Inhalt
Unternehmen in der Krise
Lernziele
Versteckte und offene Haftungsrisiken aus Gläubigersicht kennen und den Umgang daraus ableiten. Der Schwerpunkt dieses Moduls liegt auf den rechtlichen Grundkenntnissen aus Sicht von Banken und sonstigen Gläubigern im Umgang mit Unternehmen in Schwierigkeiten, d.h. in der Intensivbetreuung und im vorinsolvenzlichen Umfeld.
Inhalte
- Umgang mit dem Schuldner und rechtliche Risiken aus Gläubigersicht
- Analyse der Gläubigersituation - Exkurs zur Sicherheitenpoolbildung und -vertrag
- Wesentliche Aspekte bei der Fortbestehens- und Fortführungsanalyse und Sanierungsfähigkeit
- Rechtliche Situation: Betreuer der Bank gegenüber dem Kunden
- Rechtliche Grundkenntnisse: Umgang mit Unternehmen in der Intensivbetreuung und vor der Insolvenz
- Präventive Restrukturierung: StaRuG – Stabilisierungs- und Restrukturierungsrahmen für Unternehmen bei drohender Zahlungsunfähigkeit
- Sicherungsrechte und deren Durchsetzun
- Rangfolge der Gläubiger im Insolvenzverfahren
- Rolle des Insolvenzverwalters und Gläubigers in der Insolvenz
- Qualität der unterschiedlichen Kreditsicherheiten
- Rolle der Bankmitarbeiter und faktische Geschäftsführung durch die Bank
- Haftungsrisiken für Bank-/Institutsmitarbeiter*innen
- Das Sanierungskonzept (Anforderungen, Bestandteile und Instrumente)
- Prüfung des Sanierungskonzepts und Beurteilung der Sanierungsfähigkeit (Maßnahmenplan)
- Einzelheiten zu IdW S6, IdW S11 und IBR (Independent Business Review)
Unternehmen in der Insolvenz
Lernziele
Funktionsweise des Insolvenzverfahrens (und der versch. Varianten) kennen und Handlungsoptionen für den Gläubiger ableiten.
Inhalte
- Umgang mit Schuldner, Insolvenzverwaltern und anderen Geldgebern – rechtliche Risiken aus Gläubigersicht
- Rechtliche Grundkenntnisse:
- Grundkenntnisse zum Insolvenzverfahren allgemein, Umgang mit Unternehmen in der Insolvenz, Kenntnisse der insolvenzrechtlichen Instrumentarien für Unternehmen (Regelinsolvenz, Eigenverwaltung, Schutzschirmverfahren, Insolvenzplan)
- Verfahrensbeteiligte
- Rolle der Gläubiger im Insolvenzverfahren
- Praxisbeispiele
- Übungsfall (Case Study)
Aktuelle Aufsichtsrechtliche Anforderungen
Lernziele
Sie erhalten einen Überblick der aktuellen regulatorischen Situation hinsichtlich der Anforderungen an die Intensivbetreuung von kritischen Kreditengagements. Weiterhin betrachten Sie Maßnahmen zum Management der notleidenden Risikopositionen (Identifikation von problembehafteten Engagements und Gegensteuerungsmaßnahmen) vor dem Hintergrund der Ausführungen der EZB im NPL-Leitfaden sowie der MaRisk, auch zur Definition einer Forbearance-Strategie und deren operative Umsetzung.
