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Frankfurt am Main, 25.01.2017 12:00:00

Zum 1. Februar 2017 wird Professor Dr. Udo Steffens, Professor für Betriebswirtschaftslehre und Präsident der Frankfurt School of Finance & Management, von Bundespräsident Joachim Gauck offiziell in den Wissenschaftsrat berufen. Es ist das erste Mal, dass ein Professor einer privaten Hochschule als Gremiumsmitglied ernannt wird. Die Berufung erfolgt auf gemeinsamen Vorschlag der Bundesregierung und der Länderregierungen. Der Wissenschaftsrat ist eines der wichtigsten wissenschaftspolitischen Beratungsgremien in Deutschland. Er berät sowohl die Bundesregierung als auch die einzelnen Länderregierungen bei inhaltlichen und strukturellen Fragen zu Wissenschaft, Forschung und Lehre sowie einzelnen Hochschulen. Damit ist er eine wichtige Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Politik aber auch zwischen Bund und Ländern.

„Die Berufung in den Wissenschaftsrat ist eine große Ehre für mich persönlich und auch für die Frankfurt School. Sie ist Ausdruck der steigenden Bedeutung privater Hochschulen in Deutschland“, freut sich Professor Dr. Udo Steffens. „Sie ist außerdem ein Zeichen für die erfolgreiche Arbeit des Verbands der privaten Hochschulen. Dieser Verband, der von der Frankfurt School mitgegründet wurde, will private Hochschulen in Deutschland stärker positionieren und den Hochschulstandort Deutschland attraktiver machen. Mit dieser Berufung aus dem Kreis der privaten Hochschulen wird die Repräsentativität des Wissenschaftsrats erhöht. Er öffnet sich damit neuen Impulsen und Ansätzen – ein Gewinn für alle Beteiligten.“

„Insbesondere die starke internationale Ausrichtung der Frankfurt School bietet zahlreiche Anknüpfungspunkte für meine Arbeit im Wissenschaftsrat. Hochschulen sind Katalysatoren für den Grenzen überschreitenden Austausch von Forschung und Ideen“, so Professor Steffens weiter. „Internationale Studierende, Forscherinnen und Forscher tragen dazu bei, dass unsere Hochschulen vielfältiger, offener und besser werden.“

Zukünftig wird Professor Dr. Udo Steffens an den in der Regel viermal im Jahr stattfindenden Vollversammlungen des Wissenschaftsrates in Berlin sowie an einzelnen Ausschüssen und Arbeitsgruppen des Gremiums mitwirken. Der Wissenschaftsrat veröffentlicht Empfehlungen und Stellungnahmen zu einzelnen wissenschaftlichen Institutionen aber auch zu allgemeinen Fragen des Wissenschaftssystems, strukturellen Aspekten der Hochschullandschaft oder zur Planung, Bewertung und Steuerung einzelner Bereiche und Fachgebiete.

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