden. Dabei wurden keine komplett neuen Programme mit eigenen Curricula entwickelt, sondern zwei bisher überwiegend auf Deutsch angebotene Programme umgestellt und inhaltlich fortentwickelt. Es handelt sich um die Programme „International Business Administration“ (IBA) und „Business Administration“ (BBA).
Der BBA hat einen Schwerpunkt in den Bereichen Banking und Finance und ist ein sechssemestriges Intensivprogramm, das ein Semester Studium und Praktikum im Ausland einschließt. Im IBA liegt der Fokus auf allgemeinem und internationalem Management. Der internationale Schwerpunkt dieses Programms zeigt sich unter anderem darin, dass die Studierenden zwei der sieben Semester im Ausland verbringen. Der IBA bietet auch die Möglichkeit, an ausgewählten Partnerhochschulen im Ausland einen so genannten Doppelabschluss zu erwerben, also neben dem Bachelor of Science der Frankfurt School auch noch einen akademischen Grad der Partnerhochschule zu erhalten.
Die englischsprachigen Bachelor-Programme richten sich an leistungsstarke deutsche Studierende, die sich ein Studium auf Englisch wünschen. Gleichzeitig öffnet sich die Frankfurt School für ausländische Studierende, die in der Regel zumindest zu Beginn des Studiums noch nicht gut genug Deutsch können. Dies entspricht den strategischen Zielen der Hochschule, mittelfristig nicht nur in Deutschland, sondern europaweit zu den besten Business Schools zu gehören.Durch die deutliche Ausweitung des englischsprachigen Lehrangebots wird die Frankfurt School gleichzeitig immer attraktiver für ausländische Partnerhochschulen. Mit dem neuen Angebot kann man jetzt an der Frankfurt School auf allen Ebenen der akademischen Ausbildung vom Bachelor über den Master bis zur Promotion auf Englisch studieren.
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Berufsbegleitende Programme
Bankfachwirt-Studium
Im Bankfachwirt-Studium stand im Jahr 2012 die Umsetzung einer neuen Konzeption im Fokus. Sie ermöglicht die Vergabe des Frankfurt-School-eigenen Abschlusses „Bankfachwirt/in (Frankfurt School of Finance & Management)“.Die Zentralstelle für Fernunterricht (ZfU) prüfte die umfänglichen konzeptionellen Änderungen im Fernstudium Bankfachwirt online und ließ den Studiengang erneut zu. Für den neuen Workshop Kundenberatung wurden Ziele, Aufbau und Inhalte ausgearbeitet und bundesweit Trainer engagiert.
Das Überwachungsaudit der Gesellschaft der Deutschen Wirtschaft zur Förderung und Zertifizierung von Qualitätssicherungssystemen in der Beruflichen Bildung mbH (Certqua) für die weitere Zulassung der Frankfurt School als Träger für die Förderung der beruflichen Bildung wurde erfolgreich durchgeführt.
Bankbetriebswirt-Studium
Die Teilnehmerzahlen in den berufsbegleitenden Studiengängen (non-degree) sind insgesamt rückläufig. Gegenüber den Zahlen vor zehn Jahren sind Einbrüche zu verzeichnen; Bankfachwirt und Management-Studium weisen nur noch jeweils ein knappes Drittel der Gesamtteilnehmerzahlen der Spitzenzeiten auf. Die Teilnehmerzahl des Bankbetriebswirt-Studiums war demgegenüber stabiler; sie liegt aktuell bei etwa 1.000 Teilnehmern jährlich.
Der frühere Effekt einer besonders hohen Nachfrage in und kurz nach (Finanz-)Krisenzeiten scheint sich nicht zu wiederholen. Berufsbegleitende Weiterbildungsangebote stellen nach wie vor eine interessante Option in der Kreditwirtschaft dar, weil sie drei Charakteristika aufweisen, die in Zeiten der zunehmenden Unsicherheit geschätzt sind:
(1) Berufsbegleitende Angebote bieten in der Regel ein sehr gut auf eine spezifische Zielgruppe zugeschnittenes Curriculum;
(2) sie werden von Praktikern für Praktiker orientiert an aktuellen Themen der Branche unterrichtet; und
(3) sie zeichnen sich durch einen vergleichsweise überschaubaren Zeithorizont von in der Regel nicht mehr als einem Jahr aus.
Demgegenüber stehen alternative Angebote von Hochschulen, die zunehmend an Attraktivität gewinnen. Insbesondere kompakte Bachelor-Studiengänge, die ebenfalls eine parallele Berufstätigkeit erlauben, konkurrieren um die Gunst der jungen Berufstätigen.
Beginnend mit dem Bankbetriebswirt-Studium wird es daher ein umfassendes Re-Design der berufsbegleitenden Programme geben, um die Attraktivität zu erhöhen und sie wieder als „echte“ Alternative zum Hochschulstudium zu positionieren.
Das Bankbetriebswirt-Studium ist rein fachlich orientiert, setzt inhaltlich auf dem Bankfachwirt-Studium auf und vertieft die bankbetrieblichen Funktions- und Geschäftsbereiche (Bank-Dienstleistungsmanagement, Portfoliomanagement, Bank-Controlling, Retail Banking, Private Banking sowie Corporate Banking). Die Idee der Zusammenführung der aus funktionaler und Marktsicht besonders relevanten Bereiche einer Bank – unterstützt noch durch das integrierende Bankplanspiel – wird nach wie vor von den Teilnehmern, Dozenten und Arbeitgebern geschätzt. Aber fachliches Wissen ist nur ein Teil einer umfassenden Weiterbildung; aktuell rücken Aspekte der Persönlichkeitsentwicklung in der Berufswelt stark in den Vordergrund. Diese reichen von (neuen) partizipativen Führungsstilen über Gender-Themen bis hin zur Vereinbarkeit des beruflichen und privaten Lebens. Neben einer klaren bankbetriebswirtschaftliche Weiterbildung auf hohem Niveau wird daher im Studium eine mehr auf die individuelle Entwicklung der Persönlichkeit gerichtete Säule treten.
Unser Anliegen ist es, die Teilnehmer neben ihrer sehr fundierten fachlichen Weiterbildung persönlich bei den wichtigsten Herausforderungen ihres beruflichen Lebens zu unterstützen. Konkret werden wir im Bankbetriebswirt-Studium drei neue Workshops zu den Themen „Präsentation und Rhetorik“, „Stressbewältigung und persönliches Ziel-/Zeitmanagement“ und „Erste Führungsverantwortung“ einführen. Die Workshops sind jeweils zweitägige interaktive Veranstaltungen (Freitag / Samstag). Sie werden ergänzt um eine Veranstaltung „Business Etikette“ gegen Ende des Studiums, in der bei einem mehrgängigen Abendessen auf humorvolle Art Umgangsformen trainiert werden. Diese Elemente sind bewusst ausgewählt, um eine „echte“ Weiterentwicklung in Bezug auf die typische Berufs- und Lebenssituation der Bankbetriebswirtteilnehmer zu erreichen.Management-Studium
Das Management-Studium an der Frankfurt School of Finance & Management wurde im Jahr 2012 einer umfassenden Reform unterzogen. Die Neuerungen greifen seit dem Studienjahrgang Herbst 2012. Ziel ist es, das Management-Studium an die jüngsten Veränderungen im Bankenumfeld und im Bankenmanagement anzupassen und das Programm inhaltlich attraktiver zu gestalten.Das Management-Studium bildet den Abschluss des in allen drei Säulen des deutschen Bankenmarkts hoch anerkannten dreistufigen Qualifikationswegs, bestehend aus Bankfachwirt, Bankbetriebswirt und Management-Studium. Inhaltlich bietet das Management-Studium ein General Management-Curriculum, das konsequent auf die Finanzindustrie angewandt wird. Der Studiengang richtet sich an hochqualifizierte Nachwuchskräfte aller drei Säulen der deutschen Finanzwirtschaft, die eine gehobene Fach- oder Führungskarriere anstreben.
Insbesondere vor dem Hintergrund der Finanz- und Wirtschaftskrise sowie der Rolle, die die Banken bei Entstehung und Verlauf der Krise gespielt haben und spielen, war eine erneute Reflexion des Curriculums des Management-Studiums notwendig. Eine Konsequenz ist eine umfassende Neuregulierung der Bankenbranche. Für die Kreditinstitute besteht derzeit die große strategische Herausforderung, ihre Geschäftsmodelle und Prozesse an die weitreichenden regulatorischen Anforderungen anzupassen, während sie noch gleichzeitig die Finanzkrise und die Staatsschuldenkrise bewältigen. Es galt, die veränderten Rahmenbedingungen des Banking, aber auch die Konsequenzen der veränderten Umfeldbedingungen auf das strategische und operative Bankmanagement im Curriculum des Management-Studiums zu berücksichtigen.
Bei Beibehaltung der grundlegenden Ausrichtung des Management-Studiums – die Fokussierung auf General Management-Themen – wurden vor diesem Hintergrund im Rahmen der Reform 2012 Anpassungen an der Modul- und Kursstruktur vorgenommen, die nun wie folgt aussieht:
Modul 1: Grundlagen und Rahmenbedingungen des Bankmanagements (4 Credit Points)
Bankenmärkte und Bankmanagement: Einführung
Weltwirtschaftliche Rahmenbedingungen
Nationale und Internationale Bankenaufsicht
Rechnungslegung von KreditinstitutenModul 2: Strategisches Management (6 Credit Points)
Wertorientierte Unternehmensführung
Strategieentwicklung und -umsetzung in Finanzinstitutionen
Unternehmenssimulation SSPS
Unternehmensethik und NachhaltigkeitsmanagementModul 3: Projektmanagement (4 Credit Points)
Modul 4: Bankenorganisation (4 Credit Points)
Geschäftsprozessmanagement
Qualitätsmanagement
Organisatorischer WandelModul 5: Personalmanagement und Führungskompetenzen (4 Credit Points)
Personalmanagement
Führung
VerhandlungsmanagementModul 6: Marketing, Vertrieb und Unternehmenskommunikation (4 Credit Points)
Bankmarketing
Betriebsmanagement in Kreditinstituten
UnternehmenskommunikationModul 7: Studienarbeit (15 Credit Points)
Modul 8: Abschlusskolloquium (4 Credit Points)
Neue Auflage des Kompendium
Die Neuerungen in der Studienstruktur machten es auch erforderlich, das Lehrbuch des Management-Studiums, das Kompendium Management in Banking & Finance zu überarbeiten und die neuen Themen dort aufzunehmen. Im September 2012 ist das von Udo Steffens, Präsident der Frankfurt School, und Markus Gerhard, Programmdirektor
Konzeption & Programmentwicklung, herausgegebene zweibändige Werk, mittlerweile in der 8. Auflage erschienen. Viele namhafte Wissenschaftler – auch aus der FS-Faculty – und Bankpraktiker haben mit ihren Beiträgen zum Gelingen des Kompendiums beigetragen.
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Career Services
Meet Frankfurt School! 2012
Mit der Eröffnungsrede durch den Präsidenten der Frankfurt School, Professor Dr. Udo Steffens, startete die Firmenkontaktmesse „Meet Frankfurt School!“ bereits zum vierten Mal am 10. Oktober 2012. Career Services konnten die Anzahl der teilnehmenden Unternehmen wieder steigern von 32 auf 35 Aussteller und auch Firmen gewinnen, die zum ersten Mal dabei waren. Dazu gehören: ProSiebenSat1 Media und Simon Kucher & Partners. An der überwiegenden Anzahl der Stände konnten sich Studierende und Absolventen mit Alumni der Hochschule über Einstiegsmöglichkeiten, Firmenkultur und Karrieremöglichkeiten austauschen. Viele Studierende knüpften erste Kontakte in die Praxis. Nicht wenige konnten sich konkrete Angebote für eine Praxistätigkeit oder den Berufseinstieg sichern.Eindrücke von „Meet Frankfurt School“

