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Kirsten Ratzlaff (27) hat ihren Abschluss als Bachelor in Internationaler Betriebs-wirtschaftslehre an der Frankfurt School im Jahr 2012 gemacht. Im Anschluss absolvierte sie einen Master of Finance an der FS, den sie im Jahr 2013 abschloss.

Aktuell arbeitet Kirsten Ratzlaff als Executive Assistant to the Board im Bereich Finance and HR bei der Lufthansa Cargo AG. Zuvor war sie dort als Referentin im Risikomanagement tätig. Den Grundstein für ihren Weg bei der Lufthansa hat Kirsten Ratzlaff bereits während des Bachelor-Studiums gelegt: sie war als Teilnehmerin am Nachwuchsprogramm „st.i.p. (=study and intensive practice) finance“ der Deutschen Lufthansa AG und lernte bei mehreren Praktika verschiedene Finance Bereiche des Lufthansa Konzerns kennen.

Inwiefern hat Sie das Studium auf die Anforderungen in Ihrer heutigen Position vorbereitet? Was war besonders nützlich?

Das Studium hat zum einen Fachwissen vermittelt, welches als Grundlage für das Verständnis der Zusammenhänge im Unternehmen dient und so die Basis für meine jetzige Tätigkeit bildet.
Darüber hinaus förderte das Studium aber auch kritisches Denken: man lernt, Fakten zu hinterfragen. Wenn ich neue Aufgaben übernehme und die Prozessschritte hinterfrage, bekam ich oft die Antwort: „Das haben wir schon immer so gemacht“. Die kritische Auseinandersetzung mit Themen und Prozessen ist also nicht selbstverständlich. Ebenfalls habe ich während des Studiums gelernt, konzentriert Aufgaben abzuarbeiten und Fragestellungen entsprechend zu priorisieren – diese Fokussierung ist vor allem in stressigen Zeiten mit vielen parallelen Themen hilfreich.

In meiner aktuellen Position bereite ich viele Präsentationen und Vorträge vor. Dabei ist mir täglich von Nutzen, dass ich während des Studiums nicht nur die Fähigkeit zum Aufbereiten von Inhalten erworben habe, sondern auch deren Darstellung und Präsentation anhand eines „roten Fadens“ gelernt und geübt habe.

Welche Bedeutung hat Ihre Studienzeit an der Frankfurt School für Sie aus heutiger Sicht?

Meine Studienzeit war ein sehr prägender Lebensabschnitt. Es ist die Lebensphase in der man sich, seinen Interessen entsprechend, viel Wissen aneignet und sich - etwa im Rahmen von Praktika - ausprobieren und orientieren kann. Auch war es eine Zeit, in der man mit vielen Menschen auch aus verschiedenen Kulturen zusammen arbeitete und somit ein neues Verständnis füreinander bekam. Von diesen Erfahrungen profitiere ich noch heute, wenn ich in internationalen Teams arbeite.

Was ist Ihre schönste Erinnerung an Ihre Studienzeit an der Frankfurt School?

Besonders in Erinnerung geblieben ist mir die hohe Motivation unter den Kommilitonen. Insbesondere im Masterstudium hat es mich begeistert, wie engagiert wir in Gruppen zusammengearbeitet haben und welche bereichernden Diskussionen wir geführt haben. Eine solche Konzentration von „Drive und Inspiration“ habe ich bisher selten wieder erlebt.

Welche Bedeutung haben Alumni für eine Hochschule? Was denken Sie können Alumni für ihre Hochschule tun?

Die Alumni sind auf der einen Seite ein Aushängeschild für die Hochschule: Wir können in unseren Unternehmen Botschafter für die Frankfurt School und insbesondere die hohe Qualität der Ausbildung sein. Auf der anderen Seite sind die Alumni ein Bindeglied zwischen Universität zu den Unternehmen und Industrien, in denen die Alumni arbeiten.

Was ist Ihr Lebensmotto?

Kein Mensch ist fehlerfrei, aber wir werden nur Fortschritt erzielen wenn wir uns trauen, Dinge zu machen. Deshalb ist mein Motto: „Den größten Fehler, den man im Leben machen kann, ist, immer Angst zu haben, einen Fehler zu machen." (Dietrich Bonhoeffer)

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