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Frankfurt am Main, 20.05.2016 12:00:00

198 Absolventinnen und Absolventen verabschiedete die Frankfurt School of Finance & Management am vergangenen Freitag, 13. Mai 2016, bei ihrer Akademischen Feier. Wie es gute Tradition ist, fand sie in der Frankfurter Paulskirche statt. In seiner Begrüßung dankte Frankfurt School-Präsident Professor Dr. Udo Steffens der Stadt Frankfurt am Main, dass sie die Paulskirche, ein historischer Ort, der Frankfurt School in jedem Jahr erneut für ihre Akademischen Feiern zur Verfügung stelle. Er gratulierte den Absolventen sowie ihren Eltern und Familien. Der Abschluss sei auch Verdienst der Angehörigen, so Präsident Steffens.

Er lud alle Gäste ein, für die Eltern und alle Familienangehörigen zu applaudieren, denn sie hätten die Absolventen maßgeblich im Studium unterstützt. Besonders freue er sich, so Präsident Steffens, dass die studentische Initiative FS Music die Akademische Feier erneut begleiten werde. Sie sei Ausdruck des vielfältigen Campuslebens der Frankfurt School.

Im Anschluss stellte Professor Steffens den Laudator vor. Er sei stolz, dass Wolfgang Kirsch, Vorsitzender des Vorstands, DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, und Mitglied des Stiftungsrates der Frankfurt School of Finance & Management Stiftung, mit einer Rede die Absolventen würdigen werde.

Auch Wolfgang Kirsch eröffnete seine Rede mit einer herzlichen Gratulation an die Absolventen. Dieser Tag sei ihr Ehrentag und er sei auch ein Tag des Aufbruchs. Jetzt seien sie, die Absolventen, auf dem Weg zu etwas Neuem.

Auch er gratulierte den Eltern der Absolventen. Er sei selbst Vater zweier FS-Absolventen und sei überzeugt von der exzellenten Ausbildung, die seine Söhne an der FS genossen hätten. So hätten sie, die Eltern, alles richtig gemacht und könnten stolz auf ihre Kinder sein. Ferner verwies Wolfgang Kirsch auf die Bedeutung und die Symbolik der Paulskirche; sie stehe für die Möglichkeiten, die ihnen, den Absolventen, nun offen stünden.

Die Paulskirche verweise auch auf die Verantwortung, die mit Bildung einhergehe. Angesichts der vielen Krisen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft appellierte Wolfgang Kirsch an alle Anwesenden: „Wir müssen uns für Demokratie einsetzen!“ Deutschland sei ein sozial durchlässiges Land. Mit Bildung eröffneten sich Perspektiven für den Einzelnen, die man verantwortungsvoll wahrnehmen solle. Wolfgang Kirsch betonte auch, dass die Frankfurt School für das stehe, was Unternehmen gemeinsam in Deutschland für Bildung leisteten und verwies auf die beeindruckende Zahl toller und erfolgreicher FS-Absolventen – allein in seinem Haus seien es um die 100.

„Sie dürfen sich ein hohes Maß an Zuversicht gönnen“, so Wolfgang Kirsch in seiner Laudatio. Doch wer könne schon sagen, wie das Leben verliefe? In Anlehnung an den französischen Soziologen Pierre Bourdieu verwies der Laudator auf die „biographische Illusion“: Biographien seien nicht planbar und ließen sich oft nur im Rückblick erklären. Erst im Nachhinein lege man sich seine Biographie zurecht, so Wolfgang Kirsch und fragte: „Kann ich Ihnen überhaupt Ratschläge geben?“
Er appellierte stattdessen nachdrücklich an die Absolventen, offen für Neues zu sein – denn die Zeiten seien spannend. Die Digitalisierung betreffe alle Branchen und Unternehmen; es entstünden neue Märkte und Produkte. Auch in „seiner“ Branche, der Bankwirtschaft, sei die Wettbewerbsherausforderung digital. Doch auch die neuen, digitalen Unternehmen könnten von den Erfahrungen traditioneller, etablierter Unternehmen lernen.

