call download fax letter pdf

Frankfurt am Main, 30.04.2015 12:00:00

Ladies First an der Frankfurt School

Wo und wann will ich arbeiten? Wie teile ich meine Zeit am besten ein? Welche Projekte sind mir wichtig? Dies sind Fragen, die sich jeder früher oder später stellt. Für junge Frauen, die Karriere und Familie unter einen Hut bringen möchten sind diese oft besonders drängend. Deshalb widmeten die Career Services und das Alumni Management der Frankfurt School of Finance & Management die erste Ladies First Veranstaltung in diesem Jahr dem Thema flexible Arbeitsmodelle.

Am 21. April kamen Studentinnen und Alumnae der Frankfurt School zusammen, um gemeinsam mit Daniela Vetter, Senior Consultant und Projektmanager bei der Subito AG, und Gloria Pfaue, Geschäftsführerin Eurex Bonds und Vorstandsmitglied Bondcube, über das Thema Arbeitszeit und Karriereplanung mit Kindern zu diskutieren. Die Referentinnen, die beide an der Frankfurt School studiert haben, berichteten von ihrem eigenen Karriereweg und beantworteten die zahlreichen Fragen aus dem Publikum. Karin Reuschenbach-Coutinho, Leiterin der Career Services, hieß die Teilnehmerinnen und beiden Referentinnen herzlich willkommen und zeigte sich erfreut, dass zwei Absolventinnen den Weg zurück an die Frankfurt School gefunden hatten.

„Die Frage, die man sich stellen muss, ist ‚Was passt für mich?‘ Jeder hat eine andere Definition von Karriere. Kein Fall gleicht dem anderen und am Ende muss man selber entscheiden, welche Art zu arbeiten man bevorzugt“, erklärte Gloria Pfaue, bevor sie von ihren persönlichen Karrierestationen erzählte. Sie arbeitet Vollzeit und beschäftigt eine Nanny, die mit im Haus wohnt und sich um die Kinder kümmert. „Es ist mir wichtig, dass ich meine Kinder jeden Tag in die Kita bringe, ich will an ihrem Alltag teilhaben“, so Gloria Pfaue.

Daniela Vetter, arbeitet momentan auf einer Teilzeitstelle, allerdings nah an der Vollzeit, wie sie selbst schilderte: „Flexible Arbeitszeiten und die Abstimmung mit meinem Mann sind für mich die Erfolgsfaktoren, wenn es darum geht, Familie und Karriere zu vereinbaren.“ Auch, dass die Arbeit nicht vollständig im Büro stattfinden müsse, helfe dabei. „Ich arbeite zu Hause, im Büro, beim Kunden oder auch mal von unterwegs“, berichtete Daniela Vetter. Diese Flexibilität bedeute aber auch, dass gutes Zeitmanagement, Koordinationsgeschick und Selbstdisziplin essentiell seien.

Wann man mit seinem Chef am besten über Familienplanung spricht, wie der Wiedereinstig nach der Elternzeit gelingt oder wie man einen potentiellen Arbeitgeber dazu bringt, eine Vollzeitstelle in eine Teilzeitstelle umzuwandeln, besprachen die Referentinnen mit den Teilnehmerinnen der Veranstaltung. In der schnell an Fahrt aufnehmenden Diskussion wurden Erfahrungen ausgetauscht und Tipps weitergegeben.

Im Anschluss konnten bei einem kleinen Imbiss noch die letzten Fragen geklärt werden.

Kontakt

Kontakt