Inhalte
- Kreditgewährung erfordert „Zukunftsorientierung“ gemäß MaRik und EBA- Leitlinien
- MaRisk – Bedeutung des Risikomanagements (Risikotragfähigkeit, Risikokultur, Risikoprofil)
- Risikomanagement unter Berücksichtigung Erwarteter Verluste (Expected Loss-Modell)
- Management von Adressenausfallrisiken gemäß MaRisk und EBA-Leitlinien – Principles for the Management of Credit Risk / Governance für die Kreditvergabe und Überwachung
- Verfahren zur Kreditvergabe und laufende Überwachung des Kreditrisikos und der Kreditengagements
- Agiles Risikomanagement (Identifizierung von problembehafteten Engagements) – Identifikation der Risikopotenziale und Gegensteuerungsmaßnahmen – Risikofrüherkennungsprozess und aufsichtsrechtliche Rahmenbedingungen
- Watch-List“, KRI Key Risk Indicators, Intensivbetreuung und Forbearance und aktuelle aufsichtsrechtliche Vorgaben
- Management notleidender Risikopositionen (NPL-Leitfaden der EZB, Forbearance-Maßnahmen, EBA-Leitlinie zu NPE)
- Grundlagen der Problemkreditbearbeitung
- Grundlagen Insolvenzordnung (Zahlungsunfähigkeit, Drohende Zahlungsunfähigkeit, Überschuldung, Fortführungsprognose) – Einführung
- aufsichtsrechtliche Eigenmittelunterlegung
Risikofrüherkennung / falsche Covenants – frühzeitig gegensteuern
Lernziele
Sie können Krisensymptome und deren Ursachen erkennen sowie die Krisenstadien und die typischen Verläufe einer Unternehmenssituation beurteilen. Weiterhin beschäftigen Sie sich mit der qualitativen Analyse von Geschäftsmodellen und den strategischen Erfolgsfaktoren von Unternehmen in Ergänzung der quantitativen Kennzahlenorientierung. Sie sind in der Lage, Covenants auf deren Geeignetheit für das Geschäftsmodell des Kunden zu beurteilen und Covenantbrüche auf die tatsächliche Gesamtsituation des Unternehmens abzustellen.
Inhalte
- Unterjährige Zahlungen mit Planungen vergleichen
- Ausgewählte Kennzahlen aus unterjährigen zahlen nutzen
- Integrierte Analyse der KDF - Aufbau, Analyse und Interpretation von Kapitalflussrechnungen (Grundstruktur Cashflow-Rechnung, Operativer Cashflow, Investitions-Cashflow, Finanzierungs-Cashflow)
- Operativer Cashflow als zentrale KDF-Quelle - Krisenfrühwarnsignale im Cash Flow erkennen/deuten
- Working Capital Management - Messung und Benchmarking von Effizienz- und Wachstumseffekten
- Analyse Cash-Conversion-Cycle und Stellschrauben für Liquiditätsfreisetzung
- Auslastung Kapitaldienstgrenze - Verschuldungskapazität (Debt Capacity)
- Kennzahlen zur KDF im internationalen Kontext (Financial-Ratios zur KDF, Coverage-Ratios zur Verschuldungskapazität, Payback-Ratio)
- Arten von Covenants – Covenants (aus Gläubigersicht) sinnvoll nutzen und auf das Geschäftsmodell des Schuldners anpassen – Covenantbrüche sinnvoll nutzen
Notleidende Kredite und Strategien zur Wiedererreichung der KDF
Lernziele
Sie können anhand eines ausgewählten Praxisfalls die Risikosituation eines Unternehmens analysieren und den Umgang mit unterschiedlichen Krisenphasen bewerten. Weiterhin befassen Sie sich mit den Frühwarn- und Krisenindikatoren im Bankenkreditmonitoring und lernen Maßnahmen zur Sicherstellung der Zahlungsfähigkeit und Unternehmensbonität kennen.
