Kreditspezialist kritische
Engagements -
Intensiv‐
betreuung

Certificate Course

Your next career step

In wirtschaftlich herausfordernden Zeiten sind fundierte Kenntnisse in der Bewertung und Betreuung kritischer Kreditengagements unerlässlich. Der Zertifikatsstudiengang Kreditanalyst – Kritische Engagements der Frankfurt School of Finance & Management vermittelt Ihnen praxisnahes Wissen zur Identifikation, Analyse und Steuerung von Problemkrediten. Sie lernen, Frühwarnindikatoren zu erkennen, Sanierungskonzepte zu entwickeln und rechtliche sowie regulatorische Rahmenbedingungen zu berücksichtigen.

Available in
Frankfurt am Main

Next start date

22 February 2027

Duration

2.5 Months

Language

German

Format

On Campus, Blended

Type of education

Certificate Course
3 ECTS

Price

€4,900.00

In wirtschaftlich herausfordernden Zeiten sind fundierte Kenntnisse in der Bewertung und Betreuung kritischer Kreditengagements unerlässlich. Der Zertifikatsstudiengang Kreditanalyst – Kritische Engagements der Frankfurt School of Finance & Management vermittelt Ihnen praxisnahes Wissen zur Identifikation, Analyse und Steuerung von Problemkrediten. Sie lernen, Frühwarnindikatoren zu erkennen, Sanierungskonzepte zu entwickeln und rechtliche sowie regulatorische Rahmenbedingungen zu berücksichtigen.

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Frankfurt am Main
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Your Benefits

Frankfurt School offers top-tier education through its strong reputation, diverse certificate programmes, and expert faculty – everything you need to advance your career.
  1. Be part of Germany’s # 1 Business School for Executive Education.
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Advance Your Career

Fordern Sie den Terminplan unverbindlich als PDF an.

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REGISTRATION

22 February 2027 - 19 April 2027

2.5 Months
Frankfurt am Main
€4,900.00

08 November 2027 - 10 January 2028

2.5 Months
Frankfurt am Main
€4,900.00

REGISTRATION

22 February 2027 - 19 April 2027

2.5 Months
Frankfurt am Main
€4,900.00

08 November 2027 - 10 January 2028

2.5 Months
Frankfurt am Main
€4,900.00

Target group

Der Zertifikatsstudiengang Kreditspezialist kritische Engagements - Intensivbetreuung richtet sich an Fach- und Führungskräfte aus Kreditinstituten, insbesondere in den Bereichen Marktfolge und Kreditrisikomanagement. Dazu zählen Gewerbe-, Unternehmens- und Firmenkundenbetreuer, Intensivkundenbetreuer, Kreditanalysten und Revisoren.
Auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus regulierten Unternehmen, (Warenkredit-)Versicherungen sowie Leasing- und Factoring-Unternehmen, die sich mit der Finanzierung und Liquiditätssicherung von Unternehmen in der Krise befassen, sind herzlich willkommen.
Dank des breiten Themenspektrums des Studiengangs sind Erfahrungen im Umgang mit kritischen Engagements von Vorteil, aber nicht zwingend erforderlich.
 

METHODOLOGY

Interaktiver Fachvortrag, Diskussion, Selbststudium anhand von E-Skripten, Bearbeitung einer Hausarbeit bzw. Fallstudie als Prüfungsleistung sowie mündliche Verteidigung der Ergebnisse

Inhalt

Modul 1

Unternehmen in der Krise

Wie erkennt ein Gläubiger frühzeitig Insolvenzrisiken eines Unternehmens und welche rechtlichen Folgen ergeben sich daraus?

Lernziele

Versteckte und offene Haftungsrisiken aus Gläubigersicht kennen und den Umgang daraus ableiten. Der Schwerpunkt dieses Moduls liegt auf den rechtlichen Grundkenntnissen aus Sicht von Banken und sonstigen Gläubigern im Umgang mit Unternehmen in Schwierigkeiten, d.h. in der Intensivbetreuung und im vorinsolvenzlichen Umfeld.

Inhalte

  • Umgang mit dem Schuldner und rechtliche Risiken aus Gläubigersicht
  • Analyse der Gläubigersituation - Exkurs zur Sicherheitenpoolbildung und -vertrag
  • Wesentliche Aspekte bei der Fortbestehens- und Fortführungsanalyse und Sanierungsfähigkeit
  • Rechtliche Situation: Betreuer der Bank gegenüber dem Kunden
  • Rechtliche Grundkenntnisse: Umgang mit Unternehmen in der Intensivbetreuung und vor der Insolvenz
  • Präventive Restrukturierung: StaRuG – Stabilisierungs- und Restrukturierungsrahmen für Unternehmen bei drohender Zahlungsunfähigkeit
  • Sicherungsrechte und deren Durchsetzun
  • Rangfolge der Gläubiger im Insolvenzverfahren
  • Rolle des Insolvenzverwalters und Gläubigers in der Insolvenz
  • Qualität der unterschiedlichen Kreditsicherheiten
  • Rolle der Bankmitarbeiter und faktische Geschäftsführung durch die Bank
  • Haftungsrisiken für Bank-/Institutsmitarbeiter*innen
  • Das Sanierungskonzept (Anforderungen, Bestandteile und Instrumente)
  • Prüfung des Sanierungskonzepts und Beurteilung der Sanierungsfähigkeit (Maßnahmenplan)
  • Einzelheiten zu IdW S6, IdW S11 und IBR (Independent Business Review)

Weitere Informationen

Modul 2

Unternehmen in der Insolvenz

Wie lassen sich im Insolvenzverfahren Handlungsoptionen nutzen, um Ausfallrisiken zu reduzieren und Verwertungserlöse zu verbessern?

