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Frankfurt am Main, 24.06.2020 12:00:00

„Life of a Private Equity Professional from a Female Perspective” lautete das Thema einer englischsprachigen Online-Veranstaltung des Frankfurt School Career Services für ihre weiblichen Studierenden. Hierfür kooperierte die Business School mit Level 20. Level 20 wurde im Jahr 2015 in Großbritannien ins Leben gerufen, mit dem Ziel, mehr Frauen für die erfolgreiche Karriere in der Private-Equity-Branche (PE) zu begeistern und sie auf ihrem Karriereweg zu unterstützen.

Eine weitere Zielsetzung ist es beispielsweise, mit Mentoring-Programmen, Netzwerk- und Informationsveranstaltungen, den Frauenanteil in leitenden Positionen in der europäischen PE-Branche um zwanzig Prozent zu erhöhen. Die Veranstaltung an der Frankfurt School war Teil dieser Bemühungen.

Martina Pfeiffer, Vertreterin DACH Level 20 und Direktorin bei Advent International, sowie Deborah Fischer, Vizepräsidentin des „Healthcare-Teams“ von Triton Partners, moderierten die Veranstaltung und beantworteten die Fragen der Studentinnen zu Job-Einstiegsvoraussetzungen, Auswirkungen der aktuellen Corona-Krise auf die Branche bis hin zu Work-Life-Balance.

Vorherige Erfahrung im Investment Banking erforderlich?

Beide Frauen stimmten darin überein, dass Arbeitserfahrungen im Investment Banking (IB) hilfreich seien, um in der PE-Branche einzusteigen, aber nicht der einzige Weg dorthin seien. Die PE-Teams sind kleiner als im IB. Fachwissen und spezifische Kompetenzen, etwa zu Modellierung oder Sales-Know-how, werden erwartet.

PE-Firmen in Deutschland benötigen fundierte Deutschkenntnisse!

Praktika in PE können auch in Deutschland in englischer Sprache absolviert werden. Allerdings sollten Studierende ihr erstes Praktikum nicht zwangsweise in PE absolvieren, denn die Unternehmen würden Praktikanten gerne im Anschluss einstellen. Daher bietet es sich für Studierende an, in einem ersten Praktikum außerhalb von PE (etwa im IB) schon mal Erfahrungen zu sammeln.

Für den Berufseinstieg erwarten PE-Firmen in Deutschland gute Deutschkenntnisse. So sollten internationale Studierende, die in Deutschland in die PE-Branche einsteigen wollen, die Sprache unbedingt lernen.

PE-Branche auf der Suche nach weiblichen Talenten!

Beiden Rednerinnen ermutigten die Teilnehmerinnen, sich intensiv mit der PE-Branche auseinanderzusetzen und sich dann zu bewerben. Viele PE-Firmen sind händeringend auf der Suche nach weiblichen Talenten; diese Chance sollten Frankfurt School-Studierende nutzen; sie seien hervorragend vorbereitet, um in der Branche erfolgreich zu sein.

Einen ausführlichen Nachbericht finden Sie auf der englischsprachigen Website: https://www.frankfurt-school.de/en/home/newsroom/news/2020/Juni/private-equity-branche-frauen