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Frankfurt am Main, 15.10.2015

Am Montag, 12. Oktober 2015, hielt Dr. Stephan Leithner, Mitglied im Vorstand der Deutsche Bank AG, auf dem Campus der Frankfurt School of Finance & Management einen Vortrag zum Thema „Was sind wesentliche Erfolgsfaktoren für eine Karriere in Corporate Finance – im Allgemeinen und in der Deutschen Bank?“

Die Gründer der studentischen Initiative FS-Jumpstart, Steffen Allesch und Johannes Ruppert, hatten die Veranstaltung auf Initiative von Professor Dr. Michael Grote, Vizepräsident Akademische Angelegenheiten und Professor für Corporate Finance an der Frankfurt School, organisiert. Johannes Ruppert, Student im Master of Finance, begrüßte die rund 80 Studierenden. Professor Dr. Michael Grote führte anschließend in den Vortrag ein und stellte Dr. Stephan Leithner vor.

Zunächst gab Dr. Stephan Leithner einen Überblick über die Branche, die zwar einerseits von Zyklizität gekennzeichnet sei, sich bei längerfristiger Betrachtung jedoch klar auf einem Wachstumskurs befinde: „Wir stehen in Europa vor einer sehr nachhaltigen Entwicklung! Das Corporate Finance-Geschäft weist eine hohe Grunddynamik auf. Das macht es zu einem sehr attraktiven Geschäftsfeld mit guten Perspektiven, gerade auch für Einsteiger“, so Leithner.

Corporate Finance sei eine Profession, für die man über erstklassiges und fundiertes akademisches Know-How, aber gleichzeitig auch über viel praktische Erfahrung verfügen müsse. Leithner verwies auch darauf, dass trotz der einen oder anderen Kritik am Investmentbanking Corporate Finance für Unternehmen von essentieller Bedeutung sei. „Die Bedeutung der Kapitalmärkte für die Unternehmensfinanzierung sowohl auf der Eigenkapital- wie auf der Fremdkapitalseite wird in Zukunft weiter zunehmen. Damit werden Unternehmen noch stärker als in der Vergangenheit auf Corporate Finance-Produkte angewiesen sein“, sagte Leithner.

Er führte in einem strukturellen Ausblick auf das Branchenumfeld aus, dass im Bereich M&A immer mehr Boutiquen am Markt aktiv seien. Doch er empfehle Hochschulabsolventen den Berufseinstieg ins Corporate Finance in einer großen Bank. Dort könne man mehr Transaktionen begleiten und würde damit wesentlich mehr Erfahrungen sammeln – in unterschiedlichen Branchen und verschiedenen Ländern. „Gerade für Einsteiger ist es wichtig, in den ersten Jahren an vielen Transaktionen beteiligt zu sein und einen breiten Überblick über die gesamte Produktpalette im Corporate Finance-Geschäft zu bekommen. Denn nur wer über eine solide Grundausbildung verfügt, kann im anspruchsvollen Kundengeschäft auf Dauer bestehen“, sagte Leithner.

Er ermunterte die weiblichen Studierenden, einen Einstieg ins Corporate Finance ins Auge zu fassen. Hier gebe es in der Branche noch einen deutlichen Nachholbedarf; bei Kunden wären Frauen bereits heute vermehrt in Führungs-positionen anzutreffen. Diese Diversität müsse sich auch stärker bei den Banken widerspiegeln. Zumal gemischte Teams nachweislich bessere und fundiertere Entscheidungen treffen würden. „Das Corporate Finance-Geschäft bietet erstklassige Chancen für weibliche Führungskräfte“, unterstrich Leithner, „zumal das Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf in den letzten Jahren auch bei Investmentbanken deutlich stärker in den Fokus gerückt ist.“

Neben persönlicher Überzeugung sowie einer fundierten und fokussierten Hochschulausbildung sollte man sich bereits während des Studiums mit Corporate Finance und seinen Wachstumsgebieten auseinandersetzen. Habe man beispielsweise eine Affinität zu China, läge es nahe, dieses Interesse auf Corporate Finance-Belange zu übertragen.

Detailliert und plastisch schilderte Leithner den Berufseinstieg ins Corporate Finance bei der Deutschen Bank. Sehr schnell erhalte man Verantwortung. Man könne viele vor allem internationale Transaktionen begleiten, was den persön-lichen Horizont rasch erweitere. Auch betonte er die Karriereperspektiven, die die Deutsche Bank biete. Als großes, international agierendes Unternehmen habe man eine starke Marktstellung, von der auch Berufseinsteiger profitierten.

Die Studierenden hatten im Anschluss an den Vortrag die Gelegenheit, Fragen an Dr. Stephan Leithner zu stellen. Bei informellen Gesprächen und einem Mittagsimbiss klang die Veranstaltung aus.

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