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Frankfurt am Main, 20.06.2016 12:00:00

Am Freitag, 17. Juni, feierte die Frankfurt School of Finance & Management Richtfest auf ihrem neuen Campus an der Adickesallee. 

Zur Zeremonie am Vormittag, bei der der Richtkranz errichtet wurde, konnte die Frankfurt School mehrere hundert prominente Redner und Gäste aus Wirtschaft, Politik, Verwaltung und Stadtgesellschaft begrüßen. Auch zahlreiche Mitglieder aus Stiftungsrat und Kuratorium, Absolventen der verschiedenen Studiengänge und Programme, Dozenten, Freunde und Förderer sowie langjährige Wegbegleiter und Mitarbeiter der Frankfurt School nahmen am Richtfest teil. Bei einem Grillfest, zu dem auch viele Absolventen der ersten Jahrgänge, Studierende und ehemalige Mitarbeiter gekommen waren, klang der Tag aus.

Rainer Neske, Vorsitzender des Stiftungsrates der Frankfurt School of Finance & Management Stiftung, eröffnete das Fest und ließ die verschiedenen Phasen des Bauprojekts Revue passieren. So erinnerte er zum Beispiel an komplexe Bedarfsprognosen, umfangreiche Grundstücksrecherchen und den internationalen Architektenwettbewerb. Ausdrücklich dankte er allen Menschen, die den Bau jeden Tag – bei Wind und Wetter – errichteten. Dass man im Zeitplan sei und dass es bisher keine Unfälle beim Bau gegeben habe, sei der Verdienst aller, die konkret auf der Baustelle arbeiteten. Hierfür sei ihnen die gesamte Frankfurt School verbunden.

Staatsminister Boris Rhein, Hessischer Minister für Wissenschaft und Kunst, sprach im Anschluss. Er betonte die hervorragende Entwicklung der Frankfurt School. Sie sei heute eine forschungsstarke Wirtschaftshochschule mit einer ausgeprägten internationalen Strahlkraft und bereichere die hessische Wissenschaftslandschaft enorm. Der neue, moderne und überaus attraktive Campus an der Adickesallee zeige ihre Bedeutung und ihr Selbstverständnis an. Darüber hinaus sei er ein architektonischer Leuchtturm für die Stadt Frankfurt und die gesamte Region.

Das Kopenhagener Architekturbüro Henning Larsen hatte den Architektenwettbewerb der Frankfurt School gewonnen. Werner Frosch, Partner und General Manager bei Henning Larsen, sprach beim Richtfest. Er skizzierte die Idee der „Zeil des Wissens“, die inzwischen alle „Mall“ nennen. Dieser zentrale Raum im Erdgeschoss verbindet alle wichtigen Orte auf dem Campus wie Audimax, Mensa, Learning Centre, Bistro und Hörsäle. Im Westen gibt es einen Zugang zu den Studentenwohnheimen. Darüber hinaus ermögliche die Zeil des Wissens Austausch rund um Lernen, Lehre und Forschung, so Werner Frosch. Sie sei ferner Ort der persönlichen Begegnung und des Gesprächs und vielfältiger nutzbar, zeigt sich der Architekt überzeugt: „Hier kann man auch tanzen“. Werner Frosch freute sich, dass das Richtfest auf der Zeil des Wissens stattfand und der neue Campus damit bereits vor Bezug des Campus mit Leben gefüllt werde.

Das Frankfurter Büro MOW ist der Generalplaner für den neuen Campus. Thilo Mack, Partner bei MOW, sprach ebenfalls beim Richtfest und erinnerte daran, dass MOW bereits zum zweiten Mal für die Frankfurt School baue. Der aktuelle Campus an der Sonnemannstraße sei das erste gemeinsame Projekt gewesen. MOW sei stolz, dass man die vertrauensvolle Zusammenarbeit nun mit dem zweiten Bauprojekt fortsetzte.

Nachdem Zimmermann Stefan Dietz den Richtspruch verlesen und er alle am Bau Beteiligten sowie die Gäste hatte hochleben lassen, trat Frankfurt School-Präsident Professor Dr. Udo Steffens auf das Podium. Er dankte Stefan Dietz und allen Rednern für die guten Wünsche und die vertrauensvolle Begleitung des neuen Campus und der Frankfurt School.

Er erinnerte an die Geschichte des Grundstücks. Nach Kriegsende wurde zunächst in Erwägung gezogen, Frankfurt am Main, und nicht Bonn, zur neuen Hauptstadt zu machen. Die Pläne waren weit gediehen; Standorte für die diversen Bundeseinrichtungen seien bereits ausgemacht gewesen. So seien die Gebäude des Hessischen Rundfunks ursprünglich für den Bundestag geplant worden und das neue Frankfurt School-Gelände sei für das Bundesfinanzministerium vorgesehen gewesen. Alle an der Frankfurt School seien sich der Prominenz des Grundstücks bewusst. Er freue sich, dass die Frankfurt School an so zentraler und bedeutender Lage eine neue Heimat gefunden habe. Er bat die Gäste, mit ihm nach draußen zu kommen und persönlich zu erleben, wie der Richtkranz am Kran hochgezogen wurde.

Campusrundgang: ganz real oder virtuell

Auf ganz unterschiedliche Art und Weise konnten die Besucher den neuen Campus kennenlernen. Zum Start des Campus-Parcours gelangten die Gäste über den Außenaufzug in die 8. Etage, wo sie den atemberaubenden Blick auf die Frankfurter Skyline genießen konnten. Das Team von MOW erläuterte Details zum Neubau, etwa zur Energieversorgung oder zur Flächenaufteilung. Nicht minder spannend war das Virtual-Reality-Erlebnis, für das man den Eingangsbereich nicht verlassen musste: Dank moderner Technik und einer speziellen Brille erlebte man den neuen Campus der Frankfurt School komplett ausgebaut – virtuell. Über Bildschirme konnten die Gäste verfolgen, welche Bilder und Wege vom neuen Campus gerade virtuell projiziert wurden.

Give & Win

Anlässlich des Richtfestes hatte die Frankfurt School eine Spendentombola organisiert. Mit einer Mindestspende von 100 Euro nahmen Förderer an der Verlosung teil. Dabei stand das Rooftop-Get-Together am 14. Juli im Fokus. An diesem Tag lädt Frankfurt-School-Präsident Professor Dr. Udo Steffens 20 Gewinner des Give & Win zu einem Feierabendbier in sein neues Büro in der 8. Etage des neuen Campus ein. Mehr zum Give & Win finden Sie hier.

Grillabend

Das Richtfest klang bei einem Grillabend aus. Mehrere hundert Gäste, viele Absolventinnen und Absolventen, Studierende, Dozenten, Mitarbeiter und ihre Familien, waren gekommen um zu feiern und den neuen Campus kennenzulernen. Auch sie nutzten den Campusparcours und das Virtual-Reality-Erlebnis, um den neuen Campus hautnah zu erfahren und freuten sich, alte und neue Bekannte und Freunde zu treffen.

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