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Frankfurt am Main, 16.11.2016 12:00:00

Am Freitag, 4. November 2016, verlieh die Frankfurt School of Finance & Management die Stipendien des akademischen Jahres 2016/2017. Zu dem feierlichen Anlass waren Stipendiaten und ihre Eltern, Förderer der Frankfurt School sowie Professoren, Programmdirektoren und Studienbetreuer gekommen.

Vizepräsident Professor Dr. Michael H. Grote begrüßte die Gäste auf dem Campus und verriet, dass die Verleihung der Stipendienurkunden eine seiner liebsten Pflichten sei. „Es bereitet einfach Freude, motivierten und engagierten jungen Menschen wie Ihnen diese Urkunden zu überreichen“, sagte er. „Und natürlich ist es auch eine gute Gelegenheit sich bei den zahlreichen Förderern zu bedanken, von denen einige heute anwesend sind. Ohne Sie können wir Stipendien wie das Deutschlandstipendium nicht vergeben!“

Dann stellte Professor Grote den ersten Redner der Feier vor: Jens Leutner, Dezernatsleiter Personal, Marketing- und Vertriebsservice der Frankfurter Volksbank eG. Die Frankfurter Volksbank hat in diesem Jahr erstmals drei Deutschlandstipendiaten an der Frankfurt School gefördert. In seiner Rede verwies Jens Leutner auf die vielen Gemeinsamkeiten der beiden Institutionen, so legten beide Wert auf Integrität, Partnerschaft und Unternehmertum. Zudem betonte er, wie sehr die Volksbank und die Frankfurt School in der Stadt und in der Region verwurzelt seien. Dies sei auch einer der Gründe, warum sich die Volksbank sehr gerne beim Deutschlandstipendium engagiere.

Ekin Akkaya, Bachelor-Student an der Frankfurt School und Deutschlandstipendiat, berichtete im Anschluss, was das Stipendium für ihn bedeutet. „Nobody is perfect“, begann er seine Rede und wandte sich dann direkt an die anwesenden Förderer. „Mit Ihrer Unterstützung geben Sie uns ein Zeichen, dass Sie an uns glauben und uns unterstützen. Dafür sind wir sehr dankbar, denn neben dem finanziellen Aspekt ist dies auch ein großer Anreiz für uns, weiter an uns zu arbeiten und uns zu verbessern. Wir profitieren sehr von diesem Förderprogramm und wollen auch etwas zurückgeben.“

Die Verleihung der Urkunden

Die Verleihung der Urkunden begann mit der Vergabe der 42 Deutschlandstipendien, die Unternehmen, Stiftungen, Freunde und Alumni der Frankfurt School ermöglichen. Das Deutschlandstipendium ist auf ein Jahr angelegt und beruht auf dem Matching-Fund Prinzip. Das bedeutet, dass die Hälfte der insgesamt 3.600 Euro, die ein Stipendium umfasst, von der Bundesregierung kommt, die andere Hälfte steuern Förderer bei. Für eine erfolgreiche Bewerbung ist neben Leistungskriterien das Abschneiden in einem Essaywettbewerb entscheidend.

Das diesjährige Thema lautete: „Zerreißprobe für Europa – Nationalstaaten auf dem Vormarsch?“ Die Studierenden sollten verschiedene Lösungsansätze, wie etwa ein Europa der verschiedenen Geschwindigkeiten, diskutieren und darlegen, welche Entwicklungen sie in den kommenden Jahren für die EU erwarten. Als Reaktion hatte Ekin Akkaya gemeinsam mit Kommilitonen die studentische Initiative „FS Economy & Politics“ gegründet, mit der der politsche Austausch unter den Studierenden gefördert werden soll.

Das Frankfurter Institut für Risikomanagement und Regulierung (FIRM) fördert seit 2009 Forschung und Lehre zu Risikomanagement und Regulierung an der Frankfurt School. In diesem Jahr unterstützt FIRM zwei Studierende des Masters of Finance mit Stipendien. Der FIRM-Vorstandsvorsitzende Wolfgang Hartmann war extra zur Vergabe der Urkunden angereist.

Im Anschluss wurden die Urkunden für die FS-Stipendien vergeben, mit denen die Business School herausragende Bachelor, Master und MBA Studierende fördert. In diesem Jahr stellt die Frankfurt School 157 Voll- und Teilstipendien für alle Studienprogramme bereit.

Förderung der Vielfalt

Um die Internationalisierung zu fördern, vergibt der Förderverein der Frankfurt School 2016/17 sechs Stipendien. Die Stipendiaten kommen aus Ägypten, Brasilien, Indien, Kenia und den Niederlanden. Der DAAD (Deutscher Akademischer Austausch Dienst) vergibt über das Stipendien- und Betreuungsprogramm STIBET Stipendien an internationale Studierende. In der aktuellen Förderperiode kommen sie aus China, Indien, Kenia, Kolumbien, Südkorea und Spanien. Mit dem DAAD-Preis wurde Ozren Winkler, Master of Finance Student aus Kroatien, ausgezeichnet. Der Preis wird in jedem Jahr an einen internationalen Studierenden verliehen, der sich besonders um den Zusammenhalt an der Frankfurt School bemüht hat.

Bei einem gemeinsamen Mittagsimbiss und informellen Gesprächen klang die Stipendienvergabefeier aus. Stipendiaten und Förderer lernten sich persönlich kennen und tauschten sich aus. Die Studierenden von FS Music begleiteten die Veranstaltung musikalisch.

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