Next Level Credit: Von der Kreditanalyse zur
Entscheidung

Certificate Course

Your next career step

Gute Kreditentscheidungen verbinden fundierte Analyse mit Erfahrung, Weitblick und klarem Urteilsvermögen. Der Zertifikatsstudiengang Next Level Credit – Von der Kreditanalyse zur Entscheidung der Frankfurt School of Finance & Management unterstützt Sie dabei, komplexe Finanzierungen sicher zu beurteilen, Risiken richtig einzuordnen und tragfähige Entscheidungen überzeugend zu vertreten. Dabei betrachten Sie nicht nur einzelne Kennzahlen, sondern den gesamten Entscheidungsprozess. Praxisnahe Fragestellungen schärfen Ihren Blick für Geschäftsmodelle, Kapitaldienstfähigkeit und relevante Risiken. So gewinnen Sie mehr Sicherheit für anspruchsvolle Fälle, stärken Ihre Argumentationskraft und schaffen eine fundierte Basis für mehr Verantwortung im Kredit- und Firmenkundengeschäft.

Next start date

Information to follow

Duration

3 Months

Language

German

Format

On Campus

Type of education

Certificate Course

Price

€6,850.00

Gute Kreditentscheidungen verbinden fundierte Analyse mit Erfahrung, Weitblick und klarem Urteilsvermögen. Der Zertifikatsstudiengang Next Level Credit – Von der Kreditanalyse zur Entscheidung der Frankfurt School of Finance & Management unterstützt Sie dabei, komplexe Finanzierungen sicher zu beurteilen, Risiken richtig einzuordnen und tragfähige Entscheidungen überzeugend zu vertreten. Dabei betrachten Sie nicht nur einzelne Kennzahlen, sondern den gesamten Entscheidungsprozess. Praxisnahe Fragestellungen schärfen Ihren Blick für Geschäftsmodelle, Kapitaldienstfähigkeit und relevante Risiken. So gewinnen Sie mehr Sicherheit für anspruchsvolle Fälle, stärken Ihre Argumentationskraft und schaffen eine fundierte Basis für mehr Verantwortung im Kredit- und Firmenkundengeschäft.

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Your Benefits

Die Frankfurt School bietet erstklassige Weiterbildung mit exzellentem Ruf, vielfältigen Zertifikatsprogrammen und erfahrenem Lehrpersonal – alles, was Sie für den nächsten Karriereschritt brauchen.

  1. Mehr Sicherheit bei Kreditentscheidungen senkt Fehlentscheidungsrisiken und stärkt Ihre Urteilsfähigkeit.
  2. Ein geschärfter Risikoblick hilft Ihnen, kritische Entwicklungen bei Kreditnehmern früher zu erkennen.
  3. Fundierte Analysen stärken Ihre Argumentationskraft gegenüber Markt, Risiko und Entscheidungsgremien.
  4. Erweiterte Kreditkompetenz qualifiziert Sie für anspruchsvollere Fach- und Entscheidungsaufgaben.
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Advance Your Career

High-impact programs to boost your skills and network.

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REGISTRATION

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Target group

Der Zertifikatsstudiengang richtet sich an erfahrene Mitarbeiter:innen aus den Bereichen Kredit, Finanzierung, Kreditanalyse sowie dem Gewerbe- und Firmenkundengeschäft, die ihre Expertise gezielt ausbauen möchten.

METHODOLOGY

Interaktive Wissensvermittlung, Übungen, Fallbeispiele

INHALT

Modul 1

Regulatorik, Kreditpraxis und KI als neue Praxis

Wie lässt sich eine Kreditentscheidung auf Basis von Kapitaldienstfähigkeit, Verschuldung und Business Risk regulatorisch belastbar und risikoorientiert ableiten?

