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Die Automobilbranche ist nach wie vor eher eine männliche Domäne. Doch wie überall bestätigen auch hier Ausnahmen die Regel. Eine von diesen Ausnahmen ist Susan Sahl Poynor, die seit Januar 2014 – als erste Frau – die Geschäfte an der Spitze der Opel Händler VersicherungsService GmbH (OVS) führt.

Mit gerade einmal 23 Jahren beendete Susan Sahl Poynor ihr Studium an der Fachhochschule Wiesbaden mit dem Diplom in International Business Administration. Schon kurz darauf begann sie ihre Karriere in der Automobilindustrie, wo sie im Umfeld von General Motors in den Bereichen Einkauf, Garantie und - seit 2006- Versicherung tätig ist.
2012 zog es Susan Poynor dann zurück an die Hochschule. Dieses Jahr im Mai erhielt Sie ihren Abschluss im Executive Master of Business Administration (EMBA).

Inwiefern hat Sie der EMBA an der Frankfurt School auf die Anforderungen in Ihrer heutigen Position vorbereitet?

Durch das Studium habe ich weitere Kenntnisse aus wichtigen cross-functional Fachbereichen erworben, was mir in meiner heutigen Funktion als Geschäftsführerin sehr zu Gute kommt, wie beispielsweise Finance und Accounting oder Wirtschaftsrecht. Der EMBA war für mich aber auch ein wichtiger Benchmark. Ich kann meine Stärken und meine Leistungen heute besser einordnen.

Was ist eine Ihrer schönsten Erinnerungen an die Studienzeit?

Ich denke besonders gern an die Gruppenarbeiten zurück. Es war spannend zu sehen, wie viel Kreativität da einstweilen ans Tageslicht kam. Obwohl der Fokus inhaltlich ausgerichtet war, hat die Zusammenarbeit auch auf persönlicher Ebene immer Spaß gemacht. Vor allem in den Prüfungsphasen bestand eine große gemeinschaftliche Unterstützung.

Was war eine Ihrer größten Herausforderungen während des Studiums?

Ein striktes Zeitmanagement ist in einem berufsbegleitenden MBA Programm sicherlich eine große Herausforderung, und nebenbei zwingend notwendig. Die eigene Kapazität muss richtig eingeschätzt und aufgeteilt werden. Da ich während meiner MBA Zeit mein erstes Kind bekommen habe, war dies für mich umso wichtiger.

Auf welche Weise fühlen Sie sich heute noch mit der Frankfurt School verbunden?

Durch das Studium habe ich starke Kontakte aus unterschiedlichen Branchen geknüpft. Dieser Austausch mit einem aktiven Netzwerk verbindet mich natürlich auch mit der Frankfurt School. Ich bin auch sehr stolz auf die Akkreditierungen und bin überzeugt, dass die Frankfurt School ihre ehrzeigen Ziele erreichen wird.

Wenn Sie heute zurückdenken an Ihre eigene Studienzeit, was können Sie jetzigen Studierenden der Frankfurt School mit auf den Weg geben?

Ich würde ihnen raten über die fachlichen Aufgaben hinaus die Zeit aktiv zu nutzen. Dazu gehört von den Angeboten, Beratungs- und Netzwerkmöglichkeiten, die die Frankfurt School zur Verfügung stellt, so gut es geht Gebrauch zu machen. Diese Gelegenheiten kommen so schnell nicht wieder.

Welche Erwartungen haben Sie an die Alumni-Arbeit?

Ich hoffe auf weitere interessante Alumni-Veranstaltungen der Frankfurt School mit hochkarätigen Rednern. Das wichtigste dabei sind die Netzwerkmöglichkeiten, sowohl in fachlicher als auch persönlicher Hinsicht. Auch die Absolventen tragen mit eigenem Engagement dazu bei, die Alumni-Arbeit aktiv mitzugestalten und das Netzwerk mit Leben zu füllen. Ich werde versuchen dafür die Zeit zu finden bzw. sie mir zu nehmen.

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