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Frankfurt am Main, 23.11.2017 12:00:00

Über einen Zeitraum von zwei Monaten wird Egide Bezeyame Nshole, der ursprünglich aus Kinshasa stammt, den Innenraum des Cafés am neuen Campus der Frankfurt School of Finance & Management gestalten. Auf einer Fläche von sieben mal drei Metern soll ein Kunstwerk entstehen, dass das Zusammenleben vieler verschiedener Kulturen an der Wirtschaftsuniversität ausdrückt. „Der neue Campus unserer Frankfurt School spiegelt in seiner Gestaltung, sowohl bei der Außenanlage als auch im Innenraum, die Internationalität unserer Studierenden wider. Durch die Zusammenarbeit mit Egide Bezeyame Nshole heben wir dies noch einmal hervor und zeigen, wie stark wir durch verschiedene Projekte in Afrika mit dem Kontinent verbunden sind“, erklärt Professor Dr. Udo Steffens, Präsident der Frankfurt School.    

Egide Bezeyame Nshole im Frankfurt School Deli

Egide Bezeyame Nshole im Frankfurt School Deli

Der Künstler möchte eine zeitgenössische Collage mit verschiedenen Ebenen entwerfen, die traditionelle Elemente mit dem modernen Design des Gebäudes verbindet: „Afrikanische Kunst ist grundsätzlich eher zeitgenössisch. Trotzdem verknüpfe ich meine Werke gerne mit landestypischen Traditionen. In meine Arbeit für die Frankfurt School werde ich zum Beispiel Material aus Raphia, einer afrikanische Palmenart, einbinden“, erläutert Egide Bezeyame Nshole sein Vorhaben. Besonders wichtig für das Endresultat seiner Arbeit sei auch die Umgebung in der er male, betont der Künstler: „Ich lasse meine nächste Umwelt auf mich einwirken, wenn ich male. Das kühle skandinavische Design des Gebäudes finde ich toll. Außerdem inspirieren mich die vielen jungen Leute hier“.

Wiedersehen nach 17 Jahren

Dass es zu dem Engagement an der Frankfurt School überhaupt gekommen sei, verdanke Egide Bezeyame Nshole dem Präsidenten der Frankfurt School. „Professor Steffens wurde auf mich im Jahr 2000 aufmerksam. Bei einer Ausstellung in Kinshasa kaufte er ein Bild von mir. Seit dem ist viel passiert. Bereits seit mehreren Jahren lebe ich in Kanada. Professor Steffens blieb aber hartnäckig und hat mich schließlich über Facebook kontaktiert – Wahnsinn nach so vielen Jahren“, erklärt Nshole. Über die Zusammenarbeit mit der Frankfurt School freue er sich besonders, da er so einen persönlichen Beitrag zum neuen Campus der Wirtschaftsuniversität leisten könne.

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