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Frankfurt am Main, 11.07.2017 12:00:00

Am Donnerstag, 18. Mai 2017, trafen sich die Mitglieder der M&A Community der Frankfurt School of Finance & Management in der Kanzlei Fried, Frank, Harris, Shriver & Jacobson LLP.

Die Gastgeber des Abends referierten zum Thema „Mehr Protektionismus?  Aktuelle außenwirtschaftsrechtliche Anforderungen für ausländische Investoren“. Vortragende waren Dr. Christian Kleeberg, Partner im Frankfurter Büro, sowie Dr. Tobias Caspary, der Partner der Kanzlei in Frankfurt und in London ist.

Hohe Steigerung von Investitionen aus Nicht EU-Ländern im Übernahmegeschäft

„2016 gab es vor allem eine Zunahme der Investitionen aus China – 12 Milliarden Euro gegenüber 2 Milliarden Euro im Jahr 2015. Aber auch aus den USA sehen wir bei den Investitionen kontinuierliche Wachstumsraten. Der Brexit könnte diesen Trend weiter verstärken“, so Dr. Christian Kleeberg.

Dr. Tobias Caspary betonte in seinem Vortrag, dass als Folge der „Einkaufstour“ chinesischer Investoren in Deutschland eine erhöhte Prüfungsdichte durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) feststellbar sei. „In einem öffentlich gewordenen Fall, Aixtron, führte das Prüfverfahren zu einer Rücknahme der Freigabe durch das BMWi – in enger Zusammenarbeit mit dem Committee on Foreign Investment in the United States“, erklärte der Experte.  Eine lange und ungewisse Verfahrensdauer wie derzeit vom BMWi bewusst verfolgt, sei kritisch im Hinblick auf die Planungssicherheit für M&A Transaktionen. Die chinesische Regierung ihrerseits intensiviere derzeit die Kontrolle chinesischer Auslandsinvestitionen, diese diene aber vornehmlich der Steuerung, nicht der Verhinderung, solcher Investitionen.

Nach dem Vortrag und einer anschließenden Diskussion, hatten die Teilnehmer bei Snacks und Getränken die Möglichkeit sich fachlich weiter auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen.

Nach der Sommerpause findet am 21. September der siebte M&A Club statt.

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