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21.11.2016 12:00:00

Yvonne Mitschka

Yvonne Mitschka (27) absolvierte im Jahr 2013 den Bachelor in BWL mit Schwerpunkt Wirtschaftsprüfung an der Frankfurt School. Nach Beendigung eines Masters in VWL und dem CEMS Master in International Management an der Universität zu Köln und der Warsaw School of Economics ist sie seit September 2016 Teilnehmerin des Mercator Kollegs für internationale Aufgaben.

Dabei handelt es sich um ein 13-monatiges Stipendienprogramm, bei dem die Teilnehmer in zwei bis drei international tätigen Organisationen arbeiten. Begleitend dazu finden Seminare zu Themen der internationalen Zusammenarbeit und zur Erlangung von Schlüsselkompetenzen statt. Yvonne beschäftigt sich in ihrem Kollegjahr mit nachhaltigen Energiestrategien für Mittel- und Osteuropa und arbeitet im Rahmen ihrer ersten Station beim Warschauer Think Tank WiseEuropa.

Inwiefern hat Sie das Studium auf die Anforderungen Ihrer bisherigen und aktuellen Tätigkeit vorbereitet? Was war besonders nützlich?

Mein Studium an der Frankfurt School hat mich in vielerlei Hinsicht sehr gut auf meine derzeitige Tätigkeit als Mercator Fellow vorbereit. Erstens erlernte ich das notwendige Handwerkszeug um Fragen und Antworten in verschiedenen Bereichen der Geschäftswelt zu entwickeln – dies bezieht sich keinesfalls nur auf den Finanzsektor. Eine besondere Wichtigkeit spreche ich hier der persönlichen Lernatmosphäre und den didaktischen Fähigkeiten der Lehrenden zu. Beide Faktoren führten in der Tat dazu, dass ich mich bis heute an viele Inhalte aus dem Studium erinnern kann (oder zumindest weiß, wo ich nachschlagen muss wenn ich etwas nicht weiß). Zweitens kam ich an der Frankfurt School bereits früh mit mehreren Arbeitgebern in Kontakt. Eine Reihe von Praktika während des Studiums half mir meine Erwartungen an meine spätere berufliche Tätigkeit zu definieren. Schließlich konnte ich während des Bachelors ein Auslandssemester in Neuseeland und ein Praktikum in Chile absolvieren. Es waren unter anderem diese signifikanten internationalen Erfahrungen, die meinen Weg in das Mercator Kolleg für internationale Aufgaben ebneten.

Welche Bedeutung hat Ihre Studienzeit an der Frankfurt School für Sie aus heutiger Sicht?

Rückblickend stehen meine Studienerfahrungen an der Frankfurt School im engen Zusammenhang mit meinem Lieblingsmotto (siehe unten). Ich legte den Grundstein für eine lösungsorientierte und systematische Arbeitsweise. Mir sind Eigeninitiative, Internationalität und Interdisziplinarität bei der Arbeit sehr wichtig. Ich mag es, sehr viele Kontakte zu knüpfen und zu pflegen. Nicht zuletzt habe ich an der Frankfurt School einige meiner besten Freunde gefunden!

Was ist Ihre schönste Erinnerung an Ihre Studienzeit an der Frankfurt School?

Mir hat meine Tutorentätigkeit in Buchführung wirklich große Freude bereitet! Ich stellte mich sehr gerne der Herausforderung, einer Gruppe von rund 20 Studierenden der Wirtschaftsinformatik an einem Freitagnachmittag zu erklären, wie wir das neue Auto eines Unternehmers richtig in seiner Bilanz abbilden!

Welche Bedeutung haben Alumni für eine Hochschule? Was denken Sie können Alumni für ihre Hochschule tun?

Für mich ist ein aktives Alumninetzwerk von existenzieller Bedeutung für eine Business School. Ein Austausch zwischen Alumni kann eine wunderbare Quelle der Inspiration sein – nicht nur in beruflicher, sondern auch in persönlicher Hinsicht und vor dem Hintergrund von Möglichkeiten für gesellschaftliches Engagement. Natürlich ist das Teilen von Erfahrungen mit aktuellen Studierenden mindestens ebenso wichtig. Besonders sinnvoll erachte ich dabei einen konkreten Erfahrungsaustausch zwischen Alumni und Studierenden zu einem bestimmten Thema. Das FS Alumni Directory bietet Studierenden eine fantastische Chance, in Kontakt zu treten und hier Initiative zu ergreifen!

Was ist Ihr Lebensmotto?

Education is the ability to meet life’s situations.
(John G. Hibben, ehemaliger Rektor der Princeton Universität)

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