Die Kreditentscheidung sollte zukunftsorientierte Kapitaldienstfähigkeit, Cashflow-basierte Verschuldungskennzahlen und Business Risk integriert bewerten. Dabei sind Stressannahmen, Governance, mögliche Forbearance-Maßnahmen und relevante regulatorische Vorgaben einzubeziehen. So entsteht eine nachvollziehbare Risikoeinschätzung, die Fehlinterpretationen einzelner Kennzahlen vermeidet und eine fundierte, aufsichtsrechtlich belastbare Kreditentscheidung unterstützt.

Inhalt

  • Update Regulatorik gemäß „EBA-Leitlinien zur Kreditvergabe und Überwachung“ und „7 sowie 9. MaRisk-Novelle“ - Anforderungen und praktische Anwendung im Rahmen der Jahresabschluss- und Kreditrisikoanalyse
  • Management und Governance – Theorie und Praxisbeispiele im Rahmen der Analyse des Geschäftsmodells und Beurteilung des Business Risk
  • Anwendungsorientierte Vorgehensweise im Rahmen der regulatorischen Anforderungen bei der Analyse der zukunftsorientierten Kapitaldienstfähigkeit (KDF) 
  • Analyse von Verschuldungskennzahlen - EBITDA versus Cashflow („Kritische Betrachtung der Grenzen und Fehlinterpretationen“)
  • Kurz- und langfristige Forbearance-Maßnahmen gemäß der 6. MaRisk-Novelle und Wiederherstellung der KDF in Krisenphasen - Forbearance als strategisches Steuerungsinstrument im Kreditgeschäft und kritische Betrachtung LMT Liability Management Transaktionen
  • Optimierung im Kreditgeschäft mithilfe der Risikorelevanzgrenze
  • Überblick Sonderprüfungen nach §44 KWG und Vorgehensweise der Bankenaufsicht in der Praxis - Beurteilung der „BaFin Risiken im Fokus 2026“
  • Aktuelle Änderungen bei der Bildung von Kreditnehmereinheiten/Gruppe verbundener Kunden 
  • Überblick Anpassungen im KWG bei §§ 14 und 18 KWG
  • Überblick über die wesentlichen Neuerungen zu Basel IV, deren Bedeutung für die Banksteuerung und Auswirkungen auf das Kreditgeschäft 
  • Bedeutung der neuen EU-KI-Verordnung und BaFin-Überwachung

Kompetenz
Kreditrisiken ganzheitlich analysieren und regulatorisch belastbare Kreditentscheidungen risikoorientiert ableiten.

Weitere Informationen

Modul 2

HGB-Bilanzanalyse aus Bankensicht

Wie lassen sich Jahresabschluss, unterjährige Reportings und BWA zusammenführen, um Ertragslage, Cashflow und Working Capital eines Unternehmens belastbar zu beurteilen?

Jahresabschluss, Quartals- und Halbjahresreportings sowie BWA sollten integriert analysiert und auf Ergebnis-, Cashflow- und Working-Capital-Entwicklung geprüft werden. Abweichungen zwischen Ertrag und Liquiditätsentwicklung, Veränderungen im Working Capital sowie Sondereffekte liefern Hinweise auf die wirtschaftliche Stabilität. Die Kapitalflussrechnung ergänzt die Analyse um die tatsächliche Mittelherkunft und -verwendung und schafft eine belastbare Grundlage für die Kreditrisikobeurteilung.

Inhalt

  • Analyse von Jahresabschlüssen mittlerer und großer Unternehmen (Einzel- und Konzernabschlüsse) auf fortgeschrittenem Niveau 
  • Ausgewählte Aspekte der Analyse von Jahresabschlüssen nach HGB mit Schwerpunkten auf: Working Capital, Cashflow und Kapitalflussrechnung anhand von Praxisfällen
  • Besonderheiten und praktische Analyse von Quartals- und Halbjahresreportings anhand von Fallbeispielen
  • Besonderheiten und Analyse von Betriebswirtschaftlichen Auswertungen (BWA)

Kompetenz

Finanzinformationen aus Jahresabschluss, Reporting und BWA verknüpfen und für die Kreditrisikobeurteilung fundiert auswerten.