Veranstaltungen und Workshops
Die Anzahl der Workshops, die Career Services im Jahr 2012 organisierte, wurde von 23 im Jahr 2011 auf 32 im Jahr 2012 gesteigert. Zu den Unternehmen aus dem Finanzsektor, die im Jahr 2012 auf dem Campus waren, gehören unter anderem Citigroup Global Markets, Deutsche Bank, Barclays Capital, Société Générale, RBS und Berenberg Bank. Zusätzlich zu den Unternehmensveranstaltungen, die Career Services auf dem Campus organisiert, kümmert sich das Team um Events, die in Frankfurt ansässige Unternehmen in eigenen Räumen veranstalten.Jobboard
Mit einer Veröffentlichung von Vakanzen auf dem internen Jobboard der Frankfurt School nehmen Unternehmen aus unterschiedlichsten Branchen die Möglichkeit wahr, kostenlos und direkt Zugang zu zukünftigen Mitarbeitern zu erhalten. Durchschnittlich sind etwa 400 Angebote online, davon ein Drittel feste Stellen. Die weiteren Angebote richten sich an Studierende, die an Praktika, Werkstudentenstellen und anderen Tätigkeiten interessiert sind. Durch den Erstkontakt über eine Anzeigenschaltung im Jobboard ergeben sich weitere Anfragen von Unternehmen, die mit Recruiting-Anliegen auf die Career Services zukommen.Beratung und Bewerbung
Ein großer und für die Studierenden wichtiger Aufgabenbereich von Career Services ist die individuelle Beratung der Studierenden. Beginnend mit der Durchsicht der Bewerbungsunterlagen erhalten Studierende aller Hochschulstudiengänge darüber hinaus gehende Informationen, die in einer umfassenden Beratung zum Einstieg in die Berufswelt zu allen Phasen des Studiums münden. Dieses Angebot wird von Studierenden und Absolventen geschätzt und in hohem Maße wahrgenommen.FS Mentoring „Unter vier Augen“

Das Mentoring Programm „Unter vier Augen“ ist Ausdruck des Netzwerkgedankens an der Frankfurt School: Es verbindet die Studierenden in den Bachelorprogrammen mit den Alumni der Hochschule, die als Mentoren zur Seite stehen. Das Projekt organisieren die Alumni-Managerin und Career Services gemeinsam.Ladies First

Ladies First lädt Studentinnen und Absolventinnen der Frankfurt School zum Gespräch über Beruf und Familie, über Karriere und damit zusammenhängenden Themen ein. Die Veranstaltungen finden zwei Mal im Jahr statt und werden gemeinsam von der Alumni-Managerin und Career Services organisiert und betreut. Studentinnen wird persönlicher Kontakt zu weiblichen Führungskräften ermöglicht, die offen über ihren Berufs- und Lebensweg sowie über Höhen und Tiefen berichten. Der Erfahrungsaustausch unterstützt die Studentinnen bei der beruflichen Zielfindung sowie bei der praktischen Gestaltung des Arbeitslebens. Darüber hinaus können sie im Gespräch eigene Positionen und Gedanken reflektieren. Auch in der Rubrik „Alumni“ wird „Ladies First“ vorgestellt.New Horizons@Frankfurt School
Auch im Jahr 2012 konnten Career Services die Workshopreihe New Horizons durchführen. Sie wird ermöglicht durch die Citi Foundation, die die finanziellen Mittel zur Verfügung stellt. Gemeinsam haben die Fundraising-Managerin und Career Services den Förderantrag bereits zum dritten Mal erfolgreich gestellt. Softskills stehen im Fokus von New Horizons. In den Workshops können die Studierenden diese von den Unternehmen geforderten Schlüsselqualifikationen üben.
Fine Dining-Workshop im Rahmen von New Horizons@FSVon Business Etikette über Assessment Center Training, Bewerbungstraining, Debattieren und Brainteaser-Übungen können die Studierenden der Bachelor- und Masterprogramme an einem umfangreichen Programm teilhaben, ihre persönlichen Kompetenzen dauerhaft weiterentwickeln und sich so auf Bewerbung und Einstellungstests aber auch auf Situationen im Berufsalltag vorbereiten. Auch in der Rubrik „Fundraising“ wird das NewHorizons-Programm vorgestellt.
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ConCap Connective Capital
Entwicklungshilfefonds: FinAcc Fonds
Die ConCap Connective Capital GmbH ist ein Tochterunternehmen der Frankfurt School und verwaltet neben dem seit 2010 bestehenden FinAcc Fonds seit Oktober 2011 den ersten Mikrofinanzfonds in Deutschland. Dieser nach deutschem Recht aufgelegte Publikumsfonds richtet sich an private und institutionelle Investoren und investiert in Mikrofinanzinstitute (MFIs) in Entwicklungsländern. Die MFIs erhalten Darlehen aus dem Fonds. Daraus finanzierten sie Mikrokredite an Menschen, die sonst in der Regel keinen Zugang zu Finanzdienstleistungen haben. Damit erhalten diese Menschen die Chance, ihre Armut aus eigener Kraft zu lindern und Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten. Durch diesen Beitrag zur Armutsbekämpfung erzielt der Fonds neben einer marktgerechten finanziellen Rendite auch eine soziale Rendite. Das Fondsvolumen des Mikrofinanzfonds betrug zum Ende des Jahres 2012 bereits 20 Millionen Euro. Insgesamt wurden Darlehen an 20 Mikrofinanzinstitute in zwölf verschiedenen Ländern vergeben.Frankfurter Gründerfonds
Seit zweieinhalb Jahren begleitet das Experten-Team der ConCap Connective Capital GmbH Gründer und Gründerinnen sowie junge Unternehmen erfolgreich bei der Finanzierung ihrer Vorhaben. Außerdem erhalten Interessenten ein ausführliches Feedback zu ihren Geschäfts- und Finanzplänen, bevor sie damit auf Banken zugehen. Dreh- und Angelpunkt ist der Frankfurter Gründerfonds, der seit 15. Juni 2010 am Start ist und nach dem Motto „Einfach, schnell und unbürokratisch“ den Zugang zu Krediten erleichtert. Kredite zwischen 2.500 und 50.000 Euro können beantragt werden.Der Frankfurter Gründerfonds ist ein Gemeinschaftsprojekt von ConCap und der Wirtschaftsförderung Frankfurt GmbH mit wissenschaftlicher Begleitung durch die Frankfurt School. Grundlage des Fonds ist die Mikrofinanzstudie für Frankfurt, mit der die Frankfurt School im Jahr 2009 die Angebots- und Nachfrageseite für Kredite in der Mainmetropole analysiert hat. Auf Basis der Studienergebnisse stellt die Stadt Frankfurt Mittel in Höhe von insgesamt drei Millionen Euro für den Fonds zur Verfügung. Fast 50 Gründungsvorhaben konnten bisher zur Finanzierung empfohlen werden; insgesamt gingen 110 Anträge und 282 Anfragen ein. Das durchschnittliche Kreditvolumen liegt bei rund 30.000 Euro. Rückflüsse in den Fonds aufgrund von Darlehensrückzahlungen sind bisher in Höhe von rund 175.000 Euro zu verzeichnen. Nach zweieinhalb Jahren hat sich ein enges und vertrauensvolles Arbeitsverhältnis mit der Wirtschaftsförderung Frankfurt der Bürgschaftsbank Hessen, den sechs kooperierenden Banken und den geförderten Unternehmerinnen und Unternehmern entwickelt. „Spannend zu erleben ist die Entwicklung der geförderten Unternehmen. Mit Hilfe der vierteljährlichen Unternehmenschecks erhalten wir wertvolle Einblicke in die Umsetzung und Unternehmensstrategie“, so Andreas Küppers, Manager des Frankfurter Gründerfonds.
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Diversity
Diversity-Management an der Frankfurt School
Auch im Jahr 2012 wurden die zwei Jahre zuvor eingeleiteten Diversity-Maßnahmen der Frankfurt School of Finance & Management fortgesetzt und zum Teil mit guter medialer Wirkung kommuniziert. Kernthemen und wesentliche Ziele sind dabei die Internationalisierung – vor allem die Steigerung des Anteils internationaler Studierender und internationaler Fakultätsmitglieder – sowie die Gender-Frage: Steigerung des Anteils studierender Frauen und damit mittelfristig eine Steigerung des Anteils weiblicher Absolventen.
Gleich im März 2012 organisierte die Frankfurt School einen Gender Diversity Workshops, zu dem sie Unternehmensvertreterinnen einlud. Gemeinsam wurden zukünftige Kooperationsansätze diskutiert, um das Interesse bei Mädchen für ein Studium der Betriebswirtschaftslehre oder ein Studium mit Finance-Schwerpunkt gemeinsam zu steigern. Ein kleines Team von Unternehmensvertreterinnen engagierte sich im Anschluss bei den konkreten Projekten. Diese waren erfolgreich und ermutigen die Frankfurt School den eingeschlagenen Weg fortzusetzen:
• Am 26. April 2012 richtete die Frankfurt School erstmals einen Girls’ Day aus, den einige Unternehmen unterstützten. Der Tag war ein grandioser Erfolg. Das Interesse der Mädchen war so groß, dass der Zugang limitiert werden musste. 72 Mädchen informierten sich einen ganzen Tag lang an unserer Hochschule und an einzelnen Arbeitsplätzen. Wissenschaftlerinnen sowie weibliche Fach- und Führungskräfte begleiteten sie und berichteten von ihrem Berufsleben. Informationen zum Girls' Day 2013 finden Sie hier.

Girls’ Day 2012 auf dem Campus der Frankfurt School
• Das Team des Relationship Management besucht gezielt Mädchengymnasien. Diese Initiative trifft auf großes Interesse. Auch hier stimmt sich die Frankfurt School mit Kooperationspartnern ab.
• Das Mentorinnen-Programm für Bachelor-Studentinnen wurde im Jahr 2012 ausgebaut. Hier engagieren sich weibliche Führungskräfte als Mentorinnen und stehen jungen Studentinnen mit Rat und Tat in ihrer Persönlichkeitsentwicklung zur Seite.
• Bereits zum zweiten Mal wurde im Jahr 2012 das Citi – FS-Mentoring-Programm gestartet. Die Fundraising Managerin und Career Services organisieren es. Das Programm dauert ein Jahr und unterstützt weibliche Master-Studierende der Frankfurt School. Weibliche Führungskräfte der Citigroup beraten und begleiten sie als Mentorinnen und fördern damit auch die Diversity-Kampagnen beider Organisationen.
• Das Ladies First-Programm – ein Forum für Frauen an der Frankfurt School -, das die Themenfelder Frauen/Führungskräfte, Beruf/Karriere und Familie aus unterschiedlichen Perspektiven diskutiert, fand im Jahr 2012 wie geplant zweimal statt. Die Frankfurt School hat damit eine Austauschplattform für Studentinnen und Alumnae geschaffen. In der Rubrik „Alumniarbeit“ in diesem Jahresbericht werden Veranstaltungen des Jahres 2012 ausführlich vorgestellt.
Außerdem hat die Frankfurt School im Bereich Firmenprogramme & Services den Workshop „Frauennetzwerk in Banking“ ins Leben gerufen: Er richtet sich an Gleichstellungsbeauftragte und weibliche Mitarbeiter der Banken. (Link zum Programm).
Diese Anstrengungen werden fortgesetzt und ausgebaut, denn leider ist der Anteil der Frauen in den BWL- und Wirtschaftsinformatik-Studiengängen der Frankfurt School im Vergleich zu dem an öffentlichen Hochschulen zu gering.
Das zweite große Thema im Zusammenhang mit Diversity ist Internationalisierung. Hier kann die Frankfurt School gute Ergebnisse verzeichnen. Der Zuspruch internationaler Studenten für die Frankfurt School und das Interesse internationaler Wissenschaftler an der FS zu lehren und zu forschen, steigt. Die Präsenz der Frankfurt School auf internationalen Messen sowie der neue Internet-Auftritt haben hieran wesentlichen Anteil: Die Frankfurt School erreicht mehr junge Ausländer (Bildungsausländer). So stieg der Prozentsatz der ausländischen Studienanfänger im Wintersemester 2012/13 auf 25,1 Prozent über alle Hochschulstudiengänge. In den Master-Programmen beläuft er sich auf 43,8 Prozent.
Bei den International Days wird das multinationale und multikulturelle Leben auf dem Campus besonders deutlich: Studierende kochen Gerichte aus ihren Heimatländern, man isst gemeinsam und kommt ins Gespräch – auch über kulturelle Unterschiede und Gemeinsamkeiten.

