call download fax letter pdf
Stage Image

Kerstin Girmann (45) absolvierte den Bankbetriebswirt und das Management Studium an der Frankfurt School, ihren Abschluss machte sie im Dezember 2001. Nach diesen berufsbegleitenden Weiterbildungen eröffneten sich ihr neue berufliche Perspektiven: für ihren Arbeitgeber, die Nassauische Sparkasse, wechselte sie direkt im Anschluss an das Management Studium zur Tochtergesellschaft nach Dublin. Neben ihrer vorherigen Erfahrung im Firmenkunden-Kreditgeschäft waren auch die Kenntnisse, die sie sich in den beiden Studiengängen angeeignet hatte, ausschlaggebend für den nächsten Karriere-Schritt. In Irland sammelte Kerstin Girmann weitere Berufserfahrung und arbeitete zwei Jahre als Credit Manager für das deutsche Portfolio. 

Der nächste Entwicklungsschritt folgte Anfang 2004: Kerstin Girmann übernahm bei der Nassauischen Sparkasse die Stelle als Prüfungsleiterin Kreditgeschäft in der internen Revision. Neben der fachlichen Verantwortung gehörte auch die Teamleitung mit dazu. Seit 2004 ist sie als nebenberufliche Dozentin für das Bankplanspiel im Bankbetriebswirt tätig – einer Banksimulation, bei der die Teilnehmer die Leitung ihrer global ausgerichteten Euro Business Bank AG übernehmen, die sich in wechselnden realitätsnahen Marktszenarien behaupten muss.

Im Oktober 2008 wechselte Kerstin Girmann als Referentin in den Bereich Azubimanagement der Frankfurt School. Das Azubimanagement begleitet Auszubildende erfolgreich durch den theoretischen Teil ihrer Ausbildung – vom Ausbildungsstart bis zur Prüfungsvorbereitung, über 3.500 Azubis jährlich in Deutschland. Zwei Jahre später, im November 2010 übernahm sie in dieser Abteilung die Teamleitung im Trainingsmanagement. Dazu zählt neben der Führung ihres Teams und Aufgaben im Controlling auch die Projektleitung für das Azubimanagement der Deutschen Bank.

Inwiefern hat Sie das Studium auf die Anforderungen Ihrer bisherigen und aktuellen Tätigkeit vorbereitet? Was war besonders nützlich?

Im Bankbetriebswirt habe ich viel Bankwissen erlernt, diese Kenntnisse konnte ich dann aktiv in meine Aufgaben innerhalb der Sparkasse einbringen. Durch das Management-Studium wurde ich auf die Führungsaufgaben vorbereitet. Diese Kenntnisse haben mir sehr geholfen, meine ersten Schritte als Teamleiterin und Führungskraft zu gehen. Ich konnte mich auf die Mitarbeiter konzentrieren und meinen eigenen Führungsstil finden.

Welche Bedeutung hat Ihre Studienzeit an der Frankfurt School für Sie aus heutiger Sicht?

Rückblickend war die Studienzeit sehr wichtig und prägend für mich. Die intensive Zusammenarbeit mit den Studierenden aus anderen Kreditinstituten, der Austausch mit den Dozenten und das Fach- und Führungswissen haben meinen Blickwinkel erweitert.
Das Studium gab mir die Gelegenheit, in viele fachliche Themen tiefer reinzuschauen und so die komplexen Zusammenhänge und Prozesse innerhalb der Bank besser zu erkennen und zu verstehen.

Was ist Ihre schönste Erinnerung an Ihre Studienzeit an der Frankfurt School?

Am liebsten denke ich an das Schreiben unserer Abschlussarbeit des Management Studiums im Team zurück. Wir haben Stunden und Tage zusammengesessen, überlegt, konzipiert, verworfen, neu geschrieben…und dabei gelacht und geweint. Es war nicht immer einfach, vier Meinungen und Sichtweisen in einem Werk zusammenzufassen – da hat es auch schon mal an der einen oder anderen Stelle geruckelt. Aber wir haben uns immer wieder zusammengefunden und am Ende eine tolle Arbeit abgeliefert.

Welche Bedeutung haben Alumni für eine Hochschule? Was denken Sie können Alumni für ihre Hochschule tun?

Die Alumni-Arbeit ist für Hochschule und Absolventen sehr wichtig. Die Alumni bleiben in regelmäßigem Kontakt zur Hochschule, sie können einen wichtigen Praxis-Beitrag liefern und die Studierenden durch ihre Erfahrungen begleiten. Andererseits profitieren die Alumni auch durch das Update der Lehre. Durch die enge Verknüpfung von Lehre und Praxis entsteht ein großes gemeinsames Netzwerk.

Was ist Ihr Lebensmotto?

Love it, change it or leave it!

Ihre Ansprechpartnerinnen