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Basierend auf einer langjährigen Erfahrung im internationalen Beratungsgeschäft, entstand in 2009 das   Frankfurt  School –  UNEP Collaborating  Centre for Climate and Sustainable Energy Finance. Den Grundstein des Centres legte das  bestehende Sustainable Energy Finance Kompetenzzentrum  von IAS,  das  seit 2007 mit im  Bereich von sauberen Energielösungen   und   Anpassung   an   den Klimawandel agiert.

Das Ziel des Centre ist es,  die Investitionen des öffentlichen und privaten Sektors im  Bereich der Minderung von Treibhausgasemissionen, aber auch im  Bereich von Klimaanpassungsmaßnahmen in Entwicklungs- und Schwellenländern, als  auch in Industriestaaten voranzutreiben.

Dabei bietet das  Centre Beratung und Training und hilft zahlreichen Finanzdienstleistern, innovative Finanzprodukte und Instrumente der Risikostreuung zu entwickeln, die Investitionen im  Bereich ressourceneffizienteren und klimaverträglichen Produktionssystemen und eine Anpassung an den Klimawandel erleichtern.

Das Centre kombiniert Forschung, Lehre, Training und Beratungsleistungen und konnte sich damit  bereits  als   „Think-and  Do-Tank“  etablieren.  Hierbei  greift  das    wissenschaftlich- arbeitende Team Themen aus  der praktischen Projektarbeit auf und konzentriert sich unter anderem auf die Auswirkungen von Anreizen (z.B. von Emissionssteuern) auf makro- ökonomischer Ebene, und der bestmöglichen Verteilung von Risiken auf verschiedene Entscheidungsträger.   Die   Analysen  dienen   dazu,   die   Privatwirtschaft  anzuregen,   in nachhaltige   Infrastruktur   zu   investieren.  Das  Hauptaugenmerk   liegt   dabei   auf   der Schnittstelle im  öffentlich-privaten Bereich.

Umfangreiche Erfahrung im Bereich der Klimafinanzierung

Der Ausbau der Stromerzeugung auf Basis erneuerbarer Energieträger ist ein wichtiger Teil des globalen Strukturwandels hin zu einer klimafreundlichen, emissionsarmen und insgesamt nachhaltig organisierten Wirtschaft.

Für die Energiewende stellt sich nicht mehr die Frage des „ob“, sondern nur noch die Frage: „Wie“ oder „wie schnell“ der Übergang zur praktisch CO2 emissionsfreien Wirtschaft umgesetzt werden kann. Ein Wandel der Infrastruktur zur Stromerzeugung und –Verteilung erfordert entsprechende Investitionen in neuere Technologie. Die Struktur des Strommarktes wird sich verändern, um die Integration der Erneuerbaren und Schließlich deren Dominanz im Strommix zu ermöglichen. Die Regulierungsdichte im Sektor wird nach wie vor hoch bleiben.

Diese Veränderungen stellen Investoren, Stromerzeuger, aber auch Gesetzgeber vor Herausforderungen. Die Finanzierung erneuerbarer Energien voranzutreiben, erfordert ein Verständnis davon, wie sich Regeln, Markstrukturen, neue Technologien auf die Investorenperspekti­ve auswirken und wie sie zusammenhängen. Wie ändern sich mittel- und langfristige Renditeerwar­tun­gen und die damit verbundenen Risiken? Welchen Einfluss hat die Regulierung und welche Rolle spielt die Investitionsförderung?

Die Frankfurt School of Finance & Management – insbesondere das FS-UNEP Collaborating Centre for Climate and Sustainable Energy Finance – stellt sich diesen Herausforderungen im Kontext des wachsenden Feldes „Sustainable Finance“ in allen Bereichen: In den akademischen Programmen, der Executive-Education, in der Forschung und in zahlreichen konkreten Beratungsprojekten auf der ganzen Welt.