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Frankfurt am Main, 02.05.2016 12:00:00

Am Montagabend, 25. April 2016, kamen rund 60 Studierende zu einem Vortrag von Gerd Kerkhoff, Vorsitzender der Geschäftsführung der Kerkhoff Group, über Entrepreneurship an die Frankfurt School of Finance & Management. Der Abend gab den Studierenden die Möglichkeit, von einem erfolgreichen Gründer und Unternehmer, von seinen Erfahrungen und seinem Rat zu lernen. Auch bot sich den Studierenden die Gelegenheit zu erfahren, auf welche Qualitäten es im Unternehmertum ankomme, die man nicht in der Universität lerne. Der Vortrag wurde von den Career Services der Frankfurt School organisiert.

Professor Dr. Michael H. Grote, Vizepräsident Akademische Angelegenheiten und Professor für Corporate Finance an der Frankfurt School, begrüßte Gerd Kerkhoff und die Studierenden im Namen der Frankfurt School. Er stellte den Redner vor und übergab ihm anschließend das Wort.

Gerd Kerkhoff wusste schon immer, dass er als Unternehmer tätig sein würde. Auch wenn nicht alle in seinem Umfeld die Idee von Beginn an guthießen, habe er sie stets verfolgt. „Es ist in ihnen oder nicht“, so Gerd Kerkhoff über seine Entscheidung. Man solle nicht Unternehmer werden, weil es gerade en vouge sei zu gründen, oder weil man viel Geld verdienen wolle, riet er den Studierenden.

Immer wieder würden Unternehmensgründungen auch scheitern; ein Erfolg sei demnach nicht garantiert. Kerkhoff selbst wollte im Beruf unabhängig sein, selbst etwas aufbauen und eine Balance zwischen Job und Privatleben ermöglichen. (Finanzieller) Erfolg habe für ihn keine Rolle gespielt.

1999 gründete Gerd Kerkhoff die Beratungsgesellschaft Kerkhoff Consulting GmbH, aus der 2015 die Kerkhoff Group hervorging. Diese umfasst heute sieben Beteiligungsgesellschaften, die sich mit dem Thema Wertschöpfung und Effizienzsteigerung beschäftigen.

Wichtige Eigenschaften, die Unternehmen mitbringen sollten, seien für ihn Leidenschaft für die Sache und das Bedürfnis nach Unabhängigkeit. Man solle ein Gespür für Gelegenheiten haben, bspw. für den richtigen Zeitpunkt, ein Produkt auf den Markt zu bringen. Die gute Führung, Motivation des Teams und der Kollegen sowie die Pflege des eigenen Netzwerkes seien außerdem ebenso entscheidend wie die Tatsache, dass man kritische Situationen oder schwierige Zeiten auch aushalten können müsse. So seien, wie das Fazit von Gerd Kerkhoff lautet, eben nicht nur das betriebswirtschaftliche Know-How im Unternehmertum gefragt, sondern eine ganze Reihe weiterer Fähigkeiten.

An seinen Vortrag schloss sich eine lebhafte Diskussion mit den Studierenden an.

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