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Jean-Jaques Moukoko arbeitet als Investment-Analyst bei Ecobank Capital, dem Investment-Banking-Arm der Ecobank-Group mit Sitz in Zentral- afrika. Sein Büro sitzt in Douala, Kamerun und betreut Projekte in Kamerun, Gabon, Kongo (Brazzaville), Kongo (Kinshasa), Tschad, der Zentralafrikanischen Republik, und Äquatorialguinea.

„Ich arbeite im Bereich Corporate Finance. Das reicht von Projektfinanzierung, über Structured Commodity und Trade Finance, zu Debt Capital Markets und Mergers und Acquisitions. Dazu gehören zum Beispiel das Vorbereiten von Marketing-Pitches oder Finanzierungsmodellen, Zusammenstellung von Memoranden, Teasern oder detaillierten Analysen“, berichtet Jean-Jaques.

„Die Wirtschaft in Zentralafrika ist sehr dynamisch, was an den zahlreichen strategischen Investitionsplänen der lokalen Regierungen liegt. Daher gibt es in Bereichen wie Gas und Öl, Infrastruktur, Handelsgüter, Landwirtschaft oder der Telekommunikation viele Structured Finance-Transaktionen. Bei diesen Transaktionen assistiere ich bei der gesamten Ausführung, des Fundraisings und der Beratungsmandate. Außerdem bin ich mitverantwortlich für die Verwaltung der eingenommenen Gelder, von der Einwerbung und Mandatierung bis zur Auszahlung. Zusätzlich bin ich für die Kundenbeziehungen im Bereich Corporate Finance zuständig“, so Jean-Jaques.

„Meine Ausbildung hat mich perfekt auf meine heutigen Aufgaben vorbereitet und die Frankfurt School hat maßgeblich dazu beigetragen, dass ich heute mit dem nötigen Handwerkszeug ausgestattet bin, um mein Potential voll zu entfalten.“

Warum habe Sie sich entschieden sich für den Master of Finance an der Frankfurt School zu bewerben?

Ich habe mich an der Frankfurt School beworben, weil mir mein Wissen im Bereich Betriebswirtschaft und Finance nicht ausreichte. Zusätzlich wollte ich mich noch einmal in einem ganz anderen kulturellen Kontext beweisen, ursprünglich komme ich aus einem französisch geprägten Kulturkreis. Der Master of Finance an der Frankfurt School hat dabei alle Aspekte in Bezug auf Finanzmanagement gründlich und tiefgreifend abgedeckt. Außerdem ist die deutsche Kultur bekannt für ihre Struktur, ihren Fokus und ihr Streben nach Ergebnissen. Ich wollte mich selbst mit dem Studium an einer der besten Business Schools in Europa beweisen und habe nicht gezögert die Herausforderung anzunehmen als ich die Möglichkeit bekam, hier mit dem Studium anzufangen.

Zusätzlich wollte ich Developmental Finance studieren, um notwenige Fähigkeiten zu erlernen, um mich als Experte im Bereich Entwicklungsfinanzierung zu qualifizieren. So kann ich etwas zum Fortschritt des Afrikanischen Kontinents beitragen. Als ich hörte, dass der Master of Finance an der Frankfurt School auch einen Schwerpunkt in Developmental Finance beinhaltet, war das wie eine offene Tür für mich.

Inwiefern hat Sie das Studium an der Frankfurt School auf die Anforderungen in Ihrer heutigen Position bei Ecobank Capital vorbereitet? Was war besonders nützlich?

Auf der professionellen Ebene habe ich mir eine starke betriebswirtschaftliche und Finance-Grundlage erarbeitet, die mir dabei hilft, gründliche und akkurate Analysen durchzuführen. Zusätzlich habe ich einen ganzheitlichen Ansatz entwickelt, der es mir ermöglicht, die Herausforderungen beim End-to-End-Management von Transaktionen zu meistern. Mein Studium hat mich darauf vorbereitet, mir einen globalen Blick auf spezielle Themen zu verschaffen, um die Lösungen zu finden, die für den einzelnen Stakeholder einen Mehrwert produzieren.

Auf der persönlichen Seite habe ich Durchhaltevermögen und den Willen mich zu verbessern entwickelt. Diese Eigenschaften sind im Wirtschafts- und Finance-Bereich enorm wichtig.

Aus heutiger Sicht, welche Bedeutung hat Ihre Studienzeit an der Frankfurt School für Sie?

Es war eine tolle und erfolgreiche Zeit. Ich habe mir selbst ein Ziel gesteckt, als ich mich für das Studium immatrikuliert habe, und ich bin stolz darauf, dass ich es erreicht habe. Es war als ob man einen Berg besteigt, du musst durchhalten, du wirst entmutigt, es ist hart – aber du machst nie einen Schritt zurück, obwohl es unrealistisch erscheint verfolgst du dein Ziel. Du kämpfst und du erreichst die Spitze. Das ist die Bedeutung meiner zweijährigen Studienzeit.

Was ist Ihre liebste Erinnerung an Ihr Studium an der Frankfurt School?

Es war eine neue Umgebung, eine neue Herausforderung, eine neue Kultur, ein neues persönliches Ziel – Angesicht zu Angesicht mit meinen eigenen Schwächen. Ich bin gerne organisiert, und lege Wert auf meinen Willen und meine Disziplin. Während der Gruppenarbeiten habe ich viele verschiedene Leute aus anderen Kulturkreisen kennengelernt. All diese Begegnungen waren für mich wertvolle Erfahrungen. Ich habe nicht wirklich einen einzigen speziellen Moment an der Frankfurt School, die ganze Reise hat sich für mich gelohnt. Und – last but not least – habe ich mir selbst das Gitarre-Spielen beigebracht.

Welche Bedeutung haben Alumni für eine Hochschule? Was denken Sie können Alumni für ihre Hochschule tun?

Alumni bilden das Vermächtnis einer Business School. Eine gute Hochschule ist nur so gut wie ihre Studenten. Alumni sollten überall auf der Welt ein enges Netzwerk bilden und ihre Verbindungen und den Austausch untereinander stärken. Man kann die Alumni der Frankfurt School an ihren speziellen Fähigkeiten erkennen. Ein engmaschiges Netzwerk könnte einen großen Einfluss in der Business- und Finance-Welt haben.

Was ist Ihr Lebensmotto?

Bete nicht für ein einfaches Leben, bete für die Stärke um auch ein Schwieriges auszuhalten.

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