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Efiport
efiport AG mit Comenius Siegel 2012 ausgezeichnet
Für das Lernprogramm „Abwehr von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung“ hat efiport – ein Tochterunternehmen der Frankfurt School - das Comenius Siegel 2012 erhalten. Diese Auszeichnung für didaktische Multimediaprodukte zählt zu den bedeutendsten in Europa. Vergeben wird sie jährlich von der Gesellschaft für Pädagogik und Information e.V. (GPI) in Berlin.App-Entwicklung
Als kostenfreien Service für Studierende, Dozenten und Interessenten der Frankfurt School hat efiport eine Web-App für mobile Endgeräte entwickelt. Mit der App ist es von unterwegs aus möglich, auf einen Klick die relevanten Informationen des Online-Campus abzurufen. Sie kann auch mit den Browsern „Safari“ und „Google Chrome“ vom PC aus genutzt werden. Der passwortgeschütze Bereich kann mit den Zugangsdaten des Online-Campus aufgerufen werden.Mobile Device
Alle Web-Based Trainings (WBTs) von efiport laufen jetzt auch auf dem i-Pad und i-phone. Lernende können damit zeitlich und örtlich noch flexibler auf ihre Lerninhalte zugreifen. Der Aufruf der WBTs erfolgt auf dem iPad über dessen Browser und das CLM: Auf diese Weise wird zum Beispiel beim Lernen in der Bahn der individuelle Lernstand gespeichert und der Nutzer kann anschließend am PC nahtlos weiterlernen.
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Executive Education
EMBA an der Frankfurt School: Neustart und erste Graduierung im Jahr 2012 Im September 2012 startete die Frankfurt School den dritten Jahrgang ihres Executive Master of Business Administration (EMBA) – wieder mit über 30 Studierenden. Der EMBA richtet sich an erfahrene Führungskräfte, die ihr Managementwissen und ihre Führungskompetenzen engagiert und professionell ausbauen wollen. In drei Semestern eignen sich die Studierenden berufsbegleitend vertiefte Kenntnisse und Fertigkeiten in allen wesentlichen Managementfunktionen an.
Die Studierenden haben im Schnitt mehr als zehn Jahre Berufserfahrung und sind in der Automobilindustrie, in Banking & Finance, in der Chemiebranche, im Consulting, in der Energiewirtschaft, im Handel, in der Informationstechnologie sowie im Maschinen- und Anlagenbau tätig. Neben dieser Branchenvielfalt und der umfassenden Management-Erfahrung, die die Studierenden mitbringen, ist der hohe Anteil weiblicher Studierender (41 Prozent) besonders erfreulich. Darüber hinaus ist die Gruppe international: 22 Prozent kommen nicht aus Deutschland, was zu einer inspirierenden Perspektivenvielfalt beiträgt.
Ljubljana, Riverside und Stellenbosch: EMBA-Studenten nutzen International Week zur Horizonterweiterung
Die Hälfte der EMBA-Studierenden, die ihr Studium im Jahr 2011 begonnen hatten, verbrachte im Sommer 2012 ihr Wahlmodul im Ausland. Diese International Weeks ermöglichen es den Studierenden, Veranstaltungen gemeinsam mit Kommilitonen anderer führender internationaler Business Schools zu besuchen. Fünf EMBA-Studierende der FS verbrachten eine Woche an der der Universität Ljubljana in Slowenien, wo sie an der Executive Summer School „Leadership in a Changing Environment“ teilnahmen. In Fallstudien diskutierten sie die Herausforderungen des Change Managements. So lernten sie Führungsstrategien kennen, mit denen man organisationalen Wandel gestalten kann. Sie nutzten die Woche in der slowenischen Hauptstadt auch, um eine andere Business School, deren Professoren und Studierenden kennenzulernen. Auch die beiden EMBA-Studierenden, die an der University of California in Riverside, USA, zu Gast waren, bewegten sich in einem multinationalen Umfeld. Gemeinsam mit Studierenden aus Brasilien, China, Frankreich, Japan, Kanada, Südkorea und Russland besuchten sie einen Postgraduiertenkurs zu „Marketing in a Global Environment“. Weitere neun EMBA-Studierende verbrachten ihr Wahlmodul in Südafrika. Dort nahmen sie an der Winter School der University of Stellenbosch Business School (USB). Im Mittelpunkt stand die Auseinandersetzung mit aktuellen wirtschaftlichen Herausforderungen von Schwellenländern – insbesondere Südafrika. Verschiedene Unternehmensbesuche ergänzten das Programm und boten den Studierenden Gelegenheit, die Themen der Winter School mit Managern vor Ort zu diskutieren.Der erste EMBA-Jahrgang schloss im Jahr 2012 das Studium ab. 31 Absolventinnen und Absolventen wurden im Mai bei der Akademischen Feier der Frankfurt School in der Paulskirche verabschiedet.
Ausblick
Im März 2013 wird der erste Reunion Day stattfinden: Alle Jahrgänge des EMBA sind eingeladen, zusammenkommen. Festredner ist Professor Dr. h.c. Klaus-Peter Müller, Aufsichtsratsvorsitzender der Commerzbank AG und Vorsitzender des Stiftungsrates der Frankfurt School of Finance & Management.

1. Reihe v.l.n.r: Christian Wallbott, Alexander Stark, Andreas Köhler, Frank Spiek, Nadine Greulich, Alexander Sosnitza, Nadine Krumpschmid
2. Reihe v.l.n.r: Andreas Dittjen, Dr. Sven Tischendorf, Christian Hassel, Thomas Lemke, Alberto Costanza, Thomas Grimmer, Reinhard Pasch, Reinhold Knobloch, Dieter Schorr
3. Reihe v.l.n.r: Roland Schlich, Guido Groß, Christian Meyer-Vahrenhorst, Michael Drebing, Stephan Bucher, Carsten Beckmann, Marko Broschinski, Wolfgang Forster
4. Reihe v.l.n.r: Thomas Schäfer, Jan-Hendrik Witte, Richard Fietz, Matthias Höse, Samuel Siegmann, Peter Kostorz, Dirk Fabianke
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Fakultät
Die Frankfurt School im Handelsblatt Ranking BWL
Am 17. September hat das Handelsblatt sein Ranking der forschungsstärksten Fakultäten in der deutschsprachigen Betriebswirtschaftslehre veröffentlicht. Die Frankfurt School belegt den 8. Platz in Deutschland. Im Gesamtranking, das Deutschland, die Schweiz und Österreich einbezieht, kommt sie auf Platz 14. Das Ranking ergibt sich aus der Summe der Publikationen, die Forscher der BWL-Fakultäten der jeweiligen Hochschulen in Fachzeitschriften veröffentlicht haben. Dabei wurde auch die unterschiedliche Qualität der Zeitschriften berücksichtigt.Bereits eine Woche vorher hatte das Handelsblatt sein Ranking der forschungsstärksten BWL-Professoren im deutschsprachigen Raum veröffentlicht. Fünf Professorinnen und Professoren der Frankfurt School belegen vordere Plätze. Im Ranking „Top 100 Forscher Aktuell“ misst das Handelsblatt Forschungsleistungen, die seit dem Jahr 2008 erbracht wurden. Drei FS-Wissenschaftler sind darunter: Platz 6 belegt Professor Dr. Dr. Afschin Gandjour, Professor für Health Management an der Frankfurt School. Professor Dr. Eberhard Feess, Professor für Managerial Economics an der FS, belegt Platz 52. Professor Dr. Jörn-Henrik Thun Professor für Operations Strategy, Platz 96.
In einem weiteren Ranking misst das Handelsblatt die Forschungsleistungen von Wissenschaftlern unter 40 Jahren. Zwei Professoren der Frankfurt School schaffen es auf die „Top 100“-Liste: Professor Dr. Christina E. Bannier, Professorin für Unternehmensfinanzierung und Inhaberin der Commerzbank Stiftungsprofessur für Mittelstandsfinanzierung, belegt Platz 40, Professor Dr. Jörn-Henrik Thun, Professor für Operations Strategy, Platz 45. Außerdem misst das Handelsblatt die Forschungsleistungen von Wissenschaftler seit Laufbahnbeginn. Hier („Top 250 Forscher Lebenswerk“) belegen Professor Dr. Dr. Afschin Gandjour, Professor für Health Management, Platz 39, Professor Dr. Eberhard Feess, Professor für Managerial Economics, Platz 54. Professor Dr. Hartmut Kliemt, Professor für Philosophie und Ökonomik und Vizepräsident Forschung an der Frankfurt School, belegt Platz 122. Mehr zu den gerankten FS-Professoren hier.
Lesen Sie hier mehr zu den aktuellen Rankingplatzierungen.
Neue Gesichter an der Fakultät
Auch im Jahr 2012 konnte die Fakultät der Frankfurt School exzellente Forscherinnen und Forscher berufen. Insgesamt sieben Professorinnen und Professoren haben den Ruf an die Frankfurt School angenommen. Dies sind:Professor Dr. Myriam Bechtoldt, Professorin für Organizational Behavior, forscht und lehrt im Management Department. Ihre Forschungsinteressen beziehen sich u.a. auf Emotionen, Stress und Gesundheit am Arbeitsplatz sowie auf Kreativität und Innovation.

Professor Dr. Martin Hellmich hat die Karl Friedrich Hagenmüller Professur für Financial Risk Management inne. Er forscht und lehrt im Finance Department zu den Themen Risikomanagement und Regulierung.

Professor Dr. Michael Koetter ist Professor für Banking und Finance im Finance Department. Seine Forschungsschwerpunkte liegen unter anderem in den Bereichen Bankenwettbewerb und -effizienz, Internationales Banking und Systemisches Risikomanagement.

Professor Dr. Julia Redenius-Hövermann, LL.M., konnte als Juniorprofessorin für Bürgerliches Recht und Unternehmensrecht in das Legal Studies & Business Ethics Department berufen werden. Sie ist unter anderem Expertin für Gesellschaftsrecht, insbesondere für Fragen der Corporate Governance im Aktienrecht, Rechtsvergleichung und Bankenaufsichtsrecht.
Seit März 2012 ist Professor Dr. Christian Schulze Juniorprofessor für Marketing im Management Department. Er lehrt und forscht in den Bereichen Online Marketing und Kundenwertmanagement.

Professor Dr. Nils Stieglitz ist Professor für Strategic Management. Seine Schwerpunkte in Forschung und Lehre liegen in den Bereichen Organisationsgestaltung, Unternehmenserfolg, Strategisches Management, Innovation und unternehmerisches Risiko.

Professor Dr. Günter Strobl ist als Professor für Finance im Finance Department Experte für u.a. Mikrostrukturen von Kapitalmärkten, Lernprozesse in Finanzmärkten, Rückkoppelungseffekte in Finanzmärkten und Ratingagenturen.

