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Berlin/Frankfurt am Main, 15.08.2016 12:00:00

Erneut legen Frankfurt School of Finance & Management und die Bundesvereinigung Kreditankauf & Servicing e.V. (BKS) ihr gemeinsames NPL-Barometer vor. Im Mai wurden Bankenvertreter gebeten, den deutschen Markt für notleidende Kredite (Non Performing Loans, NPLs) einzuschätzen.

Die Bestände an notleidenden Krediten sind nach Einschätzung der Befragten zurückgegangen; einen weiteren Rückgang erwarten sie aber nicht mehr. Jedoch geht eine knappe Mehrheit davon aus, dass die Preise weiter steigen. Auch ist der Anteil der ausgelagerten oder verkauften Forderungen seit 2015 leicht zurückgegangen, es wird nicht erwartet, dass der Rückgang anhält.

Der Druck der Regulierungsbehörden auf das Eigenkapital wird als kritisch eingeschätzt; man erwartet keine Besserung. Aus diesem Grund, so die Bankenvertreter, wollten sie sich von notleidenden Engagements trennen; sie belasteten das Eigenkapital.

Zudem steigen die Immobilienpreise; die Befragten erwarten, dass sich dies auf den Transaktionsmarkt für besicherte notleidende Kredite eher negativ auswirken dürfte.

Für BKS-Präsident Dr. Marcel König und Frankfurt School-Professor Dr. Christoph Schalast, Vorsitzender des BKS-Beirats, sind die Ergebnisse des NPL-Barometers nur wenig überraschend, denn sie spiegelten die seit einiger Zeit gefühlte Schwäche des deutschen NPL-Marktes wider. Der Trend ginge jedoch in Richtung Erholung.

Den vollständigen Bericht können Sie bei Angelika Werner (a.werner@fs.de; 069 154008 708) anfordern. Außerdem arrangiert sie gerne individuelle telefonische oder persönliche Gespräche mit Professor Schalast.

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