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Frankfurt am Main, 15.05.2018 12:00:00

Was ist der optimale WM Kader der deutschen Nationalelf für die Weltmeisterschaft in Russland? Professor Dr. Jörn-Henrik Thun, Professor für Operations Strategy an der Frankfurt School of Finance & Management, und sein ehemaliger wissenschaftlicher Mitarbeiter Dr. Michael Hamann haben mit dem sogenannten „Ameisenalgorithmus“ ermittelt, wie „Die Mannschaft“ aussehen sollte, um die besten Voraussetzungen für die Titelverteidigung zu schaffen. In seiner Forschung verwendet Professor Thun den Ameisenalgorithmus häufig zur Lösung komplexer Managementprobleme. Jetzt löst er, rechtzeitig vor dem Startschuss zur WM, damit auch die Frage nach dem optimalen Kader für die deutsche Fußballnationalmannschaft.

Gesucht werden die besten zwanzig Feldspieler für das 4-2-3-1 System, das Bundestrainer Joachim Löw häufig spielen lässt. Um zu bestimmen, welcher Spieler welche Position in diesem System am besten ausfüllt, wurden die Spielerdaten dieser Saison analysiert. Als Basis dienten im Internet frei verfügbare Daten zu 20 Leistungskennzahlen, unter anderem von der Website des Kicker, zu folgenden fünf Leistungsindikatoren:

  • Zweikampfstärke
  • Passspiel
  • Torgefährlichkeit
  • Torvorbereitung
  • Ballkontakte pro Spiel

Mit diesen Daten „fütterten“ die Forscher nun den Ameisenalgorithmus. Dieser bildet das Verhalten von Ameisen auf der Suche nach dem kürzesten Weg zwischen Futterquelle und Ameisenbau mathematisch über die Nutzung von Wahrscheinlichkeiten ab. Ameisen entwickeln als Schwarm ein Gedächtnis und lernen dazu, was sich der Algorithmus zu Nutze macht.

Für den Kader ergeben sich für die Abwehr durch die Ameisen folgende Spieler:
Hector, Süle, Hummels, Kimmich, Tah, Mustafi, Ginter

Für das Mittelfeld „nominieren“ die Ameisen:
Kroos, Gündogan, Rudy, Draxler, Reus, Özil, Müller, Sané, Schürrle, Bellarabi, Kruse

Im Sturm stehen: Wagner und Werner

Aufgrund von voraussichtlich längerfristigen Verletzungen wurden folgende Spieler nicht berücksichtigt: Boateng, Gnabry, Can

Professor Dr. Jörn-Henrik Thun

Professor Dr. Jörn-Henrik Thun

„Der Ameisenalgorithmus kann den Bundestrainer nicht ersetzen“, bilanziert Professor Thun. „Doch liefert er eine objektive, datenbasierte Grundlage für die Spielaufstellung, die Joachim Löw nutzen könnte. Joshua Kimmich wird standardmäßig als Nachfolger von Philipp Lahm auf der rechten Außenverteidigerposition aufgestellt. Die Ameisen zeigen aber, dass er auch sehr gut im rechten defensiven Mittelfeld aufgehoben wäre, wo er vielleicht besser seine Impulse nach vorne bringen kann.“

Gerne stellt Professor Dr. Jörn-Henrik Thun die Ergebnisse persönlich vor. Er wird außerdem nach der tatsächlichen Bekanntgabe des Kaders der Nationalmannschaft eine Analyse zur besten Startaufstellung vorstellen. Über Jennifer Pollak (069 154 008 785, j.pollak@fs.de) können Sie ein persönliches oder telefonisches Gespräch mit ihm arrangieren.

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