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Financial Planning
Financial Planning-Qualifizierungen der Frankfurt School auf Erfolgskurs
Seit nunmehr zwölf Jahren bietet die Frankfurt School of Finance & Management den Financial-Planner-Studiengang in unterschiedlichen Formaten an. Inzwischen hat sie sich als Marktführer etabliert. 1.800 Absolventinnen und Absolventen hat die FS in diesen Jahren das Zertifikat „Financial Consultant“ verliehen, 1.000 haben den „Financial Planner“ erworben.
Dabei organisiert die Frankfurt School die Studiengänge als offenes Angebot an den großen Bank- und Finanzplätzen (neben Frankfurt unter anderem in München, Düsseldorf, Stuttgart und Hamburg) sowie als maßgeschneidertes Bildungsprogramm für einzelne Banken. Dann wird es individuell auf die Bedürfnisse und Anforderungen des jeweiligen Hauses konzipiert. Beide Formate (Open Enrolment und Corporate Programme) erfreuen sich großer Resonanz, wobei insbesondere firmenspezifische Programme nachgefragt sind.
Alle Angebote orientieren sich an den Curricula, die die international organisierten Berufsverbände akkreditiert haben. So hat die European Financial Planning Association (EFPA) den Frankfurt-School-Studiengang Financial Consultant als Äquivalent zum European Financial Advisor (EFA) akkreditiert. Das Financial Planning Standards Board (FPSB) hat das gesamte Studienprogramm der Frankfurt School, das mit dem Financial Planner abschließt, als Vorbereitungsstudium zur verbandseigenen Prüfung zum Certified Financial Planner (CFP) akkreditiert.
Nur folgerichtig und dank des jahrelangen Einsatzes der Frankfurt School für diese in Europa und international führenden Standards haben sich Repräsentanten der Frankfurt School in den berufsständischen Verbänden EFPA und FPSB im Jahr 2012 maßgeblich engagiert. So ist die Frankfurt School mit Professor Dr. Wolfgang J. Reittinger sowie Vizepräsident und Geschäftsführer Ingolf Jungmann im Vorstand des FPSB Deutschland vertreten. In unterschiedlichen Funktionen arbeiten Financial Planning-Qualifizierungen der Frankfurt School auf Erfolgskurs.
Nicht nur die Studierenden in den Programmen Financial Planner und Financial Consultant, auch die Teilnehmer der Financial-Planner-Tage, die vom FPSB als ein gefordertes Weiterbildungsprogramm für CFP-Absolventen akkreditiert sind, schätzen die Qualität und Aktualität der Inhalte. Die Financial Planner-Tage dauerten zwei Tage und fanden im März 2012 statt. Hierzu konnte die Frankfurt School 120 Teilnehmer begrüßen.
BILDER
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Firmenprogramme & Services
Die Bilanz für Firmenprogramme & Services (FP&S) liest sich für das Jahr 2012 sehr erfolgreich. Zurückzuführen ist dies insbesondere auf die Langlebigkeit der Kundenbeziehungen: Viele der durchgeführten Maßnahmen sind umfangreiche und langfristige Kompaktlösungen oder Folgeprojekte. Hier zeigt sich die hohe Reputation der Frankfurt School in Unternehmen.
FP&S hat im Jahr 2012 insgesamt 47 Zertifikatskurse angeboten – verteilt auf neun Competence Center. Neue Zertifikatskurse wurden u.a. zu den Themen Anlageberatung, Real Estate Finance sowie Office Management erarbeitet. Es wurden 413 einzeln buchbare Seminare angeboten, davon 37 Neukonzeptionen. Insgesamt konnte eine Buchungszahl von 6.413 Teilnehmern verzeichnet werden.
Im Inhouse-Bereich hat sich FP&S auf Märkten außerhalb des klassischen Finance-Bereichs etabliert, ebenso werden verstärkt internationale Projekte in englischer Sprache durchgeführt. So konnten Zertifikatsstudiengänge bei Unternehmensberatungen, in der Telekommunikation sowie in der Automobilbranche und im IT-Bereich durchgeführt werden. Das Themenspektrum bewegte sich dabei von „Bankfachwissen kompakt“ über „Kreditrisikomanagement“ bis zum hochspezialisierten „Certified Fraud Investigator“. Für viele der Projekte gibt es bereits Folgeaufträge.
Das Kerngeschäft Banking & Finance ist weiterhin über alle Fachbereiche und Competence Center hinweg mit großen Teilnehmerzahlen hoch frequentiert. Schwerpunkte liegen u.a. im Private Banking/Wealth Management , dem Kreditgeschäft/Corporate Finance sowie auf Vertriebsthemen. Hinzu kommen sehr gute Auftragslagen für die Gebiete Governance & Audit, Risikomanagement und Management & Leadership sowie innovative Wege in den Bereichen Bankgrundlagen und Personalmanagement.
Das Angebot und die Expertise von FP&S werden auch auf Bundesebene wahrgenommen. Dies zeigen diverse Projekte, u.a. für eine Bundesbehörde mit einer Qualifizierung zum Financial Planner, im Bankensektor wurde eine hochrangige Veranstaltung für Forschung und Wirtschaft durchgeführt. Für eine Großbank lief ein langjähriges Projekt weiterhin erfolgreich: An 21 Prüfungstagen wurden knapp 500 Mitarbeiter in den Geschäftsfeldern Privat- / Geschäftskunden und Immobilienfinanzierung zertifiziert sowie für Vertriebsmitarbeiter 46 Seminartage zur Prüfungsvorbereitung durchgeführt. Für ein anderes Haus zertifizierte FP&S 1200 Mitarbeiter im Investmentbereich. Herausragend verlief die Compliance-Zertifizierung für eine österreichische Bank, einer der umfassendsten Lehrgänge mit internationaler Ausrichtung und Zielgruppe.
Neben dem traditionellen Konzept mit Präsenz- und Prüfungsphasen kommen zunehmend Online-Lernumgebungen mit Web Based Trainings (WBTs), Unterrichtsmaterialien und Selbstlernfragen zum Einsatz. So konnten für das Leasing-Geschäft einer Hypothekenbank 440 internationale Mitarbeiter komplett online geschult werden. Ein Online-Modell liegt auch der Weiterbildung von Corporate Banking Professionals einer Sparkasse zu Grunde.
Executive Education
Im Bereich Executive Education wurden die Themen Management & Leadership, Teamentwicklung sowie demographischer Wandel vertieft und inhaltlich weiterentwickelt. Besonders erfolgreich verliefen das „Senior Management Programm“ und das „Advanced Management Programm“ für Bereichs- und Abteilungsleiter einer Großbank. Die Übernahme von mehr Verantwortung stand im Fokus des Trainings, das gezielt Management-Techniken und -Wissen für beide Hierarchieebenen vermittelte. Durch die individuelle Entwicklung jedes Teilnehmers konnte eine positive Veränderung in der Führungskultur und Management-Excellence der gesamten Organisation herbeigeführt werden.2012 wurde zudem das 6. Global Leadership Programme für einen internationalen und globalen IT-Dienstleister durchgeführt. Rund 100 bislang regional agierende Executives wurden durch Action Learning zu Global Leadern qualifiziert. Die Besonderheit des Programms liegt in der Entwicklung und Umsetzung strategischer Initiativen und Synergieprojekte. Die Ergebnisse wurden in einem konkreten Maßnahmeplan zusammengefasst und der Geschäftsführung vorgelegt. Der Erfolg war durch einen gesteigerten Geschäftsumsatz deutlich messbar.
Des Weiteren wird der Bereich Executive Education vermehrt von branchenübergreifenden und international tätigen Firmen wahrgenommen. In 2012 wurden zwei Großaufträge für die Entwicklung und Durchführung eines „Leadership und General Management Programme“ für mittlere und höhere Management-Ebenen beauftragt.
Azubimanagement
Das Azubimanagement konnte auch im Jahr 2012 große Erfolge erzielen. Für eine Großbank wurde ein Azubiportal mit dem Corporate Design und der Corporate Identity des Kunden in Zusammenarbeit mit der Frankfurt School-Tochter efiport AG entwickelt. Dort haben die Azubis Zugriff auf ihre Termine und können direkt mit Ausbildern, Trainern oder internen Ansprechpartnern in Kontakt treten. Zudem können sie Unterlagen einsehen, ausdrucken oder herunterladen. Unterrichtsmaterialien wie Web Bases Trainings (WBTs) oder Studienbriefe stehen zur Bearbeitung bereit. Auch Test- und Prüfungssituationen werden über das Portal abgewickelt.Dieses Projekt zeigt, dass das Azubimanagement weitaus mehr als ein Bildungspartner in der Erstausbildung ist. Die Innovationskraft des Bereiches hat sich für alle Kunden als überaus positiv erwiesen und schlägt sich mit rund 5.000 Trainingstagen für 4.500 Azubis im vergangenen Jahr nieder.
Zu den Themen „Persönlichkeitsentwicklung“ und „Business Knigge“ wurde für einen Kunden aus der Finanzbranche ein eintägiges Seminar konzipiert und durchtrainiert. Aus der bestehenden Produktpalette wurden zwei WBTs neu entwickelt sowie eine Verknüpfung zum Präsenztraining hergestellt. Der Lehrgang „AdA Online“ wurde im Dezember erfolgreich gestartet.
Intern hat der Bereich ein Qualtitätsmanagement installiert. Das Ziel der „Qualitätsoffensive“ ist die kontinuierliche Verbesserung der eigenen Produkte, verbunden mit einem klaren Alleinstellungsmerkmal auf dem deutschen Markt. Die Qualitätsoffensive evaluiert und hinterfragt die Zufriedenheit von Kunden oder Einsatzmöglichkeiten von Dozenten. Gleichermaßen beschäftigt sie sich mit integrativen Lehr- und Lernmethoden, die auf die Zielgruppe junger Menschen in der Ausbildung zugeschnitten sind.
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Frankfurt School Verlag
Der Frankfurt School Verlag, ein Tochterunternehmen der Frankfurt School, blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2012 zurück, indem er die in den Vorjahren eingeleitete Neuausrichtung erfolgreich umsetzen konnte.
Unser Erfolgsmodell: Buch & Konferenz
Relativ klein als Buchverlag und mit einer begrenzten Anzahl an Konferenzen, ist es dem Frankfurt School Verlag gelungen, aus dieser fast einzigartigen Kombination von Buch & Konferenz/Veranstaltung ein Alleinstellungsmerkmal zu machen, das zunehmend von Autoren und Referenten sowie Kooperationspartnern als Stärke begriffen wird. Mit Büchern und Konferenzen bzw. Veranstaltungen stellt der Verlag den Herausgebern, Autoren und Referenten mehrere Plattformen zur Verfügung. Besonders attraktiv hat sich dabei erwiesen, dass der Verlag neben den Fachkonferenzen, die in aller Regel in der Frankfurt School stattfinden, auch die sehr prestigeträchtige Bühne „Frankfurter Buchmesse“ nutzen kann.Sichtbar wurde dieses Erfolgsmodell etwa beim Thema Non Performing Loans, wo die Konferenz „NPL Forum“ an der Frankfurt School einen neuen Besucherrekord erlebte und das entsprechende „Jahrbuch“ Leuchtturmcharakter für die Branche besitzt. Ein weiteres Beispiel ist der Titel „Unternehmensnachfolge im Mittelstand“, das auf der Frankfurter Buchmesse 2012 mit einer eigenen Veranstaltung vorgestellt wurde.
Mit Standardwerken erfolgreich am Markt
Der Verlag versteht sich als Hochqualitätsanbieter. Die Einlösung dieses Anspruchs und der Erfolgsausweis sind dabei insbesondere Bücher, die sich als Standardwerke am Markt durchsetzen können. Im Jahr 2012 hat der Verlag eine ganze Reihe solcher Standardwerke in neuer Auflage herausgebracht. Hierzu zählen beispielsweise „Grundlagen des Investmentfondsgeschäftes“ (6. Auflage), „Kompendium Management in Banking & Finance“ (8. Auflage), „Financial Engineering“ (6. Auflage), „Portfolio-Management“ (5. Auflage).Neue Kooperationspartner
Der Verlag hat im Jahr 2012 die Zahl seiner namhaften Kooperationspartner in Banking & Finance signifikant steigern können, was in den nächsten Jahren in attraktiven neuen Buch- und Veranstaltungsprojekten sichtbar werden wird. -
FS VenCube
Die FS VenCube ist eine Initiative der Frankfurt School of Finance & Management zur Förderung von Unternehmensgründern. FS VenCube unterstützt als Venture Capital Investor kapitalseitig Ideen zur Gründung, Umsetzung oder Erweiterung von Unternehmen in der Frühphase. Zusätzlich steht den Gründern durch FS VenCube ein Kreis von erfahrenen Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft sowohl bei der Auswahl der Unternehmensideen, als auch der Kontrolle und Umsetzung dieser Gründungsideen als Sparringspartner zur Verfügung.
Unternehmensgründer können ihre Idee entlang eines standardisierten Prüfungsprozesses vorstellen. Sie erhalten zeitnah Feedback. Dabei wird zunächst bewertet, ob die Idee eine echte Perspektive mit Potenzial darstellt und sich langfristig zu einem erfolgreichen Unternehmen entwickeln kann. Zudem soll sichergestellt werden, dass die Gründer die nötigen Qualifikationen sowie die Bereitschaft, eigenes Kapital und Zeit zu investieren, mitbringen. Die Gründer sollten 15 bis 25 Prozent des benötigten Kapitals selber einbringen. In einem weiteren Schritt werden die finanziellen und juristischen Aspekte geprüft. Ist die FS VenCube überzeugt, wird die Idee dem Investment Komitee vorgestellt. Bei positivem Entscheid erfolgt die Investition in das Unternehmen. Danach steht FS VenCube den Gründern als Ansprechpartner für die unternehmerische Weiterentwicklung zur Verfügung und unterstützt sie mit ihrem Netzwerk sowie mit Kapital aktiv. Darüber hinaus sind die Gründer aufgefordert, FS VenCube regelmäßig über die Entwicklung Bericht zu erstatten. Dieses Reporting ist die Basis für die Beratung.
FS VenCube stellt derzeit eine Millionen Euro für potenzielle Gründer zur Verfügung. Dieses Kapital wurde von der Frankfurt School und weiteren Investoren zugesagt. Mit FS VenCube soll eine Gründerkultur an der Frankfurt School etabliert und gefördert und eine stabile Venture-Capital-Investment-Struktur aufgebaut werden. Darüber hinaus ist es ein Anliegen der Initiatoren, einen Innovations-Think-Tank an der Frankfurt School zu etablieren. Hier sollen neue Ideen generiert und ihre Realisierung angestoßen und begleitet werden. Ein Teil der zukünftigen Erlöse soll für den Aufbau einer Professur für Unternehmertum und Beteiligungsmanagement genutzt werden.
FS VenCube-Gründer und -Initiator ist der Frankfurt School-Absolvent Christoph D. Kauter. Er ist Managing Partner von Trigon Equity Partners GmbH, einem auf den Erwerb von mittelständischen Firmen in Deutschland fokussierten Private Equity Investor. Gemeinsam mit Omid Saz, Geschäftsführer des Frankfurt School-Tochterunternehmens ConCap Connective Capital, managt er FS VenCube. So wird die langjährige Expertise im Bereich Beteiligungserwerb und –management und die Expertise, die ConCap durch die Betreuung des Frankfurter Gründerfonds sowie anderer Fonds im Bereich der Entwicklungsfinanzierung aufgebaut hat, in FS VenCube eingebracht und kommt potenziellen Gründern zugute
Seit Start im Frühjahr 2012 haben Studenten der Frankfurt School bereits über ein Dutzend Unternehmensideen bei FS VenCube vorgestellt. Mit einer Beteiligung an der Schwump GmbH und ihrer Terminplanungslösung für Fahrschulen wurde ein erstes Start-Up in der Gründung begleitet.

