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Diana Hartmann ist Absolventin des ersten B.A.-Jahrgangs und hat das Studium im August 2017 abgeschlossen. Vor und während des Studiums war sie als Privatkundenberaterin in verschiedenen Sparkassen tätig. Ende 2016 wechselte sie zur CP Consultingpartner AG in Köln, die sowohl vertriebsunterstützende als auch aufsichtsrechtliche Beratungsdienstleistungen für Banken anbietet.

Was reizt Sie besonders an Ihrer neuen Aufgabe?

Als Consultant schätze ich am meisten die große Vielfalt an Projektinhalten und die Chance mich „on the job“ ununterbrochen weiterzuentwickeln. Ich mag es sehr, unterwegs zu sein und viele Menschen mit den unterschiedlichsten Hintergründen und vielfältigen beruflichen Positionen kennen zu lernen.

Für mich persönlich war und ist dieser Wechsel mein beruflicher Hauptgewinn. Nun kann ich die Erfahrung aus meiner langjährigen Vertriebstätigkeit, kombiniert mit dem theoretischen Wissen, aus dem Studium gezielt anwenden.

Wie sieht Ihr Arbeitsalltag aus?

Als Consultant richtet sich der Arbeitsalltag nach den aktuellen Projekten, welche erfreulicherweise bei meinem Arbeitgeber inhaltlich sehr breit gestreut und mit immer neuen Anforderungen und Einsatzorten verbunden sind. Aktuell arbeite ich intensiv in einem über mehrere Monate laufenden Projekt. In der Regel sind wir bei CP BAP jedoch in kurz- bis mittelfristigen Projekten tätig und betreuen unsere Klienten an 3-4 Tagen in der Woche vor Ort. 1-2 Tage dienen der Themenentwicklung und dem aktiven Austausch unter den Kollegen in unserem Office in Köln.

Direkt nach meinem Einstieg führte ich anhand eines von CP BAP selbstentwickelten Tools die Vorbereitung für Beratungsgespräche durch, in denen Vorstände von Banken bei Ihrer Vertriebsplanung für das kommende Jahr unterstützt werden. Der Schwerpunkt lag dabei auf der Marktpotenzialanalyse des Geschäftsgebietes. Viele der Gespräche wurden von mir begleitet, sodass ich erste Luft im Alltag eines Consultants schnuppern konnte.

Derzeit arbeite ich in einem großen Projektteam in einem Rechenzentrum und lerne die Welt des Kernbanksystems kennen. Konkret gestalte ich neue Prozesse, setze gesetzliche Vorgaben um und entwickle die bestehenden Prozesse weiter – das Schreiben von fachlichen Spezifikationen, die Erstellung eines Projektplans sowie Testabläufe und natürlich auch die Vorbereitung und Durchführung einer Abnahme durch die Banken gehören dabei zu meinen Aufgaben. Ich bleibe stets in regem Austausch mit den Endabnehmern (Banken), den gesetzlichen Aufsichtsbehörden, übergeordneten Institutionen und den technischen Entwicklern. Es ist spannend und zufriedenstellend eine Aufgabe wahrzunehmen, bei der ich täglich Neues lernen kann.

Inwiefern hat Sie das Studium auf die Anforderungen in Ihrer heutigen Position vorbereitet? Was war besonders nützlich?

Das Bachelor Studium hat mir zum einen den Eintritt in diesen Beruf ermöglicht; Gleichzeitig erleichtert es mir durch das breite Spektrum des Gelernten immer wieder den Einstieg bei neuen Projekten und Themen.
Meine Bachelor Thesis konnte ich – ganz frei nach meinem Interesse und unabhängig meines bisherigen Werdegangs – zu einem aufsichtsrechtlichen Thema schreiben und dabei Einblicke in ein Projekt bekommen, das die von mir theoretisch ausgearbeiteten Inhalte praktisch angewandt hat.

Gut war auch, dass der Arbeitgeberwechsel während des Studiums kein Problem für die Weiterführung des Studiums war, da das Bachelor-Programm an verschiedenen Standorten angeboten wird. Ich konnte mein letztes Semester ohne Probleme in Düsseldorf absolvieren und habe dabei noch viele weitere tolle Kontakte zu Kommilitonen knüpfen können.

Wenn Sie heute zurückdenken an die eigene Studienzeit, was können Sie jetzigen Studierenden der Frankfurt School mit auf dem Weg geben?

Liebe Studierende, das Bachelor Studium der Frankfurt School bietet Ihnen die Möglichkeit, alle Bereiche einer Bank kennen zu lernen. Nutzen Sie die Chance im direkten Austausch mit den exzellenten Dozenten, welche die Theorie mit deren umfangreichen praktischen Erfahrungen abrunden. Bereiten Sie sich (ein wenig) auf den Unterricht vor und stellen Sie so viele Fragen wie möglich.

Des Weiteren empfehle ich Ihnen ein Netzwerk aufzubauen – dies kann innerhalb Ihrer Unterrichtsklasse sein; sollte aber auch darüber hinausgehen. Sie haben bundesweit viele interessante Kommilitonen – und sehr gut etablierte Dozenten. Nutzen Sie Ihre Chance auf das gratis „Vitamin B“.