Inhalte
- Analyse des Risikoberichts und Risikomanagementsystems (Risikomanagementkreislauf, Risikoarten, Risk Mitigation)
- Analyse Krisenursachen und -verlauf (Krisenphasen, Stufen der Fortführungsprognose)
- Früherkennung von Unternehmenskrisen sowie Indikatoren (Umgang mit unterschiedlichen Krisenphasen, u. a. Stakeholder-, Strategie-, Produkt/-Absatz-, Erfolgs- und Liquiditätskrise - „Schlüsselratios“ frühe/späte Krisenphasen)
- Frühwarn- und Krisenindikatoren (FWI) - Verwendung FWI im Banken- Kreditmonitoring, Krisenprävention, Financial Covenants
- Banken und Finanzierer in der Krise“ - Haftungsrisiken der Bank
- Forbearance-Maßnahmen kurz- und langfristig (“UTP Unlikely to pay”) - Strategien im Bankensektor
- Grundlagen des Turnaround-Managements-Prozesses (Grobkonzept und Sofortmaßnahmen)
- Finanzmanagement in Krisenzeiten - Liquiditätssteuerung und Finanzierung
- Maßnahmen zur Sicherung der Zahlungsfähigkeit (Liquiditäts-, Ertrags- und Kapitalmaßnahmen)
Effiziente Turnaround und Restrukturierungswerkzeuge in der Bankpraxis
Lernziele
Sie lernen grundsätzliche Restrukturierungsmöglichkeiten eines Unternehmens kennen und diskutieren die präventive Restrukturierung gemäß StaRuG bei drohender Zahlungsunfähigkeit.
Inhalte
- Instrumentenkoffer in der Krise
- Außergerichtliche und gerichtliche Sanierungsinstrumente, Forderungsverzicht
- Leistungs- und finanz- wirtschaftliche Restrukturierungsmaßnahmen
- Grundlagen, Restrukturierungsplan als Basis für Gläubigerverhandlungen, Frühwarn- und Planungssystem, (Herausforderungen StaRUG und erste Erfahrungswerte)
Argumentationshilfen für Krisen-Gespräche mit Intensivbetreuungs- und Problemkrediten
Lernziele
Sie lernen Möglichkeiten kennen, um in schwierigen Kundengesprächen sinnvolle Lösungen für Unternehmen als auch das Kreditinstitut zu erreichen.
Inhalte
- Restrukturierungsmoderation: Gesprächsführung (spezieller/besonderer) Kunden in der Intensivbetreuung & Problemkreditbearbeitung
- Ansätze zur Verhinderung von Bonitätsverschlechterungen & Insolvenzen durch Mediation
- Besondere Fallkonstellationen & Fragestellungen der Teilnehmer
- Kommunikation in der Krise
Praxisorientierte Case-Study nach den Seminartagen
Nach Abschluss der intensiven Seminartage erhalten Sie eine praxisorientierte Case-Study. Diese wird Ihnen am letzten Seminartag ausgehändigt. Für die Bearbeitung haben Sie vier Wochen Zeit. Der Umfang sollte 15 bis 18 DIN A4 Seiten (ohne Deckblatt, Grafiken und Schaubilder etc.) umfassen.
Mündliche Verteidigung
Nach Abgabe der Case-Study findet eine mündliche Verteidigung (40 Minuten) statt. In dieser Präsentation stellen Sie Ihre Ergebnisse ausgewählter Fragen vor und verteidigen Ihre Lösungsansätze vor dem Prüfungsausschuss.
Inhalt
Unternehmen in der Krise
Lernziele
Versteckte und offene Haftungsrisiken aus Gläubigersicht kennen und den Umgang daraus ableiten. Der Schwerpunkt dieses Moduls liegt auf den rechtlichen Grundkenntnissen aus Sicht von Banken und sonstigen Gläubigern im Umgang mit Unternehmen in Schwierigkeiten, d.h. in der Intensivbetreuung und im vorinsolvenzlichen Umfeld.
Inhalte
- Umgang mit dem Schuldner und rechtliche Risiken aus Gläubigersicht
- Analyse der Gläubigersituation - Exkurs zur Sicherheitenpoolbildung und -vertrag
- Wesentliche Aspekte bei der Fortbestehens- und Fortführungsanalyse und Sanierungsfähigkeit
- Rechtliche Situation: Betreuer der Bank gegenüber dem Kunden
- Rechtliche Grundkenntnisse: Umgang mit Unternehmen in der Intensivbetreuung und vor der Insolvenz
- Präventive Restrukturierung: StaRuG – Stabilisierungs- und Restrukturierungsrahmen für Unternehmen bei drohender Zahlungsunfähigkeit
- Sicherungsrechte und deren Durchsetzun
- Rangfolge der Gläubiger im Insolvenzverfahren
- Rolle des Insolvenzverwalters und Gläubigers in der Insolvenz
- Qualität der unterschiedlichen Kreditsicherheiten
- Rolle der Bankmitarbeiter und faktische Geschäftsführung durch die Bank
- Haftungsrisiken für Bank-/Institutsmitarbeiter*innen
- Das Sanierungskonzept (Anforderungen, Bestandteile und Instrumente)
- Prüfung des Sanierungskonzepts und Beurteilung der Sanierungsfähigkeit (Maßnahmenplan)
- Einzelheiten zu IdW S6, IdW S11 und IBR (Independent Business Review)
Unternehmen in der Insolvenz
Lernziele
Funktionsweise des Insolvenzverfahrens (und der versch. Varianten) kennen und Handlungsoptionen für den Gläubiger ableiten.
