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Frankfurt am Main, 14.04.2016 12:00:00

Der Umwelt- und Ressourcen-Ökonom Dr. Oliver Schenker erhält die Robert Bosch Juniorprofessur 2016 und kommt an die Frankfurt School of Finance & Management. Ab Juni wird er dort eine Arbeitsgruppe leiten, die zur Fakultät der Frankfurt School sowie zum Frankfurt School – UNEP Collaborating Centre for Climate & Sustainable Energy Finance gehört.
In seiner Forschung beschäftigt sich Oliver Schenker mit komplexen Gleichgewichtsmodellen, die es Entwicklungsländern ermöglichen sollen, langfristig nachhaltige Energiesysteme zu etablieren. Dafür stellt die Robert Bosch Stiftung über fünf Jahre eine Million Euro zur Verfügung.

„Wir freuen uns, dass Oliver Schenker an die Frankfurt School kommt und danken der Robert Bosch Stiftung für die großzügige Förderung“, so Frankfurt School-Präsident Professor Dr. Udo Steffens. „Er wird unsere Forschungskraft rund um Erneuerbare Energien nachhaltig stärken und unser Profil auf diesem Feld weiter schärfen“, zeigt sich Udo Steffens überzeugt.

Oliver Schenker

Dr. Oliver Schenker studierte Ökonomie an der Universität Bern und promovierte dort zur Rolle des internationalen Handels bei der ökonomischen Bewertung des Klimawandels. Aktuell leitet der gebürtige Schweizer am Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim kommissarisch den Forschungsbereich „Umwelt- und Ressourcenökonomik, Umweltmanagement“. Gerne stellt er interessierten Medienvertretern sich und seine Forschung vor. Angelika Werner arrangiert persönliche oder telefonische Termine.

Mit der Robert Bosch Juniorprofessur „Nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen“ möchte die Robert Bosch Stiftung die Nachhaltigkeitswissenschaft in Deutschland stärken. Länder, die auf nachhaltige Energiepolitik setzen wollen, stoßen in der Realität schnell an Grenzen. Häufig scheitern die Vorhaben an Wechselwirkungen zwischen umweltpolitischen Maßnahmen, rechtlichen Regelungen und dem makroökonomischen Umfeld.

Oliver Schenker will Gleichgewichtsmodelle entwickeln, die diese Faktoren berücksichtigen. Seine Modelle sollen darüber hinaus politische Instrumente wie Emissionshandel, Technologieförderung oder Subventionen für fossile Brennstoffe mit abbilden. Seine Forschungsergebnisse sollen der Politik eine fundierte Entscheidungsgrundlage bieten und helfen, Handlungsalternativen zu bewerten.

Seit 2008 wird die Robert Bosch Juniorprofessur „Nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen“ jährlich ausgeschrieben. Professor Klaus Töpfer, ehemaliger Bundesumweltminister und Direktor des UN-Umweltprogramms a.D., ist Vorsitzender des Beirats und des Auswahlgremiums.

Die Robert Bosch Stiftung

Die Robert Bosch Stiftung gehört zu den großen unternehmensverbundenen Stiftungen in Europa. Sie investiert jährlich rund siebzig Millionen Euro in die Förderung von ca. 800 eigenen und fremden Projekten aus den Gebieten der Völkerverständigung, Bildung, Gesellschaft und Kultur sowie Gesundheit und Wissenschaft. Insgesamt hat die Stiftung seit ihrer Gründung 1964 mehr als 1,3 Milliarden Euro für ihre gemeinnützige Arbeit eingesetzt.

Die Robert Bosch Stiftung setzt die gemeinnützigen Ziele des Firmengründers und Stifters Robert Bosch (1861-1942) fort. Sie hält rund 92 Prozent der Geschäftsanteile an der Robert Bosch GmbH und finanziert sich aus den Dividenden, die sie aus dieser Beteiligung erhält. Die Stiftung hat ihren Sitz im ehemaligen Stuttgarter Wohnhaus von Robert Bosch. Dort und in ihrer Berliner Repräsentanz beschäftigt sie rund 140 Mitarbeiter.

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