Weitere Informationen

Modul 3

Praxistraining IFRS-Analyse für die Kreditvergabe

Wie lässt sich ein IFRS-Konzernabschluss analysieren, um Bilanzierungseffekte zu erkennen und eine belastbare Bonitäts- und Kreditentscheidung abzuleiten?

Für eine belastbare Kreditanalyse sind Bilanz, Gesamtergebnisrechnung, OCI und Kapitalflussrechnung integriert zu betrachten. IFRS-spezifische Bilanzierungs- und Bewertungseffekte sollten identifiziert und ihre Auswirkungen auf Ergebnis, Eigenkapital, Verschuldung und Cashflow beurteilt werden. Der Vergleich mit HGB verdeutlicht Unterschiede in der Aussagekraft zentraler Kennzahlen. Bei Konzernen sind zusätzlich Konsolidierungseffekte und die wirtschaftliche Risikoverteilung einzubeziehen.

Inhalt

  • Grundlagen und Überblick über die Rechnungslegung nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) sowie aktuelle Entwicklungen in der internationalen Rechnungslegung und deren Relevanz für die Kreditanalyse
  • Abgrenzung und Unterschiede der IFRS-Rechnungslegung zur HGB-Rechnungslegung sowie Auswirkungen auf Bonitätsbeurteilung und Kreditentscheidung
  • Analyse von Jahresabschlüssen nach IFRS anhand von Praxisfällen aus der Kreditanalyse
  • Besonderheiten bei der Analyse von Konzernabschlüssen anhand von Fallbeispielen und deren Bedeutung für die Risikobeurteilung

Kompetenz

IFRS-Konzernabschlüsse analysieren, Bilanzierungseffekte bewerten und deren Bedeutung für Kreditentscheidungen ableiten.

Weitere Informationen

Modul 4

Komplexe Finanzierung in Zeiten des Wandels

Wie lässt sich für ein Unternehmen die passende Finanzierungsstruktur aus Bankkredit, Mezzanine, Schuldschein, Anleihe oder Private Debt auswählen?

Die Finanzierungsstruktur sollte anhand von Geschäftsmodell, Kapitalbedarf, Laufzeit, Cashflow, Verschuldung und Risikoprofil beurteilt werden. Für die Auswahl sind Kosten, Flexibilität, Sicherheiten, Investorenanforderungen und Kapitalmarktzugang der Instrumente zu vergleichen. Financial Covenants und vertragliche Regelungen sind in die Risikobewertung einzubeziehen. So lässt sich eine Finanzierung entwickeln, die zur Unternehmenssituation passt und Finanzierungs- sowie Kreditrisiken angemessen berücksichtigt.

Inhalt

  • Unternehmensfinanzierung:  Basiswissen und Überblick der aktuellen Marktsituation sowie Herausforderungen und Lösungen im Corporate Finance
  • Veränderung von Geschäftsmodellen durch Digitalsierung und Nachhaltigkeit
  • Überblick über Finanzierungsprodukte in der praktischen Anwendung: 
  • Mezzanine-Finanzierung in verschiedenen Unternehmenssituationen
    • Grundlagen und Umsetzung einer Konsortialfinanzierung
    • praktische Ausgestaltung und Anwendung von Schuldscheindarlehen
    • wesentliche Merkmale von Corporate Bonds (Anleihen) in der Unternehmensfinanzierung
    • Grundstruktur, Anwendung sowie Vorteile und Risiken von Asset Backed Securities (ABS)
    • Anwendung von Private Debt/Kreditfonds als Alternative der klassischen Finanzierung
  • Überblick über die wichtigsten Klauseln in Kreditverträgen und deren Bedeutung in der Praxis - (Financial-)Covenants in der Kreditpraxis
  • Einführung in den Inhalt der Wirtschaftsprüfungsordnung – Vermeidung von Fehlinterpretationen

Kompetenz

Finanzierungsinstrumente vergleichen und eine passende Finanzierungsstruktur unter Berücksichtigung von Chancen und Risiken ableiten.