Inhalte
- Umgang mit Schuldner, Insolvenzverwaltern und anderen Geldgebern – rechtliche Risiken aus Gläubigersicht
- Rechtliche Grundkenntnisse:
- Grundkenntnisse zum Insolvenzverfahren allgemein, Umgang mit Unternehmen in der Insolvenz, Kenntnisse der insolvenzrechtlichen Instrumentarien für Unternehmen (Regelinsolvenz, Eigenverwaltung, Schutzschirmverfahren, Insolvenzplan)
- Verfahrensbeteiligte
- Rolle der Gläubiger im Insolvenzverfahren
- Praxisbeispiele
- Übungsfall (Case Study)
Aktuelle Aufsichtsrechtliche Anforderungen
Lernziele
Sie erhalten einen Überblick der aktuellen regulatorischen Situation hinsichtlich der Anforderungen an die Intensivbetreuung von kritischen Kreditengagements. Weiterhin betrachten Sie Maßnahmen zum Management der notleidenden Risikopositionen (Identifikation von problembehafteten Engagements und Gegensteuerungsmaßnahmen) vor dem Hintergrund der Ausführungen der EZB im NPL-Leitfaden sowie der MaRisk, auch zur Definition einer Forbearance-Strategie und deren operative Umsetzung.
Inhalte
- Kreditgewährung erfordert „Zukunftsorientierung“ gemäß MaRik und EBA- Leitlinien
- MaRisk – Bedeutung des Risikomanagements (Risikotragfähigkeit, Risikokultur, Risikoprofil)
- Risikomanagement unter Berücksichtigung Erwarteter Verluste (Expected Loss-Modell)
- Management von Adressenausfallrisiken gemäß MaRisk und EBA-Leitlinien – Principles for the Management of Credit Risk / Governance für die Kreditvergabe und Überwachung
- Verfahren zur Kreditvergabe und laufende Überwachung des Kreditrisikos und der Kreditengagements
- Agiles Risikomanagement (Identifizierung von problembehafteten Engagements) – Identifikation der Risikopotenziale und Gegensteuerungsmaßnahmen – Risikofrüherkennungsprozess und aufsichtsrechtliche Rahmenbedingungen
- Watch-List“, KRI Key Risk Indicators, Intensivbetreuung und Forbearance und aktuelle aufsichtsrechtliche Vorgaben
- Management notleidender Risikopositionen (NPL-Leitfaden der EZB, Forbearance-Maßnahmen, EBA-Leitlinie zu NPE)
- Grundlagen der Problemkreditbearbeitung
- Grundlagen Insolvenzordnung (Zahlungsunfähigkeit, Drohende Zahlungsunfähigkeit, Überschuldung, Fortführungsprognose) – Einführung
- aufsichtsrechtliche Eigenmittelunterlegung
Risikofrüherkennung / falsche Covenants – frühzeitig gegensteuern
Lernziele
Sie können Krisensymptome und deren Ursachen erkennen sowie die Krisenstadien und die typischen Verläufe einer Unternehmenssituation beurteilen. Weiterhin beschäftigen Sie sich mit der qualitativen Analyse von Geschäftsmodellen und den strategischen Erfolgsfaktoren von Unternehmen in Ergänzung der quantitativen Kennzahlenorientierung. Sie sind in der Lage, Covenants auf deren Geeignetheit für das Geschäftsmodell des Kunden zu beurteilen und Covenantbrüche auf die tatsächliche Gesamtsituation des Unternehmens abzustellen.
