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Frankfurt am Main, 27.08.2018 12:00:00

Am Donnerstag, 16. August 2018, trafen sich Freunde, Studierende und Alumni des Masterstudiengangs Mergers & Acquisitions der Frankfurt School of Finance & Management zur zehnten Ausgabe des M&A Clubs. Die Veranstaltungsreihe war bei der Kommunikationsberatung Hering Schuppener zu Gast. Professor Dr. Christoph Schalast, Professor für Mergers & Acquisitions, Wirtschaftsrecht und Europarecht sowie akademischer Direktor des M&A Studiengangs an der Frankfurt School, begrüßte die M&A Community der Wirtschaftsuniversität und stellte die Referentin und Gastgeberin des Abends vor.

Dr. Phoebe Kebbel, Managing Partner bei Hering Schuppener, berichtete aus ihrem Berufsalltag in der M&A-Kommunikation und wie diese zum Gelingen einer Übernahme beitragen kann. Als führende deutsche Kommunikationsberatung sei die Reputation das Geschäft von Hering Schuppener. Die Agentur hat gemeinsam mit ihren internationalen Partnern bisher über 1.500 Übernahmen begleitet, auf Seite von Käufern, Verkäufern oder Übernahmekandidaten.

Bei der M&A-Kommunikation komme es darauf an, Stakeholder zu überzeugen und Widerstände abzubauen – erstes Mittel hierfür: zielgerichtete und zielgruppenspezifische Kommunikation. Dafür müsse man das Ziel kennen, das der Kunde bei einer Übernahme verfolge, so Phoebe Kebbel. Angesichts eines unabgestimmten Übernahmeangebots könnte das zum Beispiel sein: die Abwehr der Übernahme, die Erzielung eines höheren Preises oder auch die Verhandlung von Zugeständnissen in Form sogenannter Investorenvereinbarungen.

Die Kommunikationsexpertin betonte, dass die Bedürfnisse der einzelnen Stakeholder erkannt und adressiert werden müssten: „Jede Gruppe kann einen Deal potenziell zum Scheitern bringen, deshalb muss man deren Interessen von vornherein mitdenken“, so Phoebe Kebbel. „Herausforderungen, die M&A-Deals aktuell besonders schwierig machen, sind regulatorische Genehmigungsprozesse, aber auch die insgesamt zunehmende Einflussnahme durch die Politik oder aktivistische Investoren.“ Eine gute Kommunikationsstrategie beginne mit einer Analyse möglicher Gegner und Verbündeter und entwickle eine geeignete Ansprache für beide Gruppen, bevor das Thema in die Öffentlichkeit gelange.

Bei der anschließenden Fragerunde zeigten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer besonderes Interesse am gestiegenen Einfluss von Social Media und der öffentlichen Wahrnehmung, aber auch an den persönlichen Erfahrungen der Expertin. Danach tauschten sich Gäste und Referenten bei Snacks und Getränken weiter fachlich aus, knüpften neue Kontakte und genossen den Blick von der Dachterrasse.

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