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Katherine Greenup ist Absolventin des Master of International Business (MIB) (Abschlussjahrgang 2014). Sie stammt ursprünglich aus Detroit in Michigan, USA, hatte aber „von jeher eine besondere Beziehung zu Deutschland“. Während ihrer Kindheit waren deutsche Austauschschüler und Au-pairs in ihrer Familie zu Gast – als sie allerdings später ein Auslandsstudium in Erwägung zog, hielten sie die meisten ihrer Freunde und Verwandten für „verrückt“. Mit einem Bachelor-Abschluss in der Tasche war sie zunächst nach Cincinnati, Ohio, gezogen und arbeitete dort in der Produktentwicklungsabteilung einer Supermarktkette. Sie erwarb vier Jahre Berufserfahrung und hatte ein gesichertes Einkommen. Ihre Entscheidung, das bequeme Leben hinter sich zu lassen und mit einem Master-Studium in Deutschland einen Neuanfang zu wagen, stieß in ihrem Freundeskreis größtenteils auf Unverständnis. Doch sie hat ihr Vorhaben erfolgreich in die Tat umgesetzt. Heute ist sie bei einem deutschen Chemieunternehmen tätig, und der Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf dem US-amerikanischen Markt.

Wann und warum haben Sie sich für das MIB-Studium an der Frankfurt School entschieden?

Anfang 2012 habe ich mich über andere Hochschulen informiert, mich dann aber bald darauf an der FS beworben. Ein deutscher Freund hatte mir eine Liste deutscher Business Schools zugeschickt, auf der auch die Frankfurt School aufgeführt war. Außerdem habe ich einen Blick auf das Financial Times Ranking geworfen und festgestellt, dass die Frankfurt School zu den besten deutschen Business Schools gehört. Das interdisziplinär angelegte Studienprogramm hat mir zugesagt, und die Professoren hörten sich äußerst interessant an. Auch war ich der Ansicht, dass die Lehrveranstaltungen in kleinerem Rahmen, der Umstand, dass Services leicht in Anspruch genommen werden konnten und die Dozenten ansprechbar waren, wie auch ein überschaubares Programm für mich als Studentin – und speziell als internationale Studentin – von Vorteil sein würden

Was sind Sie von Beruf, wo und in welcher Position sind Sie momentan tätig?

Ich arbeite zur Zeit in der Chemiebranche, und meine Abteilung beschäftigt sich mit Lebensmittelzutaten. Meine Kolleginnen und Kollegen kommen vorwiegend aus technischen Berufen, manche aber auch vom Marketing und aus sonstigen Bereichen. Ich eigne mir so viele Kenntnisse auf ihren Fachgebieten wie möglich an und steuere dann einen „Mehrwert“ von der Marketing- und der Business-Seite bei, indem ich mein Wissen einbringe. Es ist großartig, diese beiden Denkweisen zusammenzuführen und zu sehen, was sich daraus entwickelt.

Inwiefern hat Sie der MIB an der Frankfurt School auf die Anforderungen im Berufsalltag vorbereitet? Was war besonders nützlich?

Im MIB-Programm wurden mir sowohl die Kompetenzen als auch das Selbstvertrauen vermittelt, komplexe Geschäftssituationen erfolgreich zu analysieren, was sich für die Arbeit an den Projekten, die ich betreue, als sehr nützlich erwiesen hat. Zudem sind die erlernten Soft Skills unbezahlbar – besonders bei der Tätigkeit in einem internationalen Team.

Was ist Ihre schönste Erinnerung an die Studienzeit?

Das sind die Menschen, die ich während dieser Zeit kennengelernt habe. Die schönsten Erinnerungen machen sich an den Freundschaften, die ich dort geschlossen habe, und unseren gemeinsamen Erlebnissen fest. Unsere Gruppe setzte sich aus Menschen aus aller Welt zusammen. Beim MIB-Studium baut man enge Beziehungen zu vielen Menschen auf. Ich habe meinen Eltern schon oft erzählt, dass wir wie eine Delegation der Vereinten Nationen wirkten, wenn wir alle gemeinsam in ein Restaurant gingen. In der Tischrunde haben sich keine Grüppchen gebildet – da war jeder mit jedem in Kontakt.

Welche Bedeutung hat Ihre Studienzeit an der Frankfurt School für Sie aus heutiger Sicht?

Ich betrachte meine Zeit als Master-Studentin als meine Chance, die Weichen für meinen weiteren beruflichen Werdegang zu stellen. Ich wusste, dass ich neue Erfahrungen im Ausland sammeln und eine berufliche Veränderung wollte. Der offen und flexibel strukturierte MIB-Studiengang bereitete mich gezielt darauf vor, mir einen neuen Arbeitsbereich – in meinem Fall die Pharma-Branche – und eine stärker strategieorientierte Position als meine bisherige zu erschließen.

Meine jetzige Arbeit macht mir sehr viel Spaß, und ich würde aktuellen Studierenden raten, sich bei der Stellensuche nicht auf große Konzerne und Beratungsunternehmen zu beschränken. Es gibt hervorragende Arbeitgeber auf dem Markt, deren Name einem auf Anhieb nicht unbedingt ein Begriff ist.

Welche Bedeutung haben Alumni Ihrer Meinung nach für eine Hochschule? Was denken Sie können Alumni für ihre Hochschule tun?

Alumni und Alumnae veranschaulichen sowohl angehenden Studierenden als auch Arbeitgebern das Resultat des Studiums an einer Business School. Als positives Beispiel voranzugehen ist daher von beiderseitigem Vorteil – für die Absolventinnen und Absolventen sowie für die Hochschule.

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