Weitere Informationen

Prüfung

Abschlussprüfung

Zertifikat

INHALT

Modul 1

Regulatorik, Kreditpraxis und KI als neue Praxis

Wie lässt sich eine Kreditentscheidung auf Basis von Kapitaldienstfähigkeit, Verschuldung und Business Risk regulatorisch belastbar und risikoorientiert ableiten?

Die Kreditentscheidung sollte zukunftsorientierte Kapitaldienstfähigkeit, Cashflow-basierte Verschuldungskennzahlen und Business Risk integriert bewerten. Dabei sind Stressannahmen, Governance, mögliche Forbearance-Maßnahmen und relevante regulatorische Vorgaben einzubeziehen. So entsteht eine nachvollziehbare Risikoeinschätzung, die Fehlinterpretationen einzelner Kennzahlen vermeidet und eine fundierte, aufsichtsrechtlich belastbare Kreditentscheidung unterstützt.

Inhalt

  • Update Regulatorik gemäß „EBA-Leitlinien zur Kreditvergabe und Überwachung“ und „7 sowie 9. MaRisk-Novelle“ - Anforderungen und praktische Anwendung im Rahmen der Jahresabschluss- und Kreditrisikoanalyse
  • Management und Governance – Theorie und Praxisbeispiele im Rahmen der Analyse des Geschäftsmodells und Beurteilung des Business Risk
  • Anwendungsorientierte Vorgehensweise im Rahmen der regulatorischen Anforderungen bei der Analyse der zukunftsorientierten Kapitaldienstfähigkeit (KDF) 
  • Analyse von Verschuldungskennzahlen - EBITDA versus Cashflow („Kritische Betrachtung der Grenzen und Fehlinterpretationen“)
  • Kurz- und langfristige Forbearance-Maßnahmen gemäß der 6. MaRisk-Novelle und Wiederherstellung der KDF in Krisenphasen - Forbearance als strategisches Steuerungsinstrument im Kreditgeschäft und kritische Betrachtung LMT Liability Management Transaktionen
  • Optimierung im Kreditgeschäft mithilfe der Risikorelevanzgrenze
  • Überblick Sonderprüfungen nach §44 KWG und Vorgehensweise der Bankenaufsicht in der Praxis - Beurteilung der „BaFin Risiken im Fokus 2026“
  • Aktuelle Änderungen bei der Bildung von Kreditnehmereinheiten/Gruppe verbundener Kunden 
  • Überblick Anpassungen im KWG bei §§ 14 und 18 KWG
  • Überblick über die wesentlichen Neuerungen zu Basel IV, deren Bedeutung für die Banksteuerung und Auswirkungen auf das Kreditgeschäft 
  • Bedeutung der neuen EU-KI-Verordnung und BaFin-Überwachung

Kompetenz
Kreditrisiken ganzheitlich analysieren und regulatorisch belastbare Kreditentscheidungen risikoorientiert ableiten.

Weitere Informationen

Modul 2

HGB-Bilanzanalyse aus Bankensicht

Wie lassen sich Jahresabschluss, unterjährige Reportings und BWA zusammenführen, um Ertragslage, Cashflow und Working Capital eines Unternehmens belastbar zu beurteilen?

Jahresabschluss, Quartals- und Halbjahresreportings sowie BWA sollten integriert analysiert und auf Ergebnis-, Cashflow- und Working-Capital-Entwicklung geprüft werden. Abweichungen zwischen Ertrag und Liquiditätsentwicklung, Veränderungen im Working Capital sowie Sondereffekte liefern Hinweise auf die wirtschaftliche Stabilität. Die Kapitalflussrechnung ergänzt die Analyse um die tatsächliche Mittelherkunft und -verwendung und schafft eine belastbare Grundlage für die Kreditrisikobeurteilung.

