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2013 schloss Francesco Pisani das Master of Finance-Studium an der Frankfurt School of Finance & Management ab. Neben dem Studium arbeitete er bei der FERI Trust GmbH in Bad Homburg im Bereich Private Equity. Francesco wuchs in Italien auf und machte seinen Bachelorabschluss in BWL an der Universitá la Sapienza di Roma und seinen ersten Master in Economics and Management an der LUISS Guido Carli in Rom.

Je internationaler, desto besser - so scheint Ihr Motto zu lauten, wenn man sich Ihre bisherige Ausbildungslaufbahn und Arbeitserfahrung anschaut. War das das ausschlaggebende Kriterium warum Sie beschlossen, an der Frankfurt School zu studieren?

Es war auf jeden Fall ein wichtiger Punkt. Nach meinem Masterabschluss habe ich einige Monate in verschiedenen europäischen Ländern verbracht und die jeweiligen Sprachen gelernt: Ich war in England, Frankreich und Spanien. Danach stand Deutschland auf meiner Liste, wo ich mein zweites, vertiefendes Masterstudium absolvieren wollte. Da Frankfurt auch außerhalb des Landes als Finanzplatz des Landes gilt und die Frankfurt School einen guten Ruf hat, entschied ich mich für das „Master of Finance“-Programm hier. Die Internationalität des Programms hat es für mich natürlich einfacher gemacht, mich einzuleben. Ein weiteres Entscheidungskriterium war die Möglichkeit an der Frankfurt School neben dem Studium zu arbeiten.

Welche Erwartungen hatten Sie an das Programm vor Studienbeginn? Wurden diese erfüllt?

Ehrlich gesagt bin ich nicht mit konkreten Erwartungen in das Studium gegangen und wurde positiv überrascht. Die Professorinnen und Professoren kennen sich auf ihrem jeweiligen Fachgebiet sehr gut aus und können dieses Wissen gut vermitteln. Außerdem nehmen sie sich auch außerhalb der Vorlesungen viel Zeit für die Studierenden. Die Kommilitoninnen und Kommilitonen waren ebenfalls sehr offen und freundlich, was hilfreich war, weil wir viel in Gruppen arbeiten mussten. Besonders spannend war es die vielen internationalen Studierenden und ihre Kulturen kennenzulernen.

Haben Sie viel voneinander gelernt?

Natürlich! Ich habe sehr viel aus dem Studium und von meinen Kommilitonen mitgenommen. Man will ja immer besser werden, deshalb versuche ich die Eigenschaften, die ich bei anderen Menschen gut finde auch selbst umzusetzen. Ich bewundere zum Beispiel die deutsche Arbeitsmentalität und bemühe mich ebenfalls strukturiert, gewissenhaft und überlegt bei der Arbeit vorzugehen. Trotzdem will ich auch meine italienische Entspanntheit nicht verlieren.

Was ist Ihre schönste Erinnerung an die Studienzeit an der Frankfurt School?

Eindeutig der Zusammenhalt zwischen den Studierenden. Ich erinnere mich zum Beispiel gern an unsere Gruppenarbeiten und das Engagement der Teammitglieder. Nicht selten haben wir auch die Nächte durchgemacht, um noch die Präsentation für den nächsten Tag vorzubereiten. Das Auslandssemester war ebenfalls eine tolle Erfahrung. Ich war in China und konnte einen Einblick in eine sehr interessante Kultur gewinnen. Und ich muss sagen: Chinesisch ist einfacher zu lernen als Deutsch.

Nachdem Sie schon Englisch, Französisch und Spanisch gelernt haben, ist es Ihnen dann noch schwer gefallen Deutsch zu lernen?

Ja! Deutsch war die schwerste Sprache, die ich bis jetzt lernen musste. Aber Motivation ist das Wichtigste. Ich bin zum Studieren und zum Arbeiten nach Deutschland gekommen, deshalb wollte ich auch Deutsch lernen. Es hat mir sehr geholfen, dass ich neben dem Studium gearbeitet habe. Außerdem habe ich Sprachkurse besucht.

In welchem Bereich möchten Sie nach dem Studium arbeiten?

Während meines Studiums habe ich bei der FERI Trust GmbH in Bad Homburg im Private Equity Bereich gearbeitet, wo ich für Due Diligence, Team Analysis und Performance Evaluierung zuständig war. Es hat mir Spaß gemacht und ich habe sehr viel gelernt. Ich würde auch später gern in diesem oder in einem damit verbundenen Bereich arbeiten, bevorzugt in Frankfurt.

Was ist Ihr Lebensmotto?

Es ist nicht direkt ein Lebensmotto, aber ich finde, dass es jeden Tag viel zu entdecken, viel zu lernen gibt. Dafür sollte man offen bleiben.

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