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Mein Name ist Björn Alexander Senger, ich bin 39 Jahre alt und habe ein ausbildungsintegriertes Studium an der Frankfurt School im Jahre 1998 begonnen und 2003 erfolgreich mit dem Diplom abgeschlossen. Während meiner Ausbildungszeit arbeitete ich bei der Deutsche Postbank AG in Köln und Bonn und bin 2002 zur Commerzbank AG nach Frankfurt gewechselt. Im Commerzbank Konzern startete ich im Bereich DCM Corporate Origination. Nach einiger Zeit wechselte ich auf die Risikoseite ins Exposure Management / Risk Advisory. In 2006 ging ich als Leiter Credit Risk zu einer Tochtergesellschaft der Commerzbank nach Luxemburg. Meine Kenntnisse und Erfahrungen konnte ich ab 2010 als Leiter Treasury & Kapital Markt sowie Geschäftsleiter der Einheit einbringen. Seit 2016 bin ich wieder zurück in Frankfurt und arbeite am Management sowie der Optimierung der regulatorischen Kosten von Handelsbuchgeschäften im Firmenkundenbereich der Commerzbank AG.

Inwiefern hat Sie das Studium auf die Anforderungen Ihrer bisherigen und aktuellen Tätigkeit vorbereitet? Was war besonders nützlich?

Das Studium an der Frankfurt School hat mir einen ganzen Handwerkskasten an nützlichem Werkzeug mit auf meine Reise ins Berufsleben gegeben, von dem ich mich noch heute sehr gerne bediene, auch wenn ich seinerzeit manchmal an der Nützlichkeit gezweifelt habe. Besondern hat mir die Verbindung zwischen Theorie und Praxis geholfen und auch die Möglichkeit sich risikofrei in unterschiedliche Themenbereiche einzuarbeiten und neue Theorien auszuprobieren.

Welche Bedeutung hat Ihre Studienzeit an der Frankfurt School für Sie aus heutiger Sicht?

Das Studium hat weiterhin eine große Bedeutung. Es war stets ein Schwerpunkt bei meinen Vorstellungsgesprächen und diente oft als Türöffner für neue Aufgaben und Herausforderungen. Das große Netzwerk an Studenten sowie Alumni innerhalb und außerhalb des Unternehmens ermöglicht einen guten Informations- und Ideenaustausch. 

Was ist Ihre schönste Erinnerung an Ihre Studienzeit an der Frankfurt School?

Wenn ich mit anderen Kindern der Sternstraße in Erinnerungen schwelge fallen immer sofort die Studentenfeiern im Untergeschoss der Hochschule für Bankwirtschaft ein. Sie müssen sich einen kleinen schlauchartigen Raum mit Theke vorstellen, prallgefüllt mit Studenten, Getränke mussten in Spitzenzeiten über dem Kopf weitergereicht werden und es tropfte von der Decke. Zu späterer Stunde holte Prof. Seeger stets seine Klampfe raus und wir sagen Lieder von BAP rauf und runter. Nicht, dass der falsche Eindruck entsteht: Einzigartig an dem Studium war die tolle Gemeinschaft, der Zusammenhalt und die gegenseitige Unterstützung während des Studiums, der Lernphasen aber auch im Privaten.

Welche Bedeutung haben Alumni für eine Hochschule? Was denken Sie können Alumni für ihre Hochschule tun?

Alumni sind das Aushängeschild einer erfolgreichen Hochschulpolitik. Sie repräsentieren ihre Hochschule und bilden ein Netzwerk an Wissen, Meinungen und Lebensmodellen und dies nicht nur in wissenschaftlichen oder beruflichen Aspekten, sondern auch im privaten Bereich. Auf der anderen Seite sollte sich eine Hochschule der Meinungen von Alumni nicht verschließen und offen sein für deren Anregungen. Nur so gelingt eine erfolgreiche Symbiose zwischen ehemaligen Studierenden und der Hochschule. Die Frankfurt School und ihre Mitarbeiter beherzigen dies in sehr gute Weise und betreiben ein erfolgreiches Hochschulmanagement.

Was ist Ihr Lebensmotto?

Als kölsche Jung halte ich mich streng an die 11 Grundgesetze.

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