Inhalte
- Unterjährige Zahlungen mit Planungen vergleichen
- Ausgewählte Kennzahlen aus unterjährigen zahlen nutzen
- Integrierte Analyse der KDF - Aufbau, Analyse und Interpretation von Kapitalflussrechnungen (Grundstruktur Cashflow-Rechnung, Operativer Cashflow, Investitions-Cashflow, Finanzierungs-Cashflow)
- Operativer Cashflow als zentrale KDF-Quelle - Krisenfrühwarnsignale im Cash Flow erkennen/deuten
- Working Capital Management - Messung und Benchmarking von Effizienz- und Wachstumseffekten
- Analyse Cash-Conversion-Cycle und Stellschrauben für Liquiditätsfreisetzung
- Auslastung Kapitaldienstgrenze - Verschuldungskapazität (Debt Capacity)
- Kennzahlen zur KDF im internationalen Kontext (Financial-Ratios zur KDF, Coverage-Ratios zur Verschuldungskapazität, Payback-Ratio)
- Arten von Covenants – Covenants (aus Gläubigersicht) sinnvoll nutzen und auf das Geschäftsmodell des Schuldners anpassen – Covenantbrüche sinnvoll nutzen
Notleidende Kredite und Strategien zur Wiedererreichung der KDF
Lernziele
Sie können anhand eines ausgewählten Praxisfalls die Risikosituation eines Unternehmens analysieren und den Umgang mit unterschiedlichen Krisenphasen bewerten. Weiterhin befassen Sie sich mit den Frühwarn- und Krisenindikatoren im Bankenkreditmonitoring und lernen Maßnahmen zur Sicherstellung der Zahlungsfähigkeit und Unternehmensbonität kennen.
Inhalte
- Analyse des Risikoberichts und Risikomanagementsystems (Risikomanagementkreislauf, Risikoarten, Risk Mitigation)
- Analyse Krisenursachen und -verlauf (Krisenphasen, Stufen der Fortführungsprognose)
- Früherkennung von Unternehmenskrisen sowie Indikatoren (Umgang mit unterschiedlichen Krisenphasen, u. a. Stakeholder-, Strategie-, Produkt/-Absatz-, Erfolgs- und Liquiditätskrise - „Schlüsselratios“ frühe/späte Krisenphasen)
- Frühwarn- und Krisenindikatoren (FWI) - Verwendung FWI im Banken- Kreditmonitoring, Krisenprävention, Financial Covenants
- Banken und Finanzierer in der Krise“ - Haftungsrisiken der Bank
- Forbearance-Maßnahmen kurz- und langfristig (“UTP Unlikely to pay”) - Strategien im Bankensektor
- Grundlagen des Turnaround-Managements-Prozesses (Grobkonzept und Sofortmaßnahmen)
- Finanzmanagement in Krisenzeiten - Liquiditätssteuerung und Finanzierung
- Maßnahmen zur Sicherung der Zahlungsfähigkeit (Liquiditäts-, Ertrags- und Kapitalmaßnahmen)
Effiziente Turnaround und Restrukturierungswerkzeuge in der Bankpraxis
Lernziele
Sie lernen grundsätzliche Restrukturierungsmöglichkeiten eines Unternehmens kennen und diskutieren die präventive Restrukturierung gemäß StaRuG bei drohender Zahlungsunfähigkeit.
Inhalte
- Instrumentenkoffer in der Krise
- Außergerichtliche und gerichtliche Sanierungsinstrumente, Forderungsverzicht
- Leistungs- und finanz- wirtschaftliche Restrukturierungsmaßnahmen
- Grundlagen, Restrukturierungsplan als Basis für Gläubigerverhandlungen, Frühwarn- und Planungssystem, (Herausforderungen StaRUG und erste Erfahrungswerte)
Argumentationshilfen für Krisen-Gespräche mit Intensivbetreuungs- und Problemkrediten
Lernziele
Sie lernen Möglichkeiten kennen, um in schwierigen Kundengesprächen sinnvolle Lösungen für Unternehmen als auch das Kreditinstitut zu erreichen.
