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Frankfurt am Main, 27.10.2017 12:00:00

Am Donnerstag, 26. Oktober 2017, feierte die Frankfurt School of Finance & Management die offizielle Eröffnungsfeier ihres neuen Campus an der Adickesallee im Frankfurter Nordend.  Neben Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Studierenden und deren Eltern sowie Alumni nahmen zahlreiche Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik an der Veranstaltung teil – darunter Ehrengäste wie Dr. Thomas Schäfer, hessischer Finanzminister, oder Dr. Alfred Grosser, deutsch-französischer Politologe und Publizist.

Offener Raum bietet Möglichkeit für mehr Kommunikation

Professor Dr. Udo Steffens, Präsident der Frankfurt School, begrüßte die Anwesenden in der Mall, dem Herzstück des Gebäudes und zeigte sich begeistert vom neuen Standort: „Dieser neue Campus hat alles, was wir uns gewünscht und erträumt haben. Er ist ein Ort, der ganz auf Kommunikation und Offenheit ausgerichtet ist.  Ein Ort, an dem man sich begegnet und miteinander ins Gespräch kommt, gemeinsam arbeitet aber auch Freunde trifft und bei einem Kaffee entspannen kann.“

In seiner Rede bedankte sich Professor Steffens bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie Förderern für ihren großen Einsatz das Projekt zu verwirklichen. „An dieser Stelle möchte ich mich bei allen an dem Projekt beteiligten Personen bedanken. Alle an der Frankfurt School haben an einem Strang gezogen. Außerdem haben uns langjährig verbundene Partner wie Professor Dr. h.c. Klaus-Peter Müller im Vorfeld und während des Baus beraten und unterstützt. Die Zusammenarbeit im Stiftungsrat und Kuratorium hat hervorragend funktioniert – nur so war es überhaupt möglich, dieses Großbauprojekt zu realisieren. Auch die Studierenden haben sich mit einer Crowdfunding-Kampagne und anderen Spendenaktionen für den neuen Campus eingesetzt. Das war eine tolle Teamleistung und spiegelt den Spirit an unserer Wirtschaftsuniversität wieder“, betonte Professor Steffens.

Professor Dr. Udo Steffens und Dr. Thomas Schäfer

Professor Dr. Udo Steffens und Dr. Thomas Schäfer

Zeil des Wissens: Der zentrale Treffpunkt

Als Moderator durch die Veranstaltung führte Andreas Horchler, Politikredakteur beim Hessischen Rundfunk. Das Grußwort des Landes Hessens sprach Finanzminister Dr. Thomas Schäfer, der die Frankfurt School zu ihrem neuen Campus beglückwünschte: „Der Neubau hat unglaublich viel zu bieten. Vor allen Dingen bietet er aber endlich mehr Platz für die Lehrenden und Studierenden. Es ist beachtlich, was hier entstanden ist, auf dem Grundstück auf dem ehemals die Oberfinanzdirektion ihr zu Hause hatte und an die heute noch das alte Präsidialgebäude erinnert.“ Mit dem neuen Gebäude der Frankfurt School erhalte der Finanzstandort Frankfurt einen neuen architektonischen Leuchtturm.

Professor Louis Becker

Professor Louis Becker

Professor Louis Becker, Leiter des Architekturbüros Henning Larsen, das den neuen Campus entworfen hat, freute sich darüber, „wie sich die zentrale ‚Zeil des Wissens‘ zu einem spektakulären offenen Raum entwickelt hat, wo sich Menschen begegnen und engagieren können und ein Sinn für Gemeinschaft entsteht.“

Professor Dr. Alfred Grosser

Professor Dr. Alfred Grosser

Der Festredner des Abends, der französische Politikwissenschaftler und Publizist Professor Dr. Alfred Grosser sprach als Ehrengast über die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen Deutschland und Frankreich – vor allem in Bezug auf die Bildungssysteme der beiden Länder. „Eliten in Europa kommt eine besondere Verantwortung zu, engagieren Sie sich für dieses Europa, die Grundlage unseres Wohlstands“, appellierte er an die anwesenden Studierenden, Alumni und Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik. Auch betonte er, wie wichtig es sei, dass sich die Studierenden kritisch mit gesellschaftlichen und ökonomischen Entwicklungen auseinandersetzen. Gut Ausgebildete hätten die Verantwortung, sich dafür einzubringen, dass sich soziale Ungleichheiten nicht noch weiter vergrößerten.

Rainer Neske, Vorsitzender des Stiftungsrates der Frankfurt School of Finance & Management Stiftung und Vorsitzender des Vorstands der Landesbank Baden-Württemberg, zeigte sich überzeugt, dass der neue Campus einen Meilenstein für die Wirtschaftsuniversität darstelle: „Dies ist der richtige Ort, um unsere Vision, eine der besten europäischen Business Schools zu werden, zu verwirklichen.“ Zudem gebe der neue Campus mit seiner modernen Ausstattung Studierenden und Forschern einen zusätzlichen Schub, um weiter Höchstleistungen zu erbringen. Das Gebäude setze einen neuen Maßstab unter den europäischen Business Schools, so Rainer Neske.

Rainer Neske

Rainer Neske

Symbolische Schlüsselübergabe durch Artistin

Mit seinen fünf Türmen, deren Innengestaltung die Flora der verschiedenen Kontinente widerspiegelt sowie dem Campusgarten, in dem Bäume wie die Tokyo Kirsche oder Eukalypten gepflanzt wurden, repräsentiert das neue Gebäude auch die Internationalität der Frankfurt School und ihrer Studierenden. Dieses Konzept wurde auch bei dem Festakt aufgegriffen. Fünf Studierende, die die Kontinente Amerika, Europa, Afrika, Asien und Australien repräsentieren, halfen fünf sieben Meter lange Fahnen zu entrollen, die als Gesamtbild die Vorderseite des neuen Campus mit seinen fünf Türmen zeigen.

Die symbolische Schlüsselübergabe an Professor Dr. Udo Steffens

Die symbolische Schlüsselübergabe an Professor Dr. Udo Steffens

Begleitet von Musik seilte sich anschließend die Vertikaltuch-Künstlerin „Silea“ mit einer Show aus dem dritten Stockwerk ab, um den symbolischen Schlüssel in Übergröße schwebend an Professor Steffens zu überreichen.

Campusparty: Persönlicher Austausch und Möglichkeit das neue Gebäude näher kennen zu lernen

Im Anschluss an die Festreden und die symbolische Schlüsselübergabe hatten alle Gäste bei der Campusparty mit kulinarischen Spezialitäten aus aller Welt die Möglichkeit, sich untereinander auszutauschen. Verschiedene Attraktionen wie ein Frankfurt School Jahrmarkt sowie ein Social Media Stand, an dem Erinnerungsfotos sofort ausgedruckt werden konnten, luden zum Verweilen ein. Ein besonderes Highlight der Feier waren die Campustouren. So konnten die Gäste das neue Gebäude genauer kennen lernen. Die Tour führte bis zum achten Stockwerk hoch. Von der Loggia aus konnten die Gäste bei klarem Himmel einen Blick auf die erleuchtete Skyline Frankfurts werfen – von der EZB bis zum Messeturm.

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