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Ingo Stralkowski nimmt das Telefonat für das FS Alumni Porträt in seinem New Yorker Büro entgegen. Die Heimat des FS-Alumnus ist das Ruhrgebiet. In Mülheim an der Ruhr verbringt er jedes Jahr das Weihnachtsfest bei seiner Familie. Von diesen Besuchen abgesehen, zieht es Ingo Stralkowski eher in die Ferne.

Als „rechte Hand“ seines Chefs, dem US Milliardär Robert Ziff, reist er durch die ganze Welt; vor allem asiatische Metropolen wie Tokyo und Hong Kong stehen auf seiner Agenda. Dieses Jahr wurde er von der Atlantik-Bruecke zu einem ihrer 44 German-American Young Leaders ernannt. Details aus seinem Berufsleben kann Ingo Stralkowski allerdings nur wenige preisgeben. Denn zu den Grundvoraussetzungen seiner Arbeit gehört absolute Diskretion im Hinblick auf Firmeninterna. Vertrauenswürdigkeit und Menschenkenntnis sind somit entscheidend für Ingo Stralkowskis jetzige Tätigkeit und sie waren wegweisend für seinen gesamten Werdegang.

Ambitionen und Optimismus

Als Schlüsselfiguren seiner beruflichen Entwicklung benennt Stralkowski seine Hochschullehrer Professor Dr. Udo Steffens und Professor Dr. Christoph Schalast. „Den beiden habe ich sehr viel zu verdanken. Ihre Empfehlungsschreiben trugen dazu bei, dass ich ein Fulbright Stipendium für meinen Auslandsaufenthalt in den USA bekommen habe.“ Das Auslandssemester an der Universität Long Beach in Los Angeles sei „die beste Zeit“ seines Lebens gewesen. Dieser Enthusiasmus liegt allerdings nicht primär im Freizeitwert der Umgebung begründet. Im Gegenteil: „Erstmals stand mir freie Zeit zur Verfügung. An der FS habe ich ausbildungsintegriert studiert und war immer beschäftigt, entweder bei der Commerzbank oder mit dem Studium. Im Auslandssemester habe ich dann überlegt, was ich mit der neu gewonnenen Freizeit anfangen kann.“

Mit Optimismus und Spontanität ergreift der Gaststudent seine Chance: Im Internet sucht er Anbieter im Bereich M&A und stellt Kontakt zu Richard Vander Kaay & Associates, einer M&A-Boutique in Newport Beach her. „Ein paar Tage später habe ich bei Richard auf der Couch gesessen. Es war ein scheinbar ganz normaler Nachmittag, ein Gespräch beim Kaffee - aber es hat mein ganzes Leben verändert.“ Richard stellt den ambitionierten jungen Deutschen ein, und wenige Monate später, 21-jährig, managt dieser bereits das Europageschäft.

Campusleben als Student und Alumnus

Das Studium war indes noch nicht abgeschlossen. Zurück in Frankfurt erwartet Stralkowski ein echter Härtetest. Die knappe Vorbereitungszeit für die Abschlussprüfungen musste durch extremen Einsatz ausgeglichen werden. „In dieser Zeit habe ich mit meinem Freund Daniel Schulz quasi in der FS gewohnt. Diese Zeit war ziemlich anstrengend. Doch das gemeinsame Lernen, sich gegenseitig zu pushen und dran zu bleiben – das war großartig.“

Der Study Showdown war erfolgreich. Die Freunde bestanden die Prüfungen. Ingo Stralkowski arbeitete anschließend zwei Jahre bei dem Private Equity Fonds H.I.G Capital in London bevor ihn ein MBA Studium, vom Arbeitgeber gefördert, an die Wharton School in Pennsylvania lockte. „Während meines Studiums habe ich immer gearbeitet. Das war eine super Vorbereitung aufs Berufsleben, die ich nur empfehlen kann“, so der FS Alumnus „In Wharton habe ich aber auch das Fulltime Studium und das dazu gehörige Leben auf dem Campus genossen.“

Deshalb ist Ingo Stralkowski jetzt auch von den neuen Campusplänen der Frankfurt School begeistert: „Ich habe von der BBQ Party für alle auf dem neuen Gelände gehört und von der Kooperation mit dem benachbarten SC 1880 Frankfurt, gegen den mein Bruder und ich lange Hockey gespielt haben (Thilo Stralkowski wurde 2012 mit der deutschen Hockeynationalmannschaft Olympiasieger in London - d.Red.). Ich bin sehr gespannt auf den neuen Campus. Der Entwurf sieht sehr vielversprechend aus. Hoffentlich schaffe ich es oft vorbei zu kommen.“

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