Inhalte
- Restrukturierungsmoderation: Gesprächsführung (spezieller/besonderer) Kunden in der Intensivbetreuung & Problemkreditbearbeitung
- Ansätze zur Verhinderung von Bonitätsverschlechterungen & Insolvenzen durch Mediation
- Besondere Fallkonstellationen & Fragestellungen der Teilnehmer
- Kommunikation in der Krise
Praxisorientierte Case-Study nach den Seminartagen
Nach Abschluss der intensiven Seminartage erhalten Sie eine praxisorientierte Case-Study. Diese wird Ihnen am letzten Seminartag ausgehändigt. Für die Bearbeitung haben Sie vier Wochen Zeit. Der Umfang sollte 15 bis 18 DIN A4 Seiten (ohne Deckblatt, Grafiken und Schaubilder etc.) umfassen.
Mündliche Verteidigung
Nach Abgabe der Case-Study findet eine mündliche Verteidigung (40 Minuten) statt. In dieser Präsentation stellen Sie Ihre Ergebnisse ausgewählter Fragen vor und verteidigen Ihre Lösungsansätze vor dem Prüfungsausschuss.
Inhalt
Unternehmen in der Krise
Lernziele
Versteckte und offene Haftungsrisiken aus Gläubigersicht kennen und den Umgang daraus ableiten. Der Schwerpunkt dieses Moduls liegt auf den rechtlichen Grundkenntnissen aus Sicht von Banken und sonstigen Gläubigern im Umgang mit Unternehmen in Schwierigkeiten, d.h. in der Intensivbetreuung und im vorinsolvenzlichen Umfeld.
Inhalte
- Umgang mit dem Schuldner und rechtliche Risiken aus Gläubigersicht
- Analyse der Gläubigersituation - Exkurs zur Sicherheitenpoolbildung und -vertrag
- Wesentliche Aspekte bei der Fortbestehens- und Fortführungsanalyse und Sanierungsfähigkeit
- Rechtliche Situation: Betreuer der Bank gegenüber dem Kunden
- Rechtliche Grundkenntnisse: Umgang mit Unternehmen in der Intensivbetreuung und vor der Insolvenz
- Präventive Restrukturierung: StaRuG – Stabilisierungs- und Restrukturierungsrahmen für Unternehmen bei drohender Zahlungsunfähigkeit
- Sicherungsrechte und deren Durchsetzun
- Rangfolge der Gläubiger im Insolvenzverfahren
- Rolle des Insolvenzverwalters und Gläubigers in der Insolvenz
- Qualität der unterschiedlichen Kreditsicherheiten
- Rolle der Bankmitarbeiter und faktische Geschäftsführung durch die Bank
- Haftungsrisiken für Bank-/Institutsmitarbeiter*innen
- Das Sanierungskonzept (Anforderungen, Bestandteile und Instrumente)
- Prüfung des Sanierungskonzepts und Beurteilung der Sanierungsfähigkeit (Maßnahmenplan)
- Einzelheiten zu IdW S6, IdW S11 und IBR (Independent Business Review)
Unternehmen in der Insolvenz
Lernziele
Funktionsweise des Insolvenzverfahrens (und der versch. Varianten) kennen und Handlungsoptionen für den Gläubiger ableiten.