Lernziele
Funktionsweise des Insolvenzverfahrens (und der versch. Varianten) kennen und Handlungsoptionen für den Gläubiger ableiten.

Inhalte

  • Umgang mit Schuldner, Insolvenzverwaltern und anderen Geldgebern – rechtliche Risiken aus Gläubigersicht
  • Rechtliche Grundkenntnisse:  
  • Grundkenntnisse zum Insolvenzverfahren allgemein, Umgang mit Unternehmen in der Insolvenz, Kenntnisse der insolvenzrechtlichen Instrumentarien für Unternehmen (Regelinsolvenz, Eigenverwaltung, Schutzschirmverfahren, Insolvenzplan)
  • Verfahrensbeteiligte
  • Rolle der Gläubiger im Insolvenzverfahren
  • Praxisbeispiele
  • Übungsfall (Case Study)

Weitere Informationen

Modul 3

Aktuelle Aufsichtsrechtliche Anforderungen

Wie werden Watch-List-Kriterien, KRIs und Forbearance-Maßnahmen eingesetzt, um Kreditrisiken wirksam zu steuern?

Lernziele

Sie erhalten einen Überblick der aktuellen regulatorischen Situation hinsichtlich der Anforderungen an die Intensivbetreuung von kritischen Kreditengagements. Weiterhin betrachten Sie Maßnahmen zum Management der notleidenden Risikopositionen (Identifikation von problembehafteten Engagements und Gegensteuerungsmaßnahmen) vor dem Hintergrund der Ausführungen der EZB im NPL-Leitfaden sowie der MaRisk, auch zur Definition einer Forbearance-Strategie und deren operative Umsetzung.

Inhalte

  • Kreditgewährung erfordert „Zukunftsorientierung“ gemäß MaRik und EBA- Leitlinien
  • MaRisk – Bedeutung des Risikomanagements (Risikotragfähigkeit, Risikokultur, Risikoprofil)
  • Risikomanagement unter Berücksichtigung Erwarteter Verluste (Expected Loss-Modell)
  • Management von Adressenausfallrisiken gemäß MaRisk und EBA-Leitlinien – Principles for the Management of Credit Risk / Governance für die Kreditvergabe und Überwachung
  • Verfahren zur Kreditvergabe und laufende Überwachung des Kreditrisikos und der Kreditengagements
  • Agiles Risikomanagement (Identifizierung von problembehafteten Engagements) – Identifikation der Risikopotenziale und Gegensteuerungsmaßnahmen – Risikofrüherkennungsprozess und aufsichtsrechtliche Rahmenbedingungen
  • Watch-List“, KRI Key Risk Indicators, Intensivbetreuung und Forbearance und aktuelle aufsichtsrechtliche Vorgaben
  • Management notleidender Risikopositionen (NPL-Leitfaden der EZB, Forbearance-Maßnahmen, EBA-Leitlinie zu NPE)
  • Grundlagen der Problemkreditbearbeitung
  • Grundlagen Insolvenzordnung (Zahlungsunfähigkeit, Drohende Zahlungsunfähigkeit, Überschuldung, Fortführungsprognose) – Einführung 
  • aufsichtsrechtliche Eigenmittelunterlegung

Weitere Informationen

Modul 4

Risikofrüherkennung / falsche Covenants – frühzeitig gegensteuern

Wie kann die Kapitalflussrechnung genutzt werden, um Liquiditätsrisiken und Krisenursachen eines Unternehmens zu bewerten?

Lernziele

Sie können Krisensymptome und deren Ursachen erkennen sowie die Krisenstadien und die typischen Verläufe einer Unternehmenssituation beurteilen. Weiterhin beschäftigen Sie sich mit der qualitativen Analyse von Geschäftsmodellen und den strategischen Erfolgsfaktoren von Unternehmen in Ergänzung der quantitativen Kennzahlenorientierung. Sie sind in der Lage, Covenants auf deren Geeignetheit für das Geschäftsmodell des Kunden zu beurteilen und Covenantbrüche auf die tatsächliche Gesamtsituation des Unternehmens abzustellen.