Für das Jahr 2013 wird mit weiteren Investitionen in studentische Ideen, die auf dem Frankfurt School-Campus, generiert werden, gerechnet.

Christoph D. Kauter
Omid Saz -
Fundraising
Die Frankfurt School of Finance & Management beteiligte sich auch im Jahre 2012 erfolgreich am Förderprogramm „Deutschlandstipendium“, das das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) organisiert. Zunächst standen der Frankfurt School 13 Stipendien zur Verfügung, zwei weitere kamen hinzu, da nicht alle Hochschulen ihr jeweiliges Kontingent ausschöpften. Für alle 15 Stipendien konnten Förderer gewonnen werden. Neue institutionelle Stipendiengeber, die Marga Coing-Stiftung und die DZ BANK-Stiftung, wurden gewonnen. Auch einige Freunde der FS engagierten sich zum ersten Mal in einem Förderprojekt. Bei einer Stipendienvergabefeier im Oktober konnten sich Förderer und Stipendiaten persönlich kennenlernen.

Ingolf Jungmann, Vizepräsident und Geschäftsführer der Frankfurt School, eröffnete die Stipendienvergabefeier und verlieh im Anschluss die Stipendien.Wir danken allen Förderern der Deutschlandstipendien:
Dr. Jutta Buscha-Hagenmüller, Marga Coing Stiftung, DZ BANK Stiftung, FS Alumni e.V., Andy Hamer, Joachim Lauterbach, Dr. Horst Müller, Prof. Dr. h.c. Klaus-Peter Müller, Klaus Müller-Gebel, Präsidium der Frankfurt School, Dr. Lutz R. Raettig, Prof. Dr. Udo Steffens, Manfred Westenberger.2012 konnte die Fundraising Managerin die Votum-Stiftung als weiteren Stipendiengeber an die FS binden. Für ein Stipendium der Votum-Stiftung können sich Voll- bzw. Halbwaisen bewerben, die an der Frankfurt School studieren. Die Votum-Stiftung übernimmt die Studiengebühren teilweise oder vollständig. Im Jahre 2012 förderte sie einen Studenten mit einem Stipendium gefördert.
Auch im Jahr 2012 gelang es beim DAAD 25.000 Euro für Matching-Funds-Stipendien einzuwerben. Diese Mittel werden als Stipendien an ausländische Studierende vergeben.
Gemeinsam mit dem Team von KPE (Konzeption und Programmentwicklung) und dem International Office konnte die Fundraising Managerin im Jahr 2012 DAAD-Fördermittel in Höhe von 19.595 Euro für eine Veranstaltung für die Absolventen des MBA in International Healthcare Management gewinnen. Neben Fragen der Ethik, denen man sich in den Workshops widmete, konnten die „Alt-Absolventen“ auch die frischgebackenen Absolventinnen und Absolventen kennenlernen, die im Mai 2012 verabschiedet wurden.

IHM-Absolventen bei der Akademischen Feier im Mai 2012New Horizons@FS
Zum dritten Mal förderte die Citi Foundation das von Career Services und der Fundraising Managerin entwickelte Soft Skills-Workshop-Programm „New Horizons“. Dabei können die Studierenden ihre Schlüsselqualifikationen (Social Skills) festigen und erweitern.
Zudem engagierte sich Citi zum zweiten Mal beim Citi – FS-Mentoringprogramm, das ein Jahr dauert. Weibliche Führungskräfte der Citigroup begleiten Master-Studentinnen der Frankfurt School.
Förderung der Alumni-Vereine
Beide Alumni-Vereine förderten die Frankfurt School im Jahr 2012 finanziell. Der FS Alumni e.V. übernahm für alle Bachelorstudierende im 3. Semester die Kosten für das Buch „Wissenschaftlich arbeiten“ und versorgte diese damit. Außerdem vergibt er seit dem Jahr 2010 Reisestipendien. Im Jahr 2012 stockte er dieses Engagement auf und vergibt nun drei (anstatt zwei) Reisestipendien. Auch wurde der Betrag jedes Stipendiums von jeweils 750 auf 1.000 Euro erhöht.
Im Januar 2012 erweiterte der FS Alumni e.V. seine Zusage von Deutschlandstipendien auf zwei Stipendien p.a. Der Verein sagte über seine traditionelle regelmäßige Förderung der Bibliothek hinaus zudem zu, die Datenbank PATSTAT für die Forschung zu fördern.Der FS Bankakademie Alumni e.V. übernahm auch im Jahr 2012 die Kosten für den Band „Wissenschaftlich Arbeiten“ und stellte es den Studierenden des Management-Studiums, des Bachelor of Science in Management & Financial Markets sowie des Executive MBA zur Verfügung.
25.000 Euro-Spende
Ende des Jahres 2012 sagte der FS Bankakademie Alumni e.V. zu, eine Spende in Höhe von 25.000 Euro zu geben. Die Verwendung der Mittel hat der Vorstand im Januar 2013 mit dem Präsidenten erörtert.
V.l.n.r: Kerstin Musculus, stellvertretende Vorstandsvorsitzende des FS Bankakademie Alumni e.V., und Gunnar Glaubitt überreichten den Scheck an FS-PräsidentProf. Dr. Karl Friedrich Hagenmüller-Preis an Michael Haun
Das Andenken an den Gründer der Frankfurt School und Stifter Professor Dr. Karl Friedrich Hagenmüller wird bei der jährlichen Vergabe des „Prof. Dr. Karl Friedrich Hagenmüller-Preises“ bewahrt. Bei der Akademischen Feier im Mai 2012 in der Paulskirche überreichte Ingolf Jungmann, Vizepräsident und Geschäftsführer der Frankfurt School, den Preis des Jahres 2012 an Michael Haun, den besten Absolventen des Management-Studiengangs 2011. -
International Advisory Services (IAS)
Die Abteilung International Advisory Services verantwortet folgende Themenbereiche:
• Beratungs- und Trainingsleistungen im klassischen Development Finance: Mikrofinanzierung, Landwirtschaftsfinanzierung, KMU Finanzierung, Fund Management sowie Immobilienfinanzierung
• International Office: offene Seminare und Zertifikatsstudiengänge, maßgeschneiderte Programme sowie Recruitment internationaler Studenten für die Akademischen Produkte der FS
• FS-UNEP Collaborating Centre for Climate & Sustainable Energy FinanceBeratungs- und Trainingsleistungen im klassischen Development Finance sind über die Jahre zum etablierten Kerngeschäft der FS avanciert und erwirtschaften einen substantiellen Teil des Deckungsbeitrags der Institution. Das International Office und das UNEP Centre sind ein wichtiger Bestanteil der Gesamtstrategie des Hauses (Internationalisierung und Innovation). Beide Bereiche sind im Aufbau. Erste Erfolge konnten in 2012 erzielt werden.
Im Jahr 2012 wurden die Beratungsdienstleistungen des Bereichs International Advisory Services (IAS) in über 140 Projekten mit einem Volumen von 14.7 Mio. EUR weltweit angefragt.
Unten eine Aufteilung der Projekte nach Aufteilung der Beratungskompotenz:
Die regionale Aufteilung der Aktivitäten sieht wie folgt aus:
Folgende Projekte bzw. Initiativen haben die Berichtsperiode maßgeblich beeinflusst:Neuer LinkEd e-learning Kurs Certified Expert in SME Finance. Analog zum Mikrofinanzkurs hat im Berichtszeitraum der der SME-Kurs mit 60 Teilnehmern gestartet. Der Kurs richtet sich in erster Linie an Mitarbeiter in Banken und MFIs. Dieser Kurs folgt dem bewährten Trainingsansatz des Mikrofinanzkurses: Er ist als flexibles Fernstudium geplant, das neben Video-Vorträgen, Online-Tests, Übungsaufgaben und detaillierte Case Studies anbietet.
Start von neuen Mandaten nach der Jasminrevolution. IAS startete im Berichtszeitraum ein neues Projekt mit Enda in Tunesien. ENDA Inter-Arabe (ENDA) war 1990 gegründet und wurde zur größten und einzigen private MFI in Tunesien, bediente über 180,186 Kunden und basierte auf starken Führung und einer Reihe ergänzenden Dienstleistungen, darunter diverse Kredit-Produkte und nicht-finanzielle Dienstleistungen. ENDA hat sich auch auf der Förderung von Frauen konzentriert. Frankfurt School berät ENDA im Themenbereich notleidender Kredite, die als Folge der Jasminrevolution für die Institution eine Herausforderung darstellen.
IAS erhält den Zuschlag zum Aufbau des Uganda Challenge Funds. Im Rahmen der deutschen Entwicklungszusammenarbeit mit Uganda wurde IAS von KfW Entwicklungsbank ausgewählt in Uganda einen Challenge Fund zur Förderung der Mikrofinanz ausserhalb der Agglomerationen zu gründen und zu managen. Mit diesem Modell sollen innovative Produkte und Investitionen der Mikrofinanzinstitute, welche es erlauben, neue Kundenkreise zu erreichen und ihnen adäquate Finanzierungen anzubieten, finanziell und technisch unterstützt werden. Der Fund wird die ausgewählten Projekte mit 50-70% bezuschussen. KfW arbeitet in diesem Projekt mit aBi Trust Uganda zusammen, einer Initiative der Regierungen von Uganda und Dänemark zur Förderung der Landwirtschaft. Schwedische, belgische und amerikanische Entwicklungsorganisationen kooperieren bereits erfolgreich mit aBi Trust auf verschiedenen Gebieten.
Weltbank Studie “Enhancing Women Entrepreneurs Productive Use of Finance in South Asia and Sub-Saharan Africa” – Durchführung der Studie in Ghana und Kenia. Die Weltbank beauftragte die IAS mit der Durchführung der Studie „Zugang zu Kapital, sowie die produktive Nutzung von Finanzmitteln von Unternehmerinnen” in Ghana und Kenia. Das Ziel der globalen Studie ist, verschiedene Möglichkeiten zur Verbesserung des Zugangs zu Kapital für Unternehmerinnen zu finden. Sie wird in den kommenden zwei Jahren in insgesamt 5 Ländern weltweit durchgeführt und von der Weltbank veröffentlicht. Ansätze, die Unternehmerinnen und deren produktive Nutzung von Finanzmitteln unterstützen, ebenso wie umsetzbare Empfehlungen die in Entwicklungstätigkeiten integriert werden können, werden herausgearbeitet. Die IAS arbeitet während dieser Zeit mit einem Team von lokalen und internationalen Beratern, sowie verschiedenen Interessenvertretern in den jeweiligen Ländern zusammen und erhebt Primärdaten mittels Interviews vor Ort.
Finanzsektor Studie in Bangladesch. IAS wurde von der International Finance Corporation (IFC / Weltbank-Gruppe) beauftrag eine Finanzsektorstudie in Bangladesch durchzuführen. Ziel der Studie ist, die zugrunde liegenden Trends, aufstrebende Landschaft, spezifische Hindernisse für die Entwicklung des Sektors zu verstehen um die Angebotseite für Banken und Nicht-Finanzinstitute (NBFIs) zu identifizieren.
IAS Summer Academies 2012
2012 gab es drei Summer Academies (SA), welche alle auf dem FS-Campus stattfanden:
- Micro & SME Banking SA (08. – 13. Juli)
- Sustainable Energy Finance SA (15.-20. Juli)
- Housing Finance SA (22.-27. Juli)
Das neun Konzept der Micro & SME Banking Summer Academy (mit wählbaren Kursen) ist gut angekommen.

