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"Building Bridges"

Building Bridges ist ein Projekt von Eleonora Esse mit dem Ziel, Gemeinsamkeiten in den großen Religionen zu finden und dabei Elemente hervorzuheben, die uns mit “den Anderen”, “dem Andersartigen”, “dem Fremden” verbinden. In einer Welt voller Kriege und Furcht, bieten diese Botschaften Ideen wie Solidarität, gemeinsame Sprachen, geteilte Werte und vor allem Frieden, um Brücken zu bauen. Der Titel wurde von Papst Franziskus inspiriert, der wiederholt gesagt hat, dass man Brücken und nicht Mauern bauen soll, wenn man die Probleme in der Welt angehen will. Eleonora Esse arbeitet mit einfachen, kraftvollen und universellen Codes. Worte, Lichter und Farben sind ursprüngliche Symbole und vermitteln direkte Botschaften, selbst für das heterogenste Publikum. Drei Botschaften, basierend auf diesen grundsätzlichen Werten, werden in Form von LED-Objekten vermittelt und an einem Ort ausgestellt, wo Wert – im wortwörtlichen wie im übertragenen Sinne – im Fokus steht: Der Frankfurt School of Finance & Management.

WOHLTÄTIGKEIT IST UNSERE PFLICHT
Heutzutage ist Wohltätigkeit eine Pflicht für jeden Menschen, der mehr als genug (für sich) besitzt. Es gibt keine Ausflüchte. Es ist eine traurige Tatsache, dass alle zehn Sekunden ein Mensch an Hunger oder durch von Hunger bedingten Gründen stirbt (poverty.com). Wohltätigkeit ist eine essentielle Aufgabe für Christen; für Juden, denen die Thora vorschreibt, dass sie 10% ihres jährlichen Einkommens für wohltätige Zwecke spenden sollen; für Moslems, bei denen die Zakat (soziale Abgabe) eine der fünf Säulen ihrer Religion ist.  Die Ausübung von Wohltätigkeit wird im Hinduismus, Buddhismus und Jainismus Dāna genannt.

WIR BRAUCHEN ALLE BARMHERZIGKEIT
Der Mensch ist schwach und verletzlich, egal wo er sich auf der sozialen Leiter befindet und über welches Einkommen man verfügt. Das Konzept der Barmherzigkeit findet man in den meisten Religionen, unter anderem im Christentum, Judentum, Islam, Rittertum und Hinduismus.

DER WEG ZU FREUDE/GLÜCKSELIGKEIT IST HEILIGKEIT
Nicht zu sündigen bringt Freude/Glückseligkeit, vielleicht nicht unmittelbar, aber langfristig. Die Verwendung des Begriffes des „Heiligen“ ist nicht exklusiv auf das Christentum beschränkt. Viele Religionen haben ähnliche Konzepte, die sich auf Menschen beziehen, die ihre höchsten Ambitionen in Bezug auf die religiösen Lehren innerhalb ihrer Traditionen erfüllt haben. Alle diese Formen der spirituellen Perfektion sind zutiefst mit wahrer und dauerhafter Freude verbunden.

Weitere Informationen des Projekts von Eleonora Esse finden Sie auf den Seiten der Lumniale.

Die Künstlerin

Eleonora Esse

Eleonora Sgaravatti ist eine italienische Künstlerin und Kuratorin, die in Rom geboren und aufgewachsen ist. Nach ihrem Abschluss in Kunst- und Theaterwissenschaften an der Universität Rom sowie einer Weiterbildung zum Kuratieren organisierte und kuratierte sie "Outart 2004" und "Outart 2006", zwei Ausstellungen zu zeitgenössischer Kunst, im öffentlichen und privaten Raum. Sie koordinierte außerdem für zwei Jahre den gemeinnützigen Kunstraum Spazio Punctum in Rom, wo sie junge Künstler förderte.

Ihr künstlerische Inspiration liegt in dem Wunsch, christliche Werte in zeitgenössischer und visueller Art auszudrücken. Ihre eigene Konversion zum Christentum und die geringe Aufmerksamkeit für christlichen Themen in der moderne Kunstwelt, brachten die Künstlerin dazu, ihre erste eigene Austellung Nouva Era (New Era) unter dem Pseudonym Eleonora Esse auszurichten. Für die Austtellung von Luigi Ontani, Emilio Prini and Vettor Pisani in der historischen RAM Radioartemobile Galerie in Rom 2007 schrieb sie eine Einleitung.

2009 präsentierte Eleonora L'alberto della vita (Der Baum des Lebens) auf dem öffentlichen Platz Piazza Capranica in Rom.

Anschließend entschloss sie sich, eine Auszeit von der Kunst zu nehmen und neue Aspekte ihrer selbst zu erkunden, insbesondere die Beziehung zu Kindern. Nachdem sie einen Montessori Abschluss in frühkindlicher Erziehung machte, zog sie nach Stockholm, wo sie fünf Jahre als Montessori Vorschullehrerin arbeitete und zwei Töchter zur Welt brachte.

Aus persönlichen Gründen zog sie im Januar 2017 nach Frankfurt am Main, wo sie mit ihrer Familie lebt. Dank der Kraft, die ihr das Muttersein gab, begann sie wieder mit der Kunst. Aktuell arbeitet sie an Woltätigkeits- und interkulturellen Themen, für die sie LED Lichter, Leuchtfarbe, Plexiglas und Fotografie einsetzt.

Instagram: elesgara
Facebook: eleonora sgaravatti

Über die Luminale

Die Luminale ist eine Biennale für Lichtkunst und findet seit 2010 alle zwei Jahre in Frankfurt am Main statt. In der Stadt werden während der Luminale Lichtkunstwerke an öffentliche und private Gebäuden installiert. Künstler, Architekten und Designer zeigen damit, wie sich Gebäude und Räume in Abhängigkeit vom eingesetzen Licht verändern. Zuletzt wurden es über 200 Projekte in der ganzen Stadt ausgestellt, die rund 180.000 Besucher anzogen. Sei 2017 organisiert der gemeinnützige Luminale e.V. das Lichtfest. Mehr Informationen finden Sie unter www.luminale-frankfurt.de

Der Ausstellungsort

Die Frankfurt School of Finance & Management ist eine forschungsstarke Wirtschaftshochschule. Seit Herbst 2017 hat sie ihren Sitz an der Adickesallee im Frankfurter Nordend. Beim Bau des neuen Campus wurde der Entwurf des dänischen Büros Henning Larsen Architects, das den internationalen Architektenentwurf gewann, verfolgt.

Mit dem klarem skandinavischem Design ist der Campus architektonisch ein Leuchtturm der Stadt Frankfurt. Die fünf verschobenen Türme werden von einer canyonartigen Mall verbunden. In dieser Zeil des Wissens können die Studierenden alle wichtigen Elemente des Campus erreichen.

Im Garten vor dem Campus stellen fünf Landschaftsbilder die Kontinente Afrika, Amerika, Asien, Australien und Europa dar. Die Baumgruppen zeigen die Internationalität der Frankfurt School und ihrer Studierenden, die aus der ganzen Welt kommen, an. Auch die Innengestaltung der fünf Türme greift dieses Thema wieder auf, denn die Wandgestaltung symbolisiert je einen Kontinent.

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