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Frankfurt am Main, 30.08.2019 12:00:00

Aufgrund des Klimawandels gibt es zunehmend Gesetze und Regulierungen, die dazu dienen sollen, Treibhausgasemissionen zu senken. Das betrifft auch den Finanzsektor, um für ein nachhaltiges Wirtschafts- und Finanzsystem zu sorgen. Wer nicht mitspielt, bekommt zunehmend Probleme im Wettbewerb. Die Frankfurt School of Finance & Management setzt bereits seit längerer Zeit auf das Thema Sustainable Finance. Deshalb beheimatet und berät die Wirtschaftsuniversität das Green and Sustainable Finance Cluster Germany – ein Zusammenschluss der Deutschen Börse und des Hessischen Wirtschaftsministeriums.

Am Dienstag, 20. August 2019, tagte der Lenkungsausschuss des Clusters an der Frankfurt School, um nach dem Zusammenschluss im Frühjahr 2018 eine erste Bilanz zu ziehen. Dr. Jörg Kukies, Staatssekretär im Bundesministerium der Finanzen, nahm als Gast an der Sitzung teil. Stellvertretend für die Bundesregierung bewertete er die Bemühungen und Maßnahmen des Clusters, nachhaltige Finanzstrukturen voranzutreiben, positiv.

Um die Erderwärmung zu verringern und Klimaziele zu erreichen, sei der Finanzmarkt von essentieller Bedeutung, so Dr. Philipp Nimmermann, Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen, der ebenfalls an der Tagung teilnahm. „Das Cluster organisiert den Dialog mit Finanzinstitutionen aber auch der Öffentlichkeit“, so Nimmermann.

Kristina Jeromin, Head of Group Sustainability, Deutsche Börse Group, sowie Co-Head des Clusters, erklärte, dass die Finanzbranche nicht zeitgemäß mit dem Thema Nachhaltigkeit umgehe, weshalb eine Transformation nötig sei.

Karsten Löffler, Co-Head des FS-UNEP Centre for Climate and Sustainable Energy Finance sowie des Clusters, betonte, dass der Zusammenschluss dafür da sei, den Finanzinstitutionen Informationen bereitzustellen, die Risiken und Chancen des Transformationsprozesses zu einem nachhaltigen Wirtschaftssystem aufzeigen.

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