Inhalte
- Umgang mit Schuldner, Insolvenzverwaltern und anderen Geldgebern – rechtliche Risiken aus Gläubigersicht
- Rechtliche Grundkenntnisse:
- Grundkenntnisse zum Insolvenzverfahren allgemein, Umgang mit Unternehmen in der Insolvenz, Kenntnisse der insolvenzrechtlichen Instrumentarien für Unternehmen (Regelinsolvenz, Eigenverwaltung, Schutzschirmverfahren, Insolvenzplan)
- Verfahrensbeteiligte
- Rolle der Gläubiger im Insolvenzverfahren
- Praxisbeispiele
- Übungsfall (Case Study)
Aktuelle Aufsichtsrechtliche Anforderungen
Lernziele
Sie erhalten einen Überblick der aktuellen regulatorischen Situation hinsichtlich der Anforderungen an die Intensivbetreuung von kritischen Kreditengagements. Weiterhin betrachten Sie Maßnahmen zum Management der notleidenden Risikopositionen (Identifikation von problembehafteten Engagements und Gegensteuerungsmaßnahmen) vor dem Hintergrund der Ausführungen der EZB im NPL-Leitfaden sowie der MaRisk, auch zur Definition einer Forbearance-Strategie und deren operative Umsetzung.
Inhalte
- Kreditgewährung erfordert „Zukunftsorientierung“ gemäß MaRik und EBA- Leitlinien
- MaRisk – Bedeutung des Risikomanagements (Risikotragfähigkeit, Risikokultur, Risikoprofil)
- Risikomanagement unter Berücksichtigung Erwarteter Verluste (Expected Loss-Modell)
- Management von Adressenausfallrisiken gemäß MaRisk und EBA-Leitlinien – Principles for the Management of Credit Risk / Governance für die Kreditvergabe und Überwachung
- Verfahren zur Kreditvergabe und laufende Überwachung des Kreditrisikos und der Kreditengagements
- Agiles Risikomanagement (Identifizierung von problembehafteten Engagements) – Identifikation der Risikopotenziale und Gegensteuerungsmaßnahmen – Risikofrüherkennungsprozess und aufsichtsrechtliche Rahmenbedingungen
- Watch-List“, KRI Key Risk Indicators, Intensivbetreuung und Forbearance und aktuelle aufsichtsrechtliche Vorgaben
- Management notleidender Risikopositionen (NPL-Leitfaden der EZB, Forbearance-Maßnahmen, EBA-Leitlinie zu NPE)
- Grundlagen der Problemkreditbearbeitung
- Grundlagen Insolvenzordnung (Zahlungsunfähigkeit, Drohende Zahlungsunfähigkeit, Überschuldung, Fortführungsprognose) – Einführung
- aufsichtsrechtliche Eigenmittelunterlegung
Risikofrüherkennung / falsche Covenants – frühzeitig gegensteuern
Lernziele
Sie können Krisensymptome und deren Ursachen erkennen sowie die Krisenstadien und die typischen Verläufe einer Unternehmenssituation beurteilen. Weiterhin beschäftigen Sie sich mit der qualitativen Analyse von Geschäftsmodellen und den strategischen Erfolgsfaktoren von Unternehmen in Ergänzung der quantitativen Kennzahlenorientierung. Sie sind in der Lage, Covenants auf deren Geeignetheit für das Geschäftsmodell des Kunden zu beurteilen und Covenantbrüche auf die tatsächliche Gesamtsituation des Unternehmens abzustellen.
Inhalte
- Unterjährige Zahlungen mit Planungen vergleichen
- Ausgewählte Kennzahlen aus unterjährigen zahlen nutzen
- Integrierte Analyse der KDF - Aufbau, Analyse und Interpretation von Kapitalflussrechnungen (Grundstruktur Cashflow-Rechnung, Operativer Cashflow, Investitions-Cashflow, Finanzierungs-Cashflow)
- Operativer Cashflow als zentrale KDF-Quelle - Krisenfrühwarnsignale im Cash Flow erkennen/deuten
- Working Capital Management - Messung und Benchmarking von Effizienz- und Wachstumseffekten
- Analyse Cash-Conversion-Cycle und Stellschrauben für Liquiditätsfreisetzung
- Auslastung Kapitaldienstgrenze - Verschuldungskapazität (Debt Capacity)
- Kennzahlen zur KDF im internationalen Kontext (Financial-Ratios zur KDF, Coverage-Ratios zur Verschuldungskapazität, Payback-Ratio)
- Arten von Covenants – Covenants (aus Gläubigersicht) sinnvoll nutzen und auf das Geschäftsmodell des Schuldners anpassen – Covenantbrüche sinnvoll nutzen
Notleidende Kredite und Strategien zur Wiedererreichung der KDF
Lernziele
Sie können anhand eines ausgewählten Praxisfalls die Risikosituation eines Unternehmens analysieren und den Umgang mit unterschiedlichen Krisenphasen bewerten. Weiterhin befassen Sie sich mit den Frühwarn- und Krisenindikatoren im Bankenkreditmonitoring und lernen Maßnahmen zur Sicherstellung der Zahlungsfähigkeit und Unternehmensbonität kennen.