Inhalt

  • Analyse von Jahresabschlüssen mittlerer und großer Unternehmen (Einzel- und Konzernabschlüsse) auf fortgeschrittenem Niveau 
  • Ausgewählte Aspekte der Analyse von Jahresabschlüssen nach HGB mit Schwerpunkten auf: Working Capital, Cashflow und Kapitalflussrechnung anhand von Praxisfällen
  • Besonderheiten und praktische Analyse von Quartals- und Halbjahresreportings anhand von Fallbeispielen
  • Besonderheiten und Analyse von Betriebswirtschaftlichen Auswertungen (BWA)

Kompetenz

Finanzinformationen aus Jahresabschluss, Reporting und BWA verknüpfen und für die Kreditrisikobeurteilung fundiert auswerten.

Weitere Informationen

Modul 3

Praxistraining IFRS-Analyse für die Kreditvergabe

Wie lässt sich ein IFRS-Konzernabschluss analysieren, um Bilanzierungseffekte zu erkennen und eine belastbare Bonitäts- und Kreditentscheidung abzuleiten?

Für eine belastbare Kreditanalyse sind Bilanz, Gesamtergebnisrechnung, OCI und Kapitalflussrechnung integriert zu betrachten. IFRS-spezifische Bilanzierungs- und Bewertungseffekte sollten identifiziert und ihre Auswirkungen auf Ergebnis, Eigenkapital, Verschuldung und Cashflow beurteilt werden. Der Vergleich mit HGB verdeutlicht Unterschiede in der Aussagekraft zentraler Kennzahlen. Bei Konzernen sind zusätzlich Konsolidierungseffekte und die wirtschaftliche Risikoverteilung einzubeziehen.

Inhalt

  • Grundlagen und Überblick über die Rechnungslegung nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) sowie aktuelle Entwicklungen in der internationalen Rechnungslegung und deren Relevanz für die Kreditanalyse
  • Abgrenzung und Unterschiede der IFRS-Rechnungslegung zur HGB-Rechnungslegung sowie Auswirkungen auf Bonitätsbeurteilung und Kreditentscheidung
  • Analyse von Jahresabschlüssen nach IFRS anhand von Praxisfällen aus der Kreditanalyse
  • Besonderheiten bei der Analyse von Konzernabschlüssen anhand von Fallbeispielen und deren Bedeutung für die Risikobeurteilung

Kompetenz

IFRS-Konzernabschlüsse analysieren, Bilanzierungseffekte bewerten und deren Bedeutung für Kreditentscheidungen ableiten.

Weitere Informationen

Modul 4

Komplexe Finanzierung in Zeiten des Wandels

Wie lässt sich für ein Unternehmen die passende Finanzierungsstruktur aus Bankkredit, Mezzanine, Schuldschein, Anleihe oder Private Debt auswählen?

Die Finanzierungsstruktur sollte anhand von Geschäftsmodell, Kapitalbedarf, Laufzeit, Cashflow, Verschuldung und Risikoprofil beurteilt werden. Für die Auswahl sind Kosten, Flexibilität, Sicherheiten, Investorenanforderungen und Kapitalmarktzugang der Instrumente zu vergleichen. Financial Covenants und vertragliche Regelungen sind in die Risikobewertung einzubeziehen. So lässt sich eine Finanzierung entwickeln, die zur Unternehmenssituation passt und Finanzierungs- sowie Kreditrisiken angemessen berücksichtigt.

