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Sascha Rabe (44) hat sein Studium zum diplomierten Bankbetriebswirt 1998 an der Frankfurt School of Finance & Management erfolgreich abgeschlossen. Vor dem Studium absolvierte er seine Ausbildung zum Bankkaufmann bei der BfG Bank in Braunschweig, nach dessen Ende er als Referent Risikomanagement für das Kreditgeschäft in die Zentrale der BfG Bank nach Frankfurt wechselte.

Während des Studiums absolvierte er sein Doppeldiplom als Ingeniéur Maître en Ingeniérie de la Banque, de la Finance et de l`Assurance an der Université de Caen Normandie, Partner Universität der FS. Praktische Erfahrungen während des Auslandsaufenthalts sammelte er als Marketing Referent beim Crédit Lyonnais Asset Management. 

Nach Abschluss des Studiums war Sascha Rabe Filialleiter der BfG/SEB Bank in Frankfurt-City, Hamburg-Altona, Wolfsburg und Hannover.

Im Alter von 31 Jahren wurde er Direktor der SEB Bank Hannover. Dazu veröffentlichte die BILD Zeitung eine Home Story über seinen Werdegang, mit dem Titel „Deutschland jüngster Bankchef“.

2006 wechselte er zur SEB Financial Service, um dort den mobilen Vertrieb der SEB Bank aufzubauen und drei Jahre später zur Citibank/Targobank als Direktor des Vertriebsgebiets Niedersachsen.

2011 gründete er sein Unternehmen als Vermögensberater unter dem Dach der Deutschen Vermögensberatung AG. Im gleichen Jahr veröffentlichte er das Buch „Mit Kundenorientierung mehr verkaufen – für Berater in Banken, Versicherungen und bei Finanzdienstleistern, die nach der Krise Orientierung suchen“. Für ihn ist es Herzensangelegenheit zu zeigen, dass der Vertrieb von Finanzprodukten erfolgreicher und nachhaltiger mit Kundenorientierung funktioniert.

Aktuell führt er bei der Deutschen Vermögensberatung ein internationales Team mit 30 selbständigen Handelsvertretern und über 60 nebenberuflichen Geschäftspartnern.

Inwiefern hat Sie das Studium auf die Anforderungen Ihrer bisherigen und aktuellen Tätigkeit vorbereitet? Was war besonders nützlich?

Während meines Studiums lernte ich, ein umfangreiches Netzwerk aufzubauen. Noch heute habe ich sehr gute Kontakte zu anderen Alumni und ehemaligen Kollegen. An der FS wurde mir beigebracht, strukturiert zu arbeiten und einen Business Plan aufzustellen. Das half mir sowohl beim Aufbau des mobilen Vertriebs für die SEB Bank als auch beim Aufbau meines eigenen Unternehmens sehr.

Während meines Aufenthalts in Frankreich benötigte ich ein Konto, verschiedene Versicherungen und andere Verträge. Ich hatte dort einen Berater, der sowohl Deutsch als auch Französisch sprach. So hatte ich das Vertrauen, dass ich die für mich richtigen Verträge abschließe. Diese Erfahrung setzte ich dann als Geschäftsmodell in Deutschland um. Meine Geschäftspartner bei der Deutschen Vermögensberatung sprechen elf unterschiedliche Sprachen.

Welche Bedeutung hat Ihre Studienzeit an der Frankfurt School für Sie aus heutiger Sicht?

Mein Studium an der Frankfurt School war für mich der Startschuss in ein unternehmerisches Leben. Das hört sich zunächst wie ein Widerspruch an, da ich mein eigenes Unternehmen erst 13 Jahre nach Beendigung meines Studiums gründete. Allerdings hatte ich bereits während und nach dem Studium das Ziel, unternehmerisch tätig zu sein. Während meiner Zeit als Filialleiter und später als Bankdirektor lernte ich eine Unternehmenskultur kennen, bei der Führungskräfte Unternehmer im Unternehmen sind. Beim Aufbau des mobilen Vertriebs starteten meine Kollegen und ich mit zwei Beratern bundesweit und konnten über 100 Berater in zwei Jahren gewinnen. Diese Zeit war sehr unternehmerisch geprägt. Bald stellte ich fest, dass die unternehmerische Freiheit als Angestellter in einer Bank zunehmend begrenzt wurde. Heute bin ich froh, dass ich mein eigenes Geschäftsmodell leben kann.

Was ist Ihre schönste Erinnerung an Ihre Studienzeit an der Frankfurt School?

Während meiner Studienzeit war die Hochschule für Bankwirtschaft noch sehr klein und überschaubar. Wir feierten im Keller der Hochschule spektakuläre Partys zusammen mit unseren Professoren. Dabei fühlte ich mich wie in einer großen Wohngemeinschaft. Diese Gemeinschaft ist eine tolle Erfahrung, an die ich mich gern erinnere.

Welche Bedeutung haben Alumni für eine Hochschule? Was denken Sie können Alumni für ihre Hochschule tun?

Um erfolgreich zu sein, ist ein eigenes Netzwerk sehr wichtig. In dem Netzwerk der FS Alumni können wir uns austauschen und uns gegenseitig für unseren beruflichen Erfolg unterstützen, ohne in Konkurrenz zueinander zu stehen.

Was ist Ihr Lebensmotto?

Ich gebe Menschen die Chance, in einer Gemeinschaft von Unternehmern ihre eigenen Ideen zu verwirklichen.

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