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Frankfurt am Main, 28.05.2018 12:00:00

Am Montag, 14. Mai 2018, überreichte Stadtrat Markus Frank den Frankfurter Gründerpreis. Im Finale standen fünf Unternehmen – darunter zwei Start-ups, die von ehemaligen Studierenden der Frankfurt School of Finance & Management mitgegründet wurden. Die awamo GmbH, gegründet von Benedikt Kramer, der seinen Bachelor in Betriebswirtschaftslehre an der Frankfurt School im Jahr 2013 erfolgreich beendete, sowie Philipp Neubau und Roland Claussen, belegte den zweiten Platz. Das Team gewann ein Preisgeld von 6.000 Euro. awamo ist eine Software für Menschen in afrikanischen Ländern, die die Vergabe von Mikrokrediten managt.

„Das ganze Team findet die gute Platzierung toll. Für unsere Kolleginnen und Kollegen in Uganda, die die Software vor Ort entwickeln, ist der Preis sogar noch außergewöhnlicher als für uns – diese Anerkennung aus einer der wirtschaftlich stärksten Regionen in Deutschland zu erhalten, macht das Team stolz. Das gibt sicherlich nochmal einen kräftigen Motivationsschub“, erklärt Benedikt Kramer.

Für das Unternehmen sei der Gründerpreis sehr wichtig, um die Sichtbarkeit im Rhein-Main-Gebiet zu erhöhen. Die gute Platzierung sei ein Zeichen, um in einem harten Wettbewerb bestehen zu können. Zurzeit bediene das Start-up 55.000 Kunden in Uganda und verwalte Spareinlagen im Volumen von über einer Millionen Euro.

Die Idee, ein Start-up für den afrikanischen Raum zu gründen, sei Benedikt Kramer während seiner vorherigen Tätigkeiten bei den International Advisory Services der Frankfurt School sowie bei der ADC African Development Corporation gekommen.

Oatsome: Erfolgreiche Smoothie Bowls

Den dritten Preis und 4.000 Euro gewann Oatsome, gegründet von Tim Horn und Philipp Reif, die beide den Bachelor in Wirtschaftsinformatik an der Business School erfolgreich abgeschlossen haben. Bei den sogenannten Smoothie Bowls des Start-ups handelt es sich um die ersten Smoothies zum Löffeln. Smoothie Bowls sind eine Mischung aus Früchten, Getreideflocken, Samen und Superfoods und ergänzen so den Geschmack eines Smoothies, um eine lange Sättigung und eine optimale Nährstoffversorgung. Mit ihrem Produkt wollen die Gründer vor allem Berufstätigen ein vollwertiges und gesundes Frühstück so schnell und einfach wie möglich machen. Neben dem eigenen Onlineshop vertreibt Oatsome seine Produkte in mittlerweile 190 Supermärkten in Deutschland und konnte so allein im vergangenen Monat 35.000 Portionen ausliefern.

Erfolgreich mit ihrem eigenen Start-up: FS Alumni Philipp Reif und Tim Horn

Erfolgreich mit ihrem eigenen Start-up: FS Alumni Philipp Reif und Tim Horn

„Von Anfang an sind wir unserer Vision mit viel Leidenschaft nachgegangen. Der Frankfurter Gründerpreis bestätigt uns in unserer Arbeit. Wir und das ganze Team schöpfen aus der Auszeichnung noch mehr Motivation und werden fleißig daran arbeiten, um auch in Zukunft ehrliche und gesunde Produkte zu entwickeln, hinter denen wir mit unseren Werten stehen“, sagt Tim Horn.

Oatsome habe viel Potential, sind die Gründer überzeugt. Ihr Ziel sei es mit ihrem Unternehmen und der Schaffung von neuen Arbeitsplätzen die Region weiter zu stärken. „Der Gründerpreis war für uns ein guter Test, um zu sehen wo wir im Moment stehen, vor allem im Vergleich zu anderen Frankfurter Start-ups. Der Wettbewerb war außerdem die Gelegenheit, um den Bekanntheitsgrad unserer Marke weiter zu steigern, da auch wichtige Politiker und Wirtschaftsförderer an der Veranstaltung teilgenommen haben“, so Philipp Reif.

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