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Frankfurt am Main, 18.01.2016 12:00:00

Der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), Landesverband Hessen e.V., erwirbt den Campus Sonnemannstrasse 9-11 der Frankfurt School of Finance & Management. Die Frankfurt School hatte sich entschieden, die Liegenschaft in der Sonnemannstraße 9-11 zu veräußern, um ihrem starken Wachstum sowie veränderten Anforderungen an Lernen und Lehren im Business School-Kontext an einem neuen Standort gerecht werden zu können. Hierzu baut die Frankfurt School einen neuen Campus an der Adickesallee 32 im Frankfurter Nordend, wo sie zum Wintersemester 2017/18 den Betrieb aufnehmen wird.

„Ich freue mich außerordentlich, dass der ASB unseren Campus übernimmt. Wir haben nicht nur einen Käufer sondern vor allem einen verlässlichen Partner gefunden“, zeigt sich Frankfurt School-Präsident Professor Dr. Udo Steffens begeistert. „Da wir beide, ASB und Frankfurt School, im Bildungswesen aktiv sind, gab es sofort ein gegenseitiges Verständnis füreinander und unsere Bedürfnisse.“ Karolina Kristic, Kaufmännische Leiterin der Frankfurt School, ergänzt: „Der ASB war für uns von Anfang an ein ausgezeichneter Verhandlungspartner. Gemeinsam konnten wir gute und sinnvolle Lösungen ausarbeiten. So haben wir uns unter anderem auf eine zweistufige Übergabe geeinigt. Der derzeitige Seminarbereich wird zum 1. August 2017 und die restlichen Flächen zum 31. Dezember 2017 übergeben.“

Ludwig Frölich, erster Vorsitzender, Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), Landesverband Hessen e.V., erläutert die Motivation des ASB: „Mit dem Frankfurt School-Campus haben wir eine ideale Immobilie an einem hervorragenden Standort erworben, um unsere strategische Zielsetzung zum Aufbau einer weiterführenden Schule zu verfolgen. Sie erfüllt alle zentralen Kriterien wie Größe, Infrastruktur, Lage und verkehrstechnische Anbindung. Das Frankfurter Ostend ist ein Knotenpunkt für Bildung, Weiterbildung und Kultur. VHS, Abendgymnasium, und Bethmannschule sowie das Dr. Hoch’sche Konservatorium und nicht zuletzt die Frankfurt School prägen das Quartier. Wir sind sehr froh und zufrieden, dass wir das neue Jahr mit dieser guten Nachricht starten.“

Jörg Gonnermann, Landesgeschäftsführer des ASB Landesverbandes Hessen e.V., fügt hinzu: „Auch die Nähe zum Main und zur Europäischen Zentralbank steigern die Attraktivität des Campus in der Sonnemannstraße. Hier finden wir ein inspirierendes Umfeld. Darüber hinaus ist das Gebäude in einem exzellenten Zustand. Und da es bereits jetzt als Bildungsstätte genutzt wird, können wir wesentliche Komponenten der Infrastruktur weiter nutzen.“

Der Arbeiter-Samariter-Bund hatte in Frankfurt schon länger eine Immobilie gesucht, um sein bisher größtes bauliches Einzelprojekt umzusetzen. Die nötigen Voraussetzungen seien in der Sonnemannstraße 9-11 gegeben. So hebt Jörg Gonnermann hervor: „Der Campus bietet genau die Geborgenheit und Sicherheit, die wir uns für unsere Schülerinnen und Schüler wünschen. Gerade der Innenhof ist eine wahre Oase in der Großstadt; ein Ort, an dem auch Spiele, Veranstaltungen und Mahlzeiten an der frischen Luft stattfinden können. So passt der Campus sehr gut zu unseren pädagogischen Vorstellungen.“

Der Landesvorsitzende Ludwig Frölich betont weiterhin, dass eine frühere, nachhaltigere und intensive Bildung von jungen Menschen die zentrale Voraussetzung ist, um in der von kontinuierlichem Wandel geprägten Welt in Zukunft zu bestehen. Nunmehr gilt es, das in Grundzügen Erdachte in den kommenden Monaten mit dem Team der Pädagoginnen und Pädagogen im Hinblick auf das Konzept u.a. für die Schule planerisch zu vertiefen und umzusetzen. Die eigentliche Arbeit für den Träger ASB beginnt jetzt.

ASB und Frankfurt School haben Stillschweigen über die Vertragsmodalitäten vereinbart.

Entwicklung und Motivation Frankfurt School of Finance & Management

Die Frankfurt School hatte ihren Campus im Frankfurter Ostend Ende der 1990er Jahre gebaut und im Frühjahr 2001 bezogen. Inklusive Tiefgarage und Keller stehen hier 12.518 qm Bruttogeschossfläche (BGF) zur Verfügung. Im Januar 2015 beschäftigt die Frankfurt School 462 Mitarbeiter; 1.500 Studierende belegen einen Hochschulstudiengang. Aufgrund ihres enormen Wachstums nutzt die Frankfurt School bereits seit einigen Jahren diverse Büro- und Seminarräume in der Nachbarschaft.

Darüber hinaus hat sich die Frankfurt School zu einer international renommierten Business School entwickelt. Professor Dr. Udo Steffens, Präsident der Frankfurt School, erläutert, was dies für den Alltag bedeutet: „Fallstudien, die in Kleingruppen diskutiert werden, stehen im Fokus vieler Studiengänge und Programme von Business Schools. Hierfür braucht man entsprechende Räume. Auch verbringen viele Studierende den ganzen Tag auf dem Campus, um hier zu lernen aber auch um ihre Freizeit gemeinsam zu verbringen, zum Beispiel bei studentischen Initiativen.“ Auf dem neuen Campus der Frankfurt School habe man dies alles berücksichtigt. Auch habe man hier langfristig Gestaltungsspielraum und könne neuen Anforderungen an Lernen gerecht werden. Insgesamt werden der Frankfurt School an der Adickesallee 37.880 qm BGF zur Verfügung stehen.

Präsident Professor Dr. Udo Steffens weist ferner auf den Attraktivitätsgewinn durch die Studentenwohnheime direkt auf dem neuen Campus hin: „Für unseren neuen Campus haben wir zwei Grundstücke vom Land Hessen erworben: Einmal das Gelände der ehemaligen Oberfinanzdirektion, wo wir die eigentliche Business School mit Seminarräumen, Mensa, Learning Centre, Audimax und Büros bauen. Hinzu kommt das westliche Nachbargrundstück, auf dem es drei Bestandsgebäude gibt. Zwei davon haben wir in Studentenwohnheime umgebaut. Seit Herbst 2014 bieten wir hier 248 Zimmer und sieben Appartements an.“ Professor Dr. Udo Steffens erläutert: „Mit unseren Wohnheimen können wir insbesondere den internationalen Studierenden bei einem schwierigen Wohnungsmarkt konkret helfen.“

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