Inhalte

  • Unterjährige Zahlungen mit Planungen vergleichen
  • Ausgewählte Kennzahlen aus unterjährigen zahlen nutzen
  • Integrierte Analyse der KDF - Aufbau, Analyse und Interpretation von Kapitalflussrechnungen (Grundstruktur Cashflow-Rechnung, Operativer Cashflow, Investitions-Cashflow, Finanzierungs-Cashflow)
  • Operativer Cashflow als zentrale KDF-Quelle - Krisenfrühwarnsignale im Cash Flow erkennen/deuten
  • Working Capital Management - Messung und Benchmarking von Effizienz- und Wachstumseffekten
  • Analyse Cash-Conversion-Cycle und Stellschrauben für Liquiditätsfreisetzung
  • Auslastung Kapitaldienstgrenze - Verschuldungskapazität (Debt Capacity)
  • Kennzahlen zur KDF im internationalen Kontext (Financial-Ratios zur KDF, Coverage-Ratios zur Verschuldungskapazität, Payback-Ratio)
  • Arten von Covenants – Covenants (aus Gläubigersicht) sinnvoll nutzen und auf das Geschäftsmodell des Schuldners anpassen – Covenantbrüche sinnvoll nutzen

Weitere Informationen

Modul 5

Notleidende Kredite und Strategien zur Wiedererreichung der KDF

Wie lassen sich Krisenursachen, Krisenphasen und Frühwarnindikatoren zur Beurteilung eines Kreditrisikos systematisch einordnen?

Lernziele

Sie können anhand eines ausgewählten Praxisfalls die Risikosituation eines Unternehmens analysieren und den Umgang mit unterschiedlichen Krisenphasen bewerten. Weiterhin befassen Sie sich mit den Frühwarn- und Krisenindikatoren im Bankenkreditmonitoring und lernen Maßnahmen zur Sicherstellung der Zahlungsfähigkeit und Unternehmensbonität kennen.

Inhalte

  • Analyse des Risikoberichts und Risikomanagementsystems (Risikomanagementkreislauf, Risikoarten, Risk Mitigation)
  • Analyse Krisenursachen und -verlauf (Krisenphasen, Stufen der Fortführungsprognose)
  • Früherkennung von Unternehmenskrisen sowie Indikatoren (Umgang mit unterschiedlichen Krisenphasen, u. a. Stakeholder-, Strategie-, Produkt/-Absatz-, Erfolgs- und Liquiditätskrise - „Schlüsselratios“ frühe/späte Krisenphasen)
  • Frühwarn- und Krisenindikatoren (FWI) - Verwendung FWI im Banken- Kreditmonitoring, Krisenprävention, Financial Covenants
  • Banken und Finanzierer in der Krise“ - Haftungsrisiken der Bank
  • Forbearance-Maßnahmen kurz- und langfristig (“UTP Unlikely to pay”) - Strategien im Bankensektor
  • Grundlagen des Turnaround-Managements-Prozesses (Grobkonzept und Sofortmaßnahmen)
  • Finanzmanagement in Krisenzeiten - Liquiditätssteuerung und Finanzierung
  • Maßnahmen zur Sicherung der Zahlungsfähigkeit (Liquiditäts-, Ertrags- und Kapitalmaßnahmen)

Weitere Informationen

Modul 6

Effiziente Turnaround und Restrukturierungswerkzeuge in der Bankpraxis

Wie unterscheiden sich außergerichtliche, gerichtliche und präventive Restrukturierungsinstrumente bei Unternehmenskrisen?

Lernziele

Sie lernen grundsätzliche Restrukturierungsmöglichkeiten eines Unternehmens kennen und diskutieren die präventive Restrukturierung gemäß StaRuG bei drohender Zahlungsunfähigkeit.

Inhalte

  • Instrumentenkoffer in der Krise
  • Außergerichtliche und gerichtliche Sanierungsinstrumente, Forderungsverzicht
  • Leistungs- und finanz- wirtschaftliche Restrukturierungsmaßnahmen
  • Grundlagen, Restrukturierungsplan als Basis für Gläubigerverhandlungen, Frühwarn- und Planungssystem, (Herausforderungen StaRUG und erste Erfahrungswerte)

Weitere Informationen

Modul 7

Argumentationshilfen für Krisen-Gespräche mit Intensivbetreuungs- und Problemkrediten

Wie kann eine strukturierte Krisenkommunikation dazu beitragen, tragfähige Lösungen zwischen Bank und Unternehmen zu entwickeln?

Lernziele

Sie lernen Möglichkeiten kennen, um in schwierigen Kundengesprächen sinnvolle Lösungen für Unternehmen als auch das Kreditinstitut zu erreichen.

Inhalte

  • Restrukturierungsmoderation: Gesprächsführung (spezieller/besonderer) Kunden in der Intensivbetreuung & Problemkreditbearbeitung
  • Ansätze zur Verhinderung von Bonitätsverschlechterungen & Insolvenzen durch Mediation
  • Besondere Fallkonstellationen & Fragestellungen der Teilnehmer
  • Kommunikation in der Krise 

Weitere Informationen

Prüfung

Praxisorientierte Case-Study nach den Seminartagen

Zertifikat

Nach Abschluss der intensiven Seminartage erhalten Sie eine praxisorientierte Case-Study. Diese wird Ihnen am letzten Seminartag ausgehändigt. Für die Bearbeitung haben Sie vier Wochen Zeit. Der Umfang sollte 15 bis 18 DIN A4 Seiten (ohne Deckblatt, Grafiken und Schaubilder etc.) umfassen.

Mündliche Verteidigung

Nach Abgabe der Case-Study findet eine mündliche Verteidigung (40 Minuten) statt. In dieser Präsentation stellen Sie Ihre Ergebnisse ausgewählter Fragen vor und verteidigen Ihre Lösungsansätze vor dem Prüfungsausschuss. 

