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Frankfurt am Main, 13.06.2017 12:00:00

Das Azubimanagement der Frankfurt School of Finance & Management war erstmals Kooperationspartner für den BANKFACHKLASSE-Award. Der Preis – ausgelobt durch das Aus- und Weiterbildungs-Magazin Bankfachklasse – wurde am 29. Mai auf dem Campus der Frankfurt School verliehen. Auszubildende verschiedner Banken sollten in Teams eine digitale Lösung entwickeln, die Banking, das Ausbildungsunternehmen und gesellschaftlich-soziales Engagement vereint.

Die Projektgruppen, bestehend aus vier bis sechs Teilnehmern, präsentierten ihr strategisches Ziel, verbunden mit einem Konzept und skizzierten eine digitale Lösung. Annett Holz, Referentin Aus- und Weiterbildung an der Frankfurt School, war eine der Jurorinnen, die die Ideen bewertete. Vorgestellt wurden die vier besten und kreativsten Arbeiten. Wolfgang Weicht, Innovation & Digitalisation Officer an der FS, machte den jungen Menschen Mut, Veränderungen anzugehen, auch wenn dies Überwindungen und Gegenwind bedeute. Jochen Steinmetz, Relationshipmanagement FS, lenkte den Blick der Azubis auf die Zeit nach der Ausbildung, um ihre persönliche Weiterentwicklung nach eigenen Kriterien zu gestalten.

Die Jury des Banfachklasse-Awards

Die Jury des Banfachklasse-Awards

Was einer alleine nicht schafft, das schaffen viele – Volksbank eG Gera-Jena-Rudolstadt

Sechs Azubis verwirklichten eine Online-Plattform, um Menschen und Vereine zusammenzubringen und Hilfe in allen Lebensbereichen und auf allen Ebenen anzubieten. Hilfsbedürftige Personen sollen unterstützt und Vereinen die Möglichkeit gegeben werden, ihre sozialen Projekte aus allen Wirtschaftszweigen und Interessensgebieten vorzustellen. Dabei orientierten sich die Azubis an der Tradition und den genossenschaftlichen Werten ihrer Bank. Mittels eines Tools werden auf den Seiten der Bank Projekte vorgestellt, die Interessierte unterstützen können. Dass es um mehr als anonyme Geldspenden geht, ist den jungen Frauen und Männern: Es geht immer um die Aktion, mit der sich die jeweilige Institution bewirbt, um so junge Menschen auf sozialen Plattformen für gemeinnütziges Engagement und Banking zu begeistern.

VR-Spenoki – Raiffeisenbank Holzkirchen-Otterfing eG

Eine kreative Wortfindung als Namensgeberin eines vielseitigen Projektes: Die Spenden-App der vier Azubis ist eine innovative Lösung, die eine Brücke zwischen Banking und Engagement darstellt. „Spen“ (Spende) und „Oki“ ((H)oki: Jugendjargon für Holzkirchen) ist für jeden frei verfügbar und kostenlos, der sich via E-Mail registriert. Die Nutzer können sich für ihre Spenden zwischen den Kategorien Mensch, Umwelt oder Regional entscheiden, die jeweiligen Projekte werden in Zusammenarbeit mit Institutionen von der Bank festgelegt. Das Ziel: Den Bürgern die Chance bieten, durch soziales Engagement die Region zur Heimat zu machen. Jeder Einzelne trägt so dazu bei, die Lebensqualität von Menschen – ob hilfsbedürftig oder nicht – zu steigern, denn im Mittelpunkt steht ganz klar ein großes gesellschaftliches Anliegen.

S-Guide App – Sparkasse Herford

Eine App, die mehr bedeutet als Integration für Flüchtlinge: Das Projekt der sechs Azubis bietet zielorientiert Unterstützung und Hilfe für Asylsuchende und andere Sparkassenkunden, die Schwierigkeiten bei den allgemeinen Bankdienstleistungen haben. Denn um das Leben und den Alltag eigenständig zu gestalten, bedarf es Sprachkenntnisse und Erklärungen, die Hemmschwellen abbauen. Dazu entwickelten die Azubis ein mehrsprachiges User-Interface, das speziell auf Smartphones zugeschnitten ist – ein Medium, das von nahezu allen Bevölkerungsschichten benutzt wird. So können Nutzer zum Beispiel Erklärungen zu Selbstbedienungsterminals und weiteren Geräten in Bankfilialen erhalten, später sollen aktuelle bankfachliche Inhalte ergänzt werden. Weitere Schwerpunkte legten die Azubis auf eine bedienerfreundliche Visualisierung und eine Need and offer help!-Funktion, um zu sozialem Engagement aufzurufen.

DeiNE-Crowd.de – Volksbank Düsseldorf Neuss eG

Speziell um Kinder und Jugendliche kümmert sich die Crowddonating Plattform, die vier Azubis im Geschäftsgebiet ihrer Bank ins Leben riefen, um sich gezielt und lokal in ihrer Heimat zu engagieren. Als eine Kategorie der Crowdfinanzierung hilft die digitale Bankinglösung Förderprojekte zu bündeln und entspricht damit den genossenschaftlichen Prinzipien sowie der Hilfe zur Selbsthilfe. Mehr als die wichtige und gezielte Unterstützung sollen die Kinder und Jugendlichen nach Abschluss der Kampagne jedoch keinesfalls aus den Augen verloren werden. So ist es ein wichtiges Ansinnen, sie später in beruflichen und finanziellen Themen zu fördern und zu betreuen und ihre Kompetenzen in diesem Bereich zu stärken. Die vorgestellten Projekte geben jedoch auch Institutionen und Vereinen die Möglichkeit, ihre Anliegen und Visionen darzustellen und zur Mitarbeit zu bewegen.

#allewarensuper und #jetztwirdgefeiert

„Allen Beteiligten der FS bleibt dieser Tag in besonderer Erinnerung – wir hatten die Azubis, ihre Ausbilder und unsere Partner sehr gerne zu Gast“, so Annett Holz, Projektverantwortliche der Business School. „Besonders beeindruckt hat uns, wie überzeugt und überzeugend die Azubis waren: Überzeugt von der Idee, überzeugend als Gruppe.“

Deutlich erkennbar war, dass die Auszubildenden sich im Vorfeld genau mit politischen und gesellschaftlichen Situationen auseinandergesetzt und vertraut gemacht hatten. Entsprechend skizzieren ihre Projekte das Bild einer sich wandelnden Gesellschaft, ohne grundlegende Wertvorstellungen außer Acht zu lassen. So erarbeiteten sie jeweils mehrere Perspektiven: die der Hilfsbedürftigen, die der Helfer sowie die der jungen und medienaffinen Zielgruppe ebenso wie die der älteren Generationen von Bankkunden.

Insbesondere der Gemeinschaftsgedanke war es, der die jungen Menschen zusammengeschweißt hat. So konnten sie mit großer Begeisterung vor einem externen Auditorium wie auch vor internen Bankgremien ihre Ideen präsentieren. Alle Projekte werden von ihnen weiterhin eigenständig betreut und ausgebaut und zeigen eine Verantwortung, die weit über das Berufliche hinausgeht.

Herzlichen Glückwunsch!

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