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Frankfurt am Main, 05.11.2020 12:00:00

Im Rahmen der InsuResilience Global Partnership, der globalen Partnerschaft für Risikofinanzierung und -versicherung für Klima- und Katastrophenrisiken, werden unter anderem Politikempfehlungen für Versicherungsmärkte in Entwicklungsländern entwickelt, um den Einsatz von Versicherungslösungen für Klimarisiken auszuweiten. Mit der Vision 2025 hat sich die Partnerschaft das ehrgeizige Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2025 zusätzlich 500 Millionen Menschen in Entwicklungsländern gegen Verluste durch extreme Wetterereignisse abzusichern.

Der InsuResilience Solutions Fund (ISF) stellt ein zentrales Umsetzungsprogramm der InsuResilience Global Partnership dar. Im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) hat die KfW Entwicklungsbank den ISF eingerichtet und finanziert, um die Resilienz gegen die Auswirkungen des Klimawandels und von Naturkatastrophen auf der Mikro-, Meso- und Makroebene zu stärken. Der ISF fördert die Entwicklung innovativer und nachhaltiger Versicherungslösungen gegen Klimarisiken, die auf die Bedürfnisse von Haushalten, kleinen und mittleren Unternehmen, humanitären Organisationen und Regierungen in den vom Klimawandel betroffenen Entwicklungs- und Schwellenländern zugeschnitten sind. Dadurch erhöht der ISF die Resilienz armer und vulnerabler Menschen gegenüber extremen Wetterereignissen wie Überschwemmungen, Wind/Sturm, starkem Regen, Dürre oder Kälteperioden.

Seit seiner Gründung im Jahr 2019 hat der ISF bereits vier Aufrufe zur Einreichung von Vorschlägen (Calls for Proposals) veröffentlicht, die weltweites Interesse im privaten und öffentlichen Sektor sowie in der Zivilgesellschaft hervorgerufen haben. Bis heute hat der Fonds über 120 Anträge zur Ko-finanzierung der Produktentwicklung innovativer Versicherungslösungen für Klimarisiken erhalten. Bislang wurden bereits sechs Zuschussvereinbarungen zur Unterstützung der Produktentwicklung unterzeichnet, die von Lateinamerika bis Südostasien reichen.

Professor Dr. Nils Stieglitz, Präsident der Frankfurt School, unterzeichnet den Vertrag für die zweite Phase.

Professor Dr. Nils Stieglitz, Präsident der Frankfurt School, unterzeichnet den Vertrag für die zweite Phase.

Die Verlängerung der Kooperationsvereinbarung zwischen der KfW und der Frankfurt School of Finance & Management und die Vertragsunterzeichnung für die zweite Phase ermöglichen es dem ISF, seine Förder- und Forschungsaktivitäten fortzusetzen. Mit seinem starken Fokus auf Partnerschaften geht das Konzept des ISF auf die tatsächlichen Bedürfnisse und die Unterstützung ein, die erforderlich sind, um die von Klima- und Naturkatastrophen betroffenen Menschen besser zu schützen.