Inhalt

Modul 1

Unternehmen in der Krise

Wie erkennt ein Gläubiger frühzeitig Insolvenzrisiken eines Unternehmens und welche rechtlichen Folgen ergeben sich daraus?

Lernziele

Versteckte und offene Haftungsrisiken aus Gläubigersicht kennen und den Umgang daraus ableiten. Der Schwerpunkt dieses Moduls liegt auf den rechtlichen Grundkenntnissen aus Sicht von Banken und sonstigen Gläubigern im Umgang mit Unternehmen in Schwierigkeiten, d.h. in der Intensivbetreuung und im vorinsolvenzlichen Umfeld.

Inhalte

  • Umgang mit dem Schuldner und rechtliche Risiken aus Gläubigersicht
  • Analyse der Gläubigersituation - Exkurs zur Sicherheitenpoolbildung und -vertrag
  • Wesentliche Aspekte bei der Fortbestehens- und Fortführungsanalyse und Sanierungsfähigkeit
  • Rechtliche Situation: Betreuer der Bank gegenüber dem Kunden
  • Rechtliche Grundkenntnisse: Umgang mit Unternehmen in der Intensivbetreuung und vor der Insolvenz
  • Präventive Restrukturierung: StaRuG – Stabilisierungs- und Restrukturierungsrahmen für Unternehmen bei drohender Zahlungsunfähigkeit
  • Sicherungsrechte und deren Durchsetzun
  • Rangfolge der Gläubiger im Insolvenzverfahren
  • Rolle des Insolvenzverwalters und Gläubigers in der Insolvenz
  • Qualität der unterschiedlichen Kreditsicherheiten
  • Rolle der Bankmitarbeiter und faktische Geschäftsführung durch die Bank
  • Haftungsrisiken für Bank-/Institutsmitarbeiter*innen
  • Das Sanierungskonzept (Anforderungen, Bestandteile und Instrumente)
  • Prüfung des Sanierungskonzepts und Beurteilung der Sanierungsfähigkeit (Maßnahmenplan)
  • Einzelheiten zu IdW S6, IdW S11 und IBR (Independent Business Review)

Weitere Informationen

Modul 2

Unternehmen in der Insolvenz

Wie lassen sich im Insolvenzverfahren Handlungsoptionen nutzen, um Ausfallrisiken zu reduzieren und Verwertungserlöse zu verbessern?

Lernziele
Funktionsweise des Insolvenzverfahrens (und der versch. Varianten) kennen und Handlungsoptionen für den Gläubiger ableiten.

Inhalte

  • Umgang mit Schuldner, Insolvenzverwaltern und anderen Geldgebern – rechtliche Risiken aus Gläubigersicht
  • Rechtliche Grundkenntnisse:  
  • Grundkenntnisse zum Insolvenzverfahren allgemein, Umgang mit Unternehmen in der Insolvenz, Kenntnisse der insolvenzrechtlichen Instrumentarien für Unternehmen (Regelinsolvenz, Eigenverwaltung, Schutzschirmverfahren, Insolvenzplan)
  • Verfahrensbeteiligte
  • Rolle der Gläubiger im Insolvenzverfahren
  • Praxisbeispiele
  • Übungsfall (Case Study)

Weitere Informationen

Modul 3

Aktuelle Aufsichtsrechtliche Anforderungen

Wie werden Watch-List-Kriterien, KRIs und Forbearance-Maßnahmen eingesetzt, um Kreditrisiken wirksam zu steuern?

Lernziele

Sie erhalten einen Überblick der aktuellen regulatorischen Situation hinsichtlich der Anforderungen an die Intensivbetreuung von kritischen Kreditengagements. Weiterhin betrachten Sie Maßnahmen zum Management der notleidenden Risikopositionen (Identifikation von problembehafteten Engagements und Gegensteuerungsmaßnahmen) vor dem Hintergrund der Ausführungen der EZB im NPL-Leitfaden sowie der MaRisk, auch zur Definition einer Forbearance-Strategie und deren operative Umsetzung.

Inhalte

  • Kreditgewährung erfordert „Zukunftsorientierung“ gemäß MaRik und EBA- Leitlinien
  • MaRisk – Bedeutung des Risikomanagements (Risikotragfähigkeit, Risikokultur, Risikoprofil)
  • Risikomanagement unter Berücksichtigung Erwarteter Verluste (Expected Loss-Modell)
  • Management von Adressenausfallrisiken gemäß MaRisk und EBA-Leitlinien – Principles for the Management of Credit Risk / Governance für die Kreditvergabe und Überwachung
  • Verfahren zur Kreditvergabe und laufende Überwachung des Kreditrisikos und der Kreditengagements
  • Agiles Risikomanagement (Identifizierung von problembehafteten Engagements) – Identifikation der Risikopotenziale und Gegensteuerungsmaßnahmen – Risikofrüherkennungsprozess und aufsichtsrechtliche Rahmenbedingungen
  • Watch-List“, KRI Key Risk Indicators, Intensivbetreuung und Forbearance und aktuelle aufsichtsrechtliche Vorgaben
  • Management notleidender Risikopositionen (NPL-Leitfaden der EZB, Forbearance-Maßnahmen, EBA-Leitlinie zu NPE)
  • Grundlagen der Problemkreditbearbeitung
  • Grundlagen Insolvenzordnung (Zahlungsunfähigkeit, Drohende Zahlungsunfähigkeit, Überschuldung, Fortführungsprognose) – Einführung 
  • aufsichtsrechtliche Eigenmittelunterlegung

Weitere Informationen

Modul 4

Risikofrüherkennung / falsche Covenants – frühzeitig gegensteuern

Wie kann die Kapitalflussrechnung genutzt werden, um Liquiditätsrisiken und Krisenursachen eines Unternehmens zu bewerten?