Herkunft der Teilnehmer 2011
Herkunft der Teilnehmer 2012

Legende:

So wie in 2011 kamen die 2012 Teilnehmer aus allen Kontinenten. Die 96 Teilnehmer kamen 2012 aus 42 verschiedenen Staaten. In 2011 (93 Teilnehmer) war die regionale Reichweite mit 40 vertretenen Nationen niedriger.
Projekte unter UNEP Collaborating Centre for Climate & Sustainable Energy Finance
Die Projekte, die im Rahmen des UNEP Collaborating Centre implementiert werden, sind global präsent und haben daher eine große Sichtbarkeit im Sektor.
Grafik 5: Ergebnis der Projekte des UNEP Collaborating Centre nach RegionenFolgende Initiativen haben das UNEP Collaborating Centre for Climate & Sustainable Energy Finance in der Berichtsperiode maßgeblich beeinflusst:
- Seit Jahresbeginn ist Silvia Kreibiehl der neue Head of Centre. Sie kommt von der Deutschen Bank, wo sie über 17 Jahre –zuletzt im Bereich Group Sustainability tätig war. In ihrer Rolle als Lead Analyst konzipierte Silvia Kreibiehl das GET FiT Programm. GET FiT (Global Energy Transfer Feed-in Tariffs for Developing Countries) ist ein Programm zur Akquirierung von Investitionen des Privatsektors zur Finanzierung von Erneuerbare-Energie-Projekten in Entwicklungsländern. Dabei setzt GET FiT auf eine innovative Public-Private-Partnership (PPP)-Struktur und basiert auf einer engen Zusammenarbeit zwischen den Gebern und dem öffentlichen Sektor in Entwicklungsländern. Das Ziel des Programms ist es, ein transparentes und stabiles Investitionsumfeld für Privatinvestoren zu schaffen. Silvia Kreibiehl hat in regem Austausch mit den Regierungen von Uganda, Großbritannien, Norwegen und Deutschland sowie der Weltbank und der Europäischen Kommission die Realisierung des GET FiT Konzept initiiert und gemeinsam mit der KfW die Implementierung eines GET FiT Piloten in Uganda vorangetrieben. Sie ist Mitautorin des Fifth Assessment Report (AR5), den das Intergovernmental Panel on Climate Changes (IPCC) derzeit erstellt. Als Mitglied des Investmentkomitees als Vertreter des FS UNEP CC wird Frau Kreibiehl weiter fachlichen GET FiT unterstützen.
- Ulf Moslener, wissenschaftlicher Leiter des UNEP Centres wurde von der Bundesregierung berufen, Deutschland im „UN Standing Committee on Climate Finance“ zu vertreten. Das Gremium analysiert unter anderem die Kohärenz der globalen Finanzierungsinstrumente für Klimaschutz- und Anpassungsmaßnahmen und stellt die Resultate der Staatengemeinschaft – insbesondere den Vertragsstaaten der UN-Klimarahmenkonvention – zur Verfügung. Moslener ist bereits seit einigen Jahren regelmäßig Mitglied der Deutschen Regierungsdelegation bei den UN Klimaverhandlungen.
- In einem Projekt im Rahmen des Climate Development Knowledge Network und dem Climate Finance Advisory Service betreibt das UNEP Centre direkte Beratung von Politikern in Entwicklungsländern mit Bezug auf die internationale Klimapolitik – insbesondere im Hinblick auf die internationale Klimafinanzarchitektur. Wichtigster Projektpartner ist Germanwatch. Finanziert ist die Politikberatung durch das UK Department for International Development (DfID).
- Ähnlich wie das GET FiT Vorhaben, aber diesmal fokussiert auf mehrere afrikanische Länder hat das Centre von der EIB den Zuschlag für die Konzeption des Renewable Energy Performance Plattform (REPP) Projektes erhalten. Die Studie soll zuerst das Potential für Erneuerbare Energien in Ghana, Tansania, Kenia, Liberia, Nigeria, Mozambique, Burkina Faso, Sierre Leone und Äthiopien ermitteln, um im Anschluss innovative Finanzierungskonzepte zu konzipieren.
- Als Neukunde konnte im Berichtszeitraum die Technical Assistance Facility des von der Deutschen Bank geleiteten Global Climate Partnership Fund gewonnen werden. UNEP CC wurde hier beauftragt eine Nachfragestudie für EE und RE für die Philippinen durchzuführen.
- Als weiteren Neukunden hat das Centre die Österreichische Entwicklungsbank (OeEB) gleich mit zwei neuen Projekten ins Portfolio holen können. Das erste Projekt, die regionale Marktstudie in der Türkei, Ukraine, Aserbeidschan, und Armenien dient zur Identifizierung von RE und EE Investmentpotenzialen. Das Centre kooperiert hier der österreichischen Ingenieursfirma Allplan. Das zweite Mandat „Kapazitätenaufbau für MFIs in Äthiopien und Nepal“ hinsichtlich von Klimaprojekten (Anpassung an den Klimawandel und Verminderung von Emissionen) wird im Mai starten.
- Im Berichtszeitraum konnte ebenso ein neues Mandat mit der ADB ins Portfolio hinzugefügt werden. Das ADB finanzierte Projekt zielt auf „Kapazitätenaufbau für Frauenselbsthilfegruppen“ mit dem Schwerpunkt Zugang zu Energie und den damit verbunden Geschäftsmöglichkeiten / Unternehmensentwicklung.
- Auch IADB ist ein neuer Kunde für das Centre. Die derzeit noch sich in der Durchführung befindende Studie zielt darauf ab einen Überblick zu existierenden Guarantee-Maßnahmen mit dem Fokus: Nachhaltige Energieprojekte zu geben. Das Papier wird als Grundlage für zukünftige Workshops für öffentliche Finanzinstitutionen in Südamerika dienen, die IADB durchführen wird.
- Balkan Renewable Energy Program (BREP) in Albanien: Die IFC/Weltbank wählte das Centre und ihren technischen Partner Fichtner GmbH CO.KG (Fichtner) aus, das vierjährige Balkan Renewable Energy Program (BREP) umzusetzen. Es unterstützt Finanzinstitute (FI) in sechs Ländern Südosteuropas beim Aufbau von Kapazitäten für Kleinwasserkraftwerke (KWKW) und Projektfinanzierungen. BREPs Dienstleistungen und Aktivitäten werden innerhalb der Programm-, Landes- und Partnerbank Ebene durchgeführt. Fichtner ist für die technische und rechtliche Beratung innerhalb BREP verantwortlich. FS berät IFC / Worldbank und FIs bei der Umsetzung der Finanzdienstleistungen des Programms.
- Entwicklung eines nachhaltigen Finanzmechanismus für REDD+ in Malaysia: Wälder spielen als Kohlenstoffspeicher eine wichtige Rolle. Jedoch gelangt dieser Kohlenstoff durch Abholzen oder Schädigung (Degradierung) der Wälder in die Atmosphäre und trägt somit zum globalen Klimawandel bei. Das Frankfurt School-UNEP Collaborating Centre arbeitet derzeit mit dem Umweltministerium in Malaysia mit dem Ziel ein Finanzmechanismus zu entwickeln welches der Reduzierung von Emissionen aus Entwaldung und Degradierung von Wäldern, aber auch allgemein, der nachhaltigen Forstwirtschaft dienen soll. In Folge einer ersten Studie, hat das Projektteam im Februar Konsultationen mit mehr als 100 Workshop Teilnehmern (Vertretern von öffentlichen als auch privaten Organisationen) in Malaysia durchgeführt und wird nun während der nächsten Wochen detaillierte Empfehlungen ausarbeiten.
- Sustainable Energy Finance Team in China. Das Centre team führte für die KfW eine Studie zum Thema „Climate Innovation Finance“ in China durch. Dabei wird ein Finanzierungs- und Garantieprogramm für kleine und mittelständische Unternehmen konzipiert, die innovative Technologien für den Klimaschutz entwickeln. Die geförderten Technologien umfassen mehrere Bereiche wie erneuerbare Energien, Energieeffizienz, Umweltschutz oder Abfallentsorgung.
- Centre präsentiert Fallstudie über indonesischen Klimafonds. Im Rahmen des National Climate Finance Institutions Support Programme (NCFISP) veröffentlichte das FS-UNEP Collaborating Centre Mitte Juni die Fallstudie “The Indonesian Climate Change Trust Fund (ICCTF)”. Mit NCFISP unterstützt das Centre öffentliche Finanzinstitutionen in Entwicklungsländern, die in Klimaprojekte investieren und somit internationale Finanzierungsquellen mit nationalen Investmentstrategien verbinden. Die Studie beschäftigt sich mit dem Format des ICCTF, darunter dessen Fördermittelquellen, Governance und Verwaltung. Darüber hinaus bietet das Papier einen Einblick in den institutionellen Aufbau einer NCFI und thematisiert die Makroökonomie und Entwicklung der Klimawandelpolitik Indonesiens. „The Indonesian Climate Change Trust Fund“ ist die erste aus einer Reihe von NCFISP-Fallstudien, die öffentliche Finanzinstitutionen verschiedener Entwicklungsländer untersucht und deren Austausch an Erfahrungswerten im Bereich Investitionen in Klimaprojekten fördern soll.
- FS-UNEP Collaborating Centre veröffentlicht den Global Trends Report 2012. Im Research-Zweig des UNEP Collaborating Centre wurde zum zweiten Mal gemeinsam mit UNEP und Bloomberg New Energy Finance der Bericht: "Global Trends in Renewable Energy Investment 2012" herausgegeben. Laut des Berichts stiegen die globalen Investitionen in Erneuerbare Energien, trotz des immer stärkeren Anpassungsdrucks im Wettbewerbsumfeld im letzten Jahr, um 17 Prozent auf einen Rekordwert von 257 Milliarden US Dollar, angeführt von China und den USA. Die Region mit dem größten Investitionsvolumen war mit 101 Milliarden US Dollar wieder Europa. Unter den Entwicklungsländern tat sich besonders Indien hervor, dessen Investitionsvolumen in grüne Energieformen um eindrucksvolle 62 Prozent auf zwölf Milliarden US Dollar anwuchs. Der diesjährige Global Trends Report ist bereits der zweite seiner Art, den das Centre seit seiner Gründung veröffentlicht. Gemeinsam mit seinem Zwillingsreport REN 21s „Renewables 2012 Global Status Report“ hat er sich zu einem der am regelmäßigsten genutzten Informationsquellen im Bereich der erneuerbaren Energien entwickelt.
