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Professor für Volkswirtschaftslehre

Zur Person

Geboren 1954, Studium der Wirtschaftswissenschaften, Statistik, Soziologie und Politischen Wissenschaften an der Universität Dortmund und der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Diplom-Volkswirt 1979 (mit Auszeichnung), 1979 bis 1985 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Wirtschaftspolitik, insbesondere Markt- und Wettbewerbsordnung (Prof. Dr. Werner Zohlnhöfer) in Dortmund und Mainz, 1984 Promotion in wirtschaftlichen Staatswissenschaften über Auslandsverschuldung  und Zahlungsbilanzpolitik sozialistischer Länder (summa cum laude), 1985 bis 1993 Geschäftsführer und Chefvolkswirt des Forschungsinstituts für Wirtschaftspolitik an der Universität Mainz e.V., eines privaten Wirtschaftsforschungsinstituts und Rahmenvertragspartners des Bundeswirtschaftsministeriums, 1993 bis 2001 Hochschulassistent für Volkswirtschaftslehre an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, 2001 Habilitation (Venia Legendi) in Volkswirtschaftslehre am Fachbereich Rechts- und Wirtschaftswissenschaften der Johannes Gutenberg-Universität mit einer international vergleichenden theoretisch-empirischen Analyse über „Institutionelle Strukturen und makroökonomische Stabilität“, anschließend Vertretung eines Lehrstuhls für Volkswirtschaftstheorie und ökologische Ökonomik (Nachfolge von Prof. Dr. Hermann Bartmann) an der Universität Mainz, seit 2004 Dozent für Volkswirtschaftslehre an der Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie Wiesbaden/Gießen/Köln, seit 2005 Dozent für International Economics, Banking & Finance am Management Center Innsbruck, 2007 Ruf auf eine Gastprofessur an der Finanzakademie unter der Regierung der Russischen Föderation, Moskau.

Neben seiner Lehrtätigkeit war und ist Paul G. Schmidt seit 1983 als wirtschaftswissenschaftlicher Berater von Ministerien und Regierungsorganisationen auf Bundes- und Länderebene sowie für Nichtregierungsorganisationen des In- und Auslands tätig, insbesondere für das ehemalige Bundesministerium für Innerdeutsche Beziehungen und das Gesamtdeutsche Institut vor der Wiedervereinigung Deutschlands, den Bundesverband und das Wissenschaftliche Institut der Ortskrankenkassen, den Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, den Bundesminister der Finanzen, den Bundesminister für Post und Telekommunikation, das Wissenschaftliche Institut für Telekommunikationsdienste, den Bundesminister für Verkehr, das rheinland-pfälzische Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau, das rheinland-pfälzische Ministerium für Arbeit, Soziales und Gesundheit, das hessische Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung, die European Bank for Reconstruction and Development, London, sowie die Finanzakademie Moskau und die Regierung der Russischen Föderation, Moskau.

Für seine Leistungen in Forschung und Lehre erhielt Paul G. Schmidt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Preis für das beste Diplom der Universität Dortmund 1979, den Preis für die beste staatswissenschaftliche Promotion der Johannes Gutenberg-Universität Mainz 1984 und dreimal in Folge 2001 bis 2003 die Auszeichnung der Studierenden der Universität Mainz als bester Professor der wirtschaftswissenschaftlichen Abteilung. 1988 wurde ihm von der deutschen Bundesregierung der Ernst-Richert-Preis für herausragende wissenschaftliche Verdienste in der vergleichenden Deutschlandforschung verliehen.

Paul G. Schmidt ist Autor zahlreicher Bücher, Aufsätze und unveröffentlichter Regierungsgutachten und war Herausgeber der „Aufsätze zur Wirtschaftspolitik“ sowie der „Studien“ und „Veröffentlichungen“ des Forschungsinstituts für Wirtschaftspolitik bei Minerva (München), Lang (Frankfurt/Main) sowie Duncker & Humblot (Berlin). Er ist Co-Autor des renommierten „Staatslexikons“ und des „Gabler Wirtschaftslexikon“s mit beinahe hundert eigenen Schlagworten und Aufsätzen.

Seine Hauptarbeitsgebiete in Forschung und Lehre sind Fragestellungen der empirischen Makroökonomik, der Wirtschafts- und Sozialpolitik, der Arbeitsmarktökonomik, der Geld- und Währungspolitik, der internationalen Wirtschafts- und Finanzbeziehungen, der Entwicklungsfinanzierung sowie der wirtschaftlichen und politischen Stabilität von Schwellen- und Transformationsländern.

Paul G. Schmidt ist Mitglied des Vereins für Socialpolitik, Gesellschaft für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, der List Gesellschaft, des Deutschen Hochschulverbandes, des Netzwerkes „Research on Money in the Economy“ (ROME) und des Kuratoriums der Fridtjof-Nansen-Akademie.


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