Lernziele

Sie können Krisensymptome und deren Ursachen erkennen sowie die Krisenstadien und die typischen Verläufe einer Unternehmenssituation beurteilen. Weiterhin beschäftigen Sie sich mit der qualitativen Analyse von Geschäftsmodellen und den strategischen Erfolgsfaktoren von Unternehmen in Ergänzung der quantitativen Kennzahlenorientierung. Sie sind in der Lage, Covenants auf deren Geeignetheit für das Geschäftsmodell des Kunden zu beurteilen und Covenantbrüche auf die tatsächliche Gesamtsituation des Unternehmens abzustellen.

Inhalte

  • Unterjährige Zahlungen mit Planungen vergleichen
  • Ausgewählte Kennzahlen aus unterjährigen zahlen nutzen
  • Integrierte Analyse der KDF - Aufbau, Analyse und Interpretation von Kapitalflussrechnungen (Grundstruktur Cashflow-Rechnung, Operativer Cashflow, Investitions-Cashflow, Finanzierungs-Cashflow)
  • Operativer Cashflow als zentrale KDF-Quelle - Krisenfrühwarnsignale im Cash Flow erkennen/deuten
  • Working Capital Management - Messung und Benchmarking von Effizienz- und Wachstumseffekten
  • Analyse Cash-Conversion-Cycle und Stellschrauben für Liquiditätsfreisetzung
  • Auslastung Kapitaldienstgrenze - Verschuldungskapazität (Debt Capacity)
  • Kennzahlen zur KDF im internationalen Kontext (Financial-Ratios zur KDF, Coverage-Ratios zur Verschuldungskapazität, Payback-Ratio)
  • Arten von Covenants – Covenants (aus Gläubigersicht) sinnvoll nutzen und auf das Geschäftsmodell des Schuldners anpassen – Covenantbrüche sinnvoll nutzen

Weitere Informationen

Modul 5

Notleidende Kredite und Strategien zur Wiedererreichung der KDF

Wie lassen sich Krisenursachen, Krisenphasen und Frühwarnindikatoren zur Beurteilung eines Kreditrisikos systematisch einordnen?

Lernziele

Sie können anhand eines ausgewählten Praxisfalls die Risikosituation eines Unternehmens analysieren und den Umgang mit unterschiedlichen Krisenphasen bewerten. Weiterhin befassen Sie sich mit den Frühwarn- und Krisenindikatoren im Bankenkreditmonitoring und lernen Maßnahmen zur Sicherstellung der Zahlungsfähigkeit und Unternehmensbonität kennen.

Inhalte

  • Analyse des Risikoberichts und Risikomanagementsystems (Risikomanagementkreislauf, Risikoarten, Risk Mitigation)
  • Analyse Krisenursachen und -verlauf (Krisenphasen, Stufen der Fortführungsprognose)
  • Früherkennung von Unternehmenskrisen sowie Indikatoren (Umgang mit unterschiedlichen Krisenphasen, u. a. Stakeholder-, Strategie-, Produkt/-Absatz-, Erfolgs- und Liquiditätskrise - „Schlüsselratios“ frühe/späte Krisenphasen)
  • Frühwarn- und Krisenindikatoren (FWI) - Verwendung FWI im Banken- Kreditmonitoring, Krisenprävention, Financial Covenants
  • Banken und Finanzierer in der Krise“ - Haftungsrisiken der Bank
  • Forbearance-Maßnahmen kurz- und langfristig (“UTP Unlikely to pay”) - Strategien im Bankensektor
  • Grundlagen des Turnaround-Managements-Prozesses (Grobkonzept und Sofortmaßnahmen)
  • Finanzmanagement in Krisenzeiten - Liquiditätssteuerung und Finanzierung
  • Maßnahmen zur Sicherung der Zahlungsfähigkeit (Liquiditäts-, Ertrags- und Kapitalmaßnahmen)

Weitere Informationen

Modul 6

Effiziente Turnaround und Restrukturierungswerkzeuge in der Bankpraxis

Wie unterscheiden sich außergerichtliche, gerichtliche und präventive Restrukturierungsinstrumente bei Unternehmenskrisen?

Lernziele

Sie lernen grundsätzliche Restrukturierungsmöglichkeiten eines Unternehmens kennen und diskutieren die präventive Restrukturierung gemäß StaRuG bei drohender Zahlungsunfähigkeit.

Inhalte

  • Instrumentenkoffer in der Krise
  • Außergerichtliche und gerichtliche Sanierungsinstrumente, Forderungsverzicht
  • Leistungs- und finanz- wirtschaftliche Restrukturierungsmaßnahmen
  • Grundlagen, Restrukturierungsplan als Basis für Gläubigerverhandlungen, Frühwarn- und Planungssystem, (Herausforderungen StaRUG und erste Erfahrungswerte)

Weitere Informationen

Modul 7

Argumentationshilfen für Krisen-Gespräche mit Intensivbetreuungs- und Problemkrediten

Wie kann eine strukturierte Krisenkommunikation dazu beitragen, tragfähige Lösungen zwischen Bank und Unternehmen zu entwickeln?