- Treffen des FS-UNEP Teams mit der Präsidentin und dem Vizepräsidenten von BanKO. Im Rahmen des UNEP Projektes “End-User Finance for Access to Clean Energy Technologies in South and South-East Asia” (FACET) reiste das FS-Team nach Manila, um sich dort mit Regierungsrepräsentanten, Finanzinstitutionen und Endverbraucher zu treffen. Das Ziel war, eine saubere Technologie für Endverbraucher und einen geeigneten finanziellen Mechanismus zu identifizieren, welche im Rahmen des Projektes gefördert werden können. Das vorgeschlagene Konzept zur Förderung von Energieeffizienten Haushaltsgeräten (z.B. Kühlschränke) stoß auf großes Interesse, unter anderem auch weil es sich um eine innovative Herangehensweise handelt, die es in dieser Form in den Philippinen noch nicht gegeben hat. Gleichzeitig fand vom vierten bis achten Juni das siebte “Clean Energy Forum” in Manila statt, an dem das FS-Team teilnahm.
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International Office
Neustart im Jahr 2012
Am 1. August 2012 hat die Frankfurt School das International Office neu organisiert. Das dezidierte Ziel dieser neuen, im Bereich International Advisory Services (IAS) angesiedelten Abteilung ist, die Internationalisierung der Frankfurt School (FS) voranzutreiben. Der Fokus liegt auf drei Schwerpunkten:1. Studierende gewinnen: Es sollen mehr Studierende aus der ganzen Welt für ein Studium an der Frankfurt School gewonnen werden. Dabei bleiben Indien und China weiterhin die Schwerpunktländer, in denen die Frankfurt School ihre Studiengänge vorstellen will. Doch Netzwerk und Bekanntheitsgrad sollen ausgebaut werden. Vor allem in den EU-Krisenländern (Griechenland, Italien, Bulgarien, Ungarn) interessieren sich viele junge Leute für ein Studium in Deutschland; hier will die Frankfurt School Präsenz zeigen. Außerdem ist die Frankfurt School in vielen Entwicklungs- und Schwellenländern, in denen das IAS-Team Trainings- und Beratungsmandate gemanagt hat, bekannt und geschätzt und verfügt daher über ein Netzwerk. In Ländern wie der Türkei, Kenya oder Russland soll es nun genutzt werden, um Studierende für die Frankfurt School zu gewinnen.
2. Customised Executive Education: Maßgeschneiderte Bildungs- und Entwicklungsprogramme für Unternehmen und Institutionen auf der ganzen Welt anzubieten und durchzuführen, ist der zweite große Arbeitsschwerpunkt des International Office. Viele Unternehmen, wie die chinesische Großbank ICBC, arbeiten in diesem Bereich bereits mit der Frankfurt School zusammen, wenn es darum geht die High Potentials, also die talentierten, engagierten Nachwuchskräfte auszubilden. Im Jahr 2012 konnten bereits 17 solcher maßgeschneiderten Programme insbesondere für Unternehmen und Organisationen aus Indien und China durchgeführt werden. Dabei sind die Reise nach Deutschland und der Aufenthalt in Frankfurt auf dem Campus der Frankfurt School ein sehr attraktives Incentive für alle Beteiligten. Die Frankfurt School deckt sämtliche Bereiche aus Wirtschaft und Management sowie aus Banking und Finance ab. Darüber hinaus organisiert die Frankfurt School auch das Rahmenprogramm, bei dem die Teilnehmer Gelegenheit haben, die deutsche Kultur kennenzulernen. Die Erinnerung an den Aufenthalt in Deutschland besteht nicht nur aus Erfahrungen im Seminarraum. Ein Besuch des Oktoberfestes sowie Ausflüge nach Heidelberg oder in den Rheingau stehen genauso auf dem Programm wie Unternehmensgespräche vor Ort, bei denen die internationalen Fach- und Führungskräfte deutsche Managementwerte kennenlernen.
3. Open Enrollment Executive Education: Neben den oben skizzierten maßgeschneiderten Bildungs- und Entwicklungsprogrammen bietet die Frankfurt School auch „offene“ Programme an, für deren Teilnahme sich einzelne Fach- und Führungskräfte bewerben können. Im Jahr 2012 fanden insgesamt fünf Summer Academies zu Themen der Entwicklungsfinanzierung statt, zwei davon wurden im Ausland organisiert. Eine Academy fand in Nairobi statt und wurde gemeinsam mit der UNEP (United Nations Development Programme) organisiert. In Kooperation mit dem ACLEDA Bank gab es eine weitere Academy in Kambodscha. Sehr erfreulich entwickelten sich auch die E-Learning Programme auf LinkEd. Am Online-Kurs „Certified Expert of Microfinance“, beispielweise, nahmen im Jahr 2012 über 200 Teilnehmer aus aller Welt teil.
13 Mitarbeiter bauen das International Office derzeit auf. Sie kommen aus der ganzen Welt und arbeiten von Frankfurt, Pune (Indien), Peking (China), und Nairobi (Kenia) aus. Associate Dean Dr. Barbara Drexler leitet das International Office.
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Marketing
Schöner, schneller, aktueller – und an der Spitze
Der neue Internetauftritt der Frankfurt School
Seit Mai 2012 präsentiert sich die Website der Frankfurt School in neuem Design. Ebenso wurden die Inhalte noch spezifischer auf die Bedürfnisse der einzelnen Zielgruppen zugeschnitten und entsprechend aufbereitet. Mit dem Relaunch hat die Frankfurt School Standards gesetzt: Bereits wenige Monate nachdem die Website live geschaltet wurde, kam sie in der Studie des Cybermetrics Lab auf Platz 3 unter den deutschen und auf Platz 91 unter den Business School-Websites weltweit. So präsentiert sich die Frankfurt School auch im Internet als führende Business School.
Einerseits bildet modernste Internet-Technologie die Basis für die neue Website. Andererseits machte sich das Team der Marketing-Abteilung die Erfahrungen, die sie über das Verhalten der Internet-Nutzer gesammelt hatte, für das Konzept der neuen Website zunutze. Gemeinsam mit einer externen Agentur und dem Frankfurt-School-Tochterunternehmen efiport wurde es erstellt und umgesetzt. Ziel ist es, Interesse an der FS zu wecken und Lust auf ihre Angebote zu machen. Die neue Website bietet allen Interessengruppen deutlich mehr Nutzungskomfort. Passende Angebote sind schnell gefunden, gut miteinander verlinkt und ansprechend aufbereitet. Bilder wurden eigens für die Website erstellt. Fotos von Studierenden, Absolventen, Teilnehmern und Mitarbeitern der Frankfurt School sowie vom Campus stellen sicher, dass die Nutzer die Frankfurt School authentisch kennenlernen. Darüber hinaus unterstreicht das Bildkonzept die Verbundenheit der FS zum Wirtschaftsraum Frankfurt und stellt die Mainmetropole mit emotionalen Elementen als attraktiven Lebensraum vor.
Kurze Wege, starke Ergebnisse
Über die Menüpunkte „Studienprogramme und Seminare“, „Forschung und Fakultät“ sowie „Beratung“ ist eine rasche Orientierung über das Portfolio der Frankfurt School möglich.Tagesaktuell und prominent auf der obersten Ebene präsentiert die Frankfurt School Nachrichten (etwa zu neuen Programmen, Delegationsbesuchen oder Verabschiedungen von Studierenden) und Veranstaltungshinweise. Im Newsroom sind sie zusätzlich gebündelt.
Über Kurzlinks finden Nutzer Informationen zu den Fakultätsmitgliedern und Ansprechpartnern für einzelne Angebote. Jede der ca. 6.500 Seiten ist mit maximal vier Klicks erreichbar. Dafür wurde ein modernes Navigationsprinzip mit kompakten Übersichtsseiten und Quereinstiegen entwickelt. Die Templates für Bildungsangebote und Seminare sind durchgehend interaktiv gestaltet.
Mit persönlichen LogIns, die von jeder Seite aus möglich sind, haben Studierende, Mitarbeiter und Absolventen komfortabel Zugang zum Online-Campus. Auch zentrale Social Media-Aktivitäten sind mit nur einem Klick erreichbar.
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Neubau
Ein neuer Campus für die Frankfurt School
OFD-Gelände vom Land Hessen erworbenDie Frankfurt School befindet sich auf Wachstumskurs. Die Kapazitäten des eigenen Campus an der Sonnemannstraße reichen längst nicht mehr aus, um Studierenden und Mitarbeitern genügend Raum für Lernen, Lehren, Forschen und Arbeiten zu bieten. Nicht nur im angrenzenden Bildungszentrum Ostend- auch im ehemaligen Saatchi-Gebäude hat die Frankfurt School zusätzlich Büro- und Seminarräume angemietet.
Doch dies sind nur Zwischenlösungen. Die Frankfurt School wird einen neuen Campus bauen. Intensiv wurde in den vergangenen Jahren nach einem geeigneten Grundstück gesucht. Im Jahr 2012 hat sie ein Gelände an der Frankfurter Adickesallee vom Land Hessen erworben, das allen Anforderungen entspricht: Hier wird der neue Campus entstehen. Er wird verkehrstechnisch exzellent angebunden sein und zu einer neuen Sichtbarkeit der Frankfurt School im Frankfurter Stadtbild beitragen.
OberfinanzdirektionAuf dem Grundstück waren bis vor Kurzem die Oberfinanzdirektion sowie diverse Gerichte beheimatet. Doch jetzt stehen die Gebäude leer. Sie werden für die Frankfurt School niedergelegt.

