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Lucas Philipp Hell begann im August 2013 an der Frankfurt School sein BWL-Studium in Kooperation mit der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba). Im Februar 2017 erwarb er seinen Bachelor-Abschluss. Derzeit arbeitet er bei der Helaba im Bereich Credit Risk Management Restructuring/Workout. Im September 2017 wird er sein Master in International Finance an der HEC Paris beginnen.

Warum hast du dich entschieden, dich für den Bachelor an der Frankfurt School zu bewerben?

Schon in der Schule habe ich mich sehr für wirtschaftliche Zusammenhänger interessiert und viel hierzu gelesen. In der Oberstufe habe ich dann begonnen, freiwillig Praktika bei verschiedenen Finanzunternehmen zu absolvieren (Sparkasse, Großbank, Privatbank, Brokerage und Vermögensverwaltung). Spätestens ab diesem Zeitpunkt war für mich klar, dass ich auch später in diesem Bereich tätig sein möchte. Durch die Praktika hatte ich bereits erste Arbeitserfahrung sammeln können, welche ich nach der Schule weiter ausbauen wollte. Aufgrund meiner guten Noten (Abitur: 1,0) wollte ich jedoch auch eine akademisch fundierte Ausbildung. Ich suchte also ein Studium, in welchem ich praktische Erfahrungen sammeln konnte ohne Abstriche bei der theoretischen Theorie machen zu müssen. Auf einer Messe lernte ich dann an einem Stand einen Vertreter der Frankfurt School kennen, welcher mich sogleich von dem Studiengang BWL in Kombination mit einem Kooperationspartner überzeugen konnte; Verzahnung von Theorie und Praxis, integriertes Auslandssemester und Praktikum sowie kleine Gruppen und enge Betreuung durch die Professoren.

Inwiefern hat dich das Studium an der Frankfurt School auf die Anforderungen in deiner heutigen Position vorbereitet? Was war besonders nützlich?

Das Studium an der Frankfurt School hat mir geholfen, meine analytischen Fähigkeiten weiter zu stärken. Die enge Verzahnung von Theorie und Praxis (ich habe nebenbei noch eine Ausbildung zum Bankkaufmann absolviert) helfen mir noch heute, Fragestellungen aus verschiedenen Winkeln zu betrachten und zielgerichtet Lösungsansätze zu entwickeln. Im Studium wird zudem unheimlich viel wert auf Teamwork gelegt. Von dem ersten Semester an müssen Präsentationen und Fallstudien, teils internationalen Arbeitsgruppen, bearbeitet und gelöst werden. Bereitschaft, sich auf Neues einzulassen und Spaß, mit anderen Leuten zusammenzuarbeiten sind dabei unerlässlich. Jedoch muss man auch mit negativem Feedback konstruktiv umgehen und die Verantwortung für Fehler übernehmen. Diese Soft Skills helfen mir sehr bei meiner jetzigen Tätigkeit in einem internationalen Arbeitsumfeld. Die nicht nur fachliche, sondern auch räumliche Nähe zur Finanzwelt ist ein großer Vorteil und bringt zahlreiche Möglichkeiten zum Netzwerken mit sich, wodurch ich schon früh berufliche Kontakte aufbauen konnte.

Aus heutiger Sicht, welche Bedeutung hat deine Studienzeit an der Frankfurt School für dich?

Meine Studienzeit an der Frankfurt School hat für mich einen sehr hohen Stellenwert. In dieser Zeit konnte ich viele enge Freundschaften schließen und mir ein erstes Netzwerk aufbauen. Gleichzeitig habe ich fachlich sehr viel mitgenommen. Das Studium ist unglaublich frei und erlaubt es, seine ganz eigenen Schwerpunkte zu setzen und seinen Interessen nachzugehen. Gleichzeitig hat mir vor allem die gelebte Internationalität gefallen. Viele Professoren und Kommilitonen kommen aus dem Ausland. Zudem verbrachte ich ein Semester in Vancouver (Kanada) und absolvierte mein Auslandspraktikum bei einer NGO in Kigali (Ruanda).  Die persönliche Entwicklung die einem die Frankfurt School bietet, half mir sicherlich bei meiner erfolgreichen Bewerbung um ein Deutschlandstipendium und später um ein Stipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes; gleiches gilt für mein Masterstudium an der HEC.

Durch mein Auslandspraktikum in Ruanda wurde ich zudem auf das Thema Mikrofinanz aufmerksam. Die Frankfurt School ist in diesem Bereich sehr gut aufgestellt und ich konnte parallel zum Bachelor meinen Certified Expert in Microfinance, einen 6-monatigen Onlinelehrgang, erfolgreich absolvieren.

Hervorheben möchte ich auch die sehr gute Arbeit des Career Service, welcher einem bei Bewerbungen mit Tipps und Tricks helfend zur Seite steht. Zudem wird bei der Auswahl von Veranstaltungen sehr viel Wert darauf gelegt, die verschiedenen Karrieremöglichkeiten aufzuzeigen, welche sich den Studenten nach Abschluss des Studiums offenstehen.  Im Moment finden viele Veranstaltungen zum Gründen im Allgemeinen und Fintech im Speziellen statt, an denen ich auch selbst immer wieder teilgenommen habe und als Alumni auch weiterhin teilnehme.

Was ist deine schönste Erinnerung an deine Studienzeit an der Frankfurt School?

Eine meiner schönsten Studienerinnerungen war ein Event mit Christian Lindner, dem Bundesvorsitzenden der FDP, welches ich im Herbst 2016 an der Frankfurt School organisiert habe. Nachdem ich eigenständig bei dem Büro Herrn Lindners um einen Vortrag zum Thema Gründen in Deutschland angefragt und eine positive Rückmeldung erhalten hatte, bekam ich von Seiten der Frankfurt School viel Unterstützung bei der Organisation und Umsetzung des Events. Die Gewissheit, ein derartiges Event auf die Beine gestellt, und dafür auch den nötigen Freiraum sowie die nötige Unterstützung erfahre zu haben, zählen für mich zu den schönsten Erfahrungen meines Studiums.   

Welchen Tipp würdest du zukünftigen Studierenden an der Frankfurt School geben?

Bevor man sich auf ein Studium an der Frankfurt School einlässt, sollte man wissen, dass der Beginn hart wird. Fängt man an zu studieren, merkt man schnell - es ist noch härter! Aber: Durchhalten, durchhalten, durchhalten – wir haben es alle geschafft. Bleibt immer neugierig, hört nie auf zu fragen. Denn genau das sind die wichtigen Charaktereigenschaften, die im Privat- wie im Berufsleben wichtig sind.

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