Inhalt

  • Unternehmensfinanzierung:  Basiswissen und Überblick der aktuellen Marktsituation sowie Herausforderungen und Lösungen im Corporate Finance
  • Veränderung von Geschäftsmodellen durch Digitalsierung und Nachhaltigkeit
  • Überblick über Finanzierungsprodukte in der praktischen Anwendung: 
  • Mezzanine-Finanzierung in verschiedenen Unternehmenssituationen
    • Grundlagen und Umsetzung einer Konsortialfinanzierung
    • praktische Ausgestaltung und Anwendung von Schuldscheindarlehen
    • wesentliche Merkmale von Corporate Bonds (Anleihen) in der Unternehmensfinanzierung
    • Grundstruktur, Anwendung sowie Vorteile und Risiken von Asset Backed Securities (ABS)
    • Anwendung von Private Debt/Kreditfonds als Alternative der klassischen Finanzierung
  • Überblick über die wichtigsten Klauseln in Kreditverträgen und deren Bedeutung in der Praxis - (Financial-)Covenants in der Kreditpraxis
  • Einführung in den Inhalt der Wirtschaftsprüfungsordnung – Vermeidung von Fehlinterpretationen

Kompetenz

Finanzierungsinstrumente vergleichen und eine passende Finanzierungsstruktur unter Berücksichtigung von Chancen und Risiken ableiten.

Weitere Informationen

Prüfung

Abschlussprüfung

Zertifikat

INHALT

Modul 1

Regulatorik, Kreditpraxis und KI als neue Praxis

Wie lässt sich eine Kreditentscheidung auf Basis von Kapitaldienstfähigkeit, Verschuldung und Business Risk regulatorisch belastbar und risikoorientiert ableiten?

Die Kreditentscheidung sollte zukunftsorientierte Kapitaldienstfähigkeit, Cashflow-basierte Verschuldungskennzahlen und Business Risk integriert bewerten. Dabei sind Stressannahmen, Governance, mögliche Forbearance-Maßnahmen und relevante regulatorische Vorgaben einzubeziehen. So entsteht eine nachvollziehbare Risikoeinschätzung, die Fehlinterpretationen einzelner Kennzahlen vermeidet und eine fundierte, aufsichtsrechtlich belastbare Kreditentscheidung unterstützt.

Inhalt

  • Update Regulatorik gemäß „EBA-Leitlinien zur Kreditvergabe und Überwachung“ und „7 sowie 9. MaRisk-Novelle“ - Anforderungen und praktische Anwendung im Rahmen der Jahresabschluss- und Kreditrisikoanalyse
  • Management und Governance – Theorie und Praxisbeispiele im Rahmen der Analyse des Geschäftsmodells und Beurteilung des Business Risk
  • Anwendungsorientierte Vorgehensweise im Rahmen der regulatorischen Anforderungen bei der Analyse der zukunftsorientierten Kapitaldienstfähigkeit (KDF) 
  • Analyse von Verschuldungskennzahlen - EBITDA versus Cashflow („Kritische Betrachtung der Grenzen und Fehlinterpretationen“)
  • Kurz- und langfristige Forbearance-Maßnahmen gemäß der 6. MaRisk-Novelle und Wiederherstellung der KDF in Krisenphasen - Forbearance als strategisches Steuerungsinstrument im Kreditgeschäft und kritische Betrachtung LMT Liability Management Transaktionen
  • Optimierung im Kreditgeschäft mithilfe der Risikorelevanzgrenze
  • Überblick Sonderprüfungen nach §44 KWG und Vorgehensweise der Bankenaufsicht in der Praxis - Beurteilung der „BaFin Risiken im Fokus 2026“
  • Aktuelle Änderungen bei der Bildung von Kreditnehmereinheiten/Gruppe verbundener Kunden 
  • Überblick Anpassungen im KWG bei §§ 14 und 18 KWG
  • Überblick über die wesentlichen Neuerungen zu Basel IV, deren Bedeutung für die Banksteuerung und Auswirkungen auf das Kreditgeschäft 
  • Bedeutung der neuen EU-KI-Verordnung und BaFin-Überwachung

Kompetenz
Kreditrisiken ganzheitlich analysieren und regulatorisch belastbare Kreditentscheidungen risikoorientiert ableiten.