Die rote Linie kennzeichnet das Grundstück der Frankfurt School.Das Grundstück ist gut 30.000 qm groß. Hier kann die Frankfurt School den aktuellen Bedarf sowie weiteres Wachstum realisieren. Auch wird es möglich sein, die Infrastruktur auf dem Campus auszubauen und damit das Serviceangebot für Studenten, Kunden, Gäste und Partner sowie die Mitarbeiter auszubauen. Sportmöglichkeiten, Kinderbetreuung und ein erweitertes gastronomisches Angebot sind einige Punkte in diesem Kontext.
Die nächsten Schritte
Zum Jahreswechsel 2012 / 2013 hat die Frankfurt School einen internationalen Architektenwettbewerb ausgeschrieben. Die Ergebnisse werden im Frühjahr 2013 vorgestellt. Ziel ist, den neuen Campus im Jahr 2016 fertig zu stellen. Auf www.fs.de/new-campus stellt die Frankfurt School den Projektfortgang vor. -
Qualitätsmanagement
Das Qualitätsmanagement (QM) an der Frankfurt School hat im zurückliegenden Jahr wesentliche Meilensteine erreicht:
1. Mit der Abfassung des Qualitätshandbuchs im Frühjahr wurden vorliegende Konzepte und Instrumente der Qualitätssicherung für Studium und Lehre in ein geschlossenes Qualitätsmanagementsystem integriert.
2. Das vorherrschende Instrument der Qualitätssicherung – die Lehrevaluation – wird damit sukzessive um weitere Konzepte ergänzt. Zu nennen sind hier insbesondere Assurance of Learning, das Beschwerdemanagement, die Prozessdokumentation sowie interne Audits.
3. Die Entwicklung und Dokumentation der Qualitätsinstrumente hat die FS auf dem Weg zur angestrebten institutionellen Akkreditierung ein gutes Stück nach vorne gebracht. In mehreren Berichten konnte nachgewiesen werden, wie Lücken im QM-System geschlossen wurden.
4. Daneben stellt der neue Evaluations- und Qualitätsmanagementbericht die Aktivitäten zum Auf- und Ausbau des Qualitätsmanagements dar, bewertet die wichtigsten Ergebnisse kurz und gibt einen Ausblick auf weitere Handlungsfelder der Qualitätsentwicklung. Damit wird für die Entscheidungsträger der Hochschule, aber auch für die interessierte (Hochschul-)Öffentlichkeit mehr Transparenz über die Qualität der Frankfurt School in Studium und Lehre geschaffen.Ausgangspunkt der Qualitätsentwicklung in diesem Jahr war die Abfassung des Qualitätshandbuchs und die Verabschiedung durch das Präsidium. Beschrieben sind dort auch die Organe und Akteure im Qualitätsmanagementsystem, womit eben auch deren Rollen in der Qualitätsentwicklung festgelegt sind. Damit einher ging die Erstellung einer Prozessdokumentation. Es ist vorgesehen, die Prozessdokumentation für alle Qualitätsprozesse sowie die Kernprozesse für Studium und Lehre im ersten Halbjahr 2013 abzuschließen. Danach soll sie in anderen Aktivitätsbereichen fortgesetzt werden und am Ende die gesamte Frankfurt School umfassen.
Bereits im letzten Jahr wurde – angestoßen durch die AACSB-Akkreditierung – der Assurance of Learning Prozess in Angriff genommen. Mit Assurance of Learning soll für jedes Studienprogramm überprüft werden, ob und in welchem Ausmaß zuvor klar definierte Qualifizierungsziele und Kompetenzen von den Studierenden wirklich erreicht werden. Im Jahr 2012 wurden die Bachelorprogramme, der Master of Finance sowie der EMBA einem Learning Outcome Assessment unterzogen. Die Ergebnisse wurden in einem Report dokumentiert und in den Curriculum Committees beraten. Sie bieten wichtige Anhaltspunkte für die Sicherung einer hohen Lehrqualität. So konnten zum Beispiel, einige Fortschritte bei der Schaffung von mehr Transparenz bei der Bewertung von Bachelor- und Masterthesen erreicht werden.
Dass die Qualifikation der Lehrenden sich ansonsten in einer guten Lehrqualität niederschlägt, zeigen die Lehrevaluationen. Mehr als zufriedenstellende Ergebnisse sind aus den berufsbegleitenden Programmen zu berichten. Die berufsbegleitenden Programme werden dabei auf einer 4-er-Skala evaluiert.
Tabelle 1: Bewertungen der Lehrevaluationen in den berufsbegleitenden Programmen
Die akademischen Programme werden auf einer 6-er-Skala bewertet. Für die kriterienbezogene Auswertung liegen die unten dargestellten aggregierten Evaluationsergebnisse für das Studienjahr 2011/12 vor. Durchgängig wird die fachliche Kompetenz der Dozenten am besten beurteilt, die Studienmaterialien am schlechtesten. Eine genauere Analyse der Daten zeigt bei fast allen Programmen jedoch erhebliche Unterschiede zwischen einzelnen Modulen und Dozenten.

Tabelle 2: Bewertungen aus den Lehrevaluationen in den akademischen Programmen
Ebenfalls grundlegend wurde in diesem Jahr die Service-Evaluation überarbeitet. Dazu wurde mit Unterstützung des Zentrums für Qualitätsmanagement an der Universität Mainz (ZQ) ein neuer Fragebogen konzipiert und in einer Pilotdurchführung im Sommer 2012 getestet. Ergänzend wurde ein angepasster Fragebogen für die Weiterbildungsprogramme entwickelt. Bereits aus der Pilotbefragung konnten einige Schlüsse gezogen werden. So wurde eine hohe Zufriedenheit mit der Serviceorientierung in allen dazu aufgeführten Items festgestellt. Die Leistungen der Career Services wurden überdurchschnittlich gut beurteilt. Dagegen fällt die Bewertung der Raumsituation am schlechtesten aus.
Das Beschwerdemanagementsystem wurde im Berichtsjahr reaktiviert. Seit der Neuinstallation im Juni wurden 46 Beschwerden in das System eingetragen. Mit einer Ausnahme waren die Beschwerdeführer Teilnehmer oder Studenten. Nach Problemarten aufgeschlüsselt zeigen sich die Folgenden Fallzahlen, wobei auch mehrere Problemarten ausgewählt werden können.
Grafik 3: Häufigkeiten der Beschwerdegründe
Insgesamt ist eine zunehmende Nutzung des Beschwerdemanagementsystems zu erkennen.Maßgebliche Treiber für die weitere Entwicklung des QM sind die anstehenden Akkreditierungen. Hier ist zunächst die Fortführung des Pozesses im Rahmen der AACSB-Akkreditierung für weitere Studiengänge zu nennen. Wesentliche Impulse zur Weiterentwicklung der Qualitätssicherung gehen auch von der bevorstehenden Systemakkreditierung aus. Konkret wird derzeit intensiv an der Prozessdokumentation gearbeitet, was sich planmäßig über das gesamte kommende Jahr fortsetzen wird. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Abrundung der Evaluationsverfahren, insbesondere durch eine systematischere Erhebung von Dozentenfeedbacks und der regelmäßigen Durchführung von Studienabschlussbefragungen in allen Studienprogrammen. Ein weiterer Schwerpunkt im nächsten Jahr wird auf der Überprüfung der Wirkungen durchgeführter Qualitätsverbesserungen liegen.
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Relationship Management
Im Jahr 2012 hat das Team des Relationship Management die Frankfurt School verstärkt bei Unternehmen und in Branchen vorgestellt, zu denen es bisher keinen Kontakt gab. Mehr als 150 Firmen wurden, auch gemeinsam mit Professoren und Programm-Direktoren, besucht. Der Master in Management und der Executive MBA fanden großes Interesse. Gemeinsam stellten Vertreter des Relationship Management und der Fakultät sowie Programm-Direktoren die Studiengänge auch bei Info-Tagen und –Veranstaltungen vor. Beispielhaft sei ein wichtiger Erfolg der gemeinsamen Aktivitäten erwähnt: Im Herbst 2013 startete der Executive MBA wie in den Vorjahren mit einer Gruppe von über 30 Studierenden.
Neu seit 2012: Master-Evening
Um die Master-Studiengänge der Frankfurt School ausführlicher vorzustellen, wurde im Jahr 2012 ein neues Veranstaltungsformat entwickelt: der Master-Evening. Er fand am 8. Mai und am 11. Dezember 2012 statt. Dabei standen den Interessenten nicht nur das Team des Relationship Management, sondern auch Professoren, die in den einzelnen Master-Studiengängen unterrichten, die Programm-Direktoren sowie Studierende, die sich als Botschafter („Ambassadors“) für die Frankfurt School engagieren, Rede und Antwort. Ausführlich und im persönlichen Gespräch können Besonderheiten der einzelnen Studiengänge wie inhaltliche Schwerpunkte, mögliche Auslandsaufenthalte oder Zeitformate angesprochen und erläutert werden. Die Auswertung der Umfrage unter den Teilnehmern zeigt, wie sehr das neue Format geschätzt wurde. So soll es künftig mindestens einmal im Jahr einen Master-Evening an der Frankfurt School geben.
Programm-Direktorin Tanja Ward beim Master-Evening am 11. DezemberNeues Format für den Info-Tag
Im Jahr 2012 haben die Teams des Relationship Management und der Marketing-Abteilung gemeinsam ein neues Format für den Info-Tag entwickelt und umgesetzt. Bei den Info-Tagen stellt die Frankfurt School die Bachelor-Studiengänge sowie die berufsbegleitenden Studiengänge für Bankkaufleute vor. Ziel war es, mehr Gelegenheiten für Dialog mit den Interessenten und ihren Eltern zu schaffen. So waren die Info-Tage des Jahres 2012, die am 10. März und am 27. Oktober stattfanden, deutlich interaktiver, lebendiger und dynamischer. Die Tage wurden sehr gut besucht; es mussten zusätzliche Stühle in die Räume gebracht werden.
Beim Infotag der Frankfurt School am 27. Oktober 2012Neue Partner für den Bachelor in Wirtschaftsinformatik
Erstmalig hat das Team des Relationship-Management im Jahr 2012 Kooperationspartner aus der IT-Branche für den Bachelor in Wirtschaftsinformatik gewonnen, unter anderem die SyroCon Consulting GmbH. Dieser Bachelor-Studiengang ist ein duales Programm. Die Studierenden absolvieren parallel zum Studium eine Ausbildung oder arbeiten Teilzeit, wenn sie zu Studienbeginn bereits eine Berufsausbildung abgeschlossen haben. Ein vielfältiges Unternehmensnetzwerk trägt maßgeblich zur Attraktivität des Studiums bei und intensiviert den Theorie-Praxis-Dialog auf dem Campus.160 aktive Botschafter für die Frankfurt School
Studierende und Absolventen können glaubwürdig berichten, warum sie sich für ein Studium an der Frankfurt School entschieden haben, welche Herausforderungen es mit sich bringt oder wie es ist, in Frankfurt zu leben. Diesen Erfahrungsschatz der Studierenden will das Relationship Management-Team Interessenten und ihren Eltern über das Ambassador-Programm gezielt vermitteln. Studierende, die mindestens im 2. Semester eines Hochschulstudiengangs sind, können hier mitmachen und auf Messen, bei Präsentationen in Schulen oder anderen Veranstaltungen die Frankfurt School und das Studium vorstellen. Im Jahr 2012 konnte das Ambassador-Programm deutlich ausgebaut werden; während zu Anfang des Jahres 90 Studierende die Frankfurt School vertraten, sind es mittlerweile 160. Außerdem sind über 25 Studierende aus den Master-Programmen für die FS aktiv; Anfang des Jahres kamen nahezu alle Botschafter aus den Bachelor-Studiengängen. So konnte das Relationship Management-Team auch mehr Termine gemeinsam mit Ambassodoren besetzen: Im Jahr 2010 wurden 64 Veranstaltungen mit einem oder mehreren Ambassadoren wahrgenommen, ein Jahr später waren es bereits über einhundert und im Jahr 2012 mehr als 150 Termine.Weiterbildungsstudiengänge
Trotz der Finanzkrise sind die Weiterbildungsstudiengänge der Frankfurt School beliebt und geschätzt. Überall in Deutschland bietet die Frankfurt School das Bankfachwirt-Studium, das zwei Jahre dauert, das Bankbetriebswirt-Studium sowie das Management-Studium an (Dauer: jeweils ein Jahr). Im Jahr 2013 wird das Konzept des Bankbetriebswirts überarbeitet. Außerdem feiert das Studium den 20. Geburtstag! Aus diesem Anlass schenkt die Frankfurt School allen Erstsemestern dieses Programms ein I-Pad.