Im Banking könnten die derzeit viel diskutierten „FinTechs“ von den Erfahrungen und den etablierten Prozessen der Banken profitieren. Wolfgang Kirsch zeigte sich überzeugt, dass das Unternehmen von morgen vom Verbund leben würde. Doch offen sei, welche Rolle der Mensch in der digitalen Welt übernehmen würde und wie wir die neue Arbeitswelt gestalten könnten.
Die Zahl der Aufgaben, die Maschinen anstatt Menschen übernehmen, wachse, so Wolfgang Kirsch. Doch gleichzeitig entstünden neue Berufsfelder und Aufgaben. Wolfgang Kirsch zeigte sich überzeugt, dass Kreativität und Empathie gefragt seien, um die Zukunft zu gestalten – Eigenschaften, die Maschinen nicht hätten.

Abschließend betonte Wolfgang Kirsch, dass er sich persönlich sehr glücklich schätze, für ein Unternehmen tätig zu sein, das seine eigenen Werte teile. Partnerschaftlichkeit stehe dabei an erster Stelle. Sehen, Urteilen, Handeln sei seine Lebensmaxime, die er in der DZ BANK leben könne. So wünschte Wolfgang Kirsch den Absolventen ebenfalls ihren Platz zu finden, an dem sie erfolgreich, glücklich und zufrieden sein könnten.

Gemeinsam überreichten Professor Dr. Udo Steffens und Professor Dr. Michael H. Grote, Vizepräsident Akademische Angelegenheiten, die Zeugnisse an die 198 Absolventen, die folgende Studiengänge an der Frankfurt School abgeschlossen hatten: Bachelor of Science in Betriebswirtschaftslehre, Bachelor of Science in Business Administration, Bachelor of Science in Wirtschaftsinformatik, Bachelor of Science in International Business Administration, Bachelor of Science in Management, Philosophy & Economics, The Frankfurt MBA, Executive Master of Business Administration (EMBA), MBA in International Healthcare Management (IHM).
Die Akademischen Direktoren Professor Dr. Horst Löchel (EMBA) und Professor Dr. Rainer Sibbel (IHM) verabschiedeten „ihre“ Absolventen persönlich auf der Bühne der Paulskirche.

Extra aus Kinshasa angereist waren die Absolventen des Executive MBA (EMBA), den die Frankfurt School gemeinsam mit der Université Protestante au Congo (UPC) in der kongolesischen Hauptstadt durchführt. Professor Dr. Udo Steffens begrüßte die Gäste in französischer Sprache und gratulierte herzlich.

Dabei betonte er, dass die Frankfurt School und die UPC nicht nur mit dem EMBA sondern auch mit dem Master in Microfinance an der UPC einen nachhaltigen Beitrag zur Stärkung der Wirtschaft in einem äußerst schwierigen Umfeld betrügen. Gemeinsam mit Dr. Barbara Drexler, Associate Dean of International Affairs, überreichte er den EMBA-Absolventen die Zertifikate der Frankfurt School.

Mit Michael Hamann und Patrick Weber konnte die Frankfurt School am vergangenen Freitag zwei Doktoranden verabschieden. Ihre Doktorväter sind Professor Dr. Jörn-Henrik Thun, der eine Professur für Operations Strategy an der FS inne hat (Michael Hamann) und Professor Dr. Falko Fecht, Inhaber der DZ BANK Stiftungsprofessur für Financial Economics an der FS (Patrick Weber). Sie stellten die Nachwuchswissenschaftler persönlich, ihre Themen und auch die Zusammenarbeit vor und betonten, wie stolz sie auf ihre Doktoranden und die erstklassige Arbeit der beiden seien.

Wiebke Neuhaus, Absolventin des Bachelor in International Business Administration, und Abhinaya Tayi, Absolventin des Frankfurt MBA, ließen die Studienzeit in Rückblicken Revue passieren. Beide bedankten sich herzlich bei den Professorinnen und Professoren, bei den Mitarbeitern der Studienbetreuung und der Career Services sowie bei ihren Angehörigen und Freunden, die sie während des Studiums unterstützt und begleitet hätten. Auch beteuerten sie, dass sie sich der Frankfurt School verbunden fühlten und sie auch als Absolventinnen weiterhin begleiten würden.

Frankfurt School-Präsident Professor Dr. Udo Steffens dankte allen Rednern sowie allen Frankfurt School-Mitarbeitern, die vor und hinter den Kulissen zum Gelingen der Akademischen Feier beigetragen hätten. „Lassen Sie uns nun gemeinsam auf die Absolventen anstoßen!“ - lud er zum Empfang in die Rotunde der Paulskirche ein.

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