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Frankfurt am Main, 06.11.2015 12:00:00

2. President’s Night im Haus Metzler in Bonames

Frankfurt am Main.

80 ausgewählte Absolventinnen und Absolventen waren der Einladung ins Haus Metzler in Frankfurt-Bonames gefolgt: Am Donnerstag, 5. November 2015, fand die zweite President’s Night im historischen Ambiente statt. Das Bankhaus Metzler richtete den Abend aus.

„Es wäre toll, wenn Ihr Eure Hochschule unterstützt!“

Elena von Metzler, die im Jahr 2010 ihr Bachelor-Studium an der Frankfurt School beendet hatte, hieß die Alumni willkommen und betonte in ihrer Ansprache, wie sehr ihr die Frankfurt School am Herzen läge. „Bei der President’s Night können wir unser Netzwerk pflegen und neue Kontakte knüpfen, uns über gemeinsame Erinnerungen an unsere Zeit an der Frankfurt School austauschen und uns gleichzeitig für unsere ehemalige Hochschule einsetzen.“ Sie erinnerte daran, dass sie sehr von der Frankfurt School profitiert habe – insbesondere vom Mentorenprogramm. „Ein Absolvent stand mir mit Rat und Tat zur Seite und hat mir gerade in den ersten Semestern geholfen, mich zu orientieren. Vielleicht ist heute ja der eine oder andere da, der Lust hätte, seine Erfahrungen als Mentor weiterzugeben. So entstehen auch spannende Kontakte zu jungen Studenten und zur Frankfurt School.“ Sie appellierte auch an die Absolventen, sich für die Frankfurt School einzusetzen und etwas zurückzugeben: „Natürlich werden auch immer großzügige Förderer benötigt. Darüber könnt Ihr Euch heute informieren. Es wäre wirklich toll, wenn Ihr als Absolventen Eure Hochschule unterstützt.“

„Wir haben viel erreicht in den letzten Jahren!“

Professor Dr. Udo Steffens, Präsident der Frankfurt School, skizzierte in seiner Rede Geschichte, Erfolge und Ziele der FS. Doch zunächst dankte er Elena von Metzler, ihrer Familie und dem Bankhaus Metzler: „Es ist eine besondere Ehre und große Freude, dass wir in dieser wunderschönen Villa sein können! Einmal mehr bringen Sie, liebe Elena, Ihre Familie und die Bank heute Ihr Bekenntnis zur Frankfurt School zum Ausdruck. Dafür sind wir sehr verbunden. Herzlichen Dank!“ Er erinnerte an die Anfänge der Frankfurt School im Frankfurter Nordend, ließ legendäre Partys und Besprechungen Revue passieren und berichtete freudig, dass beim Campusneubau alles nach Plan verlaufe. „Am 17. Juni feiern wir Richtfest! Merken Sie sich den Termin vor – und in zwei Jahren sind wir umgezogen“, so FS-Präsident Professor Dr. Udo Steffens zuversichtlich. Auch er bat die Studierenden, die Frankfurt School zu unterstützen und mitzuhelfen, weitere Förderer zu gewinnen – Einzelpersonen oder Unternehmen. Er dankte allen, die die Frankfurt School bereits unterstützten: „Wir haben viel erreicht in den letzten Jahren – in Lehre, Forschung, in der Internationalisierung! Bei den MBAs, den Akkreditierungen! Doch wir sind noch nicht am Ziel – wir sind noch nicht in der europäischen Spitzenliga angekommen. Damit wir es erreichen, bitte ich Sie um Ihr Engagement! Viele unterstützen uns - und dafür bin ich sehr verbunden!“

Bonames, Bona Mansio

Berenike Seib, Historikerin des Bankhauses Metzler, stellte informativ und unterhaltsam die Geschichte des Hauses vor. Bonames wurde erstmals 1030 urkundlich erwähnt, sei aber römischen Ursprungs. Man vermute, dass es zu Römerzeiten an dieser Stelle eine Raststätte („Bona Mansio“) gegeben habe. Der schwedische König Gustav Adolf habe mit seinem Gefolge dort residiert. Lange habe das Haus der Frankfurter Kaufmannsfamilie Tee-Schmidt gehört; über Familienbande sei es im Jahr 1905 in Besitz der Familie von Metzler gekommen. Im 2. Weltkrieg hätten über 40 Familien in Haus Metzler Zuflucht gefunden. Als diese nach dem Krieg wieder dauerhafte Wohnungen gefunden hätten, habe man es aufwändig restauriert und unter anderem Wandmalereien aus dem Biedermeier entdeckt.

Alle Gäste genossen die Metzler’sche Gastfreundschaft und verlebten einen entspannten, unterhaltsamen Abend, tauschten Erinnerungen aus und planten weitere, persönliche Treffen.

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