Weitere Informationen

Modul 2

HGB-Bilanzanalyse aus Bankensicht

Wie lassen sich Jahresabschluss, unterjährige Reportings und BWA zusammenführen, um Ertragslage, Cashflow und Working Capital eines Unternehmens belastbar zu beurteilen?

Jahresabschluss, Quartals- und Halbjahresreportings sowie BWA sollten integriert analysiert und auf Ergebnis-, Cashflow- und Working-Capital-Entwicklung geprüft werden. Abweichungen zwischen Ertrag und Liquiditätsentwicklung, Veränderungen im Working Capital sowie Sondereffekte liefern Hinweise auf die wirtschaftliche Stabilität. Die Kapitalflussrechnung ergänzt die Analyse um die tatsächliche Mittelherkunft und -verwendung und schafft eine belastbare Grundlage für die Kreditrisikobeurteilung.

Inhalt

  • Analyse von Jahresabschlüssen mittlerer und großer Unternehmen (Einzel- und Konzernabschlüsse) auf fortgeschrittenem Niveau 
  • Ausgewählte Aspekte der Analyse von Jahresabschlüssen nach HGB mit Schwerpunkten auf: Working Capital, Cashflow und Kapitalflussrechnung anhand von Praxisfällen
  • Besonderheiten und praktische Analyse von Quartals- und Halbjahresreportings anhand von Fallbeispielen
  • Besonderheiten und Analyse von Betriebswirtschaftlichen Auswertungen (BWA)

Kompetenz

Finanzinformationen aus Jahresabschluss, Reporting und BWA verknüpfen und für die Kreditrisikobeurteilung fundiert auswerten.

Weitere Informationen

Modul 3

Praxistraining IFRS-Analyse für die Kreditvergabe

Wie lässt sich ein IFRS-Konzernabschluss analysieren, um Bilanzierungseffekte zu erkennen und eine belastbare Bonitäts- und Kreditentscheidung abzuleiten?

Für eine belastbare Kreditanalyse sind Bilanz, Gesamtergebnisrechnung, OCI und Kapitalflussrechnung integriert zu betrachten. IFRS-spezifische Bilanzierungs- und Bewertungseffekte sollten identifiziert und ihre Auswirkungen auf Ergebnis, Eigenkapital, Verschuldung und Cashflow beurteilt werden. Der Vergleich mit HGB verdeutlicht Unterschiede in der Aussagekraft zentraler Kennzahlen. Bei Konzernen sind zusätzlich Konsolidierungseffekte und die wirtschaftliche Risikoverteilung einzubeziehen.

Inhalt

  • Grundlagen und Überblick über die Rechnungslegung nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) sowie aktuelle Entwicklungen in der internationalen Rechnungslegung und deren Relevanz für die Kreditanalyse
  • Abgrenzung und Unterschiede der IFRS-Rechnungslegung zur HGB-Rechnungslegung sowie Auswirkungen auf Bonitätsbeurteilung und Kreditentscheidung
  • Analyse von Jahresabschlüssen nach IFRS anhand von Praxisfällen aus der Kreditanalyse
  • Besonderheiten bei der Analyse von Konzernabschlüssen anhand von Fallbeispielen und deren Bedeutung für die Risikobeurteilung

Kompetenz

IFRS-Konzernabschlüsse analysieren, Bilanzierungseffekte bewerten und deren Bedeutung für Kreditentscheidungen ableiten.

Weitere Informationen

Modul 4

Komplexe Finanzierung in Zeiten des Wandels

Wie lässt sich für ein Unternehmen die passende Finanzierungsstruktur aus Bankkredit, Mezzanine, Schuldschein, Anleihe oder Private Debt auswählen?

Die Finanzierungsstruktur sollte anhand von Geschäftsmodell, Kapitalbedarf, Laufzeit, Cashflow, Verschuldung und Risikoprofil beurteilt werden. Für die Auswahl sind Kosten, Flexibilität, Sicherheiten, Investorenanforderungen und Kapitalmarktzugang der Instrumente zu vergleichen. Financial Covenants und vertragliche Regelungen sind in die Risikobewertung einzubeziehen. So lässt sich eine Finanzierung entwickeln, die zur Unternehmenssituation passt und Finanzierungs- sowie Kreditrisiken angemessen berücksichtigt.

Inhalt

  • Unternehmensfinanzierung:  Basiswissen und Überblick der aktuellen Marktsituation sowie Herausforderungen und Lösungen im Corporate Finance
  • Veränderung von Geschäftsmodellen durch Digitalsierung und Nachhaltigkeit
  • Überblick über Finanzierungsprodukte in der praktischen Anwendung: 
  • Mezzanine-Finanzierung in verschiedenen Unternehmenssituationen
    • Grundlagen und Umsetzung einer Konsortialfinanzierung
    • praktische Ausgestaltung und Anwendung von Schuldscheindarlehen
    • wesentliche Merkmale von Corporate Bonds (Anleihen) in der Unternehmensfinanzierung
    • Grundstruktur, Anwendung sowie Vorteile und Risiken von Asset Backed Securities (ABS)
    • Anwendung von Private Debt/Kreditfonds als Alternative der klassischen Finanzierung
  • Überblick über die wichtigsten Klauseln in Kreditverträgen und deren Bedeutung in der Praxis - (Financial-)Covenants in der Kreditpraxis
  • Einführung in den Inhalt der Wirtschaftsprüfungsordnung – Vermeidung von Fehlinterpretationen

Kompetenz

Finanzierungsinstrumente vergleichen und eine passende Finanzierungsstruktur unter Berücksichtigung von Chancen und Risiken ableiten.

Weitere Informationen

Prüfung

Abschlussprüfung

Zertifikat

DETAILS

Preis 

Der Gesamtpreis (siehe oben) versteht sich inklusive Anmeldung (100 Euro) und Prüfung (450 Euro). Die Beträge sind mehrwertsteuerfrei.

Inhouse-Qualifizierung

Unser gesamtes Angebot ist auch maßgeschneidert als Firmenprogramm für Ihr Unternehmen buchbar. Gerne beraten wir Sie dazu und erstellen Ihnen auf Wunsch ein individuelles Angebot.

FAQ

Die Weiterbildung unterstützt Teilnehmende dabei, Kreditrisiken differenzierter zu beurteilen und Entscheidungen fundiert herzuleiten. Das erworbene Wissen lässt sich unmittelbar in den beruflichen Alltag übertragen und hilft dabei, auch komplexe Kreditfälle strukturiert zu analysieren. Gleichzeitig können Teilnehmende ihre fachliche Expertise im Kredit- und Risikomanagement gezielt ausbauen.

Das Kreditgeschäft verändert sich durch neue regulatorische Anforderungen, volatile Märkte, Digitalisierung und steigende Anforderungen an eine vorausschauende Risikobewertung. Das Programm greift aktuelle Herausforderungen auf und zeigt, wie diese in die Analyse und Entscheidungsfindung einbezogen werden können. So entwickeln die Teilnehmenden ihre bestehenden Kompetenzen mit Blick auf ein zunehmend komplexes Marktumfeld weiter.

Ein besonderer Fokus liegt auf der Übertragbarkeit des erworbenen Wissens in den beruflichen Alltag. Praxisbezogene Fragestellungen und konkrete Anwendungsfälle unterstützen die Teilnehmenden dabei, Methoden und Entscheidungsansätze nicht nur theoretisch zu verstehen, sondern auf typische Situationen im Kreditgeschäft anzuwenden.

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