Inhalte
- Analyse des Risikoberichts und Risikomanagementsystems (Risikomanagementkreislauf, Risikoarten, Risk Mitigation)
- Analyse Krisenursachen und -verlauf (Krisenphasen, Stufen der Fortführungsprognose)
- Früherkennung von Unternehmenskrisen sowie Indikatoren (Umgang mit unterschiedlichen Krisenphasen, u. a. Stakeholder-, Strategie-, Produkt/-Absatz-, Erfolgs- und Liquiditätskrise - „Schlüsselratios“ frühe/späte Krisenphasen)
- Frühwarn- und Krisenindikatoren (FWI) - Verwendung FWI im Banken- Kreditmonitoring, Krisenprävention, Financial Covenants
- Banken und Finanzierer in der Krise“ - Haftungsrisiken der Bank
- Forbearance-Maßnahmen kurz- und langfristig (“UTP Unlikely to pay”) - Strategien im Bankensektor
- Grundlagen des Turnaround-Managements-Prozesses (Grobkonzept und Sofortmaßnahmen)
- Finanzmanagement in Krisenzeiten - Liquiditätssteuerung und Finanzierung
- Maßnahmen zur Sicherung der Zahlungsfähigkeit (Liquiditäts-, Ertrags- und Kapitalmaßnahmen)
Effiziente Turnaround und Restrukturierungswerkzeuge in der Bankpraxis
Lernziele
Sie lernen grundsätzliche Restrukturierungsmöglichkeiten eines Unternehmens kennen und diskutieren die präventive Restrukturierung gemäß StaRuG bei drohender Zahlungsunfähigkeit.
Inhalte
- Instrumentenkoffer in der Krise
- Außergerichtliche und gerichtliche Sanierungsinstrumente, Forderungsverzicht
- Leistungs- und finanz- wirtschaftliche Restrukturierungsmaßnahmen
- Grundlagen, Restrukturierungsplan als Basis für Gläubigerverhandlungen, Frühwarn- und Planungssystem, (Herausforderungen StaRUG und erste Erfahrungswerte)
Argumentationshilfen für Krisen-Gespräche mit Intensivbetreuungs- und Problemkrediten
Lernziele
Sie lernen Möglichkeiten kennen, um in schwierigen Kundengesprächen sinnvolle Lösungen für Unternehmen als auch das Kreditinstitut zu erreichen.
Inhalte
- Restrukturierungsmoderation: Gesprächsführung (spezieller/besonderer) Kunden in der Intensivbetreuung & Problemkreditbearbeitung
- Ansätze zur Verhinderung von Bonitätsverschlechterungen & Insolvenzen durch Mediation
- Besondere Fallkonstellationen & Fragestellungen der Teilnehmer
- Kommunikation in der Krise
Praxisorientierte Case-Study nach den Seminartagen
Nach Abschluss der intensiven Seminartage erhalten Sie eine praxisorientierte Case-Study. Diese wird Ihnen am letzten Seminartag ausgehändigt. Für die Bearbeitung haben Sie vier Wochen Zeit. Der Umfang sollte 15 bis 18 DIN A4 Seiten (ohne Deckblatt, Grafiken und Schaubilder etc.) umfassen.
Mündliche Verteidigung
Nach Abgabe der Case-Study findet eine mündliche Verteidigung (40 Minuten) statt. In dieser Präsentation stellen Sie Ihre Ergebnisse ausgewählter Fragen vor und verteidigen Ihre Lösungsansätze vor dem Prüfungsausschuss.