Lernziele

Sie lernen Möglichkeiten kennen, um in schwierigen Kundengesprächen sinnvolle Lösungen für Unternehmen als auch das Kreditinstitut zu erreichen.

Inhalte

  • Restrukturierungsmoderation: Gesprächsführung (spezieller/besonderer) Kunden in der Intensivbetreuung & Problemkreditbearbeitung
  • Ansätze zur Verhinderung von Bonitätsverschlechterungen & Insolvenzen durch Mediation
  • Besondere Fallkonstellationen & Fragestellungen der Teilnehmer
  • Kommunikation in der Krise 

Weitere Informationen

Prüfung

Praxisorientierte Case-Study nach den Seminartagen

Zertifikat

Nach Abschluss der intensiven Seminartage erhalten Sie eine praxisorientierte Case-Study. Diese wird Ihnen am letzten Seminartag ausgehändigt. Für die Bearbeitung haben Sie vier Wochen Zeit. Der Umfang sollte 15 bis 18 DIN A4 Seiten (ohne Deckblatt, Grafiken und Schaubilder etc.) umfassen.

Mündliche Verteidigung

Nach Abgabe der Case-Study findet eine mündliche Verteidigung (40 Minuten) statt. In dieser Präsentation stellen Sie Ihre Ergebnisse ausgewählter Fragen vor und verteidigen Ihre Lösungsansätze vor dem Prüfungsausschuss. 

Inhalt

Modul 1

Unternehmen in der Krise

Wie erkennt ein Gläubiger frühzeitig Insolvenzrisiken eines Unternehmens und welche rechtlichen Folgen ergeben sich daraus?

Lernziele

Versteckte und offene Haftungsrisiken aus Gläubigersicht kennen und den Umgang daraus ableiten. Der Schwerpunkt dieses Moduls liegt auf den rechtlichen Grundkenntnissen aus Sicht von Banken und sonstigen Gläubigern im Umgang mit Unternehmen in Schwierigkeiten, d.h. in der Intensivbetreuung und im vorinsolvenzlichen Umfeld.

Inhalte

  • Umgang mit dem Schuldner und rechtliche Risiken aus Gläubigersicht
  • Analyse der Gläubigersituation - Exkurs zur Sicherheitenpoolbildung und -vertrag
  • Wesentliche Aspekte bei der Fortbestehens- und Fortführungsanalyse und Sanierungsfähigkeit
  • Rechtliche Situation: Betreuer der Bank gegenüber dem Kunden
  • Rechtliche Grundkenntnisse: Umgang mit Unternehmen in der Intensivbetreuung und vor der Insolvenz
  • Präventive Restrukturierung: StaRuG – Stabilisierungs- und Restrukturierungsrahmen für Unternehmen bei drohender Zahlungsunfähigkeit
  • Sicherungsrechte und deren Durchsetzun
  • Rangfolge der Gläubiger im Insolvenzverfahren
  • Rolle des Insolvenzverwalters und Gläubigers in der Insolvenz
  • Qualität der unterschiedlichen Kreditsicherheiten
  • Rolle der Bankmitarbeiter und faktische Geschäftsführung durch die Bank
  • Haftungsrisiken für Bank-/Institutsmitarbeiter*innen
  • Das Sanierungskonzept (Anforderungen, Bestandteile und Instrumente)
  • Prüfung des Sanierungskonzepts und Beurteilung der Sanierungsfähigkeit (Maßnahmenplan)
  • Einzelheiten zu IdW S6, IdW S11 und IBR (Independent Business Review)

Weitere Informationen

Modul 2

Unternehmen in der Insolvenz

Wie lassen sich im Insolvenzverfahren Handlungsoptionen nutzen, um Ausfallrisiken zu reduzieren und Verwertungserlöse zu verbessern?

Lernziele
Funktionsweise des Insolvenzverfahrens (und der versch. Varianten) kennen und Handlungsoptionen für den Gläubiger ableiten.

Inhalte

  • Umgang mit Schuldner, Insolvenzverwaltern und anderen Geldgebern – rechtliche Risiken aus Gläubigersicht
  • Rechtliche Grundkenntnisse:  
  • Grundkenntnisse zum Insolvenzverfahren allgemein, Umgang mit Unternehmen in der Insolvenz, Kenntnisse der insolvenzrechtlichen Instrumentarien für Unternehmen (Regelinsolvenz, Eigenverwaltung, Schutzschirmverfahren, Insolvenzplan)
  • Verfahrensbeteiligte
  • Rolle der Gläubiger im Insolvenzverfahren
  • Praxisbeispiele
  • Übungsfall (Case Study)

Weitere Informationen

Modul 3

Aktuelle Aufsichtsrechtliche Anforderungen

Wie werden Watch-List-Kriterien, KRIs und Forbearance-Maßnahmen eingesetzt, um Kreditrisiken wirksam zu steuern?

