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Führungskräfte und Mitarbeiter in gemeinsamer Verantwortung

Dass die Gesundheit des Menschen höchstes Gut ist, geht vielen leicht über die Lippen. Um aus dieser Einsicht eine im Unternehmen wirksame Initiative für gesundes Arbeiten und Führen zu entwickeln, reichen Lippenbekenntnisse allerdings nicht aus.

Die Herausforderung

Unser Kunde ist ein filialisiertes Dienstleistungsunternehmen in einem hart umkämpften Markt. Seit einiger Zeit nehmen in der Belegschaft Krankheitsfälle zu, die sich auf ein hohes Maß an Arbeitsbelastung und Erfolgsdruck zurückführen lassen. Der Auftraggeber sieht dafür nicht einzelne isolierbare Ursachen als maßgeblich an, sondern ein vielschichtiges Wirkungsgeflecht, zu dem auch eine kollektive Tabuisierung und mangelnde individuelle Einsicht in die Notwendigkeit von Maßnahmen gehören.

Unser Leistungsangebot

Dem Angebot liegt das Konzept von drei Präventionsebenen zugrunde:

Persönlichkeit – Diese Ebene betrifft Mitarbeiter und Führungskräfte gleichermaßen:

  • Durch welche Faktoren bin ich belastet?
  • Wie kann ich vermeidbare Belastungen mindern und mit Unvermeidbarem besser umgehen?
  • Welche Ressourcen kann ich nutzen, um Belastungen nachhaltig zu verkraften und meine persönliche Stabilität und Vitalität zu entwickeln?

Erlebtes Führungsverhalten
Das Verhalten der Führungskräfte den Mitarbeitern gegenüber und ihr Zusammenspiel mit den geführten Teams wird von den meisten Mitarbeitern als ein herausragender Einfluss auf Wohlbefinden, Motivation und Leistungsfähigkeit empfunden. Auf dem Weg zu einer gesunden Kultur von Führung und Zusammenarbeit kommt den Führungskräften daher eine Schlüsselrolle zu.

Strukturen und Prozesse im Bereich oder Unternehmen
Schwachstellen und Risiken hinsichtlich der Arbeitsanforderungen, Umgebungseinflüsse, Arbeitsorganisation, Schnittstellen mit institutionalisierten Konflikten sind in vielen Bereichen anzutreffen. Oft haben die Mitarbeiter dann ineffiziente Ausweichlösungen entwickelt, sie ertragen Konflikte, ohne sie offen anzusprechen, oder resignieren angesichts misslungener Lösungsversuche. So bleiben die damit einhergehenden Arbeits- und psychischen Belastungen aus Managementsicht verborgen, wirken sich aber langfristig negativ auf Leistungsvermögen und -bereitschaft im Unternehmen aus.

Unser Angebot im Überblick

In der Konsequenz begleitet die Frankfurt School das Unternehmen mit einem ganzheitlich angelegten Prozess:

Erläuterungen
  1. Auftragsklärung


    Auftraggeber und Frankfurt School treffen eine präzise Vereinbarung zu Ziel und Rahmenbedingungen des gemeinsam gestalteten Prozesses.
     

  2. Impulsvortrag für alle Führungskräfte „Für Burnout habe ich keine Zeit“
     

    Gibt es Burnout überhaupt? Nach Fakten und Mythen zum Medienthema Nr. 1 folgen Denkanstöße zu Aufgaben und Grenzen der Führungsaufgabe, um auf dieser Grundlage Leitlinien für gesundheitsorientiertes Führen und die Steigerung der Arbeitsfähigkeit der Mitarbeiter vorzustellen.
     

  3. „Andere gesund führen“
    In diesem Gruppentraining entwickeln die Führungskräfte die erhaltenen Impulse zu ihren individuellen Vorgehens- und Verhaltensweisen für eine gesunde Führung ihrer Teams weiter.


        

  4. „Selfcare – gelassen und sicher im Stress“


    Diese für die Zielgruppe Mitarbeiter aufgelegte Maßnahme kombiniert ein Gruppenseminar mit anschließenden Einzelgesprächen, in denen die Ergebnisse einer toolgestützten individuellen Situationsanalyse ausgewertet werden.


      

  5. Bereichsentwicklung „Gesund führen und arbeiten“


    Die Grundlage für diese bereichsbezogen gestalteten Prozesse sind psychische Gefährdungsbeurteilungen, aus denen Maßnahmen für Gruppen und Einzelpersonen abgeleitet werden.
     

  6. Evaluation der Gesamtinitiative


    Aus Sicht der Auftraggeber, der Führungskräfte und der Mitarbeiter werden die erreichten Ergebnisse bewertet und falls notwendig weitere begleitende Maßnahmen aufgesetzt.

Ergebnis

Während der Prozess läuft, zeigt sich bereits, dass die Führungskräfte durch den Impulsvortrag die kritischen Auswirkungen einer bislang nicht gebremsten Entwicklung nachvollzogen haben. Die nachfolgend angebotenen Seminare wurden sowohl von Führungskräften als auch Mitarbeitern so häufig gebucht, dass mehr Termine als zunächst erwartet zustande kamen. Der insgesamt hervorzuhebende Effekt ist die Enttabuisierung des Themas, wodurch gute Voraussetzungen für eine gesteigerte Motivation und eine wirksame Senkung der Abwesenheitszahlen geschaffen wurden.

Weitere Projektbeispiele

Change-Management als Inhalt und Methode – in der Kombination liegt der Trainingserfolg.
Wo umfassende Veränderungen anstehen, ist die Change-Kompetenz der Führungskräfte ein kritischer Erfolgsfaktor. Sie sollen früh ihren Mitarbeitern Rede und Antwort stehen und trotz aufkommender Unsicherheiten dafür sorgen, dass das Tagesgeschäft weiterläuft.

Managerprogramm zur individuellen Kompetenzentwicklung und Stärkung der Innovationskraft.
Innovationen sind ein Schlüssel zur nachhaltigen Wettbewerbsfähigkeit. Gerade in traditionsreichen Konzernstrukturen sind externe Impulse dafür zwar hilfreich, aber allein nicht ausreichend. Entscheidend sind Insider als Innovationstreiber.