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Frankfurt am Main, 07.04.2017 12:00:00

Am Donnerstag, 30. März 2017, veranstaltete die Frankfurt School of Finance & Management einen Vortrag der Reihe „FS Alumni Insights“, um den Studierenden einen detaillierten Einblick in das Berufsleben als Unternehmensberater zu geben. Zu Gast waren die beiden Frankfurt School Alumni Ronny Wittig und Alexander Mitscherlich. Ronny Wittig, der den Bachelorstudiengang Management, Philosophy & Economics an der FS absolvierte, arbeitet mittlerweile als Manager bei Bain & Company. Alexander Mitscherlich schloss seinen Bachelor in Business Administration an der FS ab und arbeitet heute ebenfalls bei der US-amerikanischen Beratung – als Case Team Leader. Nach der offiziellen Begrüßung durch Anna Schweisfurth, Referentin Alumniarbeit Deutschland an der Frankfurt School, fassten die beiden Gäste zunächst zusammen, wie sie zur Unternehmensberatung kamen. Ronny Wittig stieg 2010 direkt nach seinem Studium als Associate Consultant Intern bei seinem derzeitigen Arbeitgeber ein. Alexander Mitscherlich absolvierte nach dem Abschluss an der Frankfurt School zunächst einen Master of Finance an einer anderen Universität. Nach verschiedenen Stationen bei einer international tätigen Wirtschaftsprüfung, kam auch er zu Bain.

Um den Studierenden einen genaueren Eindruck zu vermitteln, was die tägliche Arbeit als Unternehmensberater ausmacht, stellten die beiden Referenten einen kurz vor dem Ende stehenden Praxis Case vor. Dabei ging es um die Umstrukturierung einer deutschen Großbank. Schwerpunkt war es, die Privatkundenberatung zu vereinheitlichen – von der Bedarfsanalyse bis zur Implementierung. Auch das gesamte Onlinebanking des Kunden musste hierfür umstrukturiert werden. „Als Unternehmensberater werden wir dafür engagiert, herauszufinden, was im Unternehmen wirklich schief läuft. Wir helfen unseren Kunden dabei aufzuzeigen, dass es einer Veränderung bedarf und wie diese aussieht“, erklärte Ronny Wittig. Um die Probleme des vorherigen Systems auszumachen, verbrachten die Berater mit ihren Teams viel Zeit beim Kunden – sowohl im Hauptsitz als auch deutschlandweit in einzelnen Niederlassungen. „Kein Tag ist wie der andere. Wir haben unterschiedliche Meetings mit verschiedenen Abteilungen des Kunden. Die große Spannbreite unseres Jobs macht den Reiz aus. Problemlösungen gibt es fast täglich“, so Alexander Mitscherlich. Projekte in der Größenordnung des Praxisbeispiels dauern in der Regel 18 bis 24 Monate. „Während der Hochphase unserer Projekte arbeiten wir sehr intensiv. In der Regel sind wir von Montag bis Donnerstag beim Kunden. Der Lerneffekt ist dadurch aber umso größer – genauso wie die Aufstiegsmöglichkeiten bei Bain“, hob Alexander Mitscherlich hervor.

Sowohl als Absolvent eines Bachelor- als auch Masterprogramms kann man bei Bain & Company einsteigen. In der Regel fangen Einsteiger als Associate Consultant an. Nach 12 Monaten erhalten geeignete Kandidaten die Möglichkeit 18 bis 24 Monate als Senior Asociate Consultant zu arbeiten. Anschließend kann man als Case Team Leader auf Projektbasis die Verantwortung einzelner Teams übernehmen. Bei den sogenannten Leave Years können sich „Banis“, wie die Mitarbeiter bei Bain genannt werden, Zeit für soziale Projekte, eine Promotion oder eine Weltreise nehmen – immer mit Ausblick auf den Wiedereinstieg.  

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