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Frankfurt am Main, 24.09.2018 12:00:00

Am Donnerstag, 20. September 2018, lud die Studierendeninitiative Economy & Politics der Frankfurt School of Finance & Management Politikerinnen und Politiker aus Hessen zu einer Diskussionsrunde an der Wirtschaftsuniversität ein. Vertreter aller Landtagsfraktionen und der Spitzenkandidat der Alternative für Deutschland stellten sich den Fragen der Studierenden im gut gefüllten Audimax der Frankfurt School.

Simon Lang, Vorsitzender der Initiative: "Das Ziel der Podiumsdiskussion war, dass landespolitische Themen, die sonst selten im Unialltag besprochen werden eine Plattform bekommen. Uns war es wichtig, dass wir den Abend interaktiv und innovativ gestalten können um den Austausch zwischen Publikum und Politikern zu intensivieren."

Nimmt sich die Landespolitik überhaupt der Sorgen junger Menschen an? Wie wollen die hessischen Politiker für bezahlbaren Wohnraum sorgen, wie stehen sie zu privaten Hochschulen, zur Zuwanderung, dem Finanzplatz Frankfurt, dem Brexit und zur Demokratie?

Das Podium: Dr. Ulrich Wilken (Die Linke), Vizepräsident des hessischen Landtags, Gernot Grumbach (SPD), Wissenschaftspolitischer Sprecher,  Kaya Kinkel (Grüne), Wirtschaftspolitische Sprecherin, Andreas Horchler (Frankfurt School), Ulrich Caspar (CDU), Wirtschaftspolitischer Sprecher, Jürgen Lenders (FDP) Parlamentarischer Geschäftsführer, Dr. Dr. Rainer Rahn (AfD), Spitzenkandidat (Foto: Patrick Becker)

Das Podium: Dr. Ulrich Wilken (Die Linke), Vizepräsident des hessischen Landtags, Gernot Grumbach (SPD), Wissenschaftspolitischer Sprecher, Kaya Kinkel (Grüne), Wirtschaftspolitische Sprecherin, Andreas Horchler (Frankfurt School), Ulrich Caspar (CDU), Wirtschaftspolitischer Sprecher, Jürgen Lenders (FDP) Parlamentarischer Geschäftsführer, Dr. Dr. Rainer Rahn (AfD), Spitzenkandidat (Foto: Patrick Becker)

Für die Landespolitiker ungewohnt: Sie wurden von den Studierenden abwechselnd mit eingeblendeten Fragen, die per App gestellt wurden, und mit Beiträgen aus dem studentischen Publikum befragt. Pro Antwort hatten sie nur zwei Minuten Zeit. 

Lena Grale von der Initiative Economy & Politics: "Über 200 gestellte Fragen zeigen, wie wichtig uns Studierenden aktuelle landespolitische Themen sind. Durch die Software Sli.do bekam das Publikum die Möglichkeit, besonders interessante Fragen zu stellen. Wir haben uns sehr gefreut, dass sich insgesamt sechs Vertreter verschiedener Parteien für uns Zeit genommen haben, sodass die beliebtesten Fragen dann aus mehreren Perspektiven beantwortet werden konnten."

Die Landespolitiker sagten zu, sich besonders um die Belange junger Wähler zu kümmern, die Wohnsituation in Ballungszentren zu verbessern, sich für die Digitalisierung stark zu machen, sich für bessere Radwege und den öffentlichen Nahverkehr einzusetzen und den Wirtschaftsstandort Rhein-Main auszubauen. Bei der lebhaften Diskussion wurde es lauter, als der AfD-Vertreter nach Parteigenossen gefragt wurde, die dem rechtsradikalen Milieu zuzurechnen seien. Seine Partei sei der demokratischen Verfassung verpflichtet, entgegnetete der AfD-Politiker Dr.Dr. Rahn. Andere würden aus der Partei ausgeschlossen.

Studierende folgen der spannenden landespolitischen Debatte (Foto: Patrick Becker)

Studierende folgen der spannenden landespolitischen Debatte (Foto: Patrick Becker)

Bei einer "Sonntagsfrage" im Saal erhielt die FDP mit Abstand die meisten Stimmen, gefolgt von CDU, Grünen und SPD. Abgeschlagen und ohne Chance auf den Einzug in den Hessischen Landtag landeten Die Linke und die AfD auf den letzten Plätzen Am 28. Oktober wird gewählt. Studierende der Frankfurt School konnten sich bei der Diskussionsrunde der Initiative Economy & Politics direkt informieren und eine Meinung zu ihrer Wahlentscheidung bilden.

Gruppenbild mit Landespolitikern und Mitglieder der Studierendeninitiative Economy & Politics (Foto: Patrick Becker)

Gruppenbild mit Landespolitikern und Mitglieder der Studierendeninitiative Economy & Politics (Foto: Patrick Becker)

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