call download fax letter pdf search x chevron

Fraud-Manager decken auf und bauen vor

Eine Erfolgsgeschichte geht ins achte Jahr: Für den Bereich Fraud identifizierte die Frankfurt School spezielle Anforderungen, die für einen international aufgestellten und vielschichtig gegliederten Telekommunikations-Konzern besonders relevant sind.

Wie qualifiziert man Mitarbeiter auf dezentraler Ebene an internationalen Standorten als Team in einem vergleichsweise jungen Wirtschaftszweig wie dem Fraud-Management – mit nachweisbarem Lernerfolg?

In der Bekämpfung von Wirtschaftskriminalität und in der Unternehmenssicherheit qualifiziert die Frankfurt School seit 2010 Mitarbeiter eines internationalen Telekommunikationskonzerns mit praxisorientierten und auf das Unternehmen abgestimmten Bildungsprogrammen. Sie entlehnte hierfür Elemente eines bereits am Markt etablierten Zertifikatsstudiengangs und passte diese an die speziellen Bedürfnisse einer divers aufgestellten Konzernstruktur an. Ergebnis: Der „Certified Fraud Investigator National/International“ – ein Bildungsprogramm mit aufeinander aufbauendem Know-how auf nationaler, internationaler und Advanced-Ebene.

Fraud-Manager decken auf und bauen vor. Dabei haben sie zahlreiche spezifische fachliche und persönliche Anforderungen zu erfüllen, denn der Umgang mit Korruption und Betrug erfordert nicht nur Fachkenntnis, sondern auch ein hohes Maß an Soft Skills und psychologischen Aspekten. Für eine erfolgreiche Bekämpfung sind interne wie externe Spezialisten gefragt, die wissen, dass es auf sensible Teamarbeit ankommt – über Landesgrenzen hinaus. Den ersten Durchlauf besuchten insbesondere Mitarbeiter aus Südosteuropa, die ihr Wissen vertiefen konnten. Die Maßnahmen wurden im Unternehmen auf höchstem Niveau angesiedelt und die Zusammenarbeit mit der Frankfurt School fest installiert. Schwerpunkt war und ist das Zusammenführen internationaler Mitarbeiter zu einer Gruppe an einem zentralen Standort, um so das Verständnis als untereinander vernetzte Teammitglieder festigen, die im Sinne einer offenen, zielgerichteten und vor allen Dingen verlässlichen Zusammenarbeit agieren.

Lernen wird einfacher, wenn man sich ohne „Arbeitsreize“ von außen darauf konzentrieren kann. Grund genug, die Schulungen am Frankfurt-School-Campus stattfinden zu lassen. Nach fünf Tagen steht für die Teilnehmer eine mündliche Prüfung an, die in Gruppenarbeit absolviert wird. Auch hier steht der Teamgedanke im Vordergund: Vormals Unbekannte müssen sich zusammenschließen, um bestmögliche Lern- und Arbeitsergebnisse zu erzielen.

Anders stellt sich die Qualifikation der nächsten Stufe, des „Advanced Certified Investigator“ dar. Zwar ist auch hier Teamgeist gefragt, jedoch in anderer Form. Internationale Zusammenarbeit, sprich: ein Fall, verschiedene Orte, erfordert intensivere Arbeitsschritte und eine erhöhte Transparenz in Bezug auf Prozesse. So wie Mitarbeiter im Arbeitsalltag arbeiten müssten, wird eine Fallstudie in Gruppen, jedoch an getrennten Standorten, gelöst – via E-Mail, Telefon und Online-Lernumgebung der Frankfurt School. Insgesamt besteht diese zweite Qualifikation aus vier Phasen, Webinaren und individuellen Tests sowie einem Präsenztraining. Der besondere Pluspunkt ist das Lernportal, das über das Internet jederzeit zugänglich ist. Indem alle Teilnehmer gleichermaßen auf Materialien zugreifen und sich miteinander austauschen können, sind Lernfortschritte garantiert.

Zufriedene und nachweislich stolze Absolventen erhalten nach gut einer Woche Aufenthalt an der Frankfurt School bzw. nach rund fünf Monaten für den „Advanced Certified Investigator“ ein gemeinsames Zertifikat der Frankfurt School und des Unternehmens – überreicht durch Verantwortliche beider Seiten als besondere Anerkennung der geleisteten Arbeit, des gewonnenen Wissens und Selbstvertrauens.

Kontakt

Ihre Ansprechpartnerin