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Christopher Kirsch‘s akademischer Werdegang weist eine ungewöhnliche Kombination auf. Nach dem Bachelor-Studium in Filmmusik am Berklee College of Music (Boston), hat der gebürtige Rheinländer vergangenes Jahr einen Master in International Business (MIB) an der Frankfurt School of Finance & Management erworben. Seit März 2014 ist er im Bereich Financial Services bei der Unternehmensberatung Accenture tätig.

Im Alumni-Interview berichtet er über seine Erlebnisse an und mit der Frankfurt School und warum es spannender ist, kein Platzhirsch zu sein.

Inwiefern hat Sie das Studium an der Frankfurt School auf die Anforderungen in Ihrer heutigen Position vorbereitet?

Ich hatte vorher nicht viel mit der Business Welt zu tun. Das Studium hat mir daher an erster Stelle ein Grundverständnis von der Wirtschaft vermittelt. Einer meiner Kurse behandelte den Bereich Consulting, was für meine jetzige Tätigkeit sehr nützlich ist. Sicherlich ist auch der Name „Frankfurt School“ ein Türöffner. Die Hochschule hat sich mittlerweile einen renommierten Ruf erarbeitet und ist bei den Firmen hoch angesehen.

Wie hat Sie die Frankfurt School geprägt?

Durch mein Bachelor-Studium habe ich eigentlich einen geisteswissenschaftlichen Hintergrund. Die Kombination mit wirtschaftlichen Sachverhalten und ökonomischer Herangehensweise hat meinen Horizont enorm erweitert. Ich gehe heute anders an Probleme heran und kann auf ein breites Spektrum an Problemlösungskompetenzen zurückgreifen. Besonders von Consultants wird bekanntlich erwartet, sich eine ungewohnte Umgebung relativ zügig zu erschließen. Da kommt es vor allem darauf an, Strukturen zu finden und Logiken zu erkennen.

Was ist Ihre schönste Erinnerung an die Studienzeit?

Unvergesslich bleiben für mich vor allem die Erinnerungen an die Exkursion nach Kenia. Ein Hauptargument für das Studium an der Frankfurt School war, einen regionalen Schwerpunkt – in meinem Fall Afrika – wählen zu können. Die Theorie dann so eindringlich in der Praxis zu beobachten, empfand ich als sehr bereichernd. Während der zweiwöchigen Exkursion besuchten wir Firmen in Nairobi und nahmen an Executive Seminaren der Partneruniversität United States International University teil. Das Wochenende nutzten meine Kommilitonen und ich dann für eine Safari am Fuß des Kilimandscharos.

Was war eine Ihrer größten Herausforderungen während des Studiums?

Die meisten Kommilitonen kannten BWL-Themen durch ihr Bachelor-Studium. Das war bei mir nicht der Fall. In klassischen Fächern wie Buchführung fehlten mir die Grundlagen. Das habe ich am Anfang natürlich gemerkt und es erforderte einige Disziplin, den Wissensstand aufzuholen.

Auf welche Weise fühlen Sie sich heute noch mit der Frankfurt School verbunden?

Da mein Studium noch nicht so lange zurückliegt, habe ich noch viele Berührungspunkte mit der Frankfurt School, zum Beispiel durch den Kontakt mit ehemaligen Kommilitonen. Darüber hinaus fühle ich mich der Hochschule auch „im Geiste“ verbunden. Die Frankfurt School ist ein Underdog und mir persönlich äußerst sympathisch. Besonders die jüngsten Ereignisse, wie die Akkreditierungen oder der Neubau, zeigen einen großen Hunger nach Entwicklung. Es ist nicht besonders spannend ein Platzhirsch zu sein, aber viel spannender ist es, einer zu werden.

Wenn Sie heute zurückdenken an Ihre eigene Studienzeit, was können Sie jetzigen Studierenden mit auf den Weg geben?

Mit einer Kombination aus Fleiß und Interesse kann man alles lernen. Ich bin der lebende Beweis. Eine Hochschule ist dazu da, sich Wissen anzueignen und auch mal Dinge auszuprobieren. Zum Beispiel habe ich während des Studiums den Kurs „Financial Products“ belegt, wohl wissend, dass er für mich persönlich einen hohen Schwierigkeitsgrad aufweisen würde. Aber schließlich sollte man nicht nur Fächer wählen, die einem bequem sind, sondern auch mal seine Komfortzone verlassen.

Welche Erwartungen haben Sie an die Alumni-Arbeit?

Alumni und Hochschule sind eng miteinander verbunden. Die Frankfurt School sehe ich als Teil meines Lebensweges. In den USA habe ich erfahren, was für einen hohen Stellenwert die Alumni-Arbeit haben kann. Mit Engagement und gegenseitiger Unterstützung können beide Seiten enorm voneinander profitieren. Von der Hochschule erwarte ich, dass sie hierfür die nötigen Rahmenbedingungen schafft.

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