Lernziele

Sie erhalten einen Überblick der aktuellen regulatorischen Situation hinsichtlich der Anforderungen an die Intensivbetreuung von kritischen Kreditengagements. Weiterhin betrachten Sie Maßnahmen zum Management der notleidenden Risikopositionen (Identifikation von problembehafteten Engagements und Gegensteuerungsmaßnahmen) vor dem Hintergrund der Ausführungen der EZB im NPL-Leitfaden sowie der MaRisk, auch zur Definition einer Forbearance-Strategie und deren operative Umsetzung.

Inhalte

  • Kreditgewährung erfordert „Zukunftsorientierung“ gemäß MaRik und EBA- Leitlinien
  • MaRisk – Bedeutung des Risikomanagements (Risikotragfähigkeit, Risikokultur, Risikoprofil)
  • Risikomanagement unter Berücksichtigung Erwarteter Verluste (Expected Loss-Modell)
  • Management von Adressenausfallrisiken gemäß MaRisk und EBA-Leitlinien – Principles for the Management of Credit Risk / Governance für die Kreditvergabe und Überwachung
  • Verfahren zur Kreditvergabe und laufende Überwachung des Kreditrisikos und der Kreditengagements
  • Agiles Risikomanagement (Identifizierung von problembehafteten Engagements) – Identifikation der Risikopotenziale und Gegensteuerungsmaßnahmen – Risikofrüherkennungsprozess und aufsichtsrechtliche Rahmenbedingungen
  • Watch-List“, KRI Key Risk Indicators, Intensivbetreuung und Forbearance und aktuelle aufsichtsrechtliche Vorgaben
  • Management notleidender Risikopositionen (NPL-Leitfaden der EZB, Forbearance-Maßnahmen, EBA-Leitlinie zu NPE)
  • Grundlagen der Problemkreditbearbeitung
  • Grundlagen Insolvenzordnung (Zahlungsunfähigkeit, Drohende Zahlungsunfähigkeit, Überschuldung, Fortführungsprognose) – Einführung 
  • aufsichtsrechtliche Eigenmittelunterlegung

Weitere Informationen

Modul 4

Risikofrüherkennung / falsche Covenants – frühzeitig gegensteuern

Wie kann die Kapitalflussrechnung genutzt werden, um Liquiditätsrisiken und Krisenursachen eines Unternehmens zu bewerten?

Lernziele

Sie können Krisensymptome und deren Ursachen erkennen sowie die Krisenstadien und die typischen Verläufe einer Unternehmenssituation beurteilen. Weiterhin beschäftigen Sie sich mit der qualitativen Analyse von Geschäftsmodellen und den strategischen Erfolgsfaktoren von Unternehmen in Ergänzung der quantitativen Kennzahlenorientierung. Sie sind in der Lage, Covenants auf deren Geeignetheit für das Geschäftsmodell des Kunden zu beurteilen und Covenantbrüche auf die tatsächliche Gesamtsituation des Unternehmens abzustellen.

Inhalte

  • Unterjährige Zahlungen mit Planungen vergleichen
  • Ausgewählte Kennzahlen aus unterjährigen zahlen nutzen
  • Integrierte Analyse der KDF - Aufbau, Analyse und Interpretation von Kapitalflussrechnungen (Grundstruktur Cashflow-Rechnung, Operativer Cashflow, Investitions-Cashflow, Finanzierungs-Cashflow)
  • Operativer Cashflow als zentrale KDF-Quelle - Krisenfrühwarnsignale im Cash Flow erkennen/deuten
  • Working Capital Management - Messung und Benchmarking von Effizienz- und Wachstumseffekten
  • Analyse Cash-Conversion-Cycle und Stellschrauben für Liquiditätsfreisetzung
  • Auslastung Kapitaldienstgrenze - Verschuldungskapazität (Debt Capacity)
  • Kennzahlen zur KDF im internationalen Kontext (Financial-Ratios zur KDF, Coverage-Ratios zur Verschuldungskapazität, Payback-Ratio)
  • Arten von Covenants – Covenants (aus Gläubigersicht) sinnvoll nutzen und auf das Geschäftsmodell des Schuldners anpassen – Covenantbrüche sinnvoll nutzen

Weitere Informationen

Modul 5

Notleidende Kredite und Strategien zur Wiedererreichung der KDF

Wie lassen sich Krisenursachen, Krisenphasen und Frühwarnindikatoren zur Beurteilung eines Kreditrisikos systematisch einordnen?

Lernziele

Sie können anhand eines ausgewählten Praxisfalls die Risikosituation eines Unternehmens analysieren und den Umgang mit unterschiedlichen Krisenphasen bewerten. Weiterhin befassen Sie sich mit den Frühwarn- und Krisenindikatoren im Bankenkreditmonitoring und lernen Maßnahmen zur Sicherstellung der Zahlungsfähigkeit und Unternehmensbonität kennen.

Inhalte

  • Analyse des Risikoberichts und Risikomanagementsystems (Risikomanagementkreislauf, Risikoarten, Risk Mitigation)
  • Analyse Krisenursachen und -verlauf (Krisenphasen, Stufen der Fortführungsprognose)
  • Früherkennung von Unternehmenskrisen sowie Indikatoren (Umgang mit unterschiedlichen Krisenphasen, u. a. Stakeholder-, Strategie-, Produkt/-Absatz-, Erfolgs- und Liquiditätskrise - „Schlüsselratios“ frühe/späte Krisenphasen)
  • Frühwarn- und Krisenindikatoren (FWI) - Verwendung FWI im Banken- Kreditmonitoring, Krisenprävention, Financial Covenants
  • Banken und Finanzierer in der Krise“ - Haftungsrisiken der Bank
  • Forbearance-Maßnahmen kurz- und langfristig (“UTP Unlikely to pay”) - Strategien im Bankensektor
  • Grundlagen des Turnaround-Managements-Prozesses (Grobkonzept und Sofortmaßnahmen)
  • Finanzmanagement in Krisenzeiten - Liquiditätssteuerung und Finanzierung
  • Maßnahmen zur Sicherung der Zahlungsfähigkeit (Liquiditäts-, Ertrags- und Kapitalmaßnahmen)

Weitere Informationen

Modul 6

Effiziente Turnaround und Restrukturierungswerkzeuge in der Bankpraxis

Wie unterscheiden sich außergerichtliche, gerichtliche und präventive Restrukturierungsinstrumente bei Unternehmenskrisen?

Lernziele

Sie lernen grundsätzliche Restrukturierungsmöglichkeiten eines Unternehmens kennen und diskutieren die präventive Restrukturierung gemäß StaRuG bei drohender Zahlungsunfähigkeit.

Inhalte

  • Instrumentenkoffer in der Krise
  • Außergerichtliche und gerichtliche Sanierungsinstrumente, Forderungsverzicht
  • Leistungs- und finanz- wirtschaftliche Restrukturierungsmaßnahmen
  • Grundlagen, Restrukturierungsplan als Basis für Gläubigerverhandlungen, Frühwarn- und Planungssystem, (Herausforderungen StaRUG und erste Erfahrungswerte)

Weitere Informationen

Modul 7

Argumentationshilfen für Krisen-Gespräche mit Intensivbetreuungs- und Problemkrediten

Wie kann eine strukturierte Krisenkommunikation dazu beitragen, tragfähige Lösungen zwischen Bank und Unternehmen zu entwickeln?

Lernziele

Sie lernen Möglichkeiten kennen, um in schwierigen Kundengesprächen sinnvolle Lösungen für Unternehmen als auch das Kreditinstitut zu erreichen.

Inhalte

  • Restrukturierungsmoderation: Gesprächsführung (spezieller/besonderer) Kunden in der Intensivbetreuung & Problemkreditbearbeitung
  • Ansätze zur Verhinderung von Bonitätsverschlechterungen & Insolvenzen durch Mediation
  • Besondere Fallkonstellationen & Fragestellungen der Teilnehmer
  • Kommunikation in der Krise 

Weitere Informationen

Prüfung

Praxisorientierte Case-Study nach den Seminartagen

Zertifikat

Nach Abschluss der intensiven Seminartage erhalten Sie eine praxisorientierte Case-Study. Diese wird Ihnen am letzten Seminartag ausgehändigt. Für die Bearbeitung haben Sie vier Wochen Zeit. Der Umfang sollte 15 bis 18 DIN A4 Seiten (ohne Deckblatt, Grafiken und Schaubilder etc.) umfassen.

Mündliche Verteidigung

Nach Abgabe der Case-Study findet eine mündliche Verteidigung (40 Minuten) statt. In dieser Präsentation stellen Sie Ihre Ergebnisse ausgewählter Fragen vor und verteidigen Ihre Lösungsansätze vor dem Prüfungsausschuss. 

DETAILS

Abschluss

Zertifikat:  Zertifizierter Kreditspezialist kritische Engagements Frankfurt School of Finance & Management

Preis 

Der Gesamtpreis (siehe oben) versteht sich inklusive Anmeldung (100 Euro) und Prüfung (400 Euro). Alle Module sind auch einzeln buchbar. Die Beträge sind mehrwertsteuerfrei.

Inhouse-Qualifizierung

Unser gesamtes Angebot ist auch maßgeschneidert als Firmenprogramm für Ihr Unternehmen buchbar. Gerne beraten wir Sie dazu und erstellen Ihnen auf Wunsch ein individuelles Angebot.

FAQ

Die Fähigkeit, risikobehaftete Kreditengagements frühzeitig zu erkennen und professionell zu steuern, ist in der heutigen Finanzwelt von zentraler Bedeutung. Mit dem Zertifikat stärken Sie Ihre Kompetenz in der Intensivbetreuung und erhöhen Ihre Attraktivität für verantwortungsvolle Positionen im Kreditrisikomanagement.

Die zertifizierte Weiterbildung Kreditanalyst für kritische Engagements ist besonders für Teilnehmende geeignet, die sich auf dem Karrierelevel Fachkraft oder Senior Manager befinden.

Nach Abschluss des Programms erhalten Sie das Zertifikat „Kreditanalyst – Kritische Engagements“ der Frankfurt School, das Ihre erworbenen Kenntnisse und Kompetenzen offiziell bestätigt. Dafür ist die Teilnahme an allen Modulen, die fristgerechte Abgabe der Case-Study und das Bestehen der mündlichen Verteidigung Voraussetzung. 

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