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Frankfurt am Main, 05.02.2019 12:00:00

Die Folgen des Klimawandels sind insbesondere in Entwicklungs- und Schwellenländern bereits deutlich sichtbar. Welche Möglichkeiten gibt es, arme Menschen weltweit gegen die Folgen extremer Wetterereignisse wie anhaltender Dürre zu versichern?

Aufbauend auf dem Erfolg der von Deutschland 2015 in Elmau initiierten G7 Initiative zu Klimarisikoversicherungen „InsuResilience“sollen bis zum Jahr 2020 400 Millionen zusätzliche arme und armutsgefährdete Menschen gegen Klimarisiken Versicherungsschutz erhalten. Die G20 begrüßten auf ihrem Gipfel in Hamburg 2017 die Gründung einer Globalen Partnerschaft für Klima- und Katastrophenversicherungen und Risikofinanzierung.

Nach der Gründung der “InsuResilience Global Partnernship“ auf der Weltklimakonferenz 2017 in Bonn hat das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) mit der Einrichtung des InsuResilience Solutions Fund als einem zentralen Baustein der Initiative beauftragt und Haushaltsmittel des Bundes in Höhe von 15 Millionen Euro für die Ausstattung zur Verfügung gestellt.

Ziel des InsuResilience Solutions Fund (ISF) ist es, die Betroffenen besser gegen Klima- und Naturkatastrophen abzusichern.

Zum einen bietet er bedarfsorientierte und datengestützte Klimarisikoforschung und -beratung vor Ort. Er befähigt so die verantwortlichen lokalen Partner, das Bedrohungs- und Schadenspotential spezifischer Klimarisiken genauer zu bewerten und besser zu managen.

Auf Grundlage der generierten Studien fördert der ISF zum anderen die Entwicklung und Einführung zielgruppengerechter Klimarisikoversicherungen für Haushalte und Unternehmen sowie für kommunale und staatliche Infrastruktur. Dies erfolgt im Kontext übergeordneter Klimarisiko-Managementstrategien beziehungsweise sogenannter Nationaler Klimapläne (Nationally Determined Contributions), die auch Maßnahmen zur Anpassung an entsprechende Klimarisiken beinhalten.

Fatma Dirkes, Vizepräsidentin Frankfurt School und Direktorin International Advisory Services, Annette Detken, Teamleiterin, Wirtschaftsentwicklung und Bildung, KfW, Martin Knoll, Sektorökonom, KfW, Professor Dr. Nils Stieglitz, Präsident Frankfurt School, Barbara Schnell, Abteilungsleiterin, Länderbereich Lateinamerika, Grundsätze Sektorpolitik, KfW

Fatma Dirkes, Vizepräsidentin Frankfurt School und Direktorin International Advisory Services, Annette Detken, Teamleiterin, Wirtschaftsentwicklung und Bildung, KfW, Martin Knoll, Sektorökonom, KfW, Professor Dr. Nils Stieglitz, Präsident Frankfurt School, Barbara Schnell, Abteilungsleiterin, Länderbereich Lateinamerika, Grundsätze Sektorpolitik, KfW

Die Frankfurt School of Finance & Management ist Träger des ISF. Sie wurde mit Unterschrift der Finanzierungsverträge am 30. Januar dieses Jahres von der KfW mit dem Management und der wissenschaftlichen Begleitung des Vorhabens beauftragt. Sie wird – in Kooperation mit leistungsstarken Partnern - die im Rahmen des ISF vorgesehenen Untersuchungen und Studien verantworten. Außerdem wird die Frankfurt School die Entwicklung und Markteinführung von in Wettbewerbsverfahren ausgewählten Klimarisikoversicherungen aus den vom BMZ durch die KfW bereitgestellten Mitteln fördern und damit auch die Mobilisierung von privatem Kapital für die Entwicklung und Umsetzung von Klimarisikoversicherungsprodukten vorantreiben. Der ISF soll einen wesentlichen Beitrag zum Management und Transfer von Klimarisiken leisten.

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