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Yihan Wang hat 2013 den Master of International Business (MIB) an der Frankfurt School of Finance & Management abgeschlossen. Seinen Bachelor in Wirtschaftswissenschaften hat der in Wuhan, China, geborenen Alumnus 2011 an der Nanjing University, absolviert. Seit 2014 forscht er PHD Student am Department of International Business an der HEC Montréal. Seine Schwerpunkte beinhalten ‘comparative corporate governance’, ‘economic geography’ und ‘creative economy’.

Wieso hast du dich nach deinem Master in International Business für eine Promotion entschieden?

Meine Entscheidung für die Promotion hat sich schon seit ein paar Jahren angebahnt. Im East-West Centre for Business Studies and Cultural Science an der Frankfurt School habe schon als Werkstudent Forschungserfahrung gesammelt. International Business begeistert mich schon seit Langem als Disziplin mit vielen Facetten und Themen. In 2013 habe ich meine Master Thesis geschrieben, die von einem Professor der Frankfurt School und der HEC Montreal betreut wurde. Die erfolgreiche Thesis und Empfehlungsschreiben der beiden Betreuer waren wahrscheinlich ausschlaggebend dafür, dass ich in 2014 eine der begehrten Stellen als PhD Student an der HEC Montreal bekommen habe.

Wie hat der Master in International Business deine Karriere beeinflusst? Welche Element des Studiums waren besonders nützlich für dich?

Der MIB hat mir sowohl theoretisch als auch praktisch eine hervorragende Basis für die Promotion geboten. Meine besten Erinnerungen an den MIB sind die Exkursionen nach Genf und Brasilien. In Genf haben wir die Zentralen verschiedener internationaler Organisationen wie der WTO, dem World Economic Forum und dem roten Kreuz besucht. Die Besuche vor Ort haben mir dabei geholfen, die länderübergreifenden Strukturen und Koordinationsmechismen besser zu verstehen. In 2012 habe ich mit der MIB-Gruppe, die einen Südamerika Schwerpunkt hatte, eine Reise nach Brasilien gemacht. Das war eine fantastische Erfahrung. Denn durch verschiedene Company Visits haben wir viel über das Land und seine Wirtschaft gelernt – und wir hatten natürlich auch eine Menge Spaß. An der Frankfurt School habe ich außerdem Sprachunterricht in Spanisch und Portugiesisch genommen. Die Sprachkenntnisse haben mir geholfen, als ich ein Jahr später dann auch noch nach Mexiko, Portugal und Spanien gereist bin um meine Landes- und Sprachkenntnisse zu verbessern.

Weshalb hast du dich für den MIB an der Frankfurt School entschieden?

Bevor ich an der Frankfurt School studiert habe, war ich schon einige Male in Deutschland. Die deutsche Kultur und ihre starke Wirtschaft faszinieren mich. Als europäisches Zentrum für Handel und Finanzen, ist es ein beliebtes Ziel für Studenten der Betriebswirtschaften. Frankfurt School hebt sich dabei durch seine Standortvorteil und seine enge Verknüpfung mit der Wirtschaft aus. Da fiel mir die Entscheidung für die Frankfurt School leicht. Der MIB hat mir außerdem die Gelegenheit geboten, meine Interessen in multikulturellen Geschäftspraktiken mit meinem Hintergrund in Ökonomie zu verbinden. Das Programm hat sich definitiv ausgezahlt. Mit dem ‚MIB Schlüssel‘ habe ich den letzten Jahren schon die Türen zu mehr als 30 Länder auf vier Kontinenten geöffnet.

Wie alt warst du, als du nach Deutschland gekommen bist und was waren einige der Herausforderungen, die du gemeistert hast?

Zum ersten Mal war ich 2009 als Austauschstudent in Frankreich. 2010 habe ich ein Sommersemester an der Humboldt Universität verbracht. Im Anschluss habe ich noch verschiedene Orte in Europa besucht, auch Frankfurt. Ich hatte also schon einige „Deutschlanderfahrung“ bevor ich an der Frankfurt School mit dem Studien begonnen habe. Wie für die meisten internationalen Studenten war di deutsche Sprache auch für mich zu Beginn eine Herausforderung. Ich habe regelmäßig Unterricht genommen. Obwohl ich dort ein fortgeschrittenes Niveau erreicht habe, sah es im wahren Leben doch oft noch anders aus. und ein fortgeschrittenes Niveau erreicht. Allerdings sieht es im wahren Leben doch manchmal anders aus. Auch kulturelle Unterschiede machen sich in Alltagssituationen bemerkbar. Wenn es etwa im Unterricht um deutsche Finanz- oder Managementpraktiken ging, konnten die deutschen Studierenden leicht auf ihre Berufserfahrungen zurückgreifen. Ich brauchte mehr Fantasie, um mich in die jeweiligen Situationen hineinzuversetzen. Deutsche Studenten sind oft auch unabhängiger und direkter, wenn sie ihre Meinungen äußern. Ich und die anderen chinesischen Studenten, wir waren es gewohnt, unsere Ansprüche eher implizit zu äußern und kollektiver an eine Aufgabe heranzugehen. Trotzdem, oder vielmehr gerade wegen dieser Unterschiede habe ich an der Frankfurt School aber viele enge Freundschaften geschlossen. Außerdem hatte ich gute Dozenten, von denen ich viel lernen konnte. Ich vermisse Frankfurt und die Menschen, die ich dort kennengelernt habe. Hoffentlich kann ich bald noch mal wiederkommen.

Welche Rolle spielen Alumni deiner Meinung nach für eine Hochschule?

Alumni bilden eine gemeinsame Identität als eine Gemeinschaft, die die gleichen Erlebnisse und Erinnerungen teilt. Für einzelne Studenten bietet ein Alumni-Netzwerk die Gelegenheit, sich in Bezug auf ihre Fachgebiete auszutauschen, ihre Karrierechancen sowie auch persönliche Netzwerke und Kontakte zu verbessern. Für eine Business School als Institution und Gemeinschaft, bietet ein breites Alumninetzwerk die Möglichkeit, seine Internationalität auszubauen und Freunde und Förderer zu gewinnen und zusammenzubringen – diese Förderung kommt wiederum den aktuellen Studenten, Professoren und Mitarbeitern zu Gute und eröffnet neue Möglichkeiten.

Was ist dein Lebensmotto?

Das Leben arrangiert die Dinge perfekt.

– Buddhistisches Sprichwort

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