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Frankfurt am Main, 17.11.2015 12:00:00

Vor etwa 200 Studierenden, Alumni, Fakultätsmitgliedern und Freunden der Frankfurt School of Finance & Management stellten Ulrik Nehammer, Chief Executive Officer der Coca-Cola Erfrischungsgetränke AG, und Jörg Blunder, Organizational Culture and Capabilities Director, ebenfalls bei Coca-Cola, die Digitalisierungsstrategie des Unternehmens vor. Professor Dr. Jörn-Henrik Thun, Professor für Operations Strategy an der Frankfurt School, stellte die beiden vor und freute sich auf einen Blick auf das neue Paradigma Digitalisierung durch die Praxis-Brille.

Ulrik Nehammer skizzierte zunächst seinen Berufsweg, der ihn bereits 1992 zu Coca-Cola geführt hatte. Nach Stationen in Ungarn, Polen, Italien, Vietnam und Österreich übernahm er schließlich 2012 den Vorstandsvorsitz der Coca-Cola Erfrischungsgetränke AG in Deutschland. „Die digitale Transformation ist essentiell für unser Unternehmen und die Wirtschaft als Ganzes“, erklärte er. Um dort zu bleiben wo man sei, müsse man immer schneller rennen. Neue digitale Entwicklungen könnten hier helfen, mitzuhalten.

Die Digitalisierung erlaube es ihm beispielsweise, vollständig ohne eigenes Büro auszukommen. „Ich glaube, dass der gefährlichste Ort um Entscheidungen zu treffen, das eigene Büro ist. Wir müssen nah bei unseren Kunden sein, sie sagen uns, was sie erwarten. Wir müssen mehr Zeit mit ihnen und weniger Zeit in Meetings verbringen. Unsere Aufgabe ist es, zuzuhören und so besser zu werden“, betonte er. Um sowohl Gewerbekunden als auch Endverbraucher näher an sich zu binden hat Coca-Cola eine eigene App entwickelt. Hier können sowohl digitale Treuepunkte gesammelt als auch Essen bestellt oder Restaurants im Umkreis gesucht werden.

Jörg Blunder ging im Anschluss näher darauf ein, wie Mitarbeiter bei umfassenden Veränderungen wie dem digitalen Wandel eingebunden und als wichtige Ressource gewonnen werden können. Um die Umstellung auf digitale Prozesse im Unternehmen umzusetzen sei es wichtig, alle Mitarbeiter einzubinden. Jeder Mitarbeiter müsse wissen, was das Ziel sei. Nur so könnten diese auch ihren Beitrag auf dem Weg zu diesen Zielen leisten.

Nach ihrem Vortrag nahmen sich die beiden Redner viel Zeit, um Fragen aus dem Publikum zu beantworten. Ulrich Barths, Redakteur und Moderator im Börsenstudio von hr iNfo, moderierte die Diskussionsrunde. Anschließend gab es bei einem kleinen Empfang Gelegenheit persönlich mit den beiden Coca